Woran erkenne ich,dass ich den richtigen coach ausgewählt habe - bevor ich 10, 20 Stunden bezahlt habe? was haltet ihr von der martin sage methode?
business coaching
Antworten (9)
-
0Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom FragestellerAntwort von
sabiuno Hallo Sabinette,
ich arbeite Trainerin und als Coach. Und ich habe mich schon mehrmals coachen lassen.
Daher habe ich beide Perspektiven.
1)Grundsätzlich muss die berühmte Chemie stimmen. Ich spür relativ schnell, ob ich mit einem Menschen zusammen arbeiten möchte oder eher nicht. Wenn nicht, bedeutet das nicht unbedingt, dass der Coach unprofessionell ist.
2) Ein Vorgespräch ist üblich. Ich würde auf jeden Fall 2-3 Leute anschauen. Dabei merkst du selbst, wo du am Besten aufgehoben bist.
3) ES GIBT FACHVERBÄNDE: ich bin z.b. in der European Coaching Association. (ECA). Dort wird man nur aufgenommen, wenn man entsprechende Ausbildungen und Qualifikationen nachweist. Das ist wichtig, denn es kann sich jeder Coach nennen. Die Berufsbezeichung ist nicht geschützt.
4) Nicht jede Methode passt zu jedem Anliegen! Das hängt auch von deinem Thema ab.
5) Professionalität erkennst du im Vorgespräch daran, dass jemand genau dein Anliegen erfragt, dann noch mal zusammenfasst und dir einen Vorschlag macht, wie viele Sitzungen, was genau ihr bearbeiten könntet (das nennt man "einen Auftrag einholen") Der Coach muss verstehen, was du suchst und brauchst und er muss dir vorher sagen, was er dir "verkaufen" kann. Angenommen, es stellt sich heraus, dass du eher ein Existenzgründer-Coaching brauchst. Wenn er/sie nun auf Konflikte am Arbeitsplatz und mobbing spezialisiert ist, wäre es professionell, den Aufrag abzulehen und dir Kollegen zu nennen, die dein Anliegen besser beraten können. Zumindest sollte er dir sagen, dass er nicht der Spezialist für dein Thema/Gebiet ist. Wenn du dennoch ein gutes Gefühl hast, dann ok, aber die Karten muss er vorher auf den Tisch legen, anstatt dir schöne Augen zu machen, um den Auftrag zu bekommen.
&) Grundsätzlich Vorsicht bei allen, die irgendwas behaupten, z.b. sie könnten alle deine Probleme lösen und das in den ersten 3 Stunden für 2000€!
Ein Coach sollte sich als sachkundiger und empathischer Wegbegleiter, nicht als Wunderheiler präsentieren.
Wenn du einen in Aussicht hast, kannst du mich gern fragen, ob sein Internetauftritt seriös ist oder nicht.
Viel Glück, letztenendes ist bist du es selbst, die die Lösung herbeiführt! Leute, die nach de Shazer (lösungsorientierte Gesprächsführung) arbeiten, würde ich dir empfehlen! Tanti saluti von sabiuno
-
1Antwort von
Josefk Ich lebe mit einer Familie zusammen, die seit 8 Jahren von Martin Sage "gecoacht" wird und erlebe, wie unerfüllbare Träume zu Alpräumen werden. Die Sage-Methode hat mit Coaching nichts zu tun, das Sage Geschäftsmodell ist am ehesten mit der Scientology Kirche zu vergleichen. Der Fernsehfilm zu diesem Thema hat mich sehr an das Drama meiner Kinder und Enkelkinder erinnert. Die gesamte Familie lebt inzwischen in voller Abhängigkeit des extrem fragwürdigen Sage Schneeballsystems.
-
1Antwort von
XSilkXSilk
Die "Martin Sage" Methode kenne ich nicht. Allerdings erscheint mir sein Name beim Googeln viel zu häufig in Zusammenhang mit "Scientology".
Ein guter Coach bietet Dir auf alle Fälle ein kostenloses Kennenlerngespräch, eventuell sogar ein Probe-Coaching. (Ein Modell dafür ist z.B. dass der Klient innerhalb der ersten halben Stunde jederzeit abbrechen kann und das Coaching bis dahin kostenlos ist. Macht der Klient weiter, wird auch die erste halbe Stunde regulär berechnet.)
Ein Coach sollte m.E. eine abgeschlossene "normale" Berufsausbildung haben, in dem Beruf gearbeitet haben, eine Coaching-Ausbildung nachweisen können (insgesamt länger als 2 Jahre) und eine gewisse Lebenserfahrung besitzen.
Kommentar von
magdbot Also du kennsts die Sage Methode nicht und maßt dir trotzdem ein Urteil darüber an. Passt nicht. Den beiden anderen Absätzen von dir stimme ich klar zu.
-
-
0Antwort von
Bealedy Hallo Sabinette,
ich finde, man erkennt einen guten Coach daran, wenn man sich bei ihm wohlfühlt. Und bei der Zusammenarbeit das Gefühl aufkommt, dass etwas in Bewegung ist.
Das Erstgespräch finde ich auch sehr entscheidend. So wie ich das kennengelernt habe, ist das ein erstes beschnuppern. Gleichzeitig erfährt man auch etwas über die Methoden, die bei der nächsten Sitzungen eingesetzt werden.
Mir persönlich ist es dann auch wichtig, wie mich der Coach als Mensch behandelt. Ich empfinde ein Coaching auf gleicher Augenhöhe sehr angenehm. Habe da auch schon unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Ein Coach ist z. B. gar nicht auf mich eingegangen.
Für die Nähe von Dortmund kann ich Coachingpraxis unter www.contrip.de empfehlen. Die Coachingtermine in der Praxis waren sehr konstruktiv für mich. Wir haben in kurzer Zeit sehr viel geschafft.
Liebe Grüße
-
0Antwort von
robert1981 Im Grund, musst du mit dem Coacher klar kommen und das Gefühl haben, dass er/sie dein Problem versteht. Ich bin momentan quasi auf der Suche, ich hab von Freunden von der Firma www.keepco.de erfahren. Die Firma soll sehr gut sein und vor allem, dort Arbeiten nur Leute die auch ein abgeschlossenes Studium haben. Die meisten Coacher sind Schwätzer die meinen, bisschen Quatschen hilft. keepco hat theoretische Ansätze und mein Freund hat pro Stunde 45 Minuten ich mein 130 Euro bezahlt. Für ihn hat sich es aber gelohnt, er war da vier mal und man hat gemerkt, er war viel Selbstbewusster und hat sich mehr getraut. Jetzt hat er auch die Stelle die er wollte. Ich mein er hat auch noch jetzt ab und zu Kontakt zum Coacher.
Aber auf jedenfall: Das Orientierungsgespräch ist KOSTENLOS!!!!! Und, nach dem Erstgespräch wird jeder provesionelle Coach ein Vertrag mit dir machen!!!!
-
0Antwort von
boekenheide Hallo, die Frage ist ob es immer ein persönliches Coaching sein muß oder ob es auch ein Newsletter-Coaching tut. Das muss jeder für sich selber entscheiden, ich habe bei mir nur die Erfahrung gemacht, dass über 4 Monate durch tägliche Denkanstösse sich total viel bewegt hat. Da schau einfach, ob es etwas für Dich sein könnte, denn es ist auch nicht so teuer, es kostet gerade mal so viel wie eine Coachingstunde und hat einen Langzeiteffekt. Für nähere Infos schau einfach einmal unter: http://www.fbcoaching.helmut-ament.de Es gibt auch sehr viele positive Kundenbewertungen... Viel Erfolg mit Deiner Entscheidung :-)
> Blockquote
-
0Antwort von
tvanderburgt Hallo, Sie müssen schon sich selbst bewußt sein, wofür und mit welchem Ziel Sie worin gecoached werden wollen. Einfach drauflos ist unsinnig. Wenn ein Coach Ihre Defizite nicht schnell erkennt, und das wiederum erkennen Sie, sollten Sie das Coaching abbrechen. Ebenso, wenn der persönliche Draht zueinander nicht zustande kommt.
Freundliche Grüße aus Krefeld Theo van der Burgt
-
-
0Antwort von
ownquestionownquestion
teil zwei der Frage: Martin Sage ist ein int. bekannter Unternehmensberater, der eine Methode entwickelt hat und lizensiert. Meine Erfahrung damit ist, er macht ein gutes Geschäft. Das sagen auch andere Anwender. Erfolgsmodell? Das Buch lesen ok! Besser ist ein echtes Coaching, aber wie gesagt, da liegt die Kunst darin einen geeigneten zu finden. Ich selbst bin ein systemischer Coach/Berater, diese vertreten eine eher systemische Philosophie und wenden sie an!
-
0Antwort von
ownquestionownquestion
ja das ist eine gute Frage. Wenn ich mich coachen lasse, ist es nur sinnvoll, wenn ich weiß was ich brauche! Brauche ich Unterstüzung um mein Verhalten zu ändern, mein Geschäft in konkret .... besser zu machen, eine Strategie an bestimmte Personen zu vermitteln, möchte ich mich besser "verkaufen" etc. Im Coaching hat man dafür wichtige Prozesse/Messverfahren eingeführt. A Auftragsklärung (was genau möchte ich erreichen - Erwartungen) und B Messen anhand einer Skala von 0 bis 10. Mit wieviel bin ich gestartet und wo stehe ich jeweils. Und am Ende noch ein Hinweis, es sind gute Coaches unterwegs, aber noch mehr schlechte mit Versprechungen, die keiner Überprüfung standhalten können. Mein Rat: Im Zweifel lassen!
Die größte Sekte in Deutschland ist ja eh die Katholische Kirche. Und wenn man sich anguckt, wieviele ganz große Scheiße die schon gemacht hat in den letzten 2.000 Jahren, kommt einem das große K.... Auch in vielen Familien im Übrigen. Warum wird dagegen nicht mal eine Rufmordkampagne gestartet???!!!!! Ich erinnere bloß an Missionare in Afrika, Südamerika, Australien, Neuseeland - Ausrottung ganzer Völker; Hexenverbrennung, Kinderschänder-Pfarrer...! Also was ich damit sagen will - schaut doch bitte dahin, wo die echte Scheiße passiert und macht da was dagegen! Im Übigen kann man wunderbar Leute, Firmen etc. diffamieren, indem man sie mit Scientology in Verbindung bringt - besonders in Deutschland. Die Deutschen haben hier echt einen Schaden.