Das Bundesverkehrsministerium will die Bußgelder bei Verkehrsverstößen teilweise um 60 bis 100% anheben. Ist das nicht völlig überzogen ??
nein find ich vollkommen richtig.. vllt merken die rasenden, saufenden und drängelnden spinner dann mal das sie sich falsch verhalten im verkehr... wenn sie es so nicht merken dann muss es eben der geldbeutel merken...

Das ist vollkommener Blödsinn (außer für die Steuer-Einnehmer). Überall, wo diese extrem überzogenen Bußgelder schon gang und gäbe sind, hat sich gezeigt, dass sie nichts, aber auch gar nichts am Verhalten von Autofahren ändert (ist ja auch nicht der Sinn der Gelder). Das ist aber auch für einigermassen vernünftig denkende Menschen klar; wenn ich schon mal falsch parke, interessiert es mich in der speziellen Situation überhaupt nicht, ob ich dann ggf. dafür 35,- €, 65,- € oder 130,- € Bussgeld bezahlen müsste. Und ich habe schon den Satz "Rechtsüberholen lohnt sich wieder!" gehört, als die Bussgelder für zu dichtes Auffahren erhöht wurden.
krauthexe am 1. Oktober 2007 09:37 DH

Doch, natürlich! Man denkt, man schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: erstens leere Staatskassen (oder sind die gar voll?) auffüllen, zweitens eine ausreichende, sich wiederholende und nachhaltige Verkehrserziehung sparen.
krauthexe am 30. September 2007 22:36 DH

Ich finde nicht,dass das wirklich viel bringt.Die "Kleinen" trifft es zwar empfindlicher,aber die "Besserverdienenden"werden sich daran überhaupt nicht stören und zahlen auch diese Strafen aus der Portokasse.Fazit:Nur die Kommunen machen Reibach.

Finde ich nicht. So wie manche fahren, fürchte ich teils um mein Leben ! Aber im Ernst : E geht doch eigentlich um die Sicherheit im Straßenverkehr, und in anderen Ländern, in denen die Strafen meist höher sind als in Deutschland, bingt es Erolg, also arum nicht ?
Ich sag immer: eine gute geklaute Idee ist besser als 2 eigene schlechte
Knowledge am 1. Oktober 2007 08:06 Sag mir einen Staat, in dem durch extrem überhöhte Bussgelder irgendwelche positiven Erfolge hinsichtlich der Verkehrssicherheit erzielt wurden.
frankreich, norwegen, finnland, dänemark.. die haben wesentlich niedrigere statistiken als wir was unfälle und todesfälle im straßenverkehr betrifft
DerAufbereiter am 1. Oktober 2007 08:49 Genau ! Vielen Dank
demosthenes am 1. Oktober 2007 12:50 @datCudaViech:
Zu Frankreich kann ich zwar nichts sagen, aber in Skandinavien ist die generelle Einstellung zum Thema Sicherheit (nicht nur im Verkehr) eine völlig andere als bei uns und ausserdem ist die Verkehrsdichte sehr viel geringer.
Wenn dort die Unfallzahlen geringer sind, dann muss das keineswegs mit der Höhe der Bussgelder zu tun haben.
DerAufbereiter am 1. Oktober 2007 13:05 In meinem Dänemarkurlaub war ich sehr positiv über das Fahrverhalten der Einheimischen überrascht.
Die Bußgelderhöhung kann gar nicht überzogen genug sein! Was diese möchtegern Rennfahrer alles anrichten ist nicht beschreibbar.
Knowledge am 1. Oktober 2007 08:12 Was richten denn "diese Möchtegern-Rennfahrer" an? Und was haben Bussgelder damit zu tun?
demosthenes am 1. Oktober 2007 12:43 @Szintillator:
Falsch parkende Möchtegern-Rennfahrer?
diese erhöhungen sind absolut berechtigt.
leider brauchen manche menschen, die die ganz "normalen" geldbussen nicht beeindrucken, diese erhöhungen.
auch wenn ich positiv denke, manche leute sind einfach therapieresistent und brauchen eine lektion.
nicht wahr?
herzlichst ihr thinkpositive
Knowledge am 1. Oktober 2007 08:09 "Lektion"? Dann am besten gleich vor Ort erschiessen, was? Immerhin scheinst du zuzugeben, dass die Bussen nicht mehr normal sind..
sorry! habe icht von erschiessen gesprochen. das ist wohl dein gedankengut. ich habe nur gesagt, dass manche leute einfach saftige geldbußen bruachen, weil sie es sonst nicht kapieren! alle klarheiten beseitigt? herzlichst thnkpositive
demosthenes am 1. Oktober 2007 12:47 @thinkingpositive:
Leider gibt es Menschen, für die sind 200 € viel Geld und andere zahlen das mit links.
Bei den Letztgenannten dürfte die Lektion nicht sehr wirksam sein.
Leider ist es so, dass viele Leute erst dann zur Einsicht kommen, wenn es sie empfindlich am Geldbeutel trifft. Erhöhung ist total in Ordnung.

Da sich viele Verkehrsteilnehmer leider nicht an die Regeln halten, kann man leider nur damit "belehren" was am meisten weh tut - nämlich Geld abnehmen. Denn, auch wenn es blöd klingt, wenn man sich an die Regeln hält, dann wird man wohl auch nicht in die Lage kommen, Strafen zahlen zu müssen.
AAAAAAABER - dies Erhöhung wäre m.E. nicht nötig, wenn die Einhaltung der regeln mehr kontrolliert würde. Die dafür nötigen Angestellten würden sich ohne weiteres durch die "Erziehungsgelder" finanzieren lassen, die sie selber einholen.

Lieber George, Deine Frage ist sicherlich interessant, ist aber keine Ratgeberfrage und gehört somit in unser Forum unter http://gutefrage.net/forum Bitte achte doch in Zukunft darauf. Vielen Dank für Dein Verständnis. Und viele Grüße, Ted vom gutefrage.net-Support

Fest steht, daß die Länder bzw. die Kommunen Geld brauchen. Gleichzeitig kosten aber die Knöllchenschreiber Geld. Wenn also 2 Knöllchenschreiber pro Stunde je 20 Knöllchen a 20 € schreiben, macht das pro Stunde 800,00 €. Deshalb werden die Bußgelder verdoppelt und ein Knöllchenschreiber kann entlassen werden. Somit kann jetzt ein Knöllchenschreiber das gleiche Bußgeld eintreiben und die Kosten für den anderen Schreiber entfallen. Gute Rechnung oder? Das Beispiel gilt natürlich nur die Falschparker; und die sollen ja jetzt 65,00 € zahlen. Inwiefern dient das der Verkehrssicherheit? Wo bleiben die deutschen Mönche, die gegen diese staatliche Abzocke auf die Straße gehen?

Wenn sich jeder Verkehrsteilnehmer an die Verkehrsregeln halten würde, dann brauchte sich doch keiner Gedanken darüber machen, ob Bußgelder erhöht werden oder nicht. Darüber aufregen tun sich doch nur diejenigen, die erwischt werden bei Verkehrsverstößen und blechen müssen. Mein Rat: sich immer so zu verhalten, dass niemend ein Vergehen erkennen und ahnden kann.
krauthexe am 30. September 2007 22:08 Erzähl mir jetzt bitte nicht,dass Du nicht auch mal ein paar km/h zu schnell unterwegs bist.Das glaube ich nicht.
comarel am 30. September 2007 22:18 @krauthexe genau das werde ich dir aber erzählen. Habe mittlerweile meinen Führerschein 22 Jahre und fahre grundsätzlich so, wie ich es in der Fahrschule gelernt habe: 50km/h ab Schild und nicht einen Kilometer dahinter (oder Ähnliches). Sollten alle machen, dann könnte sich keiner mehr aufregen.
Kann ich nur zustimmen.
Es wird die Familien väter treffen, die auf einer Landstraße nicht bei 70 abbremsen, die Leute, die in einer 30er Zone 40 fahren und andere, die Drängler kann man nur drankriegen mit zivilen Streifen, die wertvoller sind als irgendwelche willkürlich aufgestellte Radarwägen durch die Gemeinde.
@neurodoc:Da stimme ich Dir absolut zu.Wer schützt uns aber vor den notorischen Schleichern,die manchmal sogar riskante Überholmanöver geradezu provozieren?
Ich habe den Landstraßenverkehr die letzten Jahre gut beobachten können bei 75km einfache Strecke zur Arbeit und muss sagen, daß brenzlige Situationen ausnahmslos durch langsame Fahrzeuge, ängstliche und unsichere Fahrer, aber auch unachtsame und vermeintliche Staatsangestellte, die sich zueigen gemacht haben, die anderen zu erziehen, ausgelöst wurden. Natürlich wurde die Situation dann brenzlig, wenn einer die Nerven verlor und riskant überholte, davor wurde er aber 30 km lang genötigt. Die Polizei würde nie einen langsamen Fahrer herausholen, der Überholer hätte aber seinen Führerschein weg.
Genau das habe ich damit gemeint.Das sind auch meine Beobachtungen.
Hexe und Doc, ich stimme euch in jeder Hinsicht zu.
wenn ihr euch provozieren lasst dann habt ihr es nicht anders verdient bestraft zu werden... dummheit muss eben bestraft werden..ganz einfach...
JETZT NOCH MAL AN ALLE; DIE HIE IHREN "KOMMENTAR" ABGEGEBEN HABEN:
Wer zügig fäht, der schleicht noch lange nicht!!!!!!!!!!!
Wer vorschriftsmäßig fährt hat noch nie einen Strafzettel riskiert.
VIELLEICHT DENKT IHR MAL DARÜBER NACH!!!!!!!!!!!
comarel:Schrei hier gefälligst nicht so rum,wenn Dir die Argumente ausgehen.Man kann auch sachlich bleiben und trotzdem anderer Meinung sein.@datCudaViech:Lesen sollte man können.Es hat Keiner gesagt,dass wir uns provozieren lassen,wir haben nur unsere Erfahrungen geschildert.Und an Euch Beide:Es gibt da einen Spruch:"Wer ohne Sünde ist,werfe den ersten Stein."