guten morgen
direkte bombentreffer sollte so ein keller in normalen wohnhäusen im 2. wk ja garnicht aushalten. das waren oft eher normale keller, keine bunker. da kommt es zusätzlich auch noch auf die art der bombe drauf an. ob das z.b brandbomben waren oder sprengbomben u.s.w.
die luftschutzkeller waren dazu gedacht, meistens zivile personen generell zu schützen. also das die nicht z.b im 3. oder 4. stock sind während bombenangriffen.
wo häuser brennen, zusammenstürzen, teile davon wegbrechen, splitter und trümmer durch die gegend fliegen, die scheiben brechen u.s.w.
da ist man in die keller gegangen, weil dort einfach generell mehr schutz war, als oben in den wohnungen. oft ist das haus darüber total zerstört gewesen, aber im keller haben menschen überlebt. oft auch nicht, dann sind im keller viele gestorben durch feuer, rauch und hitze. da waren nichtmal direkte treffer nötig.
etwas anderes waren spezielle luftschutz einrichtungen, die deutlich mehr schutz boten, als einfach keller unter häusern.
in berlin und anderen städten z.b in u-bahn schächten oder speziellen bunkern und hochbunkern. das war ein ganz anderer schutz, dazu eine funktionierende versorgung der insassen mit frischluft, brandschutzeinrichtungen u.s.w.da hatte man glück, in solchen dingern zu sein. während tausende und abertausende in berlin, hamburg u.s.w. in ihren kellerbunkern gestorben sind.
schau dir reportagen über den feuersturm von hamburg an, da wird das genauer erklärt. gab es auch fime drüber.
bunker bieten generell auch heute noch guten schutz. im prinzip kann man gezielt sogut wie alles mit heutigen waffen zerstören. es gibt u.a bunkerbuster und ähnliches, was sogut wie alles zerstört. wird z.b in afghanistan gegen ganze höhlensysteme eingesetzt. sieht man öfter im tv in dokus, wie das in etwa funktioniert.
heutige waffen erden entweder auf ebstimmte ziele gefeuert oder suchen sich selber ziele oder werden hingelenkt über fernsteuerung. ist da ein ziel lokalisiert, wird eben dort eine detnation verursacht. je anch art der waffe ist das entweder ein "erfolg" oder eben nicht. kann man nicht generell vorher wissen und ziele müssen ja vorher irgendwie lokalsiert werden.
es gibt auch immer noch bunker aus dem 2. wk z.b in frankreich die bis heute stehen. da sind meterdicke betonschichten. die bekommt man kaum weggesprengt, so massiv sind die.
die bunker selber haben sogut wie alles ausgehalten. nur die insassen nicht.
bunker werden nicht immer durch direkte bombentreffer oder ähnliches "geräumt" meistens durch viel kleineren einsatz z.b von handgranaten, flammenwerfern und ähnlichem.
weil diese bunker ja zur verteidigung gedacht waren. also da wurde raus geschossen mit gewehren, flak oder artillerie. daher sind diese bunker auch immer irgendwie zu erobern, ohne ihn direkt zu zerstören durch brachiale mittel.
schiesst da keiner mehr raus, stört der bunker nicht mehr.
also ein sehr umfangreiches thema, wo man noch unterscheiden muss zwischen millitärischen bunkern, also bewaffneten einrichtungen oder zivilen einrichtungen.
tschüss burki
Zu früh abgeschickt.......
Selbst die Anlagen der Maginot-Linie boten gegen Kampfmittel zur Mitte des Krieges schon keinen 100%-tigen Schutz mehr, obwohl die Anlagen teilweise 15...20 Meter unter der Erde lagen. Angegriffen wurden aber die nahe der Oberfläche liegenden Kampfblöcke, die im übrigen auch schon Wand und Deckenstärken von über 2 Metern Stahlbeton, oder Panzerkuppeln aus Stahl von über einem Meter Dicke hatten. Dummerweise wurde aber zwischen Bau der Maginotlinie und dem Angriff der Deutschen inzwischen die Hohlladung entwickelt, so das deutsche Truppen die massiv mit dickstem Stahl geschützten Beobachtungsstellungen der Franzosen mit Leichtigkeit ausschalten konnten.
Der Gegner findet eben immer eine schwache Stelle der Schutzbauten oder hat eine Waffe, die diese knacken kann, zumal wenn zwischen Erstellung und somit Konzeption der Schutzbauten und ihrer tatsächlichen Bewährung Jahre oder Jahrzehnte der Waffenentwichklung liegen. Die Frage ist eben immer: gegen was will man sich schützen? 2 Meter dicker Beton schützt auch heut noch gegen gängige Infanterie-und manche Panzerwaffen.
Erst mal (einmal mehr) sei Dir gedankt für Deine fundierten Ausführungen -auch wenn ich nicht der Fragesteller bin-. Es ist immer wieder eine Wohltat zwischen dem zunehmenden inkompetenten und uninformierten Blabla div. "Fachleute" zu Waffenthemen aller Art, auch mal eine auf Hintergrundwissen basierende Antwort zu entdecken. Erst recht wenn auch ich dabei noch was dazulernen kann. Denn zum Thema Hohlladungen hatte ich mich bislang selber noch nicht schlau gemacht, dies aber nach Deinen Ausführungen hierzu so eben nachgeholt. Und was getan? - Genau: Eine Suchmaschine bemüht (sollte manch anderer an anderer Stelle auch mal versuchen, bevor...), so stellen sich Prinzip u. Wirkungsweise / Grund für deren Effektivität z.B. bei Panzerfäusten gegen gepanzerte Ziele in einem (auch für mich als nicht völlig Unbedarften) ganz neuen Licht dar. Hier sehr eindrucksvoll (und nicht minder erschreckend) drastisch vorgeführt: http://www.youtube.com/watch?v=DjavUSvocx8 (Panzerfaust) Einen Link für >Bunkerfaust< konnte ich leider nicht setzten, da hier nur max. 1 Link zulässig ist. Einfach Bunkerfaust googeln und 1. Bild bei diesem Begriff anklicken (50 Sek.-Film), danach aus der weiteren Auswahl >Bunkerfaust DM32 (Rocket Lunch)< anklicken. Aber auch (oder gerade) der an THEORETISCHER Waffentechnik Interessierte kommt beim Googeln auf seine Kosten (z.B. bei Wikipedia). Da velodog´s Ausführungen (zumindest von meiner Seite) beim besten Willen nichts mehr hinzuzufügen ist, möge man meinen Kommentar als Ergänzung o.ä. einstufen, damit´s nicht ganz off topic ist...