Frage von MrGingrich, 326

Buddhismus oder Islam?

Welche von beiden ist besser für mich

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Buddhismus & Religion, 166

Das kannst nur du selbst entscheiden.

Du musst selbst wissen, welche Lehren deinen persönlichen Vorstellungen eher entsprechen. Diese Entscheidung kann dir niemand abnehmen.

Deshalb kann man nur dazu raten, sich sorgfältig über beide Religionen, ihre Lehren, ihre Praxis und die Auswirkung auf die Gesellschaft zu informieren.

Hier eine sehr grobe Zusammenfassung

Der Islam

  • Lehrt den Glauben an einen einzigen Gott
  • Lehrt die Existenz früherer Propheten
  • Lehrt die Existenz von Himmel und Hölle
  • Lehrt die Existenz der Seele
  • Lehrt, dass der Islam die absolute Wahrheit ist
  • Lehrt, dass man auf die Gnade Allahs vertrauen kann
  • Hat strenge Regeln, die den Alltag beeinflussen
  • Hat eine konservative Sexualmoral
  • Hat ein eigenes Rechtssystem mit grausamen Strafen
  • Erlaubt kaum moderne Deutungen

Der Buddhismus

  • Trifft keine Aussagen über Gott
  • Kennt keine von Gott gesandten Propheten
  • Hat kein Konzept von Sünden und Bestrafung
  • Lehrt, dass es kein ewiges Selbst gibt
  • Lehrt, dass metaphysische Fragen nicht beantwortbar sind
  • Hat keinen Anspruch auf alleinige Richtigkeit
  • Lehrt die vollständige Selbstverantwortlichkeit
  • Hat wenige Grundregeln, die Leiden verhindern sollen
  • Hält sich aus den Bettgeschichten der Menschen raus
  • Lehrt, dass jede Handlung eine Folge hat
  • Lehrt die Wiedergeburt (in unterschiedlichen Interpretationen)
  • Fordert das kritischen Hinterfragen der eigenen Lehren
  • Lässt weitgehende Anpassungen an den eigenen Lebensstil zu

Jetzt musst du selbst wissen, welche Lehre eher deinen persönlichen Überzeugungen entspricht und dich entsprechend weiter informieren.

Kommentar von Enzylexikon ,

Es kann übrigens gut sein, dass dir keine dieser beiden religiösen Lehren zusagt, oder du dich überhaupt nicht mit irgendeiner Form organisierter Religion anfreunden kannst.

Wenn du also auf der Suche nach einem Sinn im Leben, spirituellen Einsichten, oder einer Religionsgemeinschaft bist, dann solltest du dich nicht zu schnell festlegen.

In jeder Religion gibt es unterschiedliche Gruppierungen, die jeweils abweichenden Lehren folgen, so dass man sich gründlich informieren sollte.

Ein Muslim kann sich als Sunnit, Schiit, Sufi, Salafist, und vieles mehr betrachten, was unterschiedliche Interpretationen des Islam bedeutet.

Ein Buddhist kann sich Theravadin, Amitabha-Buddhist, Vajrayana-Anhänger, Zen-Buddhist und vieles mehr betrachten, was unterschiedliche Interpretationen des Buddhismus bedeutet.

Ein Christ kann sich als Katholik, evangelisch-lutherisch, evangelisch-protestantisch, altkatholisch, russisch-orthodox, griechisch-orthodox, freikirchlich und vieles mehr betrachten, was unterschiedliche Interpretationen des Christentums bedeutet.

usw. usf.

Kein verantwortungsbewusster Mensch wird dir deshalb eine absolute Antwort diktieren, sondern dich daran erinnern, dass du dich selbst informieren und entscheiden musst.

Antwort
von tryanswer, 197

So wie du deine Weltanschauung zu wählen gedenkst, kannst du auch eine Münze werfen. Wenn es dir dann nicht gefällt, wechsle einfach - mehr Bedeutung als ein Hobby scheint dass für dich ohnehin nicht zu haben.

Antwort
von Belruh, 118

Lass die Finger von beiden. Es bringt dir nichts irgendeine Religion anzunehmen, denn alle schreiben dir vor wie du dein Leben zu gestalten hast. Keine Religion kann dir den wahren Gott zeigen, denn nur du kannst zu ihm finden. Ich habe mich lange Zeit mit den Weltreligionen befasst, doch keine konnte mich von sich überzeugen. Ich rate dir dich mit den Religionen zu befassen um viel Wissen darüber zu sammeln. Danach befasst du dich kritisch mit den Religionen, um mögliche, auf Fakten beruhende Gegenargumente und Fehler zu finden. Ich nenne dies die Beide-Augen-Methode, das eine Auge zum sammeln von Wissen, und das andere zum kritischen Betrachten des Wissens. Man kann dies mit jedem Wissen machen, besonders in der Schule ist die Anwendung dieser Methode praktisch, da man lernt sich richtig mit dem Stoff auseinanderzusetzen.

Kommentar von AaronMose3 ,

Keine Religion kann dir den wahren Gott zeigen, denn nur du kannst zu ihm finden. Ich habe mich lange Zeit mit den Weltreligionen befasst,

Anscheinend hast du das nicht, sonst würdest du wissen, das es im Buddhismus keinen Gott gibt

Kommentar von Belruh ,

Oh, doch ich weiss dass es im ursprünglichem Buddhismus keinen Gott gibt. Es hat schon seinen Grund warum ich genau diesen Satz schrieb. Die Suche nach der "wahren Religion" hängt oft damit zusammen dass sich die Menschen nach einem Gott sehnen der ihnen eine Stütze ist, einer der sie erhört. Das sind meine Erfahrungen mit den Menschen.

Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass man Gott in keiner Religion finden kann. Und da die Lehre des Buddha keinen Schöpfergott beinhaltet, kann man Gott dort sowieso nicht finden. Also denk selber mal nach bevor du anderen Menschen Dinge vorwirfst, die gar nicht an dem sind. Ist nur gut gemeint. :-)

LG. Belruh

Antwort
von CountDracula, 193

Das kann niemand für Dich entscheiden. Am besten ist, Du beschäftigst Dich mit beiden und wählst dann aus.

Antwort
von CountDracula, 143

Mal so nebenbei gesagt entspricht es auch nicht den Lehren Buddhas, den Buddhismus als anderen Glaubenssystemen überlegen zu bezeichnen.

Antwort
von ThomasJNewton, 66

38 Antworten hast du bislang.
Sollte dir das nicht zu Denken geben?

Es gilt nicht immer, aber
Konfusius sagt Ein Ratschlag kann auch ein Schlag sein.

Du wirst dich so der so entscheiden.
Vielleicht auch dich so der so entscheiden.

Gut zu sein ist eine ganz andere Entscheidung, und die triffst du in jeder deiner Handlungen.
Ganz egal, was du früher mal entschieden hast.

Das zu fragen ist jedenfalls nicht gut.

Antwort
von Manusoptus, 13

Also wenn du das selbst nicht entscheiden kannst, dann würde ich sagen der Islam ist besser, denn dort wird (zumindest von manchen Muslimen unter manchen Umständen) die Entscheidung für dich getroffen.

Antwort
von xXSnowWhiteXx, 145

Ich empfehle dir deinem Herzen zu folgen, und vielleicht auch mal Religionen kennenzulernen, die du vielleicht noch gar nicht kennst. Vielleicht sogar eine heidnische?
...Wicca, Ásatrú oder doch moderner Satanismus? (Hat nichts mit dem Teufel zutun! Alles nur Symbolisch gemeint!!!)

Vielleicht gehst du erstmal ohne Entscheidung deinen Weg weiter und machst deine Erfahrungen im Alltagsleben. Denn darin ist Religion auch verankert. Und wenn du deine Überzeugungen gefunden hast, kannst du einen Weg beschreiten. Oder ihn dir selbst benennen.♡

LG♥

Kommentar von nobytree2 ,

Hallo SnowWhite,

das finde ich ganz nicht konsistent: Der moderne Satanismus will doch gerade keine Religion sein, sondern eher eine Ableitung aus den "Lehren" von LaVey (Egoismus, Hedonismus etc.) in Form einer Selbstbefreiung, möglichst ohne die Peinlichkeiten der CoS. Wenn man sich befreien will, braucht man aber gerade keinen Satan, auch nicht als Symbol. Ein moderner Satanismus ganz ohne Tamtam ist einfach nur Atheismus, ggf. stylisch Emo beigemischt.

Wenn man sich damit beschäftigt, sollte man zumindest das Interview mit Zeena Schreck, geb. LaVey gelesen haben:

http://www.vice.com/de/read/beelzebubs-tochter-v8n4-0000180

Aber der Aussage, dass man seinen Weg zur Erkenntnis des Richtigen gehen muss, stimme ich natürlich zu.

Beste Grüße

Nobytree

Kommentar von xXSnowWhiteXx ,

Hi Nobytree, Ich glaube dann habe ich etwas verwechselt. Ich meinte Tatsächlich LaVeys Form des Satanismus. Man hat mir gesagt das man dies als "modernen Satanismus" bezeichnet. Und das der Teufel nur einfach symbolisch als "Widersacher" gesehen wird, als eine richtige Personifikation. Gut. Aber vielleicht steht ja jemand auf das alles und findet seinen Frieden und seine Erkenntnis darin. ♡ LG♥

Kommentar von xXSnowWhiteXx ,

Damn it. Jetzt versteh ich was du eigentlich meinst. Okaaay alles super :D

Antwort
von aliumei13, 81

Das kannst nur du sagen

Antwort
von ArbeitsFreude, 59

Wenn Du schon so fragst, lieber MrGingrich:

KEINER!!!

Warum: Wenn Du so grundverschiedene Glaubensrichtungen miteinander vergleichst und nicht zu einem Ergebnis aus EIGENER ANSCHAUUNG kommen kannst, beweist dies, dass Du Dich mit keiner dieser beiden hinreichend befasst hast - wahrscheinlich gar nicht.

Ich als Buddhist rate Dir:

Sei, werde oder bleibe Atheist - so lange, bis Du selbständig in der Lage bist, Dich zu entscheiden und dies Frage nicht auf GF zu posten!

Viel Erfolg dabei!

Antwort
von xxXJaSmInxx, 32

Buddhismus! Ist für das beste

Antwort
von nobytree2, 93

Die Wahrheit ist das Beste. Suche sie.

Viel Erfolg! - treffen wir uns dort in der Ewigkeit? :-)

Fairerweise muss man dazu sagen, dass ein Vergleich Buddhismus mit Islam eher schwierig ist. Beide fallen zwar in die große Schublade Religion, jedoch sind etwas komplett anderes. Buddhismus kann man mit der Suche nach einer Buddha-Gestalt (im Sinne von Buddha-Werden) verstehen, der Islam hingegen ist eine mosaische Religion und hat damit als Ziel die Verehrung Gottes.

So nun denn, die erste Frage lautet vielleicht: Gibt es den Einen Gott? Wer ist Er?

Antwort
von earnest, 141

Das kann dir niemand hier sagen. Wir kennen dich nicht. Daher können wir auch keine Empfehlung Für oder Gegen aussprechen. 

Wir können dir nur empfehlen, dich gründlich zu informieren - und dir Zeit für eine eventuelle Entscheidung zu nehmen. 

Wer weiß, vielleicht kommst du noch auf völlig andere Alternativen ...

Gruß, earnest

Antwort
von derMannohnePlan, 185

Der Buddhismus natürlich. Und das nicht nur für Dich!

Antwort
von PIwolf, 178

In letzter Zeit würd ich dir eher zu Buddismus raten

Antwort
von AaronMose3, 103

Wenn ich die Frage so beantworten soll, wie es dort steht, würde ich, schon alleine aufgrund von ethischen Grundsätzen Buddhismus sagen was (als Buddhist) aber eher eine sehr subjektive Aussage ist, und überhaupt nicht hilft.

Aber was willst du denn ?

Einen Gott (Allah) der dir sagt was richtig und was falsch ist ?

Oder einen Begleiter (Buddha) der dir hilft es selbst zu erkennen ?

Du musst dich selber informieren.

Willst du dich einer Religion anschließend die von dir verlangt:

...blind zu glauben ? 

...dich einem nicht bewiesenen Gott zu unterwerfen ? 

...Regeln und Dogmen einzuhalten, die dein Leben unter umständen sehr einschränken könnten ? 

...aufzuhören nachzudenken und zu kritisieren ?

... die den Hass auf Andersgläubige impliziert ?

Oder möchtest du dich dem kompletten Gegenteil anschließen ?

Einer Religion.. die von dir (verlangt) möchte 

... nichts blind zu glauben 

... dich nichts und niemandem zu unterwerfen

... normale, ethisch korrekte Regeln einzuhalten

.... anfangen nachzudenken und zu kritisieren 

.... den Hass auf anderen beiseite zu legen 

Im Endeffekt kann dir hier niemand wirklich helfen. Entscheide selbst. 

Du musst wissen was gut, und was schlecht für dich ist.

Antwort
von 1988Ritter, 128

Die Bessere ist immer die die Du kennst.

Da Du weder die eine noch die andere Religion zu kennen scheinst, sind beide Religionen nicht für Dich geeignet.

Antwort
von JustNature, 114

Jede Religion der Welt ist besser als der Islam. Denn die meisten lassen Dir die persönliche Freiheit. Der Islam bedroht aber Aussteiger mit dem Tod.

Schrecklich, daß hier unverantworliche Ratschläge wie "folge Deinem Herzen" gegeben werden.

Ich sage: Folge Deinem Verstand!

Antwort
von josef050153, 24

Am besten ist für dich wohl Mannitou.

Antwort
von Kars036, 115

Und das sollen wir bestimmen ?

Antwort
von saidjj, 70

hallo 

die frage ist nicht welche  von beiden ist besser für dich , die frage ist welche religion von beiden ist die richtuge . 

Antwort
von ninamann1, 150

Ganz klar Buddhismus , die fiedlichste aller Religionen

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