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Bruder nimmt Drogen ? Frau ist lesbisch und Tochter leidet , was nun ?

Frage von mirjan mirjan

Hallo , ich bin total traurig ! Mein Bruder hat die Trennung seiner Frau nicht verkraftet ..sie lebt jetzt mit einer Frau zusammen . Die tochter ist 12 j. alt und wird hin und her gerissen . Nun kam es zum Chaos : Mutter wurde in die Nervenklinik eingewiesen ..Vater nimmt angeblich Drogen ..Kind lebt jetzt zeitweise bei der 76 j. Oma , die auch überfordert ist . Ich die Tante wohnt 120 km entfernt ..was sollen wir machen ? Bitte nur ernstgemeinte Antworten !!! Danke im Voraus !!!

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Antworten (4)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von ereste ereste

    Zuerst und eindringlich und vielleicht auch oft mit deinem Bruder reden, nicht locker lassen. Er ist es doch jetzt, der sehen und fühlen muss, wie es seiner Tochter geht! Wenn die Mama in der Klinik ist, dann hat er als Vater erst recht die Verantwortung. Und auch die Tochter wird auf ihn hoffen.

    Er kann sich Hilfe suchen, wenn er sich überfordert fühlt - das kann man alles überlegen, auch z.B. mit dem Jugendamt (was es an Möglichkeiten gibt). Aber zuallererst muss er erkennen, dass er jetzt wirklich gefordert ist, sich Gedanken machen muss, sich aktiv kümmern muss, die Dinge wieder in die Hand nehmen muss. Wie gesagt: wenn er nicht kann, dann ist das so, aber das muss er dann auch ehrlich sagen und an einer Lösung mitarbeiten.

    Kommentar von mirjan mirjanmirjan

    danke dir für deine Antwort ! Ich sehe es auch so , leider streitet mein Bruder jegliche sucht von sich . Wir merken aber seit längere Zeit eine Wesensveränderung :er wurde jetzt vom Jugendamt zu einem Drogentest bestellt ..das Ergebnis liegt noch nicht vor !

    Kommentar von ereste eresteereste

    Danke für das Sternchen! und alles Gute für euch alle. Für deinen Bruder: es ist nicht schlimm, suchtkrank zu werden. Aber es ist schlimm, nichts dagegen zu tun.

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    Antwort von mineralixx mineralixx

    Geh zur Familienberatung.

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    Antwort von mazaric mazaric

    Für Dich als Tante, wenn Du so weit weg wohnst, wird es schwierig zu helfen. Und für die Oma kann das glaube ich auch keine Dauerlösung sein. Ich würde an eurer Stelle zum Jugendamt gehen. Dort gibt es für solche schwierigen Lebenssituationen bestimmt verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten. Holt euch doch einfach mal Rat. Ich wünsch Euch viel Kraft für die nächste Zeit.

    Kommentar von mirjan mirjanmirjan

    Danke für deine Antwort , das Jugendamt hat es vorerst so entschieden !

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    Antwort von wenkuemmerts wenkuemmerts

    Biete Deine Hilfe an, die Tochter eine Weile zu Dir zu nehmen, wenn sie es will. Schulwechsel sollte unter diesen Umständen möglich sein.

    Als Onkel kannst Du vielleicht für einige Zeit die Erzieherrolle übernehmen. Die Kleine ist ja nicht so klein, sie wird Dir schon sagen, ob das ok wäre, falls die anderen beiden der Idee zustimmen ...

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