Frage von Creditsharky, 60

Brutto-Netto-Verhältniss bei freien Mitarbeitern?

Also bei fest angestellten kann man ja pi mal Daumen so im Allgemeinen sagen, das sie etwa die hälfte Netto übrig haben. Ich erwarte jetzt keine genauen Zahlen, das hängt ja von vielen Faktoren ab, aber wie viel bleibt im Schnitt so bei einem Freelancer am ende vom Lohn übrig (mal angenommen er kriegt für ein Projekt 25.000EUR)

Dankeschön :-)

Antwort
von LC2015, 40

Die 25000€ wären der Umsatz des freien Mitarbeiters. Von diesem muss er noch Betriebskosten begleichen (z.B. Hard- und Software). Am Ende bleibt dann ein Bruttogewinn übrig, dieser ist grob mit dem Bruttolohn eines Angestellten vergleichbar.

Da die Betriebskosten jedoch i.A. unbekannt sind und sich sehr stark unterscheiden können, kann man keine Faustregel angeben, wie viel ein freier Mitarbeiter letztendlich vom Umsatz mit nach Hause nimmt.

Kommentar von Creditsharky ,

Aber welche Steuern muss ein Freelancer / Selbstständiger zahlen und wieviel bleibt beim Netto übrig?

Kommentar von grubenschmalz ,

Das kann man so nicht sagen. Es gibt kein "Netto" so wie bei Angestellten. Von dem, was du denkst, was "Netto" ist, kannst du gleich wieder 500-1000 Euro abziehen pro Monat und z.B. in die Altersvorsorge stecken.

25 000 Euro sind für ein Ein-Mann-Unternehmen ein Lohn, der pro Monat sicherlich okay ist. Bekommt er das für sechs Monate Arbeit, kommt er damit kaum über die Runden

Antwort
von wfwbinder, 21

Der größte und teuerste Unterschied ist, dass der Freiberufler/Gewerbetreibender ja keine Arbeitgeberanteile für die Sozialabgaben hat. Ausserdem muss er seine Betriebskosten zahlen und er muss für Urlaub ansparen (Arbeitnehmer haben ja bezahlten Urlaub.

Also wenn Jemand als Angestellter 60.000,- brutto hat, dann müsste er als Selbständiger 80-90.000,- + Betriebskosten haben, um das gleiche Netto zu haben. Wobei eben Urlaubsbezahlung usw. eingerechnet ist.

Antwort
von wilees, 31

Um eine grobe Vorstellung zu bekommen, nimm den Brutto-Netto-Rechner.

Antwort
von grubenschmalz, 27

Das was übrig bleibt, heißt ja nicht, dass du das dann verbraten kannst. Davon musst du  Krankenversicherung bezahlen, Geld für Rente, Auftragslosigkeit und Krankheit zurücklegen usw.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community