o oder so muss er weg, der Plagegeist. Nicht nur zum Selbstschutz, sondern auch, weil ein verwurmter Rechner sich problemlos von Hackern übernehmen lässt und ein Risiko für andere darstellt. Doch wie? Es gibt einige wichtige Schritte, die es zu beachten gilt.
Der Wurm und seine Hintertüren
Zuerst sollte einmal herausgefunden werden, um welchen Wurm es sich handelt. Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Wurm-Typen. Der eine verbreitet sich per Email und wird durch einen Doppelklick des Benutzers gestartet. Diese Variante ist weit verbreitet, aber dennoch vergleichsweise harmlos, da er normalerweise kaum mehr anstellt, als sich selbst über einen eingebauten SMTP-Server zu verbreiten, und zwar an Email-Adressen, die er zuvor auf dem Rechner gesammelt hat.
Allerdings öffnen Würmer dieser Art auch oft genug Hintertürchen, die es zu beseitigen gilt, da sie einem Hacker im Zweifelsfall den Zugriff auf den Rechner erlauben oder anderen Würmern den Weg frei machen. Das muss nicht sein, deswegen sollte der Wurm entfernt werden. Auch, um seine Ausbreitung auf fremden Rechnern zu verhindern.
Email oder Sicherheitslücke?
Zum ersten Wurm-Typ gehören unter anderem die Schädlinge Sober, MyDoom, Bagle und Netsky in sämtlichen Varianten. Besonders Bagle und Sober machten in der Vergangenheit öfter über sich Reden, weil sie unter anderem als Spam-Relays verwendet werden konnten.
Der zweite Wurm-Typ ist gefährlicher als der erste. Würmer wie Sasser oder Blaster verbreiten sich über eine Sicherheitslücke in Windows und können selbstständig über das Internet von einem Rechner zum nächsten springen, ohne dass der User etwas davon mitbekommt.
Ich habe jetzt mal im Haus rum gestöbert und ein externes Laufwerk gefunden, habe jetzt aber keine Ahnung, was zu tun ist. Könntest du mir eventuell helfen, bei den nächsten Schritten?