Frage von ShotsFired, 66

Bundeswehr, direkt zum Facharzt?

Mahlzeit, ich möchte auf gar keinen Fall Neukrank geschrieben werden, und würde deßhalb gerne nach der Dienstzeit direkt zum Facharzt der mit der Bundeswehr Zusammenarbeitet, ginge das? Oder geht das nur übers SAN Zentrum?

Antwort
von Apfelkind86, 34

Du brauchst eine Überweisung vom Bundeswehrarzt, sonst kann der zivile Facharzt gegenüber der Bundeswehr nicht abrechnen.

Antwort
von rav3ry, 36

Dienstweg -> Neukrank -> SanZen

Kommentar von ShotsFired ,

Neukrank will ik nich deswegen frag ich

Antwort
von GhostOA, 30

Wenn du nicht den Dienstweg gehen willst, hast du ein Problem. Du kannst das ganze theoretisch aus eigener Tasche bezahlen. Das halte ich für weniger geeignet.

Wieso willst du dich nicht neukrank melden?

Kommentar von ShotsFired ,

Weil in der nächste woche wichtige dinge anstehen, die nötig sind um die Grundausbildung bestehen zu können und ich generell vorhatte mich während der GA nicht krank zu melden.

Kommentar von GhostOA ,

Gut du bist in der Grundausbildung.

§17 Abs. 4 Soldatengesetz

Der Soldat hat alles in seinen Kräften Stehende zu tun, um seine
Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen. Er darf seine Gesundheit
nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig beeinträchtigen. Der Soldat muss
ärztliche Eingriffe in seine körperliche Unversehrtheit gegen seinen
Willen nur dann dulden, wenn es sich um Maßnahmen handelt, die der
Verhütung oder Bekämpfung übertragbarer Krankheiten oder der
Feststellung seiner Dienst- oder Verwendungsfähigkeit dienen; das
Grundrecht nach Artikel 2 Abs. 2 Satz 1 des Grundgesetzes wird insoweit
eingeschränkt. § 25 Absatz 3 Satz 3 des Infektionsschutzgesetzes bleibt
unberührt. Lehnt der Soldat eine zumutbare ärztliche Behandlung ab und
wird dadurch seine Dienst- oder Erwerbsfähigkeit ungünstig beeinflusst,
so kann ihm eine sonst zustehende Versorgung insoweit versagt werden.
Nicht zumutbar ist eine ärztliche Behandlung, die mit einer erheblichen
Gefahr für Leben oder Gesundheit des Soldaten verbunden ist, eine
Operation auch dann, wenn sie einen erheblichen Eingriff in die
körperliche Unversehrtheit bedeutet. Ärztliche Untersuchungsmaßnahmen,
die einer ärztlichen Behandlung oder einer Operation im Sinne des Satzes
6 gleichkommen, dürfen nicht ohne Zustimmung des Soldaten vorgenommen
werden. Nicht als ärztliche Behandlung oder als Operation im Sinne des
Satzes 6 und nicht als Eingriffe in die körperliche Unversehrtheit
gelten einfache ärztliche Maßnahmen, wie Blutentnahmen aus dem
Ohrläppchen, dem Finger oder einer Blutader oder eine röntgenologische
Untersuchung.

Kommentar von rav3ry ,

Was steht denn an?

Kommentar von GhostOA ,

Er HAT zum Arzt zu gehen. Sollte sich durch sein verweigern eine schwerwiegende Folge ergeben hat er im Grunde keine Ansprüche mehr auf Bw hilfe.

Wenn er nur nicht zum Arzt geht weil er nicht Neukrank sein will, aber fragt ob man direkt zum Facharzt gehen kann, impliziert es, dass er nicht nur unter einem leichten Schnupfen leidet.

Kommentar von ShotsFired ,

Ja, kenn ik nur hat unser Gruppenführer uns ans Herz gelegt die kommende Woche die Arschbacken zusammen zu kneifen, und unser Zugführer sagt uns immer wieder das wir überlegen sollten wann wir uns Neukrank melden.

Kommentar von GhostOA ,

Ich weiß ja nicht was genau du hast, aber nach Dienst zum Facharzt rennen um einer Neukrankmeldung zu entgehen ist nicht die beste Idee.

Sprich doch einfach mit deinem Gruppenführer über das was dir fehlt, vor Dienstbeginn. Wenn du es noch eine Woche aufschieben kannst mach das, wenn nicht dann nicht. Es ist deine Pflicht Gesund zu bleiben und seine Pflicht sich um dich zu kümmern. Führer, Erzieher, Ausbilder.

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