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Bundestagwahl 2009: Wenn würdet ihr Wählen??

Frage von Kevin2405 Kevin2405
27 Abstimmungen
Abstimmungen
CDU 1
SPD 2
Grünen 0
FDP 3
Die Linke 2
Sonstige 14
Ich Wähle nicht 5
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Antworten (27)

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    Antwort von Microflash Microflash
    Abgestimmt für: Sonstige

    Auf jeden Fall: ALLE

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    Antwort von usahelp usahelp
    Abgestimmt für: SPD
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    Antwort von newcomer newcomer
    Abgestimmt für: Sonstige

    dich!

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    Antwort von Raller Raller
    Abgestimmt für: Sonstige

    Mal sehen!

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    Antwort von gerhass gerhass
    Abgestimmt für: Sonstige
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    Antwort von Paintybear Paintybear
    Abgestimmt für: Sonstige
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    Antwort von Lorry Lorry
    Abgestimmt für: Ich Wähle nicht
    "Wahlen können die Illusion wecken Einfluss auf die Politik zu haben."

    (Neue EU-Kennzeichnungspflicht für Wahlwerbung)

    ….warum es richtig und wichtig ist, nicht wählen zu gehen!

    Im Folgenden dokumentiere ich einen Text aus der Mai-/Juni-Ausgabe der Jugendzeitschrift „Utopia“, der sich kritisch mit der parlamentarischen Demokratie befasst und gleichzeitig aufzeigt, warum Wahlen als Instrument dieses Herrschaftssystems nichts bringen:

    Alle Jahre wieder… …werden Parlamente gewählt. Zuviel erwarten sollte mensch sich davon nicht. 2009 ist das „Superwahljahr“. Es scheint, als hätten die Menschen in Deutschland ganz schön viel zu wählen: Kommunalwahlen in vielen Bundesländern, die Wahl zum Europäischen Parlament am 7. Juni und schließlich die Bundestagswahl im September. Bloß: Haben wir überhaupt eine richtige „Wahl“? Das politische System in Deutschland nennt sich „parlamentarische Demokratie“. Die BürgerInnen geben alle paar Jahre einer Handvoll Menschen ihre Stimme, die sie dann zu allen möglichen Fragen repräsentieren sollen. Es wird also eine Vertretung ausgesucht, die sich um die Belange aller zu kümmern hat. Das klingt irgendwie merkwürdig: die eigene Stimme abgeben. Es beschreibt aber ziemlich genau, was im Parlamentarismus passiert: Mit der Wahl und der Abgabe ihrer Stimme ist für die meisten BürgerInnen die politische Aktivität dann auch schon wieder für einige Jahre vorbei. Denn nach der Wahl entscheiden ja die Abgeordneten, was gemacht wird und was nicht. In Deutschland haben die Abgeordneten ein freies Mandat. Das heißt, sie sind nicht an Aufträge oder Weisungen gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen; so steht es im Grundgesetz. Stutzig macht da nur, dass das Handeln mancher Abgeordneter durchaus an Weisungen gebunden zu sein scheint – jedoch nicht an die ihrer WählerInnen, sondern von ganz anderen, viel „mächtigeren“ Gruppen: Lobbyisten, Verbände und Vereine, Handel, Industrie und Wirtschaft mischen sich – nicht zuletzt durch Parteispenden – in politische Entscheidungen ein und werden vor der Gesetzgebung um ihre Meinung oder ihren Rat gebeten. Und dass deren Interessen nicht unbedingt dem Gemeinwohl dienen, hat sich auch schon herumgesprochen.

    Zu dumm für direkte Demokratie? Oft wird behauptet, die Menschen seien „einfach noch nicht reif“ für Formen direkter Demokratie, zu wenig gebildet, besäßen zu wenig Spezialwissen, als dass man beispielsweise mehr Volksabstimmungen über neue Gesetze durchführen könnte oder sie selbst die Gesetze schreiben ließe. Die Frage ist nur: Warum sollten BerufspolitikerInnen für wichtige Entscheidungen besser geeignet sein? Wie viel Spezialwissen braucht es für grundsätzliche Entscheidungen? Und: Wenn die Menschen „zu dumm“ sind für direkte Demokratie – wie sollen sie dann verantwortungsvoll ParlamentarierInnen wählen können? Begründet wird das Defizit an direkter Demokratie meist damit, dass es unmöglich sei, diese praktikabel auf einem größeren Gebiet, wie z.B. in ganz Deutschland, umzusetzen – der Aufwand wäre zu hoch, wenn über alles und jedes erst die Meinung aller Bürgerinnen und Bürger eingeholt werden müsse. Fraglich bleibt dabei aber, ob es überhaupt besonders viele Angelegenheiten zentralistisch geregelt werden müssten oder ob nicht viele Beschlüsse dezentral und auf „niedrigeren“ Ebenen getroffen werden können, damit letztlich die entscheiden können, die direkt betroffen sind. Dafür bedarf es aber des politischen Willens und der Institutionen, die es den Menschen erst ermöglichen, direktdemokratische Teilhabe verantwortungsvoll zu praktizieren. Im bestehenden repräsentativen System sind viele Menschen unzufrieden mit der Politik der Parteien, die sie gewählt haben. Trotzdem gehen sie wieder zur Wahl und wählen „das kleinere Übel“. Viele halten das System auch für ungerecht: Die Besetzung des Bundestages, in dem fast nur Studierte und BeamtInnen sitzen, spiegelt keinesfalls die Bevölkerungsstruktur wider. Zudem ist es fast unmöglich, ohne „Beziehungen“ überhaupt nur als KandidatIn aufgestellt zu werden. Andere Demokratieformen sind möglich! Trotzdem denkt kaum jemand daran, demokratische Teilhabe zu probieren, die nicht mit den Institutionen „Partei“ und „Parlament“ verbunden ist. Dabei gibt es konkrete Ideen, wie diese aussehen könnte: radikal- bzw. basisdemokratische Modelle sind von mehreren Theoretikerinnen und Theoretikern entwickelt worden und manche wurden sogar bereits ausprobiert (teilweise jedoch mit geringen repräsentativen Elementen), zum Beispiel bei den AnarchistInnen während des spanischen Bürgerkriegs in den 1930er Jahren oder in der Münchner Räterepublik 1919. Jedoch wurden solche Versuche relativ schnell wieder zum Scheitern gebracht, meist durch diejenigen, die bei hoher Mitbestimmungsbefugnis des Volkes Angst hatten, ihre Macht und ihren Reichtum zu verlieren. Die Ideen lassen sich aber im alltäglichen Zusammenleben umsetzen. Wo nach dem Konsensprinzip entschieden wird, kann besser gearbeitet werden, weil alle mit dem Beschluss einverstanden sind; wo keine „AnführerInnen“ gewählt werden, können Hierarchien und somit Ungleichheiten vermieden werden. Ob mensch dann trotzdem noch an den Wahlen für das repräsentative System teilnimmt, muss jede und jeder selbst entscheiden. Ein Wahlboykott kann ein wichtiges Zeichen für die Unzufriedenheit mit dem Parlamentarismus sein. Andererseits ist auch die parlamentarische Demokratie eine Errungenschaft, die hart erkämpft werden musste. Auf jeden Fall sollten wir Methoden entwickeln, anwenden und bekannt machen, mit Hilfe derer wir das Zusammenleben demokratischer und mit mehr Teilhabe aller organisieren können. Denn wer will immer nur – alle Jahre wieder – die eigene Stimme abgeben müssen? Weitere Infos findet ihr unter: Schwarze Katze Jugendzeitung Utopia

    Kommentar von Pumukl PumuklPumukl

    Illusionistiches Gespinne mit wissenschaftlichem Anstrich.

    Kommentar von Lorry LorryLorry

    Pumukls Verbalemanation ohne kommunikative Signifikanz

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    Antwort von dgerdi dgerdi
    Abgestimmt für: Sonstige

    Mal schauen. Aber ich gehe auf jeden Fall hin.

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    Antwort von wuseldusel wuseldusel
    Abgestimmt für: Die Linke

    vielleicht gehe ich auch nicht wählen, mal schauen, wie das Wetter an diesem Tag ist.

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    Antwort von WasIsMitKarsten WasIsMitKarsten
    Abgestimmt für: Ich Wähle nicht

    oder die tierschutzpartei

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    Antwort von CatDeluxe007 CatDeluxe007
    Abgestimmt für: Ich Wähle nicht

    Ich darf noch nicht, aber wenn, dann wähle ich 100 pro die FDP^^

    Kommentar von Pumukl PumuklPumukl

    Ah, jung, dynamisch und arbeitslos.

    Kommentar von CatDeluxe007 CatDeluxe007CatDeluxe007

    Die Arbeitslosen wählen aber partout nicht die FDP.

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    Antwort von romeo27 romeo27
    Abgestimmt für: Sonstige
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    Antwort von patrick12067 patrick12067
    Abgestimmt für: Ich Wähle nicht
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    Antwort von FvEFvE FvEFvE
    Abgestimmt für: Sonstige
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    Antwort von digiritter digiritter
    Abgestimmt für: Sonstige
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    Antwort von Pumukl Pumukl
    Abgestimmt für: Sonstige

    meine Omi ! :-))

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    Antwort von Kevin2405 Kevin2405
    Abgestimmt für: FDP
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    Antwort von hirnbrannt hirnbrannt
    Abgestimmt für: Sonstige
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    Antwort von Andi1969 Andi1969
    Abgestimmt für: Sonstige
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    Antwort von ullagio ullagio
    Abgestimmt für: Sonstige

    ist schon gemacht!

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    Antwort von Sphyrnidae Sphyrnidae
    Abgestimmt für: FDP
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    Antwort von Dexter93 Dexter93
    Abgestimmt für: Sonstige

    Piratenpartei

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    Antwort von jens76 jens76
    Abgestimmt für: CDU
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    Antwort von xLena88x xLena88x
    Abgestimmt für: Ich Wähle nicht
    Kommentar von Pumukl PumuklPumukl

    darfst noch nicht, gell

    Kommentar von xLena88x xLena88xxLena88x

    natürlich darf ich

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    Antwort von takemehome takemehome
    Abgestimmt für: FDP
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    Antwort von ziuwari ziuwari
    Abgestimmt für: Die Linke
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    Antwort von Reinkaos Reinkaos
    Abgestimmt für: SPD
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