Frage von FlyingDogUsermod Junior, 82

BU Zusatzversicherungsleistung abgelehnt, ist das richtig von der Begründung her?

Ich habe vor etlichen Jahren eine Zusatzrentenversicherung (BU) abgeschlossen. Aufgrund einer PTBS und meiner Krebserkrankung wurde ich voller Erwerbsminderungsrentner, entsprechende Gutachten usw. wurden dafür angefordert. mittlerweile bin ich Frührentner, hatte einen Antrag gestellt um meine Zusatzversicherungsleistung in Anspruch zu nehmen. Mein Zusatzversicherungsträger forderte eigene Gutachten an, was ich zunächst für unseriös halte den die Gutachten die dem DRV vorliegen, sind ja aussagekräftig, sonst wäre ich ja kein Rentner. Als ich dies erwähnte, wurde mir mitgeteilt, das ich so keine Leistung aus meiner Zusatzversicherung erhalten könnte da es sich um laut einer Klausel um eine BU handeln würde und ich kein BU Rentner sei sondern Erwerbsminderungsrentner und das es diese Rentenform so in der Versicherungswirtschaft nicht gibt sondern nur eine BU. Bis heute wird es abgelehnt, das ich als Rentner, aus meiner dafür vorgesehenen Zusatzrentenversicherung Leistungen erhalte. Wofür braucht man also eine Zusatzrentenversicherung, wenn im Rentenfall ja doch keine Zusatzrente an den Versicherten gezahlt wird, ist dies nicht widersprüchlich?

Liebe Grüße, FlyingDog

Antwort
von kevin1905, 82

Schlechter Anbieter mit schlechten Bedingungen.

Eine festgestellte EM durch die DRV und der darauf dem Versicherer vorgelegte Leistungsbescheid sollte immer automatisch und ohne Prüfung zur Auslösung der Leistungspflicht der BUZ führen.

Hilft dir leider auch nicht weiter

  • Versicherungsombudsmann
  • Versicherungsberater (gegen Honorar) oder
  • Fachanwalt für Versicherungsrecht

Du musst schauen was in den AVB steht, kann durchaus sein, dass du dort sehr schlechte Karten hast.

Kommentar von FlyingDog ,

Das lieber kevin1905, befürchte ich auch und wie unten geschrieben, werde ich mich da weiter fachanwaltlich beraten lassen und mit weitere Informationen zu dieser Thematik erlesen/informieren.     

Herzlichen Dank für die Antwort und liebe Grüße, FlyingDog 

Antwort
von Buerger41, 48

Wie "hubkon"  Ihnen dargelegt hat, dürfen Sie Sozialrecht mit Zivilrecht nicht verquicken.

Für den hier zu beurteilenden Fall gilt BGB, VVG  und natürlich der Versicherungsvertrag nebst Anlagen und der Schriftwechsel vor Vertragsabschluss.

Die Gutachten, die zur Erwerbminderungsrente führten, sind in der Auseinandersetzung mit dem Versicherer als Parteigutachten zu sehen. Sie können keine Rechtswirksamkeit entfalten. Das dürfte sich auch aus den Vertragsunterlagen ergeben.

Am besten wäre, Sie beauftragen einen Fachanwalt für Versicherungsrecht, der auch noch im Medizinrecht firm ist. Ich empfehle Ihnen diese Seite:

http://www.fachanwaltsuche.de/

Ich hoffe, Sie haben eine Rechtsschutzversicherung, die eintrittspflichtig ist.

Antwort
von DolphinPB, 77

Die staatliche Erwerbsminderungsrente (selbst wenn es noch die "alte" Rente wegen BU ist) und eine private BU-Rente sind zwei völlig verschiedene Dinge.

Bei der Erwerbsminderungsrente wird geprüft ob und wenn ja, wie viele Stunden Du überhaupt noch dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehst (egal was für eine Arbeit). Die Bedingungen einer BU können sehr unterschiedlich sein, je nachdem ob es z.B. noch die Möglichkeit einer sogenannten abstarkten Verweisung gibt.

Es gibt zwar heutzutage einige wenige Tarife bei der die private BU zahlst wenn jemand eine volle Erwerbsminderungsrente erhält (ohne weitere Prüfung), aber erstens ist das die absolute Ausnahme und zweitens findet man sowas bei älteren Bedingungen nicht.

Kommentar von FlyingDog ,

Danke für deine Antwort.     

Damals bei Abschluß meiner Zusatzrentenversicherung gab es die Erwerbsminderungsrente noch nicht, da gab es nur die BU. Mit Einführung der Erwerbsminderungsrente hätte ja dann folglich eine Optimierung der Police erfolgen müssen, wenn ich es richtig sehe denn genau für solch einen Fall habe ich ja, wie viele andere Menschen auch, diese Zusatzversicherung abgeschlossen. Damals konnte man ja gar nicht den Unterschied zwischen BU und EWMR machen, weil es schlicht, die EWMR noch gar nicht gab... Verwirrend das Ganze...😕     

Liebe Grüße, FlyingDog

Kommentar von DolphinPB ,

Ok, aber das ändert nichts daran dass Sie zwei verschiedene "Verträge und Bedingungswerke´" haben. Ich bin mir nicht sicher ob es damals die möglichkeit gegeben hätte, eine privaten BU-Vertrag abzuschließen mit Bedingungen die besagen dass die BU-Leistung automatisch gezahlt wird wenn man eine volle Erwerbsminderungsrente bekommt. Das ist, wie gesagt, selbst heutzutage die absolute Ausnahme.

Kommentar von FlyingDog ,

Ich verstehe... 

Damals wäre es auch nicht notwendig gewesen denn wie geschrieben, gab es damals die Erwerbsminderungsrente überhaupt nicht, da gab es nur die BU Rente für die man sich einzig zusatzversichern konnte. Erst zwei oder drei Jahre später meine ich, wurde die Erwerbsminderung erfunden und eingeführt, die Verträge allerdings scheinbar nicht optimiert... oder habe ich versehentlich an dir jetzt vorbeigelesen? 

Fakt ist also nun, wenn ich es richtig verstanden habe, es gibt also weiterhin die BU Rente und zusätzlich die Erwerbsminderungsrente, da nur, wie in meinem Fall eine Zusatzversicherung im BU Fall abgeschlossen wurde (eine andere Möglichkeit gab es ja nicht), meine Versicherungspolice mit der Einführung der Erwerbsminderung nicht optimiert wurde, habe ich quasi eine Zusatzrentenversicherung, die ich so oder so nie mehr in Anspruch nehmen kann da ich Erwerbsunfähigkeitsrentner bin, bzw. Frührentner und nicht mehr BU Rentner werden kann. Fazit, Versicherung kündigen, Geld sparen und davon Urlaub machen... das ist auch schön.     

Danke dir nochmal für die sehr kompetente und freundliche Beantwortung...👍     

Liebe Grüße, FlyingDog 

Kommentar von DolphinPB ,

Na, so ganz haben Sie das immer noch nicht verstanden.

Nochmal, das Eine hat mit dem Anderen Nichts zu tun. Die R+V prüft ob Sie gem. deren Bedingungen BU sind. Das hat absolut nichts mit der Frage zu tun ob Sie nun Erwerbsminderungsrente beziehen oder nicht.

Kommentar von FlyingDog ,

Was geduldig mit mir..., danke dafür...👍 und entschuldigung.     

Ich denke mit diesen Erklärungen und den im ersten Posting, auf dem richtigen Weg zu sein, das zu verstehen. 

Ich werde nun die Schritte vornehmen, die mir empfohlen wurden und werde mich auch literarisch näher damit beschäftigen um das weitere nötige Backround zu dieser Thematik zu verstehen.     

Nochmal herzlichen dank für die geduldigen Antworten.     

Liebe Grüße, FlyingDog

Expertenantwort
von Konrad Huber, Experte für Berufsunfähigkeit und Erwerbsminderung, 75

Hallo FlyingDog,

Sie schreiben:

BU Zusatzversicherungsleistung abgelehnt, ist das richtig von der Begründung her?

Mein Zusatzversicherungsträger forderte eigene Gutachten an

Antwort:

Es ist ein ganz normaler und legitimer Vorgang, daß Ihre private BUV Gutachten anfordert! Die privaten BUV verfügen über ein ganzes Arsenal an Gutachtern, welche in der Regel zu Gunsten Ihres Auftraggebers tendieren!

Gegenbeweise müßen die Antragssteller in Ihrem eigenen Interesse in Ihrer eigenen Krankenakte vorhalten, sonst besteht kaum Aussicht auf Erfolg! Meist landen diese Verfahren dann vor dem zuständigen Landesgericht!

Die Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung (DRV) und der privaten Berufsunfähigkeitszusatzversicherung sind zwei grundverschiedene paar Stiefel und das Eine hat mit dem Anderen nichts gemeinsam!

Die gesetzliche Rentenversicherung unterliegt dem Sozial-Recht!

Die private BUV unterliegt dem Zivilrecht!

In der privaten BUV gilt das, was Sie mit der Versicherungsgesellschaft vereinbart haben, siehe hierzu Ihren Versicherungsschein und die dazugehörenden Versicherungsbedingungen!

In der Regel setzen die privaten BUV alle Hebel in Bewegung, um nicht leisten zu müßen!

Um gegen die BUV eine Erfolgsschance zu bekommen, ist eine glasklare, eigene Krankenakte und die Hinzuziehung eines sehr versierten und sehr kompetenten Fachanwaltes für Versicherungsrecht unverzichtbar!

google>>

erwerbsminderungsrente.biz/ihre-hausaufgaben/fruehrente-beantragen-und-der-rote-faden/

google>>

ra-buechner.de/fachbereiche/berufsunfaehigkeitsversicherung.html

Fazit:

Von Anfang an kein Schritt gegen die private BUV ohne versierten Fachanwalt, denn schon in der Anfangsphase können Fehler gemacht werden, welche später nur sehr schwer korrigierbar sind!

Die eigene Krankenakte laut dem Roten Faden aktualisieren und so optimieren, daß aus dem Inhalt der eigenen Krankenakte glasklar ersichtlich ist, daß die Leistungsfähigkeit im allgemein anerkannten und ausgeübten Beruf /auch Verweisungsberufe beachten, auf Dauer, auf unter 50 % abgesunken ist!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Kommentar von FlyingDog ,

Herzlichen Dank für die kompetente Beratung...👍     

Ich werde die von Ihnen genannten Punkte entsprechend abarbeiten und mich mit meinem Fachanwalt, der auch das versicherungsrechtliche abdeckt, besprechen und so, versuchen, die Leistung die ich finanziell so nötig habe, zu erhalten.     

Ich habe mir meine Erkrankungen nicht ausgesucht und auf meiner Wunschliste standen sie auch nicht, habe gerade nochmal nachgeschaut 😁 

Ich habe über Jahre etliche Ausbildungen abgeschlossen, ich habe geschuftet wie ein Tier, tlw. 13, 14 Stunden, ohne ein Tag frei, von Montags bis Montags, kein Urlaub, nun braucht man selber Unterstützung und sei es nur eine Zusatzrentenleistung für die ich mein hart erarbeites Geld eingesetzt habe um dann Steine in den Weg gelegt zu bekommen, das stimmt frustrierend, traurig und ungerecht aber, ich bin nicht nachtragend...😊     

Nochmals herzlichen Dank und liebe Grüße, FlyingDog

Kommentar von Konrad Huber ,

um dann Steine in den Weg gelegt zu bekommen, das stimmt frustrierend, traurig und ungerecht aber, ich bin nicht nachtragend..

Antwort:

Ich war vor ca. 14 Jahren in ähnlicher Situation wie Sie und mußte damals feststellen, daß die privaten BUV mit allen Wassern gewaschen sind!

Emotionen und Gefühle zählen da nicht, sondern das ist ein knallhartes Geschäft mit Haken und Ösen!

Die privaten BUV haben einen regelrechten Kader an Gutachtern an der Hand, welche teils haarsträubende Gutachten ausstellen!

Diesen haarsträubenden Gutachten kann man nur durch eine optimierte und aktualisierte, eigene Krankenakte und unter Zuhilfenahme eines versierten Fachanwaltes gegenhalten!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Kommentar von FlyingDog ,

Danke..., wenn gewünscht werde ich ein kurzes Feedback geben, wie die Sache ausgeht, ich bin zwar gespannt aber ohne unrealistische Hoffnung, einen Lösungsweg zu finden..., zusätzliche anstrengende und belastende Wege die man gehen muss obwohl die Erkrankungen schon belasten genug sind aber, vlt. lohnt sich ja der Kampf. In meinem nächsten Leben wird mein Sparbuch als Zusatzrentenvorsorge herhalten und keine Zusatzrentenversicherung...😁     

Liebe Grüße, FlyingDog

Kommentar von Dickie59 ,

Die Beantragung einer Erwerbsminderungsrente bei der DRV ist was völlig anderes als das Beantragen einer BU-Versicherung.

Allein der Antrag für BU Leistungen erwartet medizinische Nachweise, also was völlig normales. Die werden geprüft.

Nur schlechte BU Versicherer, mit schlechten Bedingungswerk werden immer wieder Lücken suchen.

Ich halte nichts davon Mitarbeiter der Leistungsabteilung zu kriminalisieren.

Wenn mein Facharzt keine fundierten Ergebnisse  vorlegt, werden meine Chancen schlechter.

Beste Grüße

Dickie59

Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Rente & Versicherung, 28

Die gesetzliche und die private Rentenversicherung beruhen auf vollkommen unterschiedlichen Kriterien. Die Tatsache, dass du Erwerbsminderungsrente beziehst ist für die BU-Versicherung irrelevant.

Wenn du glaubst, einen Anspruch zu haben, bleibt dir nur der Klageweg.

Antwort
von Dickie59, 25

Hallo,

ich teile viel Aussagen von hubkon überhaupt nicht, da sie schlichtweg falsch sind.

Du bist in der Beweispflicht, deine Berufsunfähigkeit (mindestens 50%) zu beweisen.

Das kann du durch eigene fachärztliche Gutachten mit dem Antrag belegen oder benutzt die Gutachten der DRV. Hier bitte die medizinischen Gutachten und den Rentenbescheid beifügen.

Da das Erlangen einer Erwerbsminderungsrente bei der DRV wesentlich eine schlimmere Einschränkung der Erwerbsminderung verlangt, ist davon auszugehen, das jeder gute privater BU Versicherer erkennen muss, das eine 50% BU vorliegt.(siehe Hinweis Kevin)

Wenn du diesen Weg beschrieben hast und dennoch abgelehnt wird, gehe bitte zum Fachanwalt für Versicherungsrecht, mit allen Unterlagen.Das kann Kosten verursachen.

Sicherlich werden die Versicherer mit Ihrer Leistungsabteilungen (eigenen Gutachtern)  deine Unterlagen prüfen und versuchen jeden Grad der BU zu verringern, aber ehrlich die Einschränkung der DRV ist höher.

Also du hast Anspruch (rückwirkend bis 36 Monate) auf diesen Zustand auf Leistungen aus deiner BUZ bis zu dem vertraglich vereinbarten Ende.

Das kann Beitragsbefreiung  und eine monatliche Rente sein.

Der Weg über die Ombudsmänner ist langwierig.

Die Leistungsquoten bei beantragten BU Leistungen bei den deutschen Versicherern sind wesentlich höher, als hubkon zu denken mag, Fakt ist, das ca 30% der Antragsteller auf Unterlagenanforderungen nicht mehr reagieren. Eine fachliche Begleitung bei der Beantragung ist immer sinnvoll, meine Quote beträgt 100%!.

Beste Grüße

Dickie59

Antwort
von schnute71, 29

Schlimm schlimm das man sich immer alles mit Hilfe eines Anwaltes erkämpfen muss. Mein Mann hatte vor 2,5 Jahren einen Arbeitsunfall und nach 9 Monaten Kampf hat die BU Versicherung endlich rückwirkend gezahlt. Allerdings hat Ihnen gereicht, dass Ärzte die Berufsunfähigkeit bestätigt hatten. Gutachten dazu liegen erst jetzt nach 2,5 Jahren vor.

Was ich vor allem nicht verstehe bei dir, berufsunfähig wird man doch vor Erwerbsunfähigkeit. Und das bist du ja mittlerweile und jeder weiß das die DRV selten die Rente ohne Klage rausrückt. Daher verstehe ich auch nicht, warum deine Versicherung nicht in Leistung geht. Ich wäre damit sofort beim Anwalt.
Viel viel Glück und Durchhaltevermögen

Antwort
von Wully, 68

Das kann dir nur ein Anwalt beantworten, da allein die Beschreibung nicht ausreicht, sondern man alle Unterlagen sehen muss.

Kommentar von FlyingDog ,

Danke für deine Antwort.      

Hier geht es nicht direkt um den rechtlichen Anspruch den ich einfordere sondern darum, ob die Erwerbsminderung tatsächlich nicht in der Versicherungswirtschaft vorgesehen ist sondern nur die BU und dies als Begründung zur Ablehnung angegeben werden kann/darf.      

Liebe Grüße, FlyingDog 

Expertenantwort
von CosmosDirekt, Business, 30

Hallo FlyingDog,

die Grundlagen einer privaten BU-Versicherung unterscheiden sich von denen der Deutschen Rentenversicherung.

Die gesetzliche Rentenversicherung prüft und reguliert etwaige Ansprüche nach den Grundsätzen des SGB (Sozialgesetzbuch). Die privaten Versicherungsgesellschaften richten sich bei ihrer Prüfung nach des Vorschriften des VVG (Versicherungsvertragsgesetz) und den zugrunde liegenden Versicherungsbedingungen. Deshalb sind auch unterschiedliche Entscheidungen beider Stellen möglich.

Da die Fragestellung einer Begutachtung individuell auf die Anspruchsvoraussetzungen (Versicherungsbedingungen vs. Sozialgesetzbuch) abzielt, ist das jeweilige Ergebnis auch unterschiedlich zu interpretieren. Daher ist es grundsätzlich denkbar, dass ein Begutachtungsergebnis für einen anderen Versicherer nicht zu verwerten ist und dieser ein eigenes Gutachten in Auftrag gibt, welches seinen Prüfungsgrundlagen entspricht.

Bei Unstimmigkeiten können Sie sich an den Ombudsmann der Versicherungswirtschaft wenden. Dieser wird Ihr Anliegen kostenfrei prüfen und ggf. einen Lösungsvorschlag unterbreiten.

Viele Grüße

Bernhard Gabriel, CosmosDirekt

Antwort
von Capsoni, 46

Richte dich auf einen langen Kampf mit deiner Versicherung ein.

Natürlich hat die Versicherung das Recht eigene Gutachten einzufordern... steht sicher auch so in den Versicherungsbedingungen.

ABER... eine Erwerbsunfähigkeitsrente von der Rentenversicherung bekommt man ja eben auch nicht so einfach hinterher geworfen...  Erwerbsunfähig und Berufsunfähig sind sind ja sowieso 2 Paar Schuhe. Berufsunfähig wird man wesentlich schneller als Erwerbsunfähig.

Ich rate dir das Gutachten der Versicherung anzunehmen (Mitwirkungspflicht) und dann schauen was dabei rauskommt. Gleichzeitig solltest du dich schonmal umhören nach einem Anwalt für Sozialrecht und schauen ob du eine Rechtschutzversicherung hast.

Darf man fragen um welche Versicherung es sich handelt ? Ist ja für andere auch immer interessant wer da so rumzickt wenn es um solche Taktiken geht.

Kommentar von FlyingDog ,

Danke für deine Antwort, es geht um die R+V.     

Liebe Grüße, FlyingDog 

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