Frage von SirAskAlot45, 105

Bundeswehr: Anwartschaft u.a. Versicherungen?

Hallo, fange ab 1.7 bei der bw als SaZ 8 an. Mir wurde nahe gelegt eine Anwartschaft anzuschließen, ich bin mir über die Vorteile im klaren. Nun zur meiner frage, soll ich eine Anwartschaft für die GKV abschließen oder für eine PKV um nach der Dienstzeit dort in ein Basistarif zu wechseln, was rechnet sich mehr. Desweiteren habe ich von einer Pflege bzw. Pflegepflichtversicherung gehört in wie weit ist diese sinnvoll oder notwendig für mich.

Ich freue mich über jede Antwort und sonstige Anregungen bzgl. Versicherungsschutz während meiner Dienstzeit.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort
von basiswissen, 96

Grundsätzlich Asus offensichtlich schon verstanden. Jedoch kannst du die genannte Anwartschaft nur für eine PKV abschließen und hier solltest du sehr gründlich prüfen welche Kasse deinen Vorstellungen am besten entspricht. Es wäre also ratsam sich einen versierten Versicherungsmakler für den Bereich der Beihilfe zu suchen. Die von dir genannte Pflegepflichtversicherung sagte schon worum es geht: es ist eine Pflicht! Du musst sie haben an da du während deiner Dienstzeit nicht mehr der gesetzlichen Krankenversicherung an gehörst wo diese Pflegepflichtversicherung automatisch mit geschlossen wird benötigst du einen solchen Vertrag im Zusammenhang mit der schon angesprochenen Anwartschaft. Anzuregen wäre noch der Bereich einer Dienstunfähigkeitsversicherung damit du, falls der etwas zu stößt oder du erkrankt nicht plötzlich auf das Sozialamt angewiesen bist. Aber auch hier sollte ein versierter Versicherungsmakler helfen können. Alles andere wurde bereits von den Kollegen Norbert Uhrig und DolphinPB gesagt.

Antwort
von Dickie59, 55

Hallo,

damit die Beratungssituation nicht einseitig wird, suche auch einen Versicherungsmakler auf.

Die Zeit wird sich rentieren, für die Zukunft für deine Geldbörse und bedarfsgerechten Versicherungsschutz.

Für die Krankenversicherung ist die Anwartschaftsversicherung + Pflegeversicherung über die DBV zu empfehlen, über deine gesetzliche Krankenversicherung wäre das teurer. Vor allem macht die private Versicherung dann auch in den Übergangsgebührnissen sinnvoller.

Solltest du in einem pflichtversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhälnis zurückkehren, dann kehrst du eben wieder in die GKV zurück.

Meine Söhne sind/waren SaZ 12. Einer jetzt Student.

Beide kleine Anwartschaft, weil feststeht, sie werden nicht als Berufssoldat übernommen bzw. wollen auch nicht als Berufssoldat weiter fungieren. Gehörst du zu einer Truppengattung, welche immer wieder an Auslandseinsätzen teilnehmen?

Das muss klar sein! Was passiert danach.

Leider wird die hier gepriesene Beratung in der Realität am Bedarf vorbei beraten. Entsprechende Unterlagen von SaZ 8-12 mit klarer Aussage, das Sie nicht übernommen werden, liegen mir vor. Vor allem immer in Verbindung mit einer Lebensversicherung, welche entsprechend teurer sind.

Bei  der Koppelung, gern immer mit der Relaxrente, muß man sich auch mal die Kosten des Vertrages ansehen, es werden nämlich immer nur Berechnungen der Bruttorendite angegeben. Da gehört die Gesellschaft nicht gerade zu den kostengünstigsten.

Da wird nicht unterschieden.

Die BU/DU Absicherung für einen Soldat auf Zeit wird zum Endalter 55 (Soldaten) angeboten, was ist, wenn du nach den 8 Jahren ausscheidest? Dann hast du eine BU Absicherung bis 55. Was ist dann zwischen 55-67? Die Lebensphase, in der die BU am häufigsten auftritt?

Außerdem wirst du ohnehin nach Austritt, nach den 8 Jahren in der GRV nachversichert.

Als Makler muss ich die Produkte entsprechend deines Bedarfes abwägen und hafte dafür.

Also viele Details, auf die man dann sich sofort entscheiden soll und man bekommt den Rundumschlag.

Beste Grüße

Dickie59

Antwort
von Apolon, 97

Nein - du solltest keinen Vertrag bei der GKV, sondern bei einer privaten Krankenversicherung abschließen.

Nur was du mit dem von dir genannten Basistarif willst, kann ich nicht nachvollziehen.

Anwartschaftsversicherung bedeutet, dass du nach deiner regulären Dienstzeit als Zeitsoldat z.B. bei einer weiterführenden Fachschule oder Studium während den Übergangsgebührnissen  einen Beihilfeanspruch hast und einen zusätzliche 30 %ige Absicherung in der PKV erhältst, oder bei Berufswechsel in den Beamtenstatus einer Behörde dich dann PKV-versichern kannst.

Auch eine weiterführende Tätigkeit bei der BW als Berufssoldat wäre ja möglich und nach Versetzung in den Ruhestand benötigst du eine Beihilfekonforme Restkostenversicherung in der PKV.

Und noch einmal auf den von dir genannten Basistarif zu kommen, der ist nur für Leute die sich privat versichern müssen und wegen Gesundheitsproblemen nicht in die normalen PKV-Tarife kommen. Bedeutet also erhöhte Beiträge und Leistungen entsprechend der GKV.

  Desweiteren habe ich von einer Pflege bzw. Pflegepflichtversicherung gehört in wie weit ist diese sinnvoll oder notwendig für mich.

Wie das Wort schon sagt. Es handelt sich um eine Pflichtversicherung, die jeder der mit Hauptwohnsitz in Deutschland gemeldet ist haben muss.

Und dass eine besteht, wird von deinem Dienstherrn der Bundeswehr auch überprüft.

Bezüglich weiterer Versicherungen, empfehle ich eine Dienstunfähigkeitsabsicherung über den Rahmenvertrag des DBwV.

Die jeweiligen für dich zuständigen Rahmenvertragsbeauftragten kannst du über den Deutschen Bundeswehrverband oder über die FÖG erfahren.

Bei Mitgliedern  im DBwV ist die Diensthaftpflichtsversicherung im Mitgliedsbeitrag erhalten.

Ansonsten solltest Du noch eine Unfallversicherung abschließen, die keine Vertragsauflösung bei Kriegseinsätzen vorsieht.

Bitte aber dabei beachten, dass Du selbst als Versicherungsnehmer eingetragen bist.  Denn sonst gibt es keine Leistung bei Kriegseinsätzen oder bei Friedenssicherungsmaßnahmen mit robustem Mandat  im Ausland. (Afghanistan, ISAF, Enduring Freedom, Unifil, Operation Atlanta)

Wenn weitere Fragen bestehen, kannst du mich auch über meine Email-Adresse im Profil direkt kontaktieren.

Viele Grüße

N.U  - Empfehlungsbeauftragter des DBwV

Kommentar von DolphinPB ,

Hören Sie bitte auf, die zugegeben sehr gute DU der DBV für Soldaten an den DBwV zu knüpfen, das ist falsch !

Kommentar von Apolon ,

@DophinPB,

dann informieren Sie mich bitte einmal, welcher Versicherer, bzw. welcher Tarif eine DU fürs aktive Kriegsrisiko anbietet.

Als Versicherungsvermittler sollte man sich immer über alles informieren und manchmal kann man ja auch noch etwas lernen.

Kommentar von DolphinPB ,

Wollen oder können Sie nicht lesen ?

Es ist in der Tat die DBV, das habe ich auch schon mehrfach so geschrieben. Aber - man braucht dazu keinen Bundeswehrverband sondern nur den Versicherer mit den entsprechenden Bedingungen und Zusatzvereinbarungen, so wie es "GhostOA" angedeutet hat.

Kommentar von Apolon ,

@DolphinPB,

Schon wieder auf 180 ?

Nur Rahmenvertragsbeauftragte des DBwV können Verträge mit aktivem Kriegsrisiko abschließen und diese können auch bei anderen Versicherungsunternehmen tätig sein.

Bezüglich der DU/BU welche jeder Vertreter oder Makler bei der DBV abschließen kann, ist kein aktives Kriegsrisiko enthalten.

Die Information dazu finden Sie von mir an anderer Stelle hier im Thread.

Gruß N.U.

Kommentar von DolphinPB ,

Und eben genau das ist falsch !

Kommentar von Apolon ,

@DolphinPB,

Sie haben vermutlich den Text des Merkblattes nicht richtig gelesen, denn sonst würde dies Antwort nicht erfolgen.

Man übersieht es zwar leicht, daher hier noch einmal den Anfang des markierten Textes:

Versicherungsschutz besteht    hingegen nicht,     wenn Sie an Einsätzen teilnehmen, die einen aktiven Kriegseinsatz darstellen.

Beispielweise besteht bei "ISAF" - Folgeeinsätzen - z.B. Resolute Support Mission (RSM) nach unserer Einschätzung grundsätzlich ein aktives Kriegsrisiko.

Antwort
von Apolon, 58

Hier noch eine spezielle Nachricht an alle Soldaten!

lasst euch in den Kasernen oder Bundeswehr-Stützpunkten von den Beauftragten des DBwV informieren.

Zu der Dienstunfähigkeitsabsicherung über den Rahmenvertrag erhalten nur die speziellen Rahmenvertragsbeauftrage eine Provision. Alle anderen Versicherungsvermittler können diese Verträge nicht abschließen, daher kommt hier auch die Anfeindung auf und man versucht solche Verträge zu verteufeln.

Auch ich, als Empfehlungsvertragsbeauftragter des DBwV, kann diesen Rahmenvertrag nicht abschließen.

Aber bevor ich meine Kunden falsch berate, verzichte ich lieber auf diese Vertragsabschlüsse.

Ich habe es schon öfters erlebt, dass Soldaten vom Einsatz zurück kamen und physische und körperliche Schäden hatten und dann bestehende BU-DU Verträge die Leistung nicht erbrachten.

Daher kann ich jedem nur empfehlen informiert euch z.B. auch hier:

https://www.foeg.de/web/foeg/foeg_base.nsf/Docname/INTERN_HomeDE

Kommentar von Apfelkind86 ,

Öhm, abgesehen davon, dass das auch sehr starke Werbung für den Rahmenvertrag ist, kann ich als Soldat den keinem wirklich empfehlen.

Da gibt es sehr viel bessere Angebote.

Kommentar von Apolon ,

Tatsächlich. Du kennst also Dienstunfähigkeitsabsicherungen die das aktive Kriegsrisiko mit abdecken.

Dann kannst du uns doch auch den Tarif, wie auch den Versicherer nennen!

Antwort
von DolphinPB, 75

Grundsätzlich ist den Ausführungen von "Norbert Uhrig", was die Kranken- und Pflegeversicherung angeht, nichts hinzuzufügen.

Pflegeversicherung ist Pflicht, gibt es beim selben Versicherer wo es auch die Anwartschaft (AW) gibt. Letztere ist sinnvoll, ob eine kleine oder große Anwartschaft, wird in einer persönlichen Beratung geklärt. Es gibt nicht viele Anbieter die hier in Frage kommen, die DBV ist einer, aber nicht der einzige Versicherer.

Die Pflegeversicherung und die AW wirst Du wohl bis zum 1.7. "auf die Reihe kriegen" oder ?

Zum Disput bez. DBwV: Hier haben sowohl "Norbert Uhrig" als auch "GhostOA" grundsätzlich Recht. Ich kenne keine DU-Versicherer der beim Thema DU für Soldaten die Absicherung gewährt (Kriegseinsätze, usw.) die die DBV hat.

Aber - dazu muss man nicht via DBvW gehen. Das ist definitiv falsch, die entsprechenden Extra-Vereinbarungen und Regelungen sind Bestandteil des Vertrages, auch wenn er außerhalb des DBwV bei der DBV abgeschlossen wurde.

Kommentar von schleudermaxe ,

Die Soldaten können nicht in einem Kriegseinsatz sein.

Wenn, dann wären sie und die Angehörigen mit Kriegsrente und nicht mit WDB abgesichert und unsere so hochgejubelte hat das Kommando zu übernehem, so jedenfalls unsere Verfassung.

Kommentar von Apolon ,

 Zum Disput bez. DBwV: Hier haben sowohl "Norbert Uhrig" als auch "GhostOA" grundsätzlich Recht. Ich kenne keine DU-Versicherer der beim Thema DU für Soldaten die Absicherung gewährt (Kriegseinsätze, usw.) die die DBV hat

Sorry - aber unser DolphinPB ist im Irrtum.

Nur der Rahmenvertrag der Bundeswehr beinhaltet eine DU-Absicherung mit aktivem Kriegsrisiko. 

Mir ist nicht bekannt, dass ein anderer Tarif, bzw. ein anderer Versicherer dieses anbieten kann.

Allerdings, könnte es ja sein, dass uns DolphinPB einen Tarif eines Versicherers nennt, der dies anbieten kann.

Bin mal gespannt auf die Antwort.

 Das ist definitiv falsch, die entsprechenden Extra-Vereinbarungen und Regelungen sind Bestandteil des Vertrages, auch wenn er außerhalb des DBwV bei der DBV abgeschlossen wurde.

Sie irren schon wieder, ihr Hinweis betrifft nicht das aktive Kriegsrisiko.

Ein Merkblatt, das unseren Angeboten und Anträgen beigefügt wird, hat folgenden Inhalt:

Gemäß den Versicherungsbedingungen für die selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung mit Einschluss des allgemeinen Dienstunfähigkeitsrisikos bzw. den Allgemeinen Bedingungen für die Berufsunfähigkeits- Zusatzversicherung mit Einschluss des allgemeinen Dienstunfähigkeitsrisikos gilt für eineBerufs-/Dienstunfähigkeits-(Zusatz-)Versicherung:

"Soweit nichts anderes vereinbart ist, leisten wir nicht, wenn die Berufs/- Dienstunfähigkeit verursacht ist:

a) unmittelbar oder mittelbar durch kriegerische Ereignisse oder innere Unruhen, sofern die versicherte Person auf Seiten der Unruhestifter teilgenommen hat.

Dagegen besteht Versicherungsschutz, wenn der Versicherungsfall in unmittelbaren oder mittelbaren Zusammenhang mit kriegerischen Ereignissen oder inneren Unruhen eintritt, denen die versicherte Person während eines Aufenthaltes außerhalb der Bundesrepublik Deutschland ausgesetzt

und an denen sie nicht aktiv beteiligt war".

.......

Versicherungsschutz besteht hingegen nicht, wenn Sie an Einsätzen teilnehmen, die einen aktiven Kriegseinsatz darstellen.

Beispielweise besteht bei "ISAF" - Folgeeinsätzen - z.B. Resolute Support Mission (RSM) nach unserer Einschätzung grundsätzlich ein aktives Kriegsrisiko.

Eine entsprechende Einschätzung kann sich zukünftig auch für neue oder sich während der Durchführung wandelnde Einsätze ergeben.

Ob eine Leistungspflicht aufgrund der Konfliktsituation besteht, wird daher in jedem Einzelfall geprüft. Wird die Einschätzung als "aktives Kriegsrisiko" im Leistungsfall bestätigt, so besteht kein Versicherungsschutz. Im Todesfall erfolgt die Auszahlung der bis dahin entstandenen Leistung bei Kündigung. Aus einer mitversicherten Berufs- bzw. Dienstunfähigkeit besteht kein Anspruch auf Zahlung der vereinbarten Leistungen.

.....................................................

Bedeutet, nur über den Bundeswehr-Rahmenvertrag wo die DBV federführend ist und noch weitere Versicherungsunternehmen beteiligt sind, kann das aktive Kriegsrisiko eingeschlossen werden.

@DolphinPB,

wenn Sie mir eine Email-Adresse mitteilen, werde ich ihnen das Merkblatt zur Verfügung stellen.

Ansonsten müsste dies bei der Makler-BT der AXA  beim Ausdruck eines Angebotes oder Antrages auch zu lesen sein.

Kommentar von DolphinPB ,

Endlich - jetzt haben wir es.

Ihr Merkblatt brauche ich nicht, denn - genau dasselbe habe ich auch.

Zum letzten Mal - das geht auch ohne BW-Rahmenvertrag !

Kommentar von Apolon ,

Richtig es geht auch ohne Rahmenvertrag, aber auch ohne aktives Kriegsrisiko.

Also warum denn dann die von ihnen angestoßene Diskussion ?

Kommentar von DolphinPB ,

Nein, Sie haben es immer noch nicht verstanden und leiern hier Ihre falsche Parole herunter. Offenbar wollen oder können Sie es nicht begreifen, und damit ist es genug.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Da die BRD die Lebensversicherung zahlt, sollte sich diese weigern, ist ein aktives Kriegsrisiko auch nicht unbedingt wichtig, das passive reicht aus und das haben sehr viele Versicherer im Portfolio.

Kommentar von DolphinPB ,

Das trifft zu für Lebensversicherungen (wenn diese dann richtig "strukturiert" sind, aber nicht für Dienstunfähigkeitsversicherungen.

Antwort
von schleudermaxe, 70

Vorsicht bitte vor denen vom Bundeswehrverband mit ihren Sparvarianten und üppigen Beiträgen und horrenden Provisionen.

Der freie Markt ist deutlich besser im Umfang und im Beitrag, so jedenfalls meine Erlebnisse. 

Soldatenglück!

Antwort
von GhostOA, 91

Zum Thema Verischerungen im allgemeinen.
Am Anfang wird ein netter Herr kommen, welcher dir alles über den Rahmenvertrag der Bundeswehr erzählt. In diesem Vertrag ist so ziemlich alles drin was du brauchst.

Ich habe den Vertrag, damals bewusst abgelehnt.
Statt dessen, habe ich mich mit einem mir bekannten Versicherungsvertrete getroffen und wir haben alles besprochen. Er hatte schon vor mir Soldaten als Kunden und war so schon recht erfahren.

Such dir also am besten einen Versicherungsvertreter (am besten einen freien), der kann dir sicherlich ein gutes Angebot machen. Überleg auch wie lange du dienen willst, was kommt nach der Bundeswehr?

Und die Pflegeversicherung ist Pflicht. Aber schließ das ganze nicht vor dem Dienstantritt ab, sprich mit Kameraden vor Ort über ihre Erfahrungen und sprich auch mit deinen Gruppenführern/Zugführern, anderen Soldaten oder den Leuten vom Bundeswehrverband.

Kommentar von SirAskAlot45 ,

Dank dir dir für die ausführliche Antwort also ist es nicht notwendig die versicherungen schon bei Dienstantritt zu haben, dessen war ich mir nicht im klaren.

Kommentar von GhostOA ,

Ich hatte meine Verischerungen erst nach 6 Wochen, aber sie wurden auf das Datum des Dienstantrittes zurück datiert. Das ist möglich und auch sinnvoll.

Manche Kameraden, hatten direkt ihre Verischerungspapiere zum Dienstantritt und zwei von ihnen haben gemerkt, dass sie irgend was haben, nur nicht die Versicherung die man braucht. Es wurde mir ausführlich erklärt was ich benötige und daran habe ich mich orientiert. Also wenns um Versicherung geht: Schreibbereitschaft herstellen!

Viel Glück und Erfolg in der Bundeswehr!
Horrido!

Kommentar von Apolon ,

 Ich habe den Vertrag, damals bewusst abgelehnt.
Statt dessen, habe ich mich mit einem mir bekannten Versicherungsvertrete getroffen und wir haben alles besprochen. Er hatte schon vor mir Soldaten als Kunden und war so schon recht erfahren.

In der heutigen Zeit, eine Empfehlung zu geben eine Dienstunfähigkeitsabsicherung nicht über den Rahmenvertrag abzuschließen ist schon der pure Wahnsinn.

Wenn man keine Ahnung hat, sollte man solche Texte vermeiden.

Oder übernimmst du die Haftung, wenn dem Soldaten bei einem kriegsähnlichen Einsatz etwas passiert und er aus der abgeschlossenen Berufsunfähigkeitsabsicherung keine Leistung erhält ?

 Such dir also am besten einen Versicherungsvertreter (am besten einen freien),

Einen freien Versicherungsvertreter gibt es aber nicht.

Und nun ?

Kommentar von GhostOA ,

Tatsache ist, das man alle Leistungen, welche der Rahmenvertrag enthält auch privat beziehen kann.

Ich bin nicht über den Rahmenvertrag versichert, aber ich bin trotzdem gegen Dienstunfähigkeit versichert. Man muss nur wissen, wie man es macht.

Ich habe die selben Leistungen, wie im Rahmenvertrag und mehr. Das ganze für weniger Geld.

Und im übrigen-ich habe nie gesagt das man keine Dienstunfähigkeitsversicherung braucht, man braucht nur den Rahmenvertrag nicht zwingend.

Zum Thema kriegsähnlicher Einsatz, dafür muss man auch mit Rahmenvertrag noch einen Zusatzvertrag für die Dauer des Einsatzes abschließen.

Ich weiß wovon ich reden, ich weiß auch den Unterschied zwischen Dienstunfähigkeit sowie Berufsunfähigkeit. Hab ich schon erlebt.

Das ganze wird jedoch, wie gesagt, den Kameraden noch einmal extra erklärt.

Kommentar von Apolon ,

 Tatsache ist, das man alle Leistungen, welche der Rahmenvertrag enthält auch privat beziehen kann.

Bitte nicht solch einen Blödsinn hier schreiben!

Nein die Dienstunfähigkeitsabsicherung die gemäß Rahmenvertrag auch Kriegseinsätze absichert, bekommt man bei sonst keinem Versicherungsunternehmen!

 Ich weiß wovon ich reden, ich weiß auch den Unterschied zwischen Dienstunfähigkeit sowie Berufsunfähigkeit. Hab ich schon erlebt.

Na dann informiere uns mal, welchen  Unterschied es zwischen der DU des Rahmenvertrages und der BU/DU Absicherung eines von dir ausgesuchten Anbieters, gibt speziell für Kriegseinsätze oder bei Friedenssicherungsmaßnahmen mit robustem Mandat.

Bitte aber auch den Versicherer und den Tarif benennen.

Kommentar von DolphinPB ,

"Nein die Dienstunfähigkeitsabsicherung die gemäß Rahmenvertrag auch Kriegseinsätze absichert, bekommt man bei sonst keinem
Versicherungsunternehmen!"

Das ist richtig, aber nicht zwangsweise über DBwV Rahmenvertragspartner.

Kommentar von Apolon ,

 Das ganze wird jedoch, wie gesagt, den Kameraden noch einmal extra erklärt.

Richtig, durch Versicherungsvermittler die im Auftrag des DBwV tätig sind und in den Kasernen Vorträge halten dürfen und dafür einen speziellen Ausweis haben.

Solche Vorträge habe ich schon einige hundert mal in Bundeswehr-Kasernen gehalten.

Kommentar von DolphinPB ,

Ja, und das ist eine teilweise Krux, denn Manches was als exklusiv beim DBwV dargestellt wird, ist es eben nicht !

Kommentar von schleudermaxe ,

Und die von der HUK Coburg dürfen und alles sogar ohne Ausweis und sogar während der Deinstzeit und so oft sie wollen, so jedenfalls die Vorgaben aus Berlin.

Und die von dem DBwVerband und seinen Gesellschaften dürfen einen Soldaten nur einmal informieren. Für Abschlüsse während der Dienstzeit keine Erlaubnis, oder?

Und wer bitte bezahlt Dich für Deine Vorträge und übernimmt die Anreisekosten?

Kommentar von Apolon ,

 Und wer bitte bezahlt Dich für Deine Vorträge und übernimmt die Anreisekosten?

Bei solch einer Frage, gehe ich mal davon aus, dass wenn überhaupt, du nur als nebenberuflicher Vermittler für die XXX tätig bist.

Na .... jetzt wird mir einiges klar.

Kommentar von schleudermaxe ,

Du behauptest doch, daß Du schon 2 oder 3 oder wieviele Vorträge auch immer schon halten durftest und alles im Ehremamt?

Kommentar von Apolon ,

Mein lieber Scheudermaxe,

für dich schreibe ich besonders langsam, dass du es auch verstehst.

Ich habe eine Agentur der DBV/AXA und bin schon seit über 25 Jahren Empfehlungsvertragsbeauftragter des Deutschen Bundeswehr Verbandes.

Bedeutet, dass ich mit einem speziellen Ausweis den ich über die Förderungsgesellschaft des DBwV erhalten habe, Vorträge in allen mir zugeordneten Bundeswehrkasernen und Nato-Stützpunkten in Deutschland halten darf.

Von einem Ehrenamt war noch nie die Rede!

Kommentar von schleudermaxe ,

Genau, Vorträge halten. Von Abschlüssen und Bezahlung ist nirgends die Rede! Es sei denn, die Spieße halten die Kaffeekasse hin.

Kommentar von Apolon ,

@Schleudermaxe,

glaubst Du wirklich, dass ich keine Verträge bei Soldaten abschließe.

Erwartest du jetzt allen Ernstes, dass ich dir beibringe, wie man im Außendienst erfolgreich ist ?

Kommentar von Dickie59 ,

das passt hier überhaupt nicht, diese Reaktion ist verständlich aufgrund der vielen nicht bedarfsgerechten Vermittlung von Versicherungen aus Ausschließlichkeit und Strukturvertrieben, manchmal auch kleinen Maklern.

Und gerade wegen der Zielzahlerfüllung, die wichtiger sind um zusätzliche Boni zu bekommen

Kommentar von DolphinPB ,

Ja, aber die HUK hat, im Gegensatz zur DBV,  in den hier relevanten Bereichen PKV und DU für Soldaten schlechte oder unpassende Produkte.

Kommentar von schleudermaxe ,

... dafür geht es der DBV auch schlecht, wegen der guten Produkte natürlich.

Kommentar von schleudermaxe ,

DBV; schlechter bei Vorsorge, Ambulante Psycho, Arzneimittel, Hilfsmittel, Zahnstaffel,

Bessser im Beitrag, 6,35 EUR (Alter 35).

>Trifft aber bei Jünglingen nicht zu, die Ersparnis, denn dort ist die HUK eben besser,

so jedenfalls der Vergleich bei denen.

Kommentar von DolphinPB ,

Wo haben Sie denn diese Märchen her, wahrscheinlich von Ihrem hauseigenen Vergleichsprogramm. Außerdem hat die DBV mehrere Tarife, also wirklich !

Kommentar von Apolon ,

So ist unser Schleudermaxe,

bei ihm geht es nur über den Beitrag. Die Leistungen sind völlig nebensächlich.

Kommentar von DolphinPB ,

"In der heutigen Zeit, eine Empfehlung zu geben eine Dienstunfähigkeitsabsicherung nicht über den Rahmenvertrag abzuschließen ist schon der pure Wahnsinn."

Nee, ist es nicht. Die Regelungen für die von Ihnen beschriebenen Einsätze sind nicht exklusiv für den DBwV Rahmenvertrag.

Kommentar von Apolon ,

@DolphinPB,

warum sind Sie denn auf 180 ?

Teilen Sie mir doch bitte einfach mal mit, welcher Versicherer sonst noch das aktive Kriegsrisiko mit anbietet.

Es macht doch keinen Sinn, das geschriebene von mir zu verteufeln, und selbst keine Lösung bieten zu können.

Es geht doch hier um den Versicherungsschutz der Soldaten, die ihr Leben und ihre Gesundheit geben für unsrer aller Sicherheit!

Kommentar von DolphinPB ,

Siehe oben - genau lesen, verstehen und dann ggf. sich äußern.

Kommentar von Dickie59 ,

stimmt Dolphin, aber die Ausschließlichkeit wird nicht über den Tellerrand hinaus informiert, es sei denn es werden nur teilweise Informationen angewandt.

Ansonsten hätte er die Versicherer gekannt, die das Risiko bei Kommandierung über Nato und UNO mitversichern, Auch das Risiko der Nachversicherung wird nicht erläutert, da die Soldatenabsicherung bis zum 55. Lebensjahr nur läuft.

Und...ich habe 2 Söhne die noch aktiv bei der Bundeswehr sind, und einer studiert. Da ist es mir sehr wichtig gewesen, das sie bis zum 67. Lebensjahr BU versichert sind! ohne Koppelung von mittelklassigen Altersvorsorgeprodukten.

Kommentar von Dickie59 ,

"purer Wahnsinn" das ist sehr unsachlich argumentiert, im übrigen bietet die AXA die Qualifizierung Spezialist für den öffentlichen Dienst auch für Makler an, da geht es lediglich um die Produkte der Gesellschaft,  das macht für einige auch Sinn, da man Vergleichssynopsen anfertigen kann  zu anderen ÖD Versicherern.

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