Frage von bortix,

Bunker bauen

Moin,

Hab schon des öfteren danach gegoogelt ,aber wills endlich mal wissen. Wir haben im Keller ausen 2Wk nen Luftschutzbunker es ist aber eben ein normaler Keller also 1-2m unter der Erde. Aber wie tief muss ein Bunker seien um einen direkten Bomben treffer zu überleben ? Desweiteren würde mich mal Intressieren ob Bunker schutz gegen Waffen des 21 jahrhundert bieten also Waffen die auf Wärme such Bilder gestüzt sind^^

Antwort von gri1su,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die Bunker aus dem 2.WK bieten heute genau so viel Schutz, wie eine Eierschale vor einer Pistolenkugel - nämlich gar keinen.

Man kann sie heute als Partyraum verwenden, das ist aber auch alles.

Antwort von velodog,

Verstärkte Kellerräume waren im WK II allenfalls eine Notlösung für Leute, die weder einen bombensicheren Bunker privat im Garten noch einen öffentlichen LSR in der Nähe hatten. Selbst damals boten solche Schutzräume allenfalls minimalen Schutz, gegen Volltreffer sowieso nicht.... Hier wo ich wohne hatte damals fast jedes dritte...vierte Haus einen eigenen Bunker in der Nähe, aber selbst diese Bauwerke aus Stahlbeton mit Deckenstärken von teilweise 1,5 Metern waren nicht völlig bombensicher. Die Decken-und Wandstärken der öffentlichen Luftschutzbauten wurden im Laufe des Krieges sowieso mehrfach angepasst, weil die Bomben eben immer größer wurden. Aber selbst die massivsten zivilen Bunker aus dem WK II könnten mit modernen Waffen problemlos eingeebnet werden, das ist aber nicht ihre eigentliche Bestimmung. Die modernen " Bunkerknacker " sind dafür gedacht, verbunkerte militärische oder technische Einrichtungen zu zerstören, nicht um Zivilisten in Luftschutzräumen zu töten. Gegen die relativ ungezielten Flächenbombardements der Allierten boten die öffentlichen Schutzräume für diejehnigen die einen in Reichweite hatten schon guten Schutz, zumal gegen Feuer, Trümmer und Splitter. In bestimmten Städten ( jeh nach Gefährdungsgrad ) wurden eh nur sogenannte " betonierte Deckungsgräben " errichtet, mit Wand-und Deckenstärken von unter einem Meter.

Massive Bunker sind aber im modernen Krieg zum Schutz der Zvilbevölkerung sowieso nicht mehr gefragt, da die Zeit der Flächenbombardements lange vorbei ist. Schon die ABC-Schutzbauten aus den 70/80er Jahren waren bei weitem nicht mehr bombensicher, sondern sicher eben gezielt gegen atomare, biologische oder chemische Bedrohungen und nicht gegen große, einzelne Bomben.

Kommentar von velodog,

Zu früh abgeschickt.......

Selbst die Anlagen der Maginot-Linie boten gegen Kampfmittel zur Mitte des Krieges schon keinen 100%-tigen Schutz mehr, obwohl die Anlagen teilweise 15...20 Meter unter der Erde lagen. Angegriffen wurden aber die nahe der Oberfläche liegenden Kampfblöcke, die im übrigen auch schon Wand und Deckenstärken von über 2 Metern Stahlbeton, oder Panzerkuppeln aus Stahl von über einem Meter Dicke hatten. Dummerweise wurde aber zwischen Bau der Maginotlinie und dem Angriff der Deutschen inzwischen die Hohlladung entwickelt, so das deutsche Truppen die massiv mit dickstem Stahl geschützten Beobachtungsstellungen der Franzosen mit Leichtigkeit ausschalten konnten.

Der Gegner findet eben immer eine schwache Stelle der Schutzbauten oder hat eine Waffe, die diese knacken kann, zumal wenn zwischen Erstellung und somit Konzeption der Schutzbauten und ihrer tatsächlichen Bewährung Jahre oder Jahrzehnte der Waffenentwichklung liegen. Die Frage ist eben immer: gegen was will man sich schützen? 2 Meter dicker Beton schützt auch heut noch gegen gängige Infanterie-und manche Panzerwaffen.

Kommentar von Ichsonstnich,

Erst mal (einmal mehr) sei Dir gedankt für Deine fundierten Ausführungen -auch wenn ich nicht der Fragesteller bin-. Es ist immer wieder eine Wohltat zwischen dem zunehmenden inkompetenten und uninformierten Blabla div. "Fachleute" zu Waffenthemen aller Art, auch mal eine auf Hintergrundwissen basierende Antwort zu entdecken. Erst recht wenn auch ich dabei noch was dazulernen kann. Denn zum Thema Hohlladungen hatte ich mich bislang selber noch nicht schlau gemacht, dies aber nach Deinen Ausführungen hierzu so eben nachgeholt. Und was getan? - Genau: Eine Suchmaschine bemüht (sollte manch anderer an anderer Stelle auch mal versuchen, bevor...), so stellen sich Prinzip u. Wirkungsweise / Grund für deren Effektivität z.B. bei Panzerfäusten gegen gepanzerte Ziele in einem (auch für mich als nicht völlig Unbedarften) ganz neuen Licht dar. Hier sehr eindrucksvoll (und nicht minder erschreckend) drastisch vorgeführt: http://www.youtube.com/watch?v=DjavUSvocx8 (Panzerfaust) Einen Link für >Bunkerfaust< konnte ich leider nicht setzten, da hier nur max. 1 Link zulässig ist. Einfach Bunkerfaust googeln und 1. Bild bei diesem Begriff anklicken (50 Sek.-Film), danach aus der weiteren Auswahl >Bunkerfaust DM32 (Rocket Lunch)< anklicken. Aber auch (oder gerade) der an THEORETISCHER Waffentechnik Interessierte kommt beim Googeln auf seine Kosten (z.B. bei Wikipedia). Da velodog´s Ausführungen (zumindest von meiner Seite) beim besten Willen nichts mehr hinzuzufügen ist, möge man meinen Kommentar als Ergänzung o.ä. einstufen, damit´s nicht ganz off topic ist...

Antwort von elektrofuzzi49,

Seh nach wie dick die Decken der Führerbunker im WKII waren. Da reicht wohl auch heute noch gegen konventionelle Bomben. Aber in Sewastopol haben die Deutschen mit Röchling - Granaten auch die Festungsbunker geschafft.

Antwort von alluhanacktbar,

für gebäude werden keine wärmeraketen sondern lgbs benutzt, laser guided bombs, die treffen halt da, wo du willst, mit der richtigen waffe knackst du jeden bunker, allerdings ist die frage, welche waffen auf zivile ziele geworfen werden, eigentlich gibt es das nicht mehr, dass die zivilbevölkerung in grund und boden gebombt wird man versucht lediglich militärische ziele zu treffen.

aber gegen so massenbombardemonts, mit einfachen bomben, wie im WK2 wären sie sicherlich besser als nix.

Antwort von WDHWDH,

Die Bauordnungen der 80er Jahre verlangten den Einbau von Schutzräumen gegen ABC Waffenwirkungen. Wegen der Sinnlosigkeit und der hohen Kosten wurde das dann wieder aufgegeben. Das Problem ist nicht der Schutz sonern das DANACH.

Antwort von burki,

guten morgen

direkte bombentreffer sollte so ein keller in normalen wohnhäusen im 2. wk ja garnicht aushalten. das waren oft eher normale keller, keine bunker. da kommt es zusätzlich auch noch auf die art der bombe drauf an. ob das z.b brandbomben waren oder sprengbomben u.s.w.

die luftschutzkeller waren dazu gedacht, meistens zivile personen generell zu schützen. also das die nicht z.b im 3. oder 4. stock sind während bombenangriffen. wo häuser brennen, zusammenstürzen, teile davon wegbrechen, splitter und trümmer durch die gegend fliegen, die scheiben brechen u.s.w. da ist man in die keller gegangen, weil dort einfach generell mehr schutz war, als oben in den wohnungen. oft ist das haus darüber total zerstört gewesen, aber im keller haben menschen überlebt. oft auch nicht, dann sind im keller viele gestorben durch feuer, rauch und hitze. da waren nichtmal direkte treffer nötig.

etwas anderes waren spezielle luftschutz einrichtungen, die deutlich mehr schutz boten, als einfach keller unter häusern. in berlin und anderen städten z.b in u-bahn schächten oder speziellen bunkern und hochbunkern. das war ein ganz anderer schutz, dazu eine funktionierende versorgung der insassen mit frischluft, brandschutzeinrichtungen u.s.w.da hatte man glück, in solchen dingern zu sein. während tausende und abertausende in berlin, hamburg u.s.w. in ihren kellerbunkern gestorben sind. schau dir reportagen über den feuersturm von hamburg an, da wird das genauer erklärt. gab es auch fime drüber.

bunker bieten generell auch heute noch guten schutz. im prinzip kann man gezielt sogut wie alles mit heutigen waffen zerstören. es gibt u.a bunkerbuster und ähnliches, was sogut wie alles zerstört. wird z.b in afghanistan gegen ganze höhlensysteme eingesetzt. sieht man öfter im tv in dokus, wie das in etwa funktioniert. heutige waffen erden entweder auf ebstimmte ziele gefeuert oder suchen sich selber ziele oder werden hingelenkt über fernsteuerung. ist da ein ziel lokalisiert, wird eben dort eine detnation verursacht. je anch art der waffe ist das entweder ein "erfolg" oder eben nicht. kann man nicht generell vorher wissen und ziele müssen ja vorher irgendwie lokalsiert werden.

es gibt auch immer noch bunker aus dem 2. wk z.b in frankreich die bis heute stehen. da sind meterdicke betonschichten. die bekommt man kaum weggesprengt, so massiv sind die. die bunker selber haben sogut wie alles ausgehalten. nur die insassen nicht. bunker werden nicht immer durch direkte bombentreffer oder ähnliches "geräumt" meistens durch viel kleineren einsatz z.b von handgranaten, flammenwerfern und ähnlichem. weil diese bunker ja zur verteidigung gedacht waren. also da wurde raus geschossen mit gewehren, flak oder artillerie. daher sind diese bunker auch immer irgendwie zu erobern, ohne ihn direkt zu zerstören durch brachiale mittel. schiesst da keiner mehr raus, stört der bunker nicht mehr.

also ein sehr umfangreiches thema, wo man noch unterscheiden muss zwischen millitärischen bunkern, also bewaffneten einrichtungen oder zivilen einrichtungen.

tschüss burki

Antwort von Novalis011010,

Vergiss es. Beim nächsten Krieg fallen Atombomben, und irgendwann musst du raus. Da müsstest dir für keine Ahnung wie viele Jahre Verpflegung zulegen, technische Anlagen einbauen, um die Luft filtern zu können,... um das umgehen zu können bzw nicht mehr sooo davon betroffen zu sein

Antwort von Listing,

Wärmebilder bringen bei Bunkern nichts, dazu sind die Mauern zu massiv. Es gibt aber Sprengköpfe die extra zum Zerstören von einem Bunker ausgelegt sind, da solltest du mit deinem Bunker keine chance haben :-). Zuerst wird die Hülle des Bunkers gebrochen und dann z.B. eine taktische (nicht besonders starke) Atombombe gezündet (^^)

Antwort von Rudi2009,

Gegen Waffen des 21 Jh? Ganz weit unten! Aber da ist es zu warm! Sprich: Gar nicht!

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