BWL, Wirtschaftspsychologie oder doch Wirtschaftsrecht?

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2 Antworten

Was genau bereitet Dir denn Sorgen? Kannst Du diese Sorgen einzeln konkret benennen? Das wäre der Anfang, um dem auf die Spur zu kommen, was Dich abschreckt.

Dein Engagement, das Du aufbringst, um Dich rechtzeitig zu orientieren ist klasse! Du scheinst mit Information und Wissen an Deine Zukunft heran zu gehen, statt einfach blindlings drauf los.

Um herauszufinden, was wirklich gut zu Dir passt, sind Tests oder Ratgebern nur bedingt geeignet. Sie bieten eine kleine Unterstützung für die Richtung. Und die hast Du gefunden. Es scheint Dich etwas in der Wirtschaft anzusprechen. 

Dennoch sind die drei genannten Studiengänge sehr unterschiedlich. Hier kann ich Dir raten, Dich ganz konkret über die Berufe und Tätigkeiten zu informieren. Als Wirtschaftspsychologe stehen Dir viele unterschiedliche Tätigkeiten offen, ebenso mit dem BWL Studium.

Wirtschaftsrecht ist für den, der sich dafür begeistert, kein bisschen trocken, sondern spannend wie ein Krimi.

Und die Berufsaussichten um was geht es Dir da genau? - Geht es um Verdienstmöglichkeiten? Oder um Aufstiegsmöglichkeiten? Oder um Weiterentwicklung? 

Es gibt heutzutage keinen Weg mehr, der Dir gute Aussichten beschert, nur weil Du das Richtige studiert hast. 

Sondern Du wirst immer dann Karriere machen, wenn Du das tust, was Dich begeistert, worin Du aufgehst, weil Du es interessant findest und einfach mehr davon lernen, erfahren und tun willst. 

Ich empfehle Dir, zu sondieren, was Dich interessiert, wie Du arbeiten willst, welche Art von Beruf Dich anspricht, wo Deine besonderen Interessen liegen.

Dann Deine Befürchtungen konkret aufzulisten.

Und dann zu diesen Befürchtungen mal dazuzuschreiben, wo sie tatsächlich herkommen. Wer oder was beeinflusst Dich da? 

Ich kann ich nämlich des Verdachts nicht erwehren, dass Du da der einen oder anderen falschen Info aufsitzt. Ich vermute, dass diese von Außenstehenden kommt, zwar wohlmeinend aber eben nicht ausreichend informiert.

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Kommentar von BeCeDe
30.03.2016, 11:55

Hallo und vielen Dank für deine ausführliche Antwort ! :)

Meine größte Sorge sind die Berufschancen auf dem künftigen Arbeitsmarkt. Sprich ob und wie schnell ich nach dem Studium eine Anstellung finde und zu welchen Konditionen.

Diese Ängte begründen sich einerseits auf Hörensagen von Bekannten, aber auch auf zahlreiche Horrorgeschichten, die ich bereits in einigen Foren lesen musste, speziell im Hinblick auf das BWL-Studium (Stichwort Schweinezyklus, Langzeitarbeitslosigkeit, Lohndumping)

Das Problem ist, dass ich mich bei allen Studiengängen meist mit den negativen Seiten befasse, ein Beispiel:

BWL: Zu viele Studenten, angeblich schlechte Jobaussichten

Wirtschaftspsychologie: Interessantes Studium, aber auf dem Arbeitsmarkt kaum Chancen gegen richtige Psychologen

Ich wünsche mir manchmal, ich hätte Interesse an irgendeinem Nischenstudiengang, da müsste ich mir keine Gedanken über die Jobsuche machen und mich auch nicht als fauler 0815 BWL-Student abstempeln lassen^^

Ich habe schon seit der Realschule Betriebswirtschaft im Unterricht, auch eine wirtschaftliche Ausbildung (Bankkaufmann) habe ich absolviert. Ich bin mit Rechnungswesen, etc. eigentlich immer ganz gut zurecht gekommen. Auch wenn man jetzt nicht unbedingt Freudensprünge macht, wenn es um das Durchrechnen eines Kostenschemas geht.

Ein Studiengang für den ich mich denke ich auch beweben werde ist international management/business. Ist im Endeffekt auch ein BWL Studium, allerdings kann man sich durch die internationale Ausrichtung zumindest etwas von der breiten Masse abheben.

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Ich weiß ja nicht, wie dein Abi bis jetzt aussieht oder aussah, aber ich glaube Wirtschaftspsychologie kann man nicht einfach mal so machen. Der NC ist da relativ hoch. Habe mal was von 1,4 oder so gesehen. Bin mir aber auch nicht mehr so sicher.

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Kommentar von BeCeDe
29.03.2016, 20:31

Hallo :)

Mein aktueller Schnitt liegt bei 1,5, wird aber wenn alles nach Plan läuft im Abschlusszeugnis bei 1,4 oder 1,3 liegen.

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