Frage von CrAz3, 119

Bundeswehr trotz Depression?

Hey Leute,

Wenn man seine Depression bei einem Psychologen behandeln lässt, ist es dann noch möglich später zur Bundeswehr zugehen?

Antwort
von 19Sunny96, 69

"Psychische Labilität" ist in der ZDv 46/1 mit der Gradation III versehen.

Somit ist es nicht möglich als Depressiver Soldat zu werden. Auch wenn viele Leute von "geheilter Depression" sprechen, nimmt die Bundeswehr - Gott sei Dank - in den meisten  Fällen Abstand von derlei Leuten. Rezidive Schübe in stressigen Situationen sind nicht selten. Da bestünde nicht nur ernste Gefahr für Dich sondern auch für deine Kameraden. Also mit Rücksicht auf andere Leute: Lass es bleiben.

Antwort
von screekhd, 71

Die Bundeswehr testet während deiner Ausbildung deine psychische Stabilität. Daher wäre es eben von Nachteil, bereits an einer solchen zu leiden, auch wenn diese geheilt wurde. Du bist mit Sicherheit nicht so "stabil" wie Rekruten, die nicht an einer solchen Krankheit gelitten haben.

Antwort
von Akka2323, 95

Nein, eher nicht. Du musst das angeben und den Therapeuten von der Schweigepflicht befreien, wie auch Deine Ärzte.

Kommentar von Hugito ,

Wenn eine Depression ausgeheilt ist, dann ist das kein Problem für die Bundeswehr.

Kommentar von 19Sunny96 ,

Aber selbstverständlich ist das ein Problem.

Antwort
von Ottavio, 70

Wenn Du jetzt Depressionen hast oder hattest, solltest Du auf gar keinen Fall zur Bundeswehr gehen. Sie werden sonst desto schlimmer zurückkehren.

Antwort
von Hugito, 90

Ja, das ist natürlich möglich. Eine frühere Depression ist kein Hinderungsgrund.

Kommentar von 19Sunny96 ,

Und ob!

Antwort
von Wippich, 67

Auch den anderen zu Liebe solltest Du verzichten.

Antwort
von jofischi, 66

also ich bin dagegen, das die freiheitliche Ordnung in D von Leuten verteidigt wird, die unter Depressionen leiden.

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