- die Bundeswehr ist da zum Glück schon kurz nach 9/11 runter gegangen.
- Angezettelt hat das AlKaida und ihr Terror, den wir ohne den Einsatz wahrscheinlich auch schon hier hätten. Man sagt dem Einsatz zwar den Ursprung für die Attentate England und Spanien nach, aber ohne den Einsatz wäre das heute alles noch viel schlimmer!
- die Aufgabe der Dundeswehr ist damals wie heute auch der Kampf gegen AlKaida und die Hilfe für das afghanische Volk, die Terroristen zu vertreiben und ind der Region das wieder auf zu bauen, was AlKaida denen zerstört oder behindert hat (Schulen, Krankenhäuse, Wirtschaft, Infrastruktur,...) um zu verhindern, dass sich junge Afghanen diesen Idioten weiter anschließen...
Der Wirtschaftliche Aufbau Afghanistans ist das beste Mittel gegen den Terror. Da sich aber der Terror mit Bomben und sonstigen Waffen gegen die Freiheit wehrt, mussten eben auch Soldaten geschickt werden.
Darum nennt man das auch "kriegsähnlichen Einsatz" und schreckt vor dem wort "Krieg" zurück, denn es geht hauptsächlich darum, Afghanistan zu befreien und das LAnd nach AlKaida eben wieder auf zu bauen und ihnen beim Aufbau einer modernen und leistungsfähigen Wirtschaft zu Helfen.
Davon haben dann beide seiten etwas:
- wir brauchen weniger Angst vor Terror zu haben und bekommen dafür einen neune Handelspartner
- sie, weil sie auch keine Angst vor Terror mehr haben müssen und dabei gleichzeitig Freiheit, Wohlstand und Gesundheit bekommen...
Das aber nur, wenn die Mission erflogreich ist. Wenn nicht, wird AlKaida stärker zurück kommen als je zuvor...
"Es gehört zum Wesen des Krieges, daß seine wirklichen Gründe und Ziele nicht dem entsprechen, was als casus belli proklamiert wird".
-George Bernard Shaw- Außerdem: "Das jahrelange Engagement der westlichen Armeen hat die afghanische Kriegsgesellschaft nicht beseitigt. Schlimmer noch. Im Verlaufe der der letzten Jahre sind die ausländischen Soldaten selbst mehr und mehr zu einem ihrer Bestandteile geworden. Den ehemaligen Warlords ist es gelungen, die 61.000 Soldaten aus 42 Nationen und zahllose NGOs in ihr System permanenter Vetternwirtschaft und Korruption mit einzubinden ohne Sanktionen befürchten zu müssen. Lagen 2002 alle Gestaltungsoptionen bei den Alliierten, haben sich diese vergangenen sieben Jahren dramatisch verringert".http://www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/1086368/
Ähm... die Korruption in Afghanistan ist eine andere Baustelle, die ebenfalls bekämpft werden muss. Solagne es aber AlKaida gibt, wird Afghanistan nie zur Ruhe kommen können und die Welt wird von einer Terrorgruppe mehr genötigt.
AlKaida muss besiegt werden und dann wird man auch die korruption bekämpfen können. Aber hier gilt es den ersten Schritt vor dem 2. zu machen und nicht andersrum. Man darf nicht erwarten, dass mit einem Sieg über AlKaida alle Probleme gelöst wären.
Da gibt es darüber hinaus dann noch sehr viel zu tun. Z.B. wird in Afghanistan sehr viel Kokai angebaut, das ist aber nur eine weitere Baustelle :-(
Nur so als Info: Taliban und Al Quaida ist nicht dasselbe!