Frage von Belladonna1971, 57

Bücher, die dein Leben nachhaltig beeinflusst haben?

Gibt es Bücher, die dich nachhaltig beeinflusst haben? Und wenn ja, welche sind es? Liest Du darin häufiger oder hast du es viele Mal verschenkt?

Ich freue mich auf eure Antworten!

Antwort
von ThePoetsWife, 28

Hallo Belladonna1971,

beeinflusst nicht, eher berührt.

Der Drachenläufer von Khaled Hosseini, eine Kindheit in Afghanistan

Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, von Milan Kundera

Im Westen nichts Neues, von Erich Maria Remarque

Germinal, von Emile Zola

Der Zauberberg, von Thomas Mann

Der Glasmurmelsammler von Cecilia Ahern hat mich auf jeden Fall dazu gebracht, dass ich mir mal Gedanken gemacht habe, über das Leben meiner Eltern - die Liebe zu uns war immer so selbstverständlich, aber ich weiß nur immer Ansatzpunkte von ihrem Leben vor uns Kindern.

Meine Großeltern haben uns sehr viel von ihrem Leben erzählt, ich fand diese Geschichten immer spannend. Aber aus der Kriegszeit hat mir mein Großvater keine Geschichten erzählt - ich habe viele Unterlagen zu Hause, die diese Geschichten wiedergegeben haben. Und bewundere die Kraft und den Lebensmut dieser Menschen, auch danach einfach weiterzuleben - die Gedanken und Geheimnisse ganz tief im Inneren.

Deswegen liebe ich nicht nur Bücher, sondern unterhalte mich sehr gerne mit alten Menschen und deren Geschichten.

Liebe Grüße

Kommentar von Belladonna1971 ,

Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, von Milan Kundera

DIeses Buch hatten wir mal im Lesekreis. Was sprach Sie an? Wir fanden es verstörend? Was ist mir entgangen?

Antwort
von knallpilz, 17

Illuminatus!-Trilogie (eigentlich alles von R.A. Wilson)
Fabian (eigentlich alles von Erich Kästner)
Hyperion-Cantos von Dan Simmons
Skandinavische-Misanthropie-Trilogie von Matias Faldbakken

Kommentar von knallpilz ,

Illuminatus! habe ich einmal auf deutsch und einmal auf englisch durch.
Von Fabian kam gerade die uneditierte Version raus, da bin ich gerade dran.
Der Hyperion-Cantos ist ein richtiger Wälzer. Aber irgendwann bestimmt...
Und the Cocka-Hola-Company habe ich glaube ich ein zweites mal gelesen...

Kommentar von knallpilz ,

Per Anhalter durch die Galaxis habe ich noch vergessen...


Habe nur wenige Sachen wirklich oft gelesen. Habe noch so viel Ungelesenes hier rumzustehen.

Kommentar von knallpilz ,

Romane haben für mich allerdings auch selten einen Erlebnis-Faktor. Die meisten finde ich wegen der Story gut, die ich nun im Kopf habe. Nicht weil das Lesen an sich interessant ist. Die Autoren der genannten Werke gehören allerdings alle zu denjenigen, bei denen das Lesen ein Erlebnis ist. Gibt es meines Erachtens viel zu selten. Im Kino hat man auch viele unterschiedliche Erzählstile bzw. kann ein Film allein durch seine Inszenierung Spaß machen. Im Bereich der Literatur ist mir so etwas seltener untergekommen.
Kenne wenige, die mit literarischen Stilmitteln so kreativ umgehen wie R.A. Wilson beispielsweise.

Antwort
von TashaLiebDich, 16

Ich werde dir einfach mal ein Paar vorstellen (mit kleiner Inhaltsangabe)  und der Reihe nach erklären wie sich mich verändert, berührt oder geprägt haben, denn lehrreiche Schlüsse muss jeder im Endeffekt für sich selbst finden. :)

1. "Eine Wie Alaska" - John Green: Miles wechselt auf ein Internat, dort lernt er neue Freunde kennen - unteranderem Alaska, in welche er sich auch verliebt. Die beiden hacken bald zusammen Streiche aus. Alaska mag Lyrik und nächtliche Diskussionen, nach einem Vorfalll lernt Miles die "wahre" Alaska kennen und sucht unter ihrer Schale nach antworten.

Dieses Buch regt mich immer wieder zum Nachdenken an, bis heute entdecke ich immer wieder neue Einzelheiten nach dem Lesen Miles und Alaska zeigen einem vorallem, dass man lernen sollte zwischen den Zeilen zu lesen, solange die Menschen noch greifbar sind, zuhören ist daher eine sehr gewissenhafte Eigendschaft die hier verdeutlicht wird. Durch dieses Buch achte ich mehr auf die Gefühle meiner Freunde und Nächsten und frage lieber einmal öfter und ehrlich "Wie geht es dir, wirklich?".

2. "Vor uns das Leben" - Amy Harmon: Fern, Bailey und Ambrose sind drei sehr verschiedene Jugendliche, die denken sie wüssten was das Leben in der Zukunft für sie bereit hält, doch es kommt anders, als ihnen das Schicksal in die Quere kommt.

Die diesem Buch wird man vorallem bestärkt die Hoffnung nicht aufzugeben, egal wie etwas kommt - auch wenn das jetzt klischeehaft klingt. Egal wie weit die eigenen Tragödien gehen, es wird Jemand kommen der dir aufhilft. Man lernt hier auch, dass man sich eben manchmal helfen lassen muss egal wie groß der eigene Stolz ist.

3. "Abbitte" - Ian McEwan: Eine Liebesgeschichte, im zweiten Weltkrieg (es gibt auch eine wundervolle und nah Buch liegende Verfilmung mit Keira Knightley), mit sehr überaschndem Ende.

Hierbei findet man vorallem Wege in Richtung "Verzeihung", sich selbst zu vergeben kann ebenso eine große Bürde sein, wie Jemand anderem zu vergeben. Es Zeigt auch, dass es niemals zu spät, einige Dinge zu beichten.

4. "Das Mädchen auf den Klippen" - Lucinda Riley: Eine Familiengeschichte, die eng mit der einer anderen verbunden ist und tief in die Vergangenheit reicht. 

Diese Geschichte zeigt einem, wie manche menschen miteinander verbunden sind, ob durch Trauer, Freude, Leid etc.     Zudem stehen der Bund innerhalb einer Familie und zwischen Freunden sehr weit im Vordergrund.


Andere Bücher, die einem den Blick auf die Welt etwas leichter machen oder ihn etwas verändern: "Das ist also mein Leben" - Stephen Chbosky (Verfilmung "The Perks of being a wallflower" mit Emma Watson, Wie ist es ein Außenseiter zu sein und wie findet man Freunde, teilweise wird Kindesmissbrauch thematisiert), "Die letzten Kinder von Schewenborn" - Gudrun Pausewang (2. Weltkriegs und Nachkriegszeit Drama), "Tote Mädchen lügen nicht"- Jay Asher (Thriller mit packendem Sarkasmus und ehrlicher Wahrheit, aus der Sicht eines Toten Mädchens) und "Emmy und Oliver" - Robin Benway (Kindheitsentführungsdrama und wie man als Entführungsopfer wieder ins Leben findet)


Ich hoffe ich konnte dir helfen, lass dich nicht abschrecken, da dies alles Jugendbücher sind (zumindest die meisten), sie handeln von sehr Erwachsenen Themen. Dies sind die meisten Bücher, die mch immer wieder berühren und zum nach denlen anregen, ob mit oder ohne "Happy End". Viele der genannten Titel habe ich auh freunden ausgeliehen, jeweils mit begeisterter und positiver Wirkung - bietet auch viel zum Diskutieren.

LG

Antwort
von XDKatie, 18

Mich beeinflussen die Bücher, die ich gerade lese immer sehr. Wenn ich ein sehr gutes Buch angefangen habe, dann vernachlässige oft andere Pflichen und würde am liebsten den ganzen Tag nur lesen. Zum Glück (oder eher Pech) passiert es nicht so oft.

Wenn doch, dann verfalle ich total in das Geschehen und ich lese nicht nur das Buch, sondern schaue dazu Bilder auf Instagram und lese Fan Fiktion.

Aktuel lese ich die Reihen von Rick Riordan (Percy Jackson, Kane Chronik, etc.) zum zweiten mal. Davor war es Harry Potter (zum dritten mal). Ich versuche sein längerer Zeit meiner Freundin dazu zu überreden, endlich Harry Potter zu lesen. Ich habe ihr sogar das Buch geschenkt, aber leider ließt sie gerade was anderes...

John Green ist auch ein sehr guter Autor, also falls du mal nicht weist, was du lesen sollst, ließ irgendwas von ihm.


Antwort
von MarioSchoenfeld, 3

Liebe Belladonna, früh kann dir jetzt direkt kein Buch nennen, da mich  die Frage etwas überrascht, vil kann ich deine Aufmerksamkeit in Richtung der Gründung von der Schweiz lenken.

Mich personlich beeindrucken Bücher, wo der Freiheitsdedanke für uns als real machbar erscheint.

Ich hoffe ich konnte dir etwas Anregung für was Neues geben.

Antwort
von Peter42, 22

schon häufig verschenkt: "Die Drei" von Robert Gernhard, "Trilogie des laufenden Schwachsinns" von Eckhard Henscheid, "Johannes" von Heinz Körner, "Per Anhalter durch die Galaxis" von Douglas Adams, "Der Splitter im Auge Gottes" und "Luzifers Hammer" von Larry Niven & Jerry Pournelle, "Stein und Flöte" von Hans Bemmann, "Die Welt der tausend Ebenen" von Philip Jose Famer, "Berge des Wahnsinns" von HP Lovecraft.

Selbst (mehrfach) gelesen habe ich neben den obigen zusätzlich noch: "Herr der Ringe" von Tolkien, "Alaska" von James Mitchener, "Illuminatus!" von Shea/Wilson, "Mein Name sei Gantenbein" von Max Frisch, "Das Halsband der Taube" von E.W. Heine und bestimmt noch mehrere 100 weitere (wenn(!) mir ein Buch gefällt, dann lese ich es grundsätzlich mehrfach - alles andere verkaufe ich weiter). 

Kommentar von Belladonna1971 ,

Wow? Arbeiten Sie in einer Buchhandlung? Wann machen Sie das bloß?

Kommentar von Peter42 ,

ich lese relativ schnell, weiterhin ziemlich oft - und schon lange.

Antwort
von nowka20, 11

das Bücher der GA-Ausgabe von Dr. Steiner

Kommentar von Belladonna1971 ,

Was sind GA Ausgaben? 

Kommentar von nowka20 ,

das ist die gesamtausgabe (ca. 350 bücher) der geisteswissenschaft von dr. rudolf steiner (meistens vortrgäe)

Antwort
von paranomaly, 13

Der Matrix Code und Tiefe Wahrheiten - Ursprung, Bestimmung, Geschichte und Schicksal der Menschheit fand ich sehr aufschlussreich.

Antwort
von nm187, 27

Der lange Weg zur Freiheit. Ich bin immer noch nicht durch, les es zum 5. Mal, werd wohl noch das ein oder andere Mal brauchen. ^^

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