Buchhaltung mit Excel?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Es gibt ganz günstige Software auf dem Markt, auch online. Dann würde ich lieber so eine nehmen. Die kann dann zwar nicht unbedingt viel und flott buchen geht vielleicht auch nicht. Aber besser als Excel, und zigmal besser als wenn deswegen die Fibu verworfen wird.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von LM219
05.06.2016, 18:29

Was ist mit verworfen gemeint?

0
Kommentar von BarbaraHo
05.06.2016, 18:30

Das die quasi wertlos ist, in den Müll geworfen, als nicht existent angesehen wird

0
Kommentar von LM219
05.06.2016, 18:33

Das ist aber blöd... Bekommt man dann eine Strafe oder muss man die Buchhaltung ganz neu wieder machen?

0
Kommentar von BarbaraHo
05.06.2016, 18:38

In der Regel wird der Prüfer dann schätzen. Also Umsätze hinzuschätzen.

Warum willst du denn die Fibu in Excel machen?

0

Als Kleinunternehmer nach § 19 Abs. 1 UStG kann die Gewinnermittlung formlos erfolgen, z.B. durch eine Exceltabelle.

Ansonsten ist, sofern keine Bilanzierungspflicht vorliegt, zur Einkommensteuererklärung zwingend die EÜR mit abzugeben.

Was du innerhalb deines Betriebs machst ist dir überlassen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ein ganz klares Nein. Nach den GoBD müssen die Buchungssätze festgeschrieben werden. Und das gelingt mit Excel nicht. 

Die GoBD gelten für jeden Gewerbetreibenden und Selbständigen, also auch für den Einnahme-Überschussrechner und für den Kleinunternehmer. In der Praxis wird aber in der Regel ein Auge zugedrückt. Ich kenne persönlich keinen Fall, bei dem es beim Kleinunternehmer hinsichtlich der GoBD zu Problemen kam. Aber theoretisch kann der Prüfer die Buchführung verwerfen.

Es gibt einige nichtkonforme Software auf dem Markt, die ich daher trotzdem nutzen würde, da das Risiko gering ist, dass die Buchführung verworfen wird. Eine selbstgestrickte Excel-Buchhaltung ist aber fast immer Murks. Da muss der Prüfer schon gut gelaunt sein.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Kommt darauf an, würde eigentlich jeder Jurist und Steuerberater sagen.

Grundsätzlich möglich, wenn man Ahnung hat. Wenn nicht, sollte man sicher lieber an einen Experten wenden. Insbesondere, wenn man doppelte Buchführung macht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ja, warum nicht?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?