Frage von Irgendwer001, 131

Bundeswehr angst berechtigt?

Guten Tag Liebe Mitglieder. Ich bin 17 Jahre alt und werde dieses Jahr die Schule beenden und ein Hauptschulabschluss haben. evt Quali.

nun möchte ich zur Bundeswehr gehen und habe mich reichlich informiert darüber. da ich mal schnuppern will mache ich 6 Monate Freiwilligen Dienst (FWD)

Ich bin 1,83m groß bin sportlich traniere gerne und bin diszpliniert doch ein leichter Angst Hase.

den da drin stand "das man möglich in Auslands Einsätze machen muss" hängt aber vom Team etc ab.

jeddoch wollte ich fragen wie hoch sind die Chancen das ich beim Auslands Einsatz sterbe?

Expertenantwort
von navynavy, Community-Experte für Bundeswehr, 59

Bevor Dir hier jetzt noch weitere Halbwahrheiten und Zeitreisen ("Mach Zivi"-_-) angeboten werden:

Klipp und klar - wer sich 12 Monate oder länger bei der Bundeswehr verpflichtet, und zwar unabhängig von der Art des Dienstverhältnisses (Freiwillig Wehrdienstleistender oder Soldat auf Zeit), muss seine Bereitschaft zu Auslandseinsätzen erklären.

Alle übrigen (also FWDL mit 11 Monaten oder weniger) gehen nicht in Auslandseinsätze, mehr gibt es nicht zu wissen/zu sagen.


FWD Rekrut. jeddoch ab den 7 Monat bekommt man höheres Gehalt. ja 6
Monate Vorbereitung die Grundausbildung geht maximal bis 23 Monate.

Du solltest Dir dringend noch einmal grundsätzlich Informationen zum Dienst einholen:

  • Die Grundausbildung dauert 3 Monate, und zwar die ersten 3 Monate.
  • Du bekommst auch schon ab dem 4. Monat (mit der Beförderung zum Gefreiten) mehr Gehalt.
  • Maximal bis zu 23 Monate dauert nicht die Grundausbildung, sondern der Freiwillige Wehrdienst.
  • "Rekrut" nennt man ausschließlich die Soldaten, die sich in der Grundausbildung befinden.


Lies Dir am besten mal in Ruhe diese Broschüre durch, da steht alles drin:

https://www.bundeswehrkarriere.de/blob/28074/157b49ed49f19e744b7ab7a8515866bc/br...

Kommentar von navynavy ,

PS:

Eine Wahrscheinlichkeit, bei einer längeren Verpflichtung in den Einsatz zu gehen, lässt sich nicht wirklich berechnen. Dennoch kann man Folgendes sagen:

  • Angehörige der Kampftruppen (v.a. Jäger, Fallschirmjäger, Gebirgsjäger und Panzergrenadiere) gehen überdurchschnittlich häufig ins Ausland.
  • Bisher waren die Einsatzvorschriften der Bundeswehr sehr stark auf Eigensicherung ausgelegt - entsprechend niedrig waren bisher auch die Verluste (rund 55 Tote in 13 Jahren Afghanistaneinsatz).
  • Es kommt sehr stark auf Deine Verwendung an - bestimmte Spezialisten in eher seltenen Sparten gehen durchaus länger und öfter ins Ausland.
Antwort
von GhostOA, 71

Geht FWDler sein nicht erst ab 7 Monate+?

Um ins Ausland zu gehen musst du schon etwas länger dienen. Allein die Vorbereitung dauert mind. 6 Monate.
Willst du aber länger bleiben (als SaZ) kommst du nicht unbeding um einen Einsatz herum. Aber selbst da ist die Wahrscheinlichkeit getötet zu werden eher gering. Natürlich ist das davon abhängig wo du Dienst und was du da genau machst.

Angst ist nichts schlimmes und als Soldat musst du lernen mit deiner Angst umzugehen. Du hast Kameraden, die dir beistehen werden und dadurch kann man auch sehr viel Mut gewinnen.

Kommentar von Irgendwer001 ,

Hey danke. Nein FWDler sein kann man gleich am Anfang FWD Rekrut. jeddoch ab den 7 Monat bekommt man höheres Gehalt. ja 6 Monate Vorbereitung die Grundausbildung geht maximal bis 23 Monate. du hast komplett recht ich hoffe auch nur das ich gute Kameraden habe :/

Kommentar von GhostOA ,

Mit den sieben Monaten war die Mindestverpflichtungszeit gemeint.
Die Grundausbildung geht übrigens 3 Monate, danach folgt meist die truppengattungsspezifische oder dienstpostenspezifische Ausbildung.

Antwort
von Wedlich, 83

Ich glaubkaum das du bei 6 Monaten Schnuppern gleich in so Lebensgefährliche Situationen gerätst. Die währen ja blöd wenn die ihrem Nachwuchs nach so kurzer Zeit so viel Angst einjagen würden.

Kommentar von Irgendwer001 ,

nene aber ich will ja dann länger machen und es beruflich.

Antwort
von buxerr, 80

das wird man nicht sagen können wenn du mal fest angestellt in bundeswehr arbeiten willst musste deine angst vom auslandeinsatz überwinden oder mach zivi^^

Kommentar von navynavy ,

das wird man nicht sagen können

Doch :-)

mach zivi

Nachdem die Wehrpflicht ausgesetzt wurde (übrigens schon seit 2011), gibt es logischerweise auch keinen Zivildienst mehr.

Sorry, aber ich verstehe einfach nicht, warum man sich mit einer Antwort nicht zurückhält, wenn man offensichtlich keine sinnvolle Antwort geben kann.  

Kommentar von ponter ,

Leute, wenn ihr keine Ahnung von einem Thema habt, dann haltet euch zurück. Es ist keine Pflicht hier zu antworten.

Mit solchen Antworten schadet man mehr, als das man hilft.

Antwort
von Schnaps123, 59

In den letzten Jahren sind nicht Sehr viele Soldaten aus Deutschland im Krieg gestorben. Also mach dir nicht so viel sorgen.

Kommentar von Irgendwer001 ,

Danke aber womit muss ich alles beim Auslands Einsatz rechnen?

Kommentar von Schnaps123 ,

Im Normalfall: du bist in deinem Camp und fährst von dort mal in Dr Gegend umher, keine große Sache.
Das schlimmste was häufig mal passiert, ist das du einen Sonnenbrand kriegst, ne Unterkühlung, blasen an den Füßen. Mehr wird dir nicht passieren

Kommentar von navynavy ,

Na, das sag mal den Kameraden, die in Afghanistan an Gefechten beteiligt waren, angesprengt wurden oder tagelang in irgendwelchen staubigen Vorposten lagen. Und das sind nicht wenige (die Einsatzmedaille Gefecht für die Teilnahme an Kampfhandlungen wurde seit 2010 an rund 6.000 Soldaten verliehen).

Natürlich gibt es tatsächlich viele relativ sichere Dienstposten im Ausland - aber das Ganze auf "keine große Sache" zu reduzieren, ist nicht zutreffend.

Kommentar von ponter ,

Im Normalfall: du bist in deinem Camp und fährst von dort mal in Dr Gegend umher, keine große Sache.
Das schlimmste was häufig mal passiert, ist das du einen Sonnenbrand kriegst, ne Unterkühlung, blasen an den Füßen. Mehr wird dir nicht passieren

Ich weiß nicht, wie ihr auf solchen Nonsens konmt.

In Afghanistan haben während des ISAF Einsatzes relativ viele Soldaten der BW ihr Leben verloren.

Weiterhin sind auch die Folgemission oder beispielsweise der Einsatz in Mali kein Vergnügen.

So wird in diesem Fall dem Fragesteller nicht geholfen.

Antwort
von ANDKNO, 61

Naja viele sind nicht gestorben in den letzten Jahren nur du musst natürlich damit rechnen jederzeit angegriffen zu werden in Krisengebieten oder halt selbst jemanden anzugreifen und zu töten mit deiner waffe ich habe mal gesehen im fernsehen das die Terroristen viel angst vor den deutschen panzern haben weil die so fortschrittlich sind.
Lg

Kommentar von Irgendwer001 ,

hehe :D ich hoffe ich habe nur ein gutes Team

Kommentar von ANDKNO ,

geh doch zur Marine die macht nicht viel außer Flüchtlinge im Mittelmeer aufsammeln

Kommentar von Irgendwer001 ,

ne darauf habe ich keine Lust :D

Kommentar von ponter ,

geh doch zur Marine die macht nicht viel außer Flüchtlinge im Mittelmeer aufsammeln

Bei weitem nicht. In erster Linie werden dort die "Schlepper" bekämpft.

Da du offensichtlich von den Einsätzen der Marine wenig Ahnung hast, kannst du dich unter folgendem Link (ggf. rauskopieren und in die Adressleiste des Browsers einfügen) zunächst selbst einmal darüber informieren.

http://www.marine.de/portal/a/marine/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK93MQivcTsktLUnJxUvdTMvOLEkqpU_YJsR0UAE3KLjg!!/

Kommentar von ANDKNO ,

:-D

Kommentar von ANDKNO ,

das erkennt man schon an den smilys

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