Hallo. Nein, den kriegst du nicht so leicht los, wenn du ihn denn hast Es gibt freilich ganz verschiedene hoheitliche Schadsoftware (mit permanenten Updates). Dabei ist das Problem, dass hier die Spionage, Sabotage und Betrugs/Fälschungs-software der Staatsschutzdienste zu den Kriminalbehörden wandert, wo sie definitiv nicht hingehören. Sie werden zumal eingesetzt, um Verdächtigungen zu fingieren, Beweise zu fälschen und an der Provokation oder Erzwingung von Straftaten zu arbeiten.
Solche Programme infizieren insbesondere Daten und Programme, die danach in vielen Parametern umgestellt , verfälscht, geändert sind, (Suchen/Ersetzen von Text, Löschen von Files, in denen bestimmte Namen vorkommen) sie ändern Hardware Einstellungen, um erhöhten Verschleiss und Dysfunktionalität des Computers auszulösen. Das geht auch mit konditionalen Randbedingungen, - zum Beispiel immer wenn eine Email ans Gericht verfasst wird oä.. Zu unterscheiden davon ist der Echtzeitüberwachungseinsatz, wo menschliche Agenten die Computerarbeit begleiten und bestimmen, was ausgelöst wird ( Systempanik, Löschung, Absturz, Fälschung der Weiterleitung.
Wer solchen Attacken regelmässig ausgesetzt ist, hält die wichtigsten Computer fern vom Internet. Die Infektion dieser Geräte geschieht dann durch Einbrüche (für die andere Täterschaften und Motive in Verdacht gegeben werden ), und Schadsoftware die verschiedenen Programmen beigemischt wird, das ist ein sehr kostspieliges Verfahren, das erforderlich macht, dass du permanent begleitet wirst. Hier ist die Kreativität immense. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit mittels Infektion von Microsoft oder pdf -dokumenten, die über Internet gedownloadet und dann irgendwie manuell unzureichend gereinigt ins Hauptsystem gelangen. (dagegen empfiehlt sich die Quarantäne auf einer dritten Hierarchie von Computern , so dass man solche für die Kommunikation (Internet), solche zur Dekontaminierung und schliesslich die für die eigentliche Arbeit benötigt.
Das Angstszenario ist, wenn es gelingt, Sender in diese Computer einzubauen, versteckte virtuelle Platten zu etablieren und von denen aus zu operieren. Hier weiss ich vieles nicht, ich weiss insb. nicht, wie es gelingt, Festplatten genau in kritischen Zeitpunkten zu zerstören. Nur dass es hierfür verschiedene Methoden gibt.
Was ist das beste für das System mit Internetzugang? Eine Lösung ist Deep Freeze von Faronics. Es startet das System immer im gleichen Zustand (allerdings lässt es sich bisweilen für Hardwareeinstellungen, die nicht einfach softwaremässig rückgängig gemacht werden können, überlisten.
Und dafür ein neues System ab sicherer DVD aufspielen. Vorsicht, solche können leicht manipuliert und vertauscht werden.
Du sagst richtig, dass es ein riesiger Sicherheitsmangel ist, wenn die Betriebssysteme nicht mehr auf DVD angeboten werden, (auch bei Mac). Und die Aktivierung (MS) bietet eine Einfallstelle für Kontaminationen. Das heisst, man sollte hier zu Linux wechseln. Direkt nach dem Neustart ist eine Fernsteuerung des Internet angeschlossenen Computers, wenn dieser klug konfiguriert ist, ausgeschlossen, allerdings wird es in den seltensten Fällen möglich sein, einen nicht über die Staatssicherheitsserver laufenden Internetzugang zu erreichen.
Davon kann ich nur abraten!: Wie der CCC festgestellt hat, hat der Staatstrojaner eine Nachladefunktion, mit der beliebige andere Programme (auch seriöse aber mit einem unseriösen Zweck) nachgeladen werden können. Außerdem besitzt er Keylogger-Funktion, d.h. alle Passwörter über diesen Rechner sind ebenfalls kompromittiert.
Also:
vielleicht haben wir den schon alle auf der platte und er muss nur noch aktiviert werden. ob der bundestrojaner wirklich nur in d angewendet wird darf auch bezweifelt werden...