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BWR- Kostenträgerzeitrechnung ???

Frage von NanaBanana NanaBanana

Ich habe die folgende Aufgabe vor mir und komme einfach nicht weiter, kann mir bitte jemand helfen? Schreibe nächste Woche Schulaufgabe!! :-(

Ein Unternehmen stellt Produkt A (und B) her. Aus dem Kostenträgerzeitblatt des vergangenen Monats sind folgende Werte bekannt: (€) Selbstkosten (basierend auf Normalkosten) 2.200.000,00 abgesetzte Stück 5.000 fertiggestellte Stück 4.500 Preis in € je Stück 480,00

Normal-MGK-Zuschlagssatz 8% Normal-FGK-Zuschlagssatz 250% Normal-VwVtGK-Zuschlagssatz 10% Überdeckung (insgesamt) 53.580,00

Ich gebe nur Produkt A an, Produkt B ist ja das gleiche nur in grün.

Nun soll ich das Umsatzergebnis je Produkt und das Gesamtbetriebsergebnis ermitteln. Anschließend die Istselbstkosten insgesamt und als dritte Aufgabe die Bestandsveränderungen an fertigen Erzeugnissen für das Produkt A.

Meine Fragen: Die angegebenen Werte, kommen die in die Ist- oder Normalspalte? Woher weiß ich das? Ich komme nur auf ein (wahrscheinlich falsches) Betriebsergebnis von 253.580,00 € und weiter weiß ich dann nicht mehr... :-(

Kann mir jemand helfen? BITTE

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Antworten (2)

  • 1
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von MojitoTom MojitoTom

    An den von Dir gemachten Angaben verwirrt mich etwas.
    Den BAB Teil II, den ich noch kenne, ist wie folgt aufgebaut:
    .
    Fertigungsmaterial
    + MGK lt. BAB
    = MK
    Fertigungslöhne
    + FGK lt. BAB
    = FK
    HK d. Erzeugnisses (Summe MK+FK)
    + Minderbestand
    - Mehrbestand
    HK des Umsatzes
    + VwGK lt. BAB
    + VtGK lt. BAB
    Selbstkosten des Umsatzes


    Die Nettoumsatzerlöse müssten eigentlich bekannt sein.
    Das Betriebsergebnis rechnest Du wie folgt aus:
    .
    Nettoumsatzerlöse - Selbstkosten des Umsatzes = Betriebsergebnis


    Dies alles findest Du in der Spalte Istkosten Deines BAB II senkrecht untereinander.
    Waagerecht sind die Kostenträger aufgeführt (hier Produkt A und B).


    Kommentar von MojitoTom MojitoTomMojitoTom

    Mmmh, o.a. Beispiel ist das Kostenträgerblatt auf Istkostenbasis.
    Das Kostenträgerzeitblatt ist auf Wikipedia mit einem Beispiel ganz anschaulich erklärt.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kostentr%C3%A4gerzeitrechnung
    .
    Deiner Beschreibung nach, handelt es sich bei den aufgeführten Selbstkosten als auch bei den Zuschlägen um Beträge, die in die Spalte Normalkosten einzutragen sind.

    Kommentar von NanaBanana NanaBanana

    Wie kann ich denn die Istselbstkosten berechnen? Ich habe ja sonst keinerlei Werte..?

    Kommentar von NanaBanana NanaBanana

    Ja, die Nettoumsatzerlöse kann ich ausrechnen, indem ich den Preis/St. mal die verkaufte Menge rechne, oder? Wie gesagt, so bin ich dann auch auf das Betriebsergebnis gekommen, aber weiter...?

    Kommentar von MojitoTom MojitoTomMojitoTom

    Auf das Betriebsergebnis bin ich auch zuerst gekommen.
    Zu berücksichtigen wären jedoch noch die 500 Stück an Erzeugnissen als Minderbestand, die ja aus dem Vorjahr stammen.
    Daher ist das Ergebnis um die 500 Stück zu reduzieren.
    Siehe hierzu einen weiteren Link, der Dir vielleicht helfen kann.
    http://www.bilbuch.de/Skript/10Skript.html

    Kommentar von MojitoTom MojitoTomMojitoTom

    Zur Berechnung der Istkosten gehst Du wie folgt vor.


    Du berechnest zunächst die Kosten auf Normalkostenbasis und rechnest rückwärts:
    2.200.000 Euro = Selbstkosten = 110% (denn der VwVtGK sind dort ja enthalten).
    Ergebnis = 2.200.000 x 100 / 110 = 2.000.000 Euro.
    Das sind jetzt die Herstellkosten des Umsatzes (Normalkosten).
    So rechnest Du weiter rückwärts.

    Im Endeffekt erhälst Du dann die Kosten für Materialeinsatz und Fertigungslöhne. Die sind bei Ist- und Normalkostenrechnung gleich.

    Kommentar von MojitoTom MojitoTomMojitoTom

    Hoffe, das hat Dich jetzt etwas weiter gebracht.

    Kommentar von NanaBanana NanaBanana

    Das macht zwar Sinn, aber wenn ich des dann weiterrechne müsste ich das ja dann so machen:

    358 % = 2000000 8 % = x

    und dann

    x = 8% FM = 100%

    irre ich mich? da kommen dann bei mir total falsche zahlen denn wenn ich fm,mgk,fl und fgk zusammenrechnekomme ich nicht auf 2000000.

    Kommentar von MojitoTom MojitoTomMojitoTom

    Ich antworte erst, wenn ich endlich mal ein Däumchen bekomme! ;-)
    .
    Von den 200.000 Euro musst Du jetzt die BV abziehen.
    Ergebnis: Herstellkosten der Produktion.
    Diese setzt Du nun als 350%
    Das neue Ergebnis wären dann die Fertigungslöhne.
    Diese wiederum mal 100 / 108 ergeben die Kosten für Fertigungsmaterial.
    Siehe hierzu nochmals meinen Link zu Wikipedia. Dort findest Du das Kalkulationsschema.

    Kommentar von NanaBanana NanaBanana

    ein Däumchen? Sry ich bin doch neu hier ;-) meinst du ein Kompliment?? Also DANKE nochmal für's Erklären :-) Ich hoffe ich verstehe es... ;-)

    Kommentar von MojitoTom MojitoTomMojitoTom

    Vielen Dank für das Kompliment lächel!
    Mit Däumchen meinte ich, dass man Antworten eines Users bewerten kann.

    Kommentar von MojitoTom MojitoTomMojitoTom

    Danke Dir für den Stern! :-)

  • 1
    Antwort von gudde48 gudde48

    Ich hätte eine etwas eimfachere Lösung: Nettoverkaufserlöse 2.400.000 - Selbstkosten 2.200.000 = Umsatzergebnis 200.000 + Kostenüberdeckung 53.580
    - Kostenunterdeckung = Betriebsergebnis 253.580

    Sind die gegebenen Zahlen nur für Produkt A ? Hat Produkt B andere Zahlen ?

    Istselbstkosten berechnen:

    Normalselbstkosten 2.200.000 - Kostenüberdeckung 53.580 = Istselbstkosten 2.146.420

    Bestandsveränderung:

    hergestellte Menge 4.500 verkaufte Menge 5.000 Bestandsverminderung 500

    Mir ist nur nicht klar, was mit den angegebenen Zuschlagssätzen berechnet werden soll.

    Manche Aufgaben sind oftmals leichter als man denkt !

    Kommentar von MojitoTom MojitoTomMojitoTom

    Mit den Zuschlägen errechnet man die Materialkosten (MK), die Fertigungskosten (FK) und die Selbstkosten des Umsatzes.

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