Frage von RobineHood, 64

Brustkrebs! Erhaltende OP ja, Chemo, Bestrahlung und Antihormonbehandlung Nein?

Hat jemand Erfahrunge damit, wenn man sich zwar der operativen Entfernung des Mammacarzinomes unterzieht, aber weder Chemo, noch Bestrahlung noch Antihormontherapie macht? Und bekommt man dann trotzdem eine Reha genehmigt?

Antwort
von DerZahnderZeit, 24

Ich denke man sollte erstmal klären welche Chemo in deinem Fall in Frage kommt. Es gibt nämlich auch Chemos bei denen die Haare nicht ausfallen.

Da sie dir die Antihormonelle Behandlung vorgeschlagen haben, nehme ich an, dass die Krebsart auch Hormonell beinflussbar ist - wäre also Sinnvoll diese dann auch in Anspruch zu nehmen, wobei sie ja auch das kleinste "Übel" im Behandlungplan ist.

Das Buch "Krebszellen mögen keine Himmbeeren" würde ich dir empfehlen, es beinhaltet uA auch Lebensmittel die stark Antikarzinogen wirken, also auf jedenFall nützlich sein könnten damit der Krebs nicht wiederkommt mal abgesehen von deiner Entscheidung bezüglich Behandlung.

Falls du nicht schon bei einem bistt, rate ich dir ein Brustzentrum aufzusuchen und genau diese Fragen den behandelnden Ärzten zu stellen. Denn diese kennen sich normalerweise mit aktuellen Studien aus und haben auch Erfahrungen die dir hier keiner hat ausser eben Einzellerfahrungen oder Meinungen Unbetroffener.

Kommentar von RobineHood ,

1. Eine Perücke war das erste, was der Onkologe mir verschreiben wollte. Das Buch kannte ich schon, bevor der Krebs diagnostiziert wurde und ich habe gaanz viele "antikarzinoge" Lebensmittel in meinen Speiseplan eingebaut. Aber lieben Dank.

Ich hatte vor 3 Monaten meine erste Nachuntersuchung, da war der Tastbefund oB und die Blututersuchung beim Onkologen ergab dass ich keine Tumormarker im Blut habe. Aber am Montag und am 20. diesen Monats steht die nächste Vierteljährliche an....

Antwort
von CeciliaMaria, 26

Hallo, RobineHod, Du solltest Dich an das halten, was Dir ärztlicherseits empfohlen wird. In jedem Falle ist dem behandelnden Arzt (ich gehe davon aus, dass es ein Onkologe ist, der sich speziell mit Behandlungen bei Krebserkrankungen befasst) bekannt, welche Krebsart bei Dir vorliegt und wie diese auf Behandlungen reagiert (also auf Chemo und/oder Bestrahlung und/oder Hormontherapie). Natürlich steht jedem Patienten frei, welche Behandlung(en) er an sich vornehmen lässt, doch wenn eine ärztliche Empfehlung gegeben wird, würde ich diese befolgen. Eine Reha steht Dir in jedem Falle zu, entweder vor oder nach einer weiteren Behandlung, auch das kann Dein Arzt in die Wege leiten. Arthrose, Fibromyalgie und Depression sind keine Erkrankungen, die Behandlungen dieser Art ausschließen müssen. Alles Gute!

Antwort
von Dickerchen123, 5

Hallo

Ich habe gelesen, dass du auch noch unter anderen Erkrankungen zu leiden hast. Ich auch - Depressionen, chron. Schmerzen, Hashimoto, Hautkrebs und auch Brustkrebs. Ich habe alles durch, OPs, Chemo, Herceptin.

Natürlich ist es alleine deine Entscheidung was du machen willst und was für dich nicht infrage kommt. Meine Meinung dazu ist, dass man sich Chancen nimmt. Aber das ist, wie geschrieben, meine Meinung.

Besprich doch deine Ängste und Zweifel mit deinen Ärzten, überlege dir die Entscheidung gut und stehe dann zu dieser. Egal wie auch immer die aussehen wird. Eine Reha wirst du sicherlich bekommen, egal ob mit oder ohne Therapie.

Wenn du magst kannst du mal bei

http://bfriends.brigitte.de/foren/brustkrebs/

da findest du viele Informationen und Betroffene, auch beim Krebskompass.de

Alles Gute

LG

Antwort
von sternenmeer57, 44

Ich habe bei einem aggresivem Brustkrebs Chemo, Bestrahlung, Chemo gemacht, danach die Reha. Dies ist jetzt 14 Jahre her und ich lebe .Warum tust du dir das an ?

Kommentar von RobineHood ,

ich habe so viele weitere Krankheiten, die sich durch die 3 Behandlungen verschlimmern würden; Arthrose, Fybromyalgie, Depressionen... ich habe nicht das Gefühl, dass ich das körperlich und seelisch durchstehen würde..

Kommentar von sternenmeer57 ,

Aber du bist da unter ständiger Kontrolle und du könntest dir dazu auch psychologische Hilfe nehmen. Denk an deine Familie, du willst doch leben. Sprich bitte darüber mit deinen Ärzten, äußere deine Ängste.

Antwort
von Pangaea, 36

Wer A sagt, muss auch B sagen. Es ist wenig sinnvoll, eine Tumorerkrankung nur halb zu behandeln.

Was im Einzelfall nötig ist, entscheiden die Onkologen.

Kommentar von RobineHood ,

Die entscheiden nach "Schema F". "befallene Lymphknoten", dann soll man das ganze Programm durchziehen. Alter und sonstiger Gesundheitszustand interessiert nicht. :-(

Kommentar von Pangaea ,

In dem Moment, in dem auch nur ein Lymphknoten befallen ist, bringt eine Operation alleine nichts mehr. Ohne zusätzliche Behandlung kann man dann darauf warten, dass sich Metastasen bilden.

Das hat nichts mit "Schema F" zu tun, das ist Vernunft.

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