Hallo, ich arbeite zur Zeit an einem Projekt für die Schule und hatte gerade eine Idee für ein rechtliches Konstrukt um eine Firma aufzustellen.
Macht es Sinn eine Firma in Osteuropa mit beschränkter anzumelden, dort zu produzieren, dort Steuern zu zahlen, obwohl die Gesellschafter in deutschland wohnen.
Wie sieht es aus, wenn man dann in deutschland ein Vertriebsbüro aufmacht, welches die produzierten Sachen verschickt und das Geld dafür eintreibt ?
Steuer ist ja dann im In und Ausland zu zahlen , aber wie versteuert das Vertriebsbüro ? Defakto ist es ja nur mittler für die Muttergesellschaft ?
Die Gesellschafter versteuern ihr Gehalt ja normal in deutschland ?
MAcht mein Gedankengang Sinn ??
WIe wäre es , wenn anstatt einer ausländischen Unternehmensform, eine Ltd gegründet würde ( jetzt mal abgesehen davon, das eine ltd. verschmäht ist) , mit einer Tochtergesellschaft in Osteuropa und dann eben einer Vertriebsgeselschaft in deutschland. Kommt man da Steuerlich in unnötige mehrarbeit rein ?
Warum kein Vertrieb aus Osteuropa ?` Geschäftsführer würden eben in deutschland wohnen und als Startup den Vertrieb selber übernehmen.
Da es für die Schule ist, jabe ich leider kein GEld für einen Steuer oder Unternehmnesberater :-)
Will hier auch keine BEratung, nur eine Tipp ;.-)
Grüße Steffen
zb tschechien und eben deren Gmbh !! Produktion, Entwicklung und eben die Buchführung soll dann im tschechien geschehen und der Vertrieb und Geldeingang über deutschland.
Ich kann eine Ltd. in England anmelden , dort eine Nullbilanz einreichen und die Zweiggesellschaft in zb. Tschechien melden. Oder irre ich mich da !?
Ltd. war jetzt nur ne nachgelagerte Idee, hab überlegt ob Ltd. nachhaltig nicht internationaler aussehen würde,
Ein solche verworrenes Konstrukt lohnt sich vielleicht für große Unternehmen, die versuchen wollen, durch länderübergreifende Beteiligen, Tochtergesellschaften etc. Steuern zu sparen. Bei kleinen Unternehmen kommt das Finanzamt sehr schnell dahinter, wie Gelder fließen. Was ist der Hintergrund Deiner Frage?
Hi , also erstmal will ich meinen Lehrer zeigen, dass ich mich richtig auseinandergesetzt hab und auch einen nachhaltigen Faktor mit reingebracht habe, habe zwar Ferien, aber bin gerade die ganze Zeit nur zuhause und lese irgendwelche Steuer und Unternehmensführungs Fachbücher.
Der Hintergrund meiner Idee war ein interessantes, steuerliches, wie auch strategisches konstrukt !
Dachte mir, wenn ich ohne hin in osteuropa produzieren würde, da es billiger ist, aber trotzdem noch um die Ecke, so das planungssicherheit vorhanden wäre, wieso nicht gleich auch die Firma in diesem Land anmelden.
A) die Anmeldung der Firma ist billiger B) Der Steuerberater ist billiger C) Die Bchführung ist billiger D) Miete für Produktionsstandort ist billiger E) MItarbeiter sind billiger
Das heisst also, ich würde aus diesem Land heraus agieren, langfristig auch Vertreiben.
Kurzfristig denke ich aber, das "Menschen" noch probleme mit Osteuropa haben, dass produkt also nicht bestellen würden, wenn eine tschechische Support Nummer im Impressum stehen würde und man das Geld auf eine Tschechische Kontonummer überweisen würde. Deutschland ist nun mal für ganz Europa ein Qualitäts Merkmal, so dass ich mir überlegt hab, (ist ja alles nur THEORIE und FIKTION, wie gesagt machs für die Schule) am Anfang wäre es notwendig, Geld eingang und Vertrieb über deutschland zu machen .
Weis nur nicht wie das eben Steuerlich aussehen würde !? Die Produkte kommen aus Tschechien nach deutschland in die Tochterfirma in deutschland ? Die Tochterfirma vertreibt sie nch ganz Europa und sammelt das Geld ein.
Wie verhält es sich dann mit dem Jahresabschluss für die Tochterfirma !? Wie ist die Berechnungsgrundlage ? Da die Tochterfirma ja nur Mittler ist, muss ja der ganze Umsatz wieder nach Tschechien gehen, dort die Betriebskosten abgezogen werden um den Gewinn zu versteuern ?
Ich gluab ich hab hier ein Denkfehler, den ich nicht rausfinden kann !