Also ich habe einen Kollesch, der hat seinen grundwehrdienst hinter sich und hat auf 2 Jahre verlängert. Er ist hauptgefreiter und hat 3 Balken auf seiner schulter(er nennt sie immer pommes) Naja gegen Polizisten haben fast alle was, aus welchen gründen auch immer. Es lagen glas scherben auf dem platz wo wir saßen, polizisten sind gekommen und haben gesagt wir sollen die scherben weg machen, der Soldat machte es auch obwohl er meinte das er dazu nicht verpflichtet sei, die dürfen ihn nicht anfassen, dies dürfen nur die feldjäger. Der polizist hatte 3 sterne auf seiner schulter, da hat mein kollesch gemeint(natürlich nur zu mir nicht zu ihm) dieser schäbige polizist mit seinen sch... 3 schwulen sternen auf der schulter, meine 3 pommes sind mehr wert wie 100 schwule polizisten sterne. das gespräch ging noch weiter aber nun die frage die mich intressiert, sind 3 "pommes" wirklich "mehr wert" als 3 sterne?
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dgerdidgerdi
In der Situation nicht. Der Polizist hat im "zivilen" Leben die Staatsgewalt in seinem Rücken. Verirrt sich ein Polizist in die Kaserne (kommt er natürlich ohne richterlichen Beschluss nicht rein) sieht das vielleicht anders aus. Dein Kumpel ist Hauptgefreiter. Das ist ein Mannschaftsdienstgrad. Der Polizist hatte wahrscheinlich drei grüne Sterne auf seiner Schulter. Das würde im direkten Vergleich bedeuten, dass er so etwas wie ein Stabsunteroffizier oder Feldwebel ist. Hatte er drei silberne Sterne auf der Schulter war wäre er sogar so etwas wie ein Hauptmann - also ein Offizier. Dein Kumpel hat also in jeder Richtung unrecht. Der Polizist hatte also (selbst mit einem Stern) im zivilen Umfeld jedes Recht. Er hätte sogar Meldung über Deinen Kumpel machen können. Das ist unwürdiges Verhalten für einen Bundeswehrangehörigen. Vielleicht würde er dann sogar eine seiner Pommes verlieren.
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Esprenit 3 Streifen = Hauptgefreiter = Mannschafter = Unterste Ebene, darf keine Befehle geben, muss Befehle ausführen!
3 grüne Sterne = Hauptwachtmeister = mittlerer Dienst Besoldungsgruppe A 8 = Hauptfeldwebel bei der Bundeswehr. Also 8 Ränge oder 2 Dienstgradgruppen über dem Hauptgefreiten!
Jeder Polizist darf jeden Soldaten außerhalb militärischer Anlagen (Kasernen´o.Ä) Anhalten, Überprüfen ggf. Festnehmen oder Anweisungen geben soweit es Polizeilich notwendig ist und/oder das hoheitlich dienstliche Interesse der Bundeswehr nicht beeinträchtigt. Im Verteidigungsfall jedoch hat die Bundeswehr vorrang vor allem und nur die Feldjäger üben dann jede Polizeigewallt über Soldaten aus.
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bauigel2003bauigel2003 Zum ersten Absatz: Falsch. Auch ein Mannschaftsdienstgrad kann nach der VVO befehlsbefugt sein. Befehle müssen nicht immer zwangsläufig ausgeführt werden, Stichwörter hierzu: Rechtmäßigkeit und Verbindlichkeit von Befehlen!
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BildungsheldBildungsheld Diese Befehlsgewalt basiert aber nicht auf einem Vorgesetztenverhältnisses auf Grund des Dienstgrades. Deshalb ist die Intention der obigen Aussage richtig.
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FibonacciFibonacci
Nein, absolut nicht, und da kommt es nicht mal drauf an, ob die Sterne grün, silber/grau, oder golden/gelb waren. 3 grüne Sterne sind - as far as I know - ein Hauptwachmeister oder Oberwachmeister. Da dazu mindestens 3 Jahre Ausbildung nötig sind, ist das eher mit einem sehr erfahrenen Stabsunteroffizier (geschlossenes U auf der Uniform) oder nem Feldwebel (1 offenes Dreieck) vergleichbar. Ein Hauptgefreiter ist weit darunter.
3 Silbersterne sind ein Hauptkommissar, 3 goldener glaube ich ein Polizeioberrat oder Oberpolizeirat. Also noch viel weiter darüber.
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FibonacciFibonacci Nachtrag:
grün: Polizeiobermeister
silber: Polizeihauptkommissar
gold: Polizeidirektor
Polizei: http://de.wikipedia.org/wiki/AmtsbezeichnungenbeiderdeutschenPolizei)
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BildungsheldBildungsheld
Das ist nur die Wut deinen Kumpels, die dort spricht. Polizei und Bundeswehr arbeiten nicht gegeneinander, sondern in aller Regel miteinander. Es gibt dort keine Wertigkeit, sondern lediglich Zuständigkeistbereiche, die allerdings, wie in anderen Beiträgen bereits beschrieben, durchaus flexibel sein können.
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menthor85menthor85
Ähm ich muss sagen, dass es wohl falsch ist, dass ein Polizist einen angehörigen der Streitkräfte verhaften darf. Polizisten sind im zivilen den Soldaten gegenüber "Weisungsbefugt", sie dürfen einen Soldaten bei einer geplanten Festnahme nur an Ort und Stelle festhalten und müssen den Soldaten sobald wie möglich and Feldjäger übergeben. Trotzdem ist der Soldat durch seinen Dienstherren dazu angehalten, den Weisungen von Hilfsbeamten der Staatsanwaltschaft folge zu leisten. Nichteinhaltung wird meisst mit Dsziplinarstrafen geahndet.
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TazDevilTazDevil Völliger Blödsinn. Die Polizei hat gegenüber einem Soldaten die gleichen Befugnisse wie jedem anderen Bürger gegenüber auch. Bei anderer Meinung hätte ich gerne mal die Rechtsgrundlage dafür gesehen.
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BildungsheldBildungsheld Trifft nicht den Kern, aber Quelle einer Einschränkung der Polizeigewalt gegenüber Soldaten findest du zum Beispiel hier:
Anhang zu §2 Abs. 2 UZwgBW II Vorübergehende Sperrung sonstiger Örtlichkeiten:
"Zur vorübergehenden Sperrung von Örtlichkeiten außerhalb von Liegenschaften der Bundeswehr zwecks Einrichtung militärischer Sicherheitsbereiche werden ermächtigt: [...] die Führer einer Feldjägerstreife" und quasi alle Offiziere.
In einem militärischen Sicherheitsbereich hat die Polizei keine Kommandogewalt.
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lemonshakerlemonshaker
Ein normaler Polizeimeister kann auch einen General verhaften da dessen Dienstgrad zwar höher aber außerhalb der Kaserne total egal ist
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Welche Farbe hatten denn die Sterne?
Wobei das ziemlich egal ist... Würde man den Dienstgrad der beiden Vergleichen, würde Dein Kollesch schlecht abschneiden ... Als Hauptgefreiter ist er im sog. einfachen Dienst (Bes.Gr. A4Z), mit 3 Sternen ist der Polizeibeamte entweder Polizeiobermeister (grüne Sterne, mittlerer Dienst, Bes.Gr. A8) oder Polizeihauptkommissar (silberne Sterne, gehobener Dienst Bes.Gr. A11). Als Bundeswehrdienstgrad Hauptfeldwebel bzw. Leutnant! Weit über einem Hauptgefreiten.
Als Soldat hat er im Innland jedoch keinerlei Befugnisse, auch als General hätte er gegenüber dem Polizeibeamten keine Befehlsgewalt.
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TazDevilTazDevil A11 ist übrigens Hauptmann, nicht Leutnant. Der Leutnant hat A9. ;-)
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PepsiMasterPepsiMaster Richtig!! Natürlich Hauptmann!!
hab irgendwie gepennt ;-) ... Bin vom Eingangsamt im geh.Dienst ausgegangen und hab dann nicht weitergerechnet g
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BildungsheldBildungsheld Dienstgrade über die Besoldung/Entlohnung zu vergleichen halte ich für unangebracht, da die Polizei einfach nur besser bezahlt wird als Soldaten. Hier vergleicht man quasi Äpfel mit Birnen über die Düngemittel, die bei der Zucht eingesetzt werden.
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PepsiMasterPepsiMaster Das Ziel meiner Antwort war es ja auch nicht, einen ernsten Vergleich anzustellen, sondern auf die gestellte Frage zu antworten...
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ChrischiiiChrischiii
Was ist bitte nen Hauptgefreiter, nichts? Wenn man sich net komisch anstellt, wird man nach 12 Monaten HG. Der Herr Polizist ist wohl schon einige Zeit länger da...
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bauigel2003bauigel2003 Ein Hauptgefreiter ist genauso ein "Staatsbürger in Uniform" wie ein General; das sollte jedem klar sein. eder Dienstgrad hat seinen Sinn und Zweck im hierarischen Gefüge der Bundeswehr und wird benötigt, gerade vor dem Hintergrund der enormen Einsatzbelastung der Bundeswehr.
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ChrischiiiChrischiii Sehe ich ja auch so, ich meinte nur in dem Fall. Ich finde es echt ..., dass manche Leute, die vllt. gerade mal nen Jahr beim Bund sind, meinen sie wären die größten Kings, v.a. außerhalb der Kaserne....
Nachtrag: Dein Kumpel weiß das wahrscheinlich, weil das in Schulungen gelehrt wird. Er war wahrscheinlich einfach sauer. Er hat ja auch viel für seine Streifen getan. Das darf man bei so einer Sache nicht vergessen. Du solltest ihn nicht deswegen aufziehen.
Kleine Korrektur zu dem ansonsten völlig richtigen Beitrag:
Die Polizei braucht keinen richterlichen Beschluss um eine Kaserne betreten zu dürfen. Es reicht ein einfacher polizeilicher Auftrag. Sei es zu Ausbildungszwecken oder weil man einen Soldaten abholen muss.
Anzumerken ist aber, dass der Polizist keinen Staatsbürger zu unverschuldeten Aufräumarbeiten in der Kommune verpflichten darf. Außerdem steht es jedem Soldaten ab Zugführer aufwärts frei, auch in der zivilen Lebenswelt, einen militärischen Sicherheitsbereich auszurufen, wenn der Auftrag dies erfordert. Es ist dann sogar die Pflicht der militärischen Führer vor Ort die Polizisten aus diesem Bereich - notfalls auch mit Gewalt - zu entfernen. In diesem Sinne sollte man niemals vergessen, dass weder der Polizist noch ein Soldat im Dienst irgendwelche Formen von Allmacht besitzen, sondern immer eine Kooperation stattfindet.
Kleine Korrektur: die Bundeswehr darf den Zugriff auf den militärischen Sicherheitsbereich auf Grundlage eines polizeilichen Auftrages verwehren. Dies wird natürlich in aller Regel nicht stattfinden, vor allem dann, wenn die Dienstleistung der Polizei die Arbeit der Bw unterstützt (Bsp.: Verlegung von inhaftierten Soldaten).