Frage von Kosovo24, 11

BWL beispielsfall/Situation?

Beispiel/Situation : kevin ist 16 und macht zurzeit einen Ferienjob. Sein Vater hat ihn das erlaubt. Kevin holt sich später mit seinem Lohn eine Monatskarte damit er mit der Bahn zur Arbeit fahren kann, sein Vater ist aber dagegen weil er meint dass er nicht so faul sein sollte und laufen soll. Er fordert ihn auf die monatsKarte zurückzugeben & sein Geld zurückzunehmen.
Wie ist die Rechtslage ?

Antwort
von NickgF, 6

M.E. fährt Kevin mit der Bahn...(der Taschengeld-Paragraph)

§ 110 Bewirken der Leistung mit eigenen Mitteln

Ein von dem Minderjährigen ohne Zustimmung des gesetzlichen Vertreters geschlossener Vertrag gilt als von Anfang an wirksam, wenn der Minderjährige die vertragsmäßige Leistung mit Mitteln bewirkt, die ihm zu diesem Zweck oder zu freier Verfügung von dem Vertreter oder mit dessen Zustimmung von einem Dritten überlassen worden sind.
http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__110.html
Kommentar von Kosovo24 ,

Aber im Text steht nicht dass die gesetzlichen Vertreter also die Eltern ihm sein Geld zur freien Verfügung gelassen haben ?

Kommentar von NickgF ,

Dass 16-jährige den Verdienst des Ferienjobs zur Wunscherfüllung wie bspw. Handy, Trendkleidung, Spielkonsole usw. verwenden dürfte die Regel sein.

Andernfalls hätte der Vater ihm das Geld sonst nicht ohne konkrete Anweisungen 'überlassen' dürfen (bspw. auffordern müssen, aufs Sparbuch einzuzahlen oä, er hatte aber das Geld für die Fahrkarte "in der Tasche"). 

P.S. - verlass dich nicht auf mein Halbwissen ohne jur. Hintergrund ;-)

Antwort
von Crayfish98, 11

Ich glaube im §106 BGB und in den folgenden steht dazu was, weiß aber nicht mehr was dort genau drin steht.

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