An einer Kreuzung ist die Ampelphase von grün auf rot gewechselt.Ich habe natürlich gebremst.Leider ist mein Auto extrem ins Rutschen gekommen und hat die rote Ampel überfahren und dabei einen gerade losfahrenden Fahrradfahrer mitgenommen.Dieser hat sich über mein Auto "abgerollt".Zum Glück ist ihm nichts weiter passiert.
Jedenfalls habe ich vor ca. einer Woche dann von dieser Stadt (nach 4Monaten)den Bußgeldbescheid erhalten,in dem steht,dass ich vorsätzlich über die rote Ampel gefahren bin und dabei einen anderen Verkehrsteilnehmer verletzt habe.
Zum einen bin ich nicht über die rote Ampel gefahren sonder aufgrund der glatten und dazu kommenden nassen Fahrbahn gerutscht und zum anderen wurde meine "Aussage" nach meinem Gefühl garnicht beachtet. Nun muss ich fast 300 Euro Strafe zahlen, bekomme 4 Punkte und habe dazu noch 1 Monat Fahrverbot.
Noch nie zuvor bin ich mit schlechten oder strafrechtlichen Angelegenheiten rund ums Auto in Erscheinung getreten. Nun meine Frage, lohnt es sich Widerspruch gegen den Bescheid einzulegen mit der Begründung der nichtgestreuten Straße und schneematschigen Witterungsverhältnissen
Vielen Dank für deine Zeit, dir meinen Beitrag durchzulesen und so eine begründete Antwort zu schreiben...