Frage von Buddha2016, 100

Bundeswehreinsätze im Inland-Der Anfang vom Militärstaat oder eine Notwendigkeit?

Das Grundgesetz(mit einigen Außnahmen) sieht den Einsatz der Bundeswehr zur Außenverteidigung der Bundesrepublik Deutschland vor.

Laut neusten Berichten soll die BW nicht wie früher nur für Naturkatastrophen und Unglücksfälle auf deutschen Boden eingesetzt werden, sondern auch zum Schutz von nicht militärischen Gebäuden, zur Personenüberwachung und zur Terrorismusbekämpfung.

Schon jetzt sind Übungen zwischen Polizei und Bundeswehr geplant, welche nicht nur logistische, sondern auch militärische Unterstützung der BW beeinhaltet.

In den meisten Medien wird dieses Thema relativ emotionslos gesehen,was verständlich ist, nach den letzten Monaten.

Wird aber nicht gerade die Angst der Bevölkerung ausgenutzt, um grundlegende Gesetze auszuhebeln oder ist die neue Einstufung, "des besonders schweren Unglücksfall" im Grundgesetz, ein Muss für Deutschlands Sicherheit.

Antwort
von floppy232, 79

Soldaten haben keine polizeiliche Ausbildung!

Ich war selbst Soldat und bin auch heute nicht fähig Polizeiarbeit zu leisten. Mir fehlt viel grundlegendes Wissen, welche Polizisten in einer dreijährigen Ausbildung lernen. 3 Monate Grundausbildung, bei dem der Kampfeinsatz geprobt wird, sind nicht genug um im Inland eingesetzt zu werden. Klar dazu gibt es genügend weitere "Ausbildungen" für den Einsatz, für bestimmte Bereiche etc. das ist aber alles militärisch und nicht polizeilich. Hier herrscht doch kein Krieg!

Afghanistan ist ein Kriegs- und Krisengebiet. Es wird nämlich mit Kugeln und Luftangriffen auf Anschläge geantwortet, DAS will ich hier in meiner Heimat in keinem Fall! Kollateralschäden passieren. Ich möchte hier keine erschossenen Deutschen von der BW sehen, nur weil Soldaten gedacht haben da lauert Gefahr. Es herrscht eine völlig andere Sensibilisierung, im Einsatz könnte jeder ein Attentäter sein. Ich möchte nicht ständig argwöhnisch beobachtet werden und darauf achten müssen, wie ich mich verhalte, damit ich nicht ins Fadenkreuz gelange.

Ihr dürft Soldaten nicht mit Polizisten vergleichen. Soldaten haben das gleiche Wissen über Polizeiarbeit wie du und ich, nämlich keine! Sie sind auf Krieg (Einsätze) trainierte Menschen, ich selbst würde mich nur ungern im Inland einsetzen. Was wenn ich bei einer Straßensperre den Familienvater erschieße weil er sich zu schnell nähert? Die Bild-Zeitung wäre sofort da... (genauso wie die Handygaffer...) das ist schneller auf Facebook als man schauen kann. Ich will sowas nicht erleben!

Und es bringt auch keine Sicherheit, wenn einfach mehr uniformierte auf den Straßen stehen. Das ist geheuchelte Sicherheit, die können sich trotzdem direkt neben einem Soldaten in die Luft sprengen und keiner hat es vorher gemerkt, das bringt auch nichts! Und nicht jeder Soldat hat einen Blick für verdächtige Personen, denkt dran, die sind wie du und ich nur mit militärischer Ausbildung!

Kommentar von 19Sunny96 ,

Der letzte Vergleich hinkt aber sehr ... Polizisten sind auch bloß "wie du und ich" halt nur mit "polizeilicher Ausbildung" ...

Kommentar von floppy232 ,

Das ist auf die Goldwaage gelegt und zu spitz genommen. Polizisten haben eine 3-jährige Ausbildung. Soldaten haben eine Ausbildung die 3 Monate und vielleicht mit Lehrgängen 6 Monate (insgesamt) geht. 

Ein Soldat ist für den Einsatz im Inneren einfach nicht geeignet. Ich geb dir ne Waffe und zeige dir damit umzugehen, kannst du jetzt Polizist werden? Nein! Aber Soldat!

Antwort
von Hamburger02, 78

Lehne den Einsatz der BW im Inneren vor allem aus politischen Gründen ab.

Abgesehen davon hat neulich ein Vertreter der Gewerkschaft der Polizei zu bedenken gegeben, dass die Soldaten überhaupt keine polizeiliche Ausbildung hätten und daher sowieso völlig ungeeignet seien zur Übernahme von Polizeiaufgaben und dass der korrekte Weg sei, genügend Polizisten einzustellen und nicht abzubauen. 

Antwort
von voayager, 90

Wenn die Bundeswehr auch im Innern eingesetzt wir, ist das ein weiterer Schritt in Richtung autoritärer Staat, nicht jedoch Militärstaat, das iss wieder was Anderes. Was? Nun, in einem solchen hat das Militär auch die politische Macht inne, das ist hier nicht der Fall.

Es gibt noch einen Grund, warum die Bundesregierung so scharf drauf iss Bundeswehr auch im Innern einzusetzen, sie spart so nämlich an Geld, entlastet die Länder, die dann weniger Polizisten einstellen müssen. So wird denn auch an die Personalkosten gedacht, die möglichst niedrig gehalten werden sollen.

Expertenantwort
von ponter, Community-Experte für Bundeswehr, 82

Meiner Einschätzung nach ist der Einsatz der Bundeswehr im Innern, in derartigen Situationen, rein theoretischer Natur. 

Solange die Polizei mit den Gegebenheiten zurecht kommt, wird es wohl nicht zur Unterstützung durch das Militär kommen. Wie hier schon angemerkt wurde, ist die BW dazu in keiner Weise ausgebildet. Einige wenige Übungen verschiedener Einheiten in dieser Richtung, die möglicherweise in der Zukunft angesetzt werden, ändern daran nichts.

Vielmehr müssten dazu neue Einheiten nur zu diesem Zwecke aufgestellt werden, die in allen Belangen ausgebildet sind. Dies wiederum fordert u.a. ein völlig neues Ausbildungskonzept und führt zu einem erheblichen Aufwand. 

Somit wird es für die BW in der nahen Zukunft in der Praxis kaum zu einem derartigen Einsatz kommen.

Kommentar von Frankengruber ,

Das kommt wohl darauf an, wie das Wort Terrorismusbekämpfung später ausgelegt wird.Bedeutet es wirklich erst die unmittelbare Gefahr durch Terror oder bedeutet es auch die Prävention einer terorristischen Attacke.

Arbeitet der BND nicht schon jetzt enger mit Bundeswehr zusammen als man es öffentlich zugibt?

Kommentar von floppy232 ,

Verschwörungstheorien passen zu diesem Post jetzt nicht...

Antwort
von Artus01, 70

Die "Mütter und Väter" unserer Verfassung haben sich, vor dem Hintergrund der geschichtlichen Ereignisse, ganz sicher etwas dabei gedacht als sie die aufgaben der Bundeswehr formulierten. Auch wenn es einigen noch nie so recht gepaßt hat.

Nun versuchen die Herrschaften aus dem Freistaat im Süden Deutschlands die Ereignisse der letzten Zeit dafür zu nutzen um etwas herbeizuführen das ihnen schon immer am Herzen lag. Die Kanzlerin schweigt dazu und "Flinten-Uschi" ist der genzen Sache gegenüber nicht abgeneigt.

Es bleibt die Hoffnung daß das Bundesverfassungsgericht dem Unsinn, wenn er denn eintritt, ein Ende bereitet.

Antwort
von Biance, 10

Viele sind dagegen,aber ich glaube einfach wenn die im Ausland Terror bekämpfen wieso sollten die dan in ihren Heimatland versargen?Polizei und Soldaten haben doch 1 gemeinsames Ziel Terroranschläge verhindern und zusammen sind die stärker oder???Man hat das Gefühl das einige die Terroranschläge in Deutschland völlig ausblenden können,ich kan es nicht!Man kan die Gefahr nicht ausblenden ist da und bei diesen nie endenden Flüchtlingszahlen das macht nachdenklich!!Die Flüchtlingszahlen sind enorm hoch und werden nicht weniger!

Expertenantwort
von ArnoldBentheim, Community-Experte für Politik, 77

Schon der in der Frage verwandte Begriff "Militärstaat" trifft auf Deutschland keinesfalls zu! Denn ein Staat, der durch das Militär auch politisch bestimmt ist, eben ein Militärstaat, kann Deutschland auch durch die geplanten Einatzmöglichkeiten der Bundeswehr im Inneren nicht werden! Warum?

  1. Die Bundeswehr in allen ihren Waffengattungen ist kein Staat im Staate, wie es das Militär in der Kaiserzeit und der Weimarer Republik gewesen ist. In der Bundesrepublik Deutschland bestimmt das Parlament über den Einsatz oder Nichteinsatz der Bundeswehr; der Verteidigungsminister ist in Friedenszeiten der Oberbefehlshaber und in seiner Funktion vom Parlament überwacht und diesem jederzeit rechenschaftpflichtig.
  2. Die Beteiligung der Bundeswehr an inländischen Terroreinsätzen muss geübt werden, wenn ein solcher Einsatz erfolgreich sein soll. Aber ein solcher Einsatz der Bundeswehr ist nur als Notfallmaßnahme gedacht, wenn die Polizei ihre Aufgabe personell nicht mehr bewältigen kann. Ein Einsatz der Bundeswehr würde aber auch dann nicht als unabhängige Aktion erfolgen, sondern sie unterstünde dem Befehl der Einsatzleitung der Polizei.

Mit der Möglichkeit eines Einsatzes der Bundeswehr im Inneren Deutschlands ist nicht beabsichtigt, "grundlegende Gesetze auszuhebeln", es wird auch nicht "die Angst der Bevölkerung ausgenutzt", sondern das Parlament beschließt, was im Rahmen des Grundgesetzes, unserer Verfassung, erlaubt und sinnvoll ist, gerade um der Bevölkerung Ängste zu nehmen!

MfG

Arnold

Kommentar von rav3ry ,

Wenn Militär durch die Straßen zieht, dann macht das alles aber sicher nicht Ängste nehmen!

Tatsache ist alles wobei die BW helfen könnte, kann die Polizei auch. Sie haben Spezialeinheiten für - ich nenns einfach ma Häuserkampf -, Demos, Sprengstoff, ....

Unsere Polizei ist bestens ausgerüstet (im gegensatz zur BW ^^), man sollte halt nur einsehen dass nicht alles verhindert werden kann.

Kommentar von Artus01 ,

das Parlament beschließt, was im Rahmen des Grundgesetzes, unserer Verfassung, erlaubt und sinnvoll ist

Die Feststellung was im Rahmen der Verfassung erlaubt ist trifft die Justiz, in letzter Instanz das Bundesverfassungsgericht. Das Parlament oder wer auch immer hat da gar nichts zu melden.

Kommentar von ArnoldBentheim ,

Die Feststellung was im Rahmen der Verfassung erlaubt ist trifft die Justiz, in letzter Instanz das Bundesverfassungsgericht.

Eben. das Bundesverfassungsgericht hat bereits entschieden und den Einsatz der Bundeswehr bei Terrorlagen erlaubt. Daher braucht das Parlament auch nur noch über die Einzelheiten zu beschließen.

Kommentar von Artus01 ,

das Bundesverfassungsgericht hat bereits entschieden und den Einsatz der Bundeswehr bei Terrorlagen erlaubt.

Ah der Politikexperte hat schon viel von dem gelernt was Politiker so von sich geben, oder ist er gar selbst einer. Das Bundesverfassungsgericht hat diese "Erlaubnis" allerdings an sehr strenge Auflagen geknüpft.

Daher braucht das Parlament auch nur noch über die Einzelheiten zu beschließen.

Das funktioniert allerdings so nicht, denn das was da nun so im Gespräch ist geht klar über das hinaus was das Bundesverfassungsgericht "erlaubt" hat. Man wird damit vor dem Bundesverfassungsgericht auf den Bauch fallen.

Kommentar von ArnoldBentheim ,

Wenn Militär durch die Straßen zieht, dann macht das alles aber sicher nicht Ängste nehmen!

Wenn wirklich eines Tages die Bundeswehr durch die Straßen ziehen muss, dann wirst du genügend Anlass zur Furcht bekommen - aber nicht vor der Bundeswehr.

Kommentar von rav3ry ,

Verstehe nicht ganz wieso ich Angst vor meinen Kameraden haben sollte ^^ Wenn wir augrund von den aktuellen Terrorlagen eingesetzt werden, hab ich wenig angst, denn wie gesagt die Gefahr von tödliche Verkehrsunfällen ist sehr viel größer.

Kommentar von ArnoldBentheim ,

Verstehe nicht ganz wieso ich Angst vor meinen Kameraden haben sollte ^^

Ich auch nicht, denn das, was du schreibst, habe ich so nicht geschrieben.  :-))

Kommentar von Namenlos002 ,

Unsere Polizei ist alles andere als gut ausgerüstet...in Bayern benutzt man zum Beispiel noch die P1.

Expertenantwort
von furbo, Community-Experte für Polizei, 76

Ich bin für den Einsatz der BW im Inland zur Verkehrsüberwachung und -kontrolle. Das Auto ist der größte Mörder unseres Landes, jedes Jahr gibt es Tausende Tote und Verletzte. Die Gefahr, durch ein Auto zu sterben ist wesenlich höher als durch einen Terroranschlag.

Wieso interessieren diese vielen Toten niemanden? Und wieso zieht man sich an der furchtbaren gewaltigen Terrorgefahr, die in den letzten Jahren in D kein Todesopfer (außer den Tätern) gefordert hat, derart hoch?

Offenbar wird - wieder einmal - versucht, mit der Angst der Menschen Politik zu machen. 

Ich hoffe, dass diesen Grundgesetzverweigerern, wenn alle Stricke reißen, das BVerfG einen Strich durch die Rechnung macht. 

Kommentar von rav3ry ,

Verkehrsüberwachung :'D der war gut

Kommentar von linksgewinde ,

Und du bist Experte?

Kommentar von rav3ry ,

Sarkasmus ....

Kommentar von furbo ,

@linksgewinde

Aber sicher. Letztlich geht es bei der Diskussion um die  Abwehr von Gefahren, bei der die Bundeswehr eingesetzt werden soll.

Und die vom Auto ausgehende Gefahr ist wesentlich höher als die durch Terrorismus. Warum also kleine Gefahren abwehren, wenn man auch große abwehren kann. Alles nur eine Prioritätenfrage.

Und für die Dummies: Sarkasmus off. 

Kommentar von 19Sunny96 ,

Owei ... und sowas schimpft sich hier "Experte".

Kommentar von furbo ,

Klar. Und Expertentum wird nur von Experten erkannt. 

Kommentar von 19Sunny96 ,

Soso ... 

Antwort
von Biance, 8

In den Nachrichten kommt immer wieder von der SPD Einwände zu Soldaten in Deutschland!Finde das falsch,Soldaten können mit der Polizei super zusammenarbeiten Erfahrungen teilen.

Laut SPD schafft die Polizei das alleine noch vieleicht aber wie lange???

Antwort
von Ifosil, 51

Ich finde, so wie es jetzt ist, sollte es bleiben. 

Antwort
von LienusMan, 63

In staatsgefährenden Situationen sollte die Bundeswehr natürlich eingesetzt werden. Genauso bei Großlagen.

Aber nicht langfristig als Hilfspolizei, das würde die Bundeswehr und ihre Soldaten degradieren.

Aber ich finde diese Diskussion irgendwie schon komisch, bei dem Amoklauf von München sind innerhalb weniger Stunden 2700 (!!!) Polizisten zusammengezogen worden. Also ich habe nicht das Gefühl, das wir einen Mangel an Polizisten hatten.

Kommentar von Frankengruber ,

Haben diese 2700 Polizisten dann nicht irgendwo anders gefehlt bzw. sind dadurch nicht viele Überstunden angefallen? Es ging ja immerhin nur um 1 gefährliche Person.

Es wäre interessant zu wissen, wie die Vergütung der Soldaten bei einem Inlandseinsatz wäre.Vermutlich nicht so hoch wie bei Polizisten.

Kommentar von LienusMan ,

Mit Sicherheit haben die Polizisten irgendwo gefehlt, aber es geht darum Prioritäten zu setzen und Überstunden muss man in Kauf nehmen

Kommentar von Frankengruber ,

Ich wollte damit sagen:Der Soldat ist nun mal günstiger für den Steuerzahler als die Überstunden des Polizisten.

Die Frage ist: Wie wird sich die Aussicht auf einen "günstigen"Soldaten auf die Entscheidungen der Präsidien oder Länder auswirken?

Wird man eventuell schneller Terrorgefahr rufen, nur weil 100 Soldaten günstiger sind als 100 Polizisten die schon hunderte Überstunden haben?

Kommentar von LienusMan ,

Also ich glaube, dass die Entscheider doch vernünftige Leute sind und wenn es um Sicherheit geht, spielt Geld eine untergeordnete Rolle. Denn der Einsatz der Bundeswehr im Inneren wäre noch immer ein absoluter Neuweg und auch ein unbeliebter

Kommentar von Apfelkind86 ,

Ich wollte damit sagen:Der Soldat ist nun mal günstiger für den Steuerzahler als die Überstunden des Polizisten.

Nope. Erstens werden Soldaten wie Bundesbeamte bezahlt und verdienen damit mehr als Landesbeamte. Und zweitens ist es uns nach Soldatenarbeitszeitverordnung nur noch erlaubt, 43 Stunden pro Woche zu arbeiten. Was meinst du, wieviele Überstunden da anfallen werden? ;)

Kommentar von Modem1 ,

Sie rechnen in Zukunft mit inneren Unruhen!!!

Kommentar von LienusMan ,

Kein normal denkender rechnet mit inneren Unruhen

Kommentar von Apfelkind86 ,

Modem ist AfD-Anhänger, damit fällt er aus dem von dir gezeichneten Personenkreis raus. ;)

Antwort
von oOMishaOo, 76

Das ist von einigen sehr positiv gedacht ... Meinst ihr es wird auch nur einen einzigen Befehlsverweigerer gegeben?

Es ist schon heute so, das 15 Polizisten sich zum Affen machen weil sie
zwei friedlichen Menschen ein Pappschild wegnehmen müssen (Bilderberger,
Dresden) mit der Argumentation "Ich weiß das sie friedlich sind, aber
ich hab das Gesetz auch nicht gemacht".

Spinnen wir das ein  bisschen weiter heißt es bald " ich weiß, Ihr seid das Volk was ich  schützen soll, aber ich hab die Gesetze nicht gemacht."

Der Millitäreinsatz im Inneren wurde nicht umsonst mit allen Eventualitäten und Extremfällen in unserem GG gespickt. Das hat seine Gründe.

Lustig finde ich es aber, das hier wirklich alle denken die BW hätte die Aufgabe uns vor dem Terror zu schützen ... :D selten so gelacht.

Ja, im Grunde sollte dies die Aufgabe sein. 90% der Soldaten glauben bestimmt auch das sie genau das sind : unsere Beschützer. Aber naja... Nein. Ihr seid NATO. Tut mir leid für euch, aber NATO ist alles nur nicht Menschenfreundlich.

Und ich möchte KEINEN NATO-Soldaten bewaffnet durch mein Land rennen sehen. Egal welche Nationalität. NATO bleibt NATO. Die Befehle werden kommen und vertraut mir, sie werden auch ausgeführt.

Man muss auch bedenken das meine "Freundin" Frau Von der Leyen, dieses Weißbuch so niemals durchbekommen hätte, wenn da nicht plötzlich eine abstruse Anzahl von "Amokläufen" durchs land geschneit wäre.

Habt nur weiter Angst vor einem inszenierten Feind und gebt Stück für Stück eure Freiheit und eure Rechte auf.

Dann am Ende, kommt die BW und schickt euch in ein FEMA lager. Da bist du sicher ;)

Kommentar von Apfelkind86 ,

Die Befehle werden kommen und vertraut mir, sie werden auch ausgeführt.

Ok, du bist zwar irgendein anonymer Typ aus dem Internet aber natürlich vertraue ich dir. Wir Soldaten sind alle nur hirnlose Marionetten, die die Menschheit unterdrücken. :)

Okidoki.

Kommentar von oOMishaOo ,

Touche :)

Aber:

Nein nein, Ihr Soldaten seid nicht alle Hirnlos. Mein Partner ist Soldat ;)

Aber deswegen weiß ich wovon ich spreche. Die allerwenigsten hinterfragen was sie da tun. Oder kannst du mir erklären was deutsche Soldaten in Afghanistan o. Mali verloren haben? Nix.

Die sind da weil die Nato das so möchte. Und Alle nicken eifrig, denn dafür wurden sie ja ausgebildet. Außerdem ist es immer unschön dem Chef mitteilen zu müssen dass man seinen Befehl blöd findet. Dann kommt noch die Angst vorm rausschmiss dazu etc.

Es sind nicht alle Soldaten dumm. Aber sehr viele von ihnen hängen schon so tief drin, dass sie es gar nicht mehr merken, oder nicht mehr herausfinden aus Angst vor der "unehrenhaften Entlassung".


oder willst du mir sagen die scheißen alle auf Ihr geregeltes Einkommen und werden Allesamt zu Befehlsverweigerern?

Kommentar von Apfelkind86 ,

Oder kannst du mir erklären was deutsche Soldaten in Afghanistan o. Mali verloren haben?

Das kann ich dir sehr wohl erklären, dauert aber selbst mündlich einige Stündchen. Mali ist überhaupt kein NATO-Einsatz aber egal....

Dann kommt noch die Angst vorm rausschmiss dazu etc.

Auch das ist völliger Blödsinn. Soldaten können nicht einfach so entlassen werden, da gibt es sehr hohe Hürden, die du aber vermutlich nicht kennen wirst.

Tut mir leid aber wenn sowas von Leuten kommt, die sich zuvor zum Experten aufschwingen, kann ich das nicht ernst nehmen.

Kommentar von oOMishaOo ,

Ich wüsste nicht wo ich mich hier selbst zu Experten ernannt habe , aber gut.

Ich weiß wie "hoch" die Hürden sind. Ich weiß aber auch das man Hürden umgehen kann.
Das du so ausfallend bzw. beleidigend wirst zeigt mir auch das ich nicht ganz unrecht haben kann. Also danke dafür.

Was die Aufgabe der Soldaten in Afghanistan ist, weiß ich übrigens auch. Ich bin nur der Überzeugung das dort nicht ein einziger deutscher Soldat stehen dürfte. Sollen die Amis das doch bitte selber machen.

So und was Mali angeht, werter Herr "ich weiß es besser" ,

*Am 27. Juni 2013 beschloss der Deutsche Bundestag erstmals die
Entsendung bewaffneter deutscher Streitkräfte zur Beteiligung an der
Multidimensionalen Integrierten Stabilisierungsmission der Vereinten
Nationen in Mali auf Grundlage der Resolution 2100 (2013) des
UN-Sicherheitsrates vom 25. April 2013.

Das Parlament beschloss
am 28. Januar 2016 eine Ausweitung des Einsatzes, verbunden mit einer
deutlichen Anhebung der Personalobergrenze. Die Erweiterung der
Beteiligung an MINUSMA ist ein Baustein des umfassenden Ansatzes der Bundesregierung zur Stabilisierung der Lage in Mali und der Sahel-Region.*

MFG.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Glückwunsch, du hast dir jetzt selbst deine Behauptung, es handele sich in Mali um einen NATO-Einsatz, widerlegt! *Daumen hoch* Tipp: Der UN-Sicherheitsrat ist NICHT die NATO (die EU ist übrigens auch nicht die NATO).

Ich weiß aber auch das man Hürden umgehen kann.

Nein, kann man nicht.... wir leben hier in einem Rechtstaat und nicht in Takatuka-Land. Der betreffende Soldat wurde zur Not halt vor dem Arbeitsgericht klagen und Recht bekommen und seine Vorgesetzten wären die längste Zeit auf ihren Posten gewesen. Anbei mal der Fall eines Majors, der "nur" degradiert werden sollte und auch das hat letztlich nicht geklappt:

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/urteil-des-bundesverwaltungsgeri...

Das du so ausfallend bzw. beleidigend wirst zeigt mir auch das ich nicht ganz unrecht haben kann.

Wenn du dich gleich beleidigt fühlst, nur weil dir jemand erklärt, dass du Blödsinn verzapfst, hast du sicher viel Spaß im Leben. Aber solche Frauen soll es ja zur Genüge geben. :)

Was die Aufgabe der Soldaten in Afghanistan ist, weiß ich übrigens auch. Ich bin nur der Überzeugung das dort nicht ein einziger deutscher Soldat stehen dürfte.

Und da kommen wir doch langsam zu des Pudels Kern: Es geht hier lediglich um deine Meinung, die du aber zur allgemeingültigen Erkenntnis hochzustilisieren versuchst. Weil DU glaubst, in Afghanistan dürfe kein deutscher Soldat stehen, "haben deutsche Soldaten da nichts zu suchen".

Und nochwas:

Man muss auch bedenken das meine "Freundin" Frau Von der Leyen, dieses Weißbuch so niemals durchbekommen hätte, wenn da nicht plötzlich eine abstruse Anzahl von "Amokläufen" durchs land geschneit wäre.

Noch so ein Blödsinn. Das Weißbuch wurde am 13.07.2016 veröffentlicht und steht in seiner jetzigen Fassung seit Monaten fest.... -_-

Oh Mann......da fasst man sich echt an den Kopf.

Kommentar von oOMishaOo ,

witzig weil ich nie sagte das unsere Bundeswehr in einem Natoeinsatz in Mali ist, sondern einfach nur das sie da sind, und dort nix verloren haben. Da haben wir vllt einfach aneinender vorbeigeredet. Ich entschuldige mich einfach mal falls ich mich da missverständlich ausgedrückt habe. :)

Das du Tatsächlich glaubst wir leben in einem Rechsstaat und deswegen kann uns nix passieren war mir Antwort genug. Glaub das weiter und wir sprechen uns in 10 Jahren nochmal, wenn dir jegliches Recht genommen wurde und du nur noch mit nem bekackten RFID Chip im Supermarkt bezahlen kannst. Offensichtlich kennst du dich sehr gut mit der Bundeswehr aus, aber am Rest des Lebens scheinst du einfach nur vorbeizulaufen. Das ist nicht mal abwertend gemeint, vllt bist du ja ein viel beschäftigter Mensch.

Un ja, natürlich geht es hier um meine Meinung. Um was denn sonst? Ich würde niemals behaupten die Antwort zu kennen oder die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.

Nein ich hab mich nicht persönlich beleidigt gefühlt. Was auch eher unlogisch ist, da das hier alles andere als persönlich ist.

So werter Herr Soldat,

Ich bin der festen Überzeugung das Deutschland (Was rein rechtlich nicht mal ein Land ist ...  ("Nicht-regierungs Organisation" mit eingeschränkter Haftung)...)  der Stiefellecker der Amis ist und das seit mindestens 1945. Ich bin der festen Überzeugung das wenn solche Gesetze/Entwürfe/Bücher/Pläne erlassen werden (die ganz nebenbei gegen unser GG verstoßen) dann passiert das nicht zum Schutz des Volkes. Das tut es nie. NIE. Guck dir das große Ganze an, und nicht nur dieses Weßbuch.

*Der einzelne steht vor einer Verschwörung das er sie gar nicht erfassen kann.

"In der Politik geschieht nichts durch Zufall. Wenn etwas geschah, kann man sich sicher sein, dass es so geplant war."

-Roosevelt

Denn wir haben es mit einer
monolithischen und rücksichtslosen weltweiten Verschwörung zu tun, die
sich hauptsächlich auf verdeckte Mittel zur Erweiterung ihres
Einflußbereichs stützt -
auf Infiltration statt Invasion, auf Subversion statt freier Wahlen, auf
Einschüchterung statt Selbstbestimmung, auf Guerilllas in der Nacht
anstatt Armeen bei Tag.
Es ist ein System, welches beträchtliche menschliche und materielle
Ressourcen in den Aufbau einer eng geknüpften, hocheffizienten
Maschinerie verstrickt hat,
die diplomatische, geheimdienstliche, ökonomische, wissenschaftliche und
politische Operationen kombiniert
.

-J.FKennedy

"Militärpersonal ist blödes, dummes Vieh, das man als Bauernopfer in der Außenpolitik benutzt!"

-Henry Kissinger

Kommentar von MarcelBerling ,

Die Hauptaufgabe der Bundeswehr besteht in der Landesverteidigung, also warum sollten sie unser Land dann auch nicht von Innen heraus verteidigen dürfen? Zudem sind Antiterroreinheiten wie GSG9, landeseigene SEK, oder die neue BFE plus extrem unterbesetzt. Wenn wir die Bundeswehr brauchen, dann soll sie uns wenigstens helfen dürfen.

Antwort
von Biance, 60

Es wäre sinvoll Soldaten von der Bundeswehr in Deutschland einzusetzen bezweifel das die Polizei das alleine schaffen kan!

Meine die Terrorgefahr ist da und die sollte man nicht unterschätzen.

Um so mehr Sicherheit um so sicherer kan man sich auch wieder fühlen!

Kommentar von mrjenkins ,

Um so mehr Sicherheit um so sicherer kan man sich auch wieder fühlen!

Ich war mal auf Sri Lanka.Alle 400m gabs einen militärischen Checkpoint. Wirklich sicher habe ich mich trotzdem nicht gefühlt.

Antwort
von Modem1, 8

Mit der Absicht die Bundeswehr im Inneren einzusetzen hat sich die ARD gestern herausgeredet: Sie würde längst eingesetzt werden bei Hochwasser bzw. Naturkatastrophen. Wenn das so ist warum dann so viel Wind?Weil es um Einsätze gegen den Terror sind.Definiere Terror: Natürlich gegen Terroristen aber und das meine ich ... gegen innere Unruhen.Was vermuten denn die Politiker? Bürgerkriegsähnliche Zustände auf der Straße?.

Antwort
von lesterb42, 10

Weiter als Deutschland kann man in keinem Fall vom Militärstaat entfernt sein. Die Bundeswehr untersteht nicht der Kanzlerin sondern dem Bundestag. Die Befehlsgewalt liegt bei der Verteidigungsministerin.

Antwort
von berieger, 71

Ach, eigentlich sind die BW Soldaten auch Bürger so wie du und ich. Ich glaube nicht dass die dir oder den Bürgern etwas antun werden. Wir leben ja nicht in Turkey oder Iran und sollten uns vor den Flüchtlingen und Islamisten mehr fürchten. Man sagt dass Menschen das Militär erst schätzen wenn sie von einem Soldaten gerettet werden.

Antwort
von linksgewinde, 52

Wenn Soldaten für Naturkatastrofen herhalten müssen, dann kann man sie bestimmt auch sinnvoll zur Terrorabwehr einsetzen. Besser, als den ganzen Tag in den Kasernen rumzulungern. Kann mir vorstellen, Soldaten sehen das genauso.

Kommentar von rav3ry ,

Ich sehe das sehr anders pfff in den Kasernen herumlungern.

Kommentar von furbo ,

kann man sie bestimmt auch sinnvoll zur Terrorabwehr einsetzen

Auf welche Weise denn?

Kommentar von ponter ,

Besser, als den ganzen Tag in den Kasernen rumzulungern

Aha, wieder ein "Experte", der sich mit den Gegebenheiten in der BW offensichtlich bestens auskennt.

Die BW ist in weiten Teilen mit den derzeitigen Anforderungen ausgelastet. Die Zeiten, in denen die Soldaten in Vorbereitung auf eine mögliche Ausseinandersetzung mit den "Warschauer Pakt" Staaten viele Standorte in Deutschland besiedelten, sind lange her.

Kommentar von linksgewinde ,

Einsatzzahlen – die Stärke der deutschen Kontingente

Berlin, 29.07.2016, Bundesministerium der Verteidigung.

Knapp 3.400 Bundeswehrsoldaten beteiligen sich derzeit an Einsätzen im
Ausland. Dabei operieren sie gemeinsam mit Soldaten der Bündnispartner
und befreundeter Nationen.

von derzeit

176.015  aktive Soldaten   (30. Juni 2016)

Kommentar von Apfelkind86 ,

Glückwunsch, deine Aussage ist dennoch Müll.

Kommentar von linksgewinde ,

Man könnte auch schreiben:...ich sehe das anders weil...

Aber " deine Aussage ist dennoch Müll" lässt tief blicken in Sachen Toleranz und Meinungsfreiheit.

Ich glaube, vor dir muss man Angst haben.

Antwort
von aribaole, 8

Du willst mehr Sicherheit? Beantwortet das deine Frage? Die Polizei wird wohl nicht wieder aufgestockt werden, was bleibt dann? 😉

Antwort
von InsertCoolName, 52

Das sehe ich auch so. Aber Freiheit, Demokratie und Menschenrechte sind Dinge, die nicht selbstverständlich sind und wofür immer wieder gekämpft werden muss.

Antwort
von ThommyGunn, 64

Weder das eine noch das andere, noch war es nicht nötig, aber das kann sich jederzeit ändern, nur weil die Armee im Inneren eingesetzt wird, ist ein Land noch kein Militärstaat - was soll das überhaupt sein - meinst du Militärdiktatur?

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community