Frage von GDinmyheart, 53

Buddhismus und strenge Mitmenschen?

Guten Abend. Ich brauche einen Rat. Ich bin Buddhistin aber meine Familie nicht und meine Freunde ebenfalls. Jeder denkt ich wäre eine Muslimin, doch ich wollte es nie sein. Meine Familie ist streng und ich weiß nicht wie ich ihnen das beibringen soll. Meine Mutter und meine Tanten wären die einzigen in der Familie die mich nicht verurteilen würden. Ich schäme mich nicht dafür, doch ich bin sehr nervös... Was sollte ich machen? LG!

Antwort
von ArbeitsFreude, 13

Musst Du, liebe GDinmyheart, denn WIRKLICH offen sagen, dass Du Buddhistin und keine Muslimin bist?

.... oder WILLST Du es einfach, um Dich befreiter zu fühlen?

Es gäbe ja die Option, ihnen nichts zu sagen... (überleg`mal, vielleicht ist das das einfachste)

Mal angenommen, Du willst oder musst es sagen:

Beginne damit, dass es im Islam ANGEBLICH keinen ZWANG zum Glauben gibt, dass Du also FEST auf islamischem Boden stehst, dann:

Hast Du alles Recht des Islams auf Deiner Seite, wenn Du keine Muslimin sein willst / nicht glauben kannst.

WENN sie Dich deshalb verurteilen, stellen sie sich gegen den Islam.

Die Hölle, mit denen sie Dir drohen: Sag` ihnen, dass das Dein Problem ist, das Du lösen wirst - sie brauchen sich um Dich in dieser Sache nicht weiter zu kümmern.

Bereite Dich dennoch darauf vor, für Deinen Glauben verstoßen zu werden - dann kann Dich nichts Schlimmeres mehr treffen.

P.S.: Ich selbst komme aus einem "streng atheistischen" Hause und bin Buddhist geworden - meiner Familie hat das nicht gefallen, aber natürlich hat keiner was dagegen gesagt: Schließlich ist meine Familie auch "streng freiheitsliebend";)

Antwort
von Draggyblackdots, 32

Ich bin Buddhistin aber ich berate diese Situation nicht. Du musst das in zwei Schritten angehen: Erstens bist du keine Muslima. Das ist so ein heikles Thema, dass du speziell dafür Rat brauchst. Da werden hier Leute antworten, die Ahnung von Islam-Problemen haben, z.B. der User Ritter.

Dass du Buddhistin bist ist eine zweite Sache, in dem Zusammenhang eigentlich nicht relevant. Deine Familie würde ja nicht anders reagieren, wenn du Atheistin wärst.
 Als Buddhistin solltest du Mitgefühl haben, dass deine Familienmitglieder leiden, weil sie es nicht verstehen. Aber dieser Rat von mir ist nun nicht sooo spektakulär, wie gesagt da müssen die Spezialisten für Islam ran. Und zwar die Islam-Kritiker die hier beraten. Oder wende dich gleich an Ex-Muslime. 

Kommentar von Balurot ,

Ich empfehle in so einem Fall den Zentralrat der Ex-Muslime in Deutschland:

http://exmuslime.com/

Antwort
von IIVXX, 14

Buddhismus muss nicht unbedingt eine Religion sein, sondern sie ist auch eine Lebensweise. Sei doch beides?:) 

Alles gute:)

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