Frage von Jannnnii, 120

Buchveröffentlichungskosten?

Wie viel muss man als Autor bezahlen, wenn man sein Buch in einem Verlag veröffentlichen möchte?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von OktonautinRosi, 75

Bei Seriösen Verlagen musst du, nichts Zahlen. Bei anderen kannst du damit rechnen, dass du da so um die 2000€ wenn nicht sogar mehr zahlen musst. Schick dein Manuskript lieber zu einem Seriösen Verlag!

LG OktonautinRosi

Antwort
von dresanne, 47

Wenn ein Verlag Dein Buch annimmt, musst Du nichts zahlen. Wenn Verlage jedoch ein Manuskript ablehnen, dann bleibt nur Veröffentlich auf eigene Kosten. Und das kann, je nach Auflage, in die Tausende gehen.

Kommentar von dresanne ,

Schau mal zu amazon. Die geben neuen Autoren kostenlos die Möglichkeit, Ebooks zu verlegen. Wenn das Buch dann was taugt, kommen die Verlage von alleine auf Dich zu.

Expertenantwort
von Rubezahl2000, Community-Experte für Buch, 76

Seriöse Verlage verlangen KEIN Geld vom Autor!
Sie lektorieren, drucken und veröffentlichen Bücher auf Kosten des Verlags. Aber sie nehmen auch nur Manuskripte an, bei denen sie davon überzeugt sind, dass sich die Bücher sehr gut verkaufen werden.
Erstlingswerke von unerfahrenen, unbekannten Hobby-Autoren haben da normalerweise keine Chance, weil da erfahrungsgemäß nicht mit hohen Verkaufszahlen zu rechnen ist. Der Buchmarkt ist hart umkämpft!

Druckkostenzuschuss-Verlage drucken und veröffentlichen Büchern gegen Bezahlung. Der Autor bezahlt dafür wie eine Dienstleistung. Wie gut oder schlecht das Manuskript ist und wie die Verkaufschancen sind, das ist dem Druckkostenzuschuss-Verlag relativ egal. Er hat sein Geld ja schon vom Autor bekommen. Wieviel, das hängt ab von den Vereinbarungen im Vertrag (z.B. ob mit oder ohne Lektorat, wieviele Exemplare,...); von ein paar Tausend € kannst du ausgehen.

Und dann gibt's noch die betrügerischen Pseudo-Verlage, die sich als seriöser Verlag ausgeben und dem Autor große Versprechungen machen, aber im Endeffekt zocken sie den Autor ab mit versteckten Kostenfallen im Kleingedruckten des Vertrags. Dann bleibt der Autor auf seinen Kosten und Kisten voller Bücher sitzen.
www.spiegel.de/karriere/berufsstart/verlage-wenn-autoren-im-literaturgeschaeft-h...

Alternativen zur Veröffentlichung über einen Verlag sind:
- Book on Demand
- Selfpublishing eBook

Kommentar von Jannnnii ,

Gehört Beispielsweise der Arena Verlag zu den Seriösen Verlägen?

Kommentar von Rubezahl2000 ,

Ja, alle gängigen Publikums-Verlage sind seriöse Verlage.
Aber auch der Arena-Verlag wird (wie alle seriösen Verlage) Tag für Tag überschüttet mit Manuskripten von hoffnungsvollen Hobby-Autoren.
Bis zu 10 Monate Wartezeit auf eine Antwort... Mach dir besser keine allzu großen Hoffnungen!
www.arena-verlag.de/manuskripte

Kommentar von Jannnnii ,

Kann man ein Manuskript auch an mehrere Verlage schicken und notfalls den anderen absagen, falls man einen gefunden hat?

Kommentar von Rubezahl2000 ,

Hast du den Link nicht gelesen???
1. Man verschickt NICHT das Manuskript, sondern zunächst nur ein Exposé!
2. Deine Wunschträume in allen Ehren ;-) aber keine Sorge, diesen "Notfall", den gibt's nicht.
Ja, wenn du dir das antun möchtest, dann kannst es bei so vielen Verlagen versuchen, wie du möchtest...

Antwort
von soissesPDF, 38

Nichts, wenn ein Verlag Interesse hat, zhalen die ein Honorar, verlangen aber keine Kosten.
DKZ-Verlage (Druckkostenzuschuß) sind reine Abzocke.

Soll es unbedingt ein Buch sein, dann kostet die Veröffentlichung eines ebooks (http://www.bookrix.de) nichts.
Print (http:/www.bod.de) einmalig 19€.

Antwort
von schloh80, 47

Gar nichts.  Für alles andere gibt es BoD. Hände weg von Zuschussverlagen!!!

Kommentar von UdoMichler ,

bei bod ist es auch nicht besser......

Antwort
von UdoMichler, 10

 Hallo Jannnnii,

das kann in die Tausende von € gehen. Verlage welche  um Vorkasse bitten arbeiten meist mit Deinem Geld und Du trägst das volle Risiko. Meist bleibst du auf den Kosten sitzen. Der Selbstverlag ist der schwierigste aber der effektivste. (Du trägst auch da die Kosten selbst, nur kannst Du es selber steuern und bist an keinen (Knebel-) Vetrag gebunden.) Dir wird alles mit schönen Worten und allerhand Werbematerial versucht schmackhaft zu machen. Bist Du erst einmal darauf reingefallen, kommst Du ohne Federn zu lassen nicht wieder aus dem Vertrag. Und am Ende ist das investierte Geld verloren und die Enttäuschung ist groß. Da ich selber Kinderbücher schreibe und die Bilder von meiner Tochter und mir gemalt wurden, wurden keine Urheberrechte verletzt. Es kamen nur die Kosten für das Korrektorat (7,50€ pro Din A4 - Seite), ca.165,- € für die ISBN-Nummer und das gleiche ungefähr für das VLB. wenn du mehr wissen möchtest melde dich unter

knittelbitzverlag@outlook.de

Mit freundlichen Grüßen

Antwort
von derElchie, 5

ein Publikumsverlag verlangt nichts. Ein Druckkostenzuschussverlag ist nicht zu empfehlen, dann lieber als Selfpublisher mit Dienstleistern ein Buch veröffentlichen, kostet zwar auch was, aber dafür ist dann wenigstens am Ende beim Verkauf eine Einnahme für dich drin. VG

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