Buch oder Roman oder Kurzgeschichtensammlung?

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5 Antworten

Hallo JohnHandsome12,

der Begriff Buch ist als Oberbegriff zu verstehen. Der Begriff wird dann weiter untergliedert und präzisiert, wenn gewünscht.

Ein Buch kann also genauer ein Sachbuch, ein Roman oder ein Gedichtband sein.

Ein Roman ist übrigens nach heutigem Verständnis eine langgefasste Erzählung.

Was du dann machen würdest, wenn du dein Buch veröffentlichst; du veröffentlichst ein Buch (ungenauer) bzw. du veröffentlichst eine Kurzgeschichtensammlung (genauer). Richtig ist letztendlich beides, es liegt an dir, wie exakt du es formulieren möchtest.

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Ein Buch ist eigentlich ein Gegenstand, den man etwa so definieren kann: "eine bestimmte (nicht geringe) Anzahl von beschriebenen Blättern in einem Einband".

Alles, was in diese oder eine ähnliche Definition passt, ist ein "Buch".

Ein Roman ist ein Buch, eine Gedichtsammlung ebenfalls, auch eine Anthologie, ein Roman, eine Biographie, ein Essay, eine wissenschaftliche Studie usw.

Gemeinsamer Punkt aller Bücher ist, dass sie einen Titel haben, denn durch den Titel werden sie auch als juristische Gegenstände erkennbar (Urheberrechte usw.).

Du schreibst also nicht "Kurzgeschichten in ein Buch", sondern die Kurzgeschichten, die du schreibst, können eventuell als Buch veröffenticht werden.

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"Buch" bezeichnet "eigentlich" nur den materiellen Aspekt: die zwischen den (Papp/Leder-) Einband gehefteten/gebundenen Seiten (wenn du so willst: "die Hardware"). Ein Buch kann entsprechend einen Roman bergen, aber auch eine Lyriksammlung, Kurzgeschichten oder spinnerte Ideen über den Ursprung der Sprache.

"Roman" bezeichnet demgegenüber den Textaspekt ("die Software"): die Langform der Textgattung Epik (der erzählenden Literatur im Unterschied zu Lyrik, Dramatik und Sachliteratur), deren Kurzform (neben den Epigrammen als kürzester Form) Kurzgeschichten sind.

Romane können auch als "Fortsetzungsromane" in Zeitungen erscheinen oder als Heftromane zwischen etwas dickeres Papier geheftet. In neuerer Zeit kann ein Roman auch eine Textdatei sein ... auch wenn er schon einmal als Buch erschienen ist. Manche haben aber auch einen noch unveröffentlichten Roman in der Schublade liegen (wobei man dann in der Regel "Manuskript" dazu sagt - lat. für "Handschrift", obwohl das mittlerweile natürlich getippt und ausgedruckt ist ...)

Umgangssprachlich kann man aber durchaus sagen, man schreibe an einem Buch. Das ist dann entweder unpräzise, eine metonymische Verwendung (die Ersetzung eines Abstraktums (Text) durch ein Konkretum (Buch) - das ist ein gängiges rhetorisches Mittel:

Er hält das Zepter in der Hand

als Ausdruck für

Er hat die Macht inne/Er hat das Sagen

) oder schlicht die Hoffnung auf die Veröffentlichung des Manuskripts. :)

Du schreibst also Kurzgeschichten, von denen du hoffst, dass sie als Buch erscheinen werden. Das Buch enthält dann Kurzgeschichten bzw. eine Sammlung von Kurzgeschichten, was inhaltllich dasselbe ist, nur den Schwerpunkt auf das Gesamte legt. Wenn die Kurzgeschichten inhaltlich verbunden sind ("die gesam(mel)ten Geschichten des Herrn Keuner" oder Ähnliches), würde man eher von einer Sammlung sprechen.

Wenn sie bei Kindle (auf Kindle??? O_o) erscheinen, dann natürlich nicht als "Buch"; sind sie dort als Einheit erwerbbar, würde man ebenfalls von einer

Kurzgeschichtensammlung

sprechen.

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"Buch" ist ein Sammelbegriff für alles lesbare, sowohl dein Mathebuch als auch Romane sind "Bücher".

Romane sind Bücher mit einer Geschichte, also einer Erzählung.

Kurzgeschichten sind, wie der Name verrät, kurze Geschichten.

Wenn du also viele Kurzgeschichten veröffentlichst, ist das also eine Kurzgeschichtensammlung

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Ein Roman IST ein Buch !!!

"Buch" ist der Gegenstand, Romane / Novellen / Dramen etc., etc., etc sind Textgattungen !

pk

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Kommentar von Thelema
21.12.2015, 01:47

?? Ist das nicht etwas widersprüch lich? Ein Roman kann ja in neuerer Zeit auch eine Textdatei sein und ist dann überhaupt nicht "ein Buch". Denn das ist ja, wie du unten ganz richtig schreibst: ein Gegenstand.

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