Frage von Nameistegal567, 38

Britische und Portugiesische Kolonialherrschaft in Indien?

Moin da ich bald ein referat über indien machen muss gehört zu meinen themen die britische und portugiesische kolonialzeit von indien. mein problem ist nur, dass ich im internet nichts gutes dazu finde und bei wikipedia stehen nur lange texte aus denen ich auch nicht schlauer werde. :( ist denn jemand da unter euch der/die sich damit auskennt? würde mich sehr freuen wenn mir jemand das recht ausführlich und wenn möglich nicht ganz so lang erklärt. sorry, falls rechtschreibfehler vorhanden sein sollen aber ich habe es sehr eilig! danke im vorraus

Antwort
von JoJoPiMa, 16

Ziemlich dürftig, die Vorgaben. Vielleicht hilft das bei der Suche.

Pt: 1505 - 1961. Grossbritannien von 1858 bis 1947 (obwohl 1. Schiffe Großbritanniens 1612 in Indien ankamen).

Die Überschneidung der Zeitfenster hat keine tiefere Bedeutung für das Thema.

Die Interessen von Pt, Gb, Fr in der Region waren nicht identisch. Daher die Präferenzen bezüglich Territorium, die dazu führten, dass Pt und Gb unterschiedl. Gebiete Indiens als Überseegebiete verwalteten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Portugiesisch-Indien#/media/File:Map_of_Portuguese...

Dazu kam, dass Pt und Gb Alliierte waren. Das führte auch dazu, dass die sich Gebiete nicht gegenseitig streitig machten. Ein Beispiel: Cook hatte die Anweisung gegeben, portug. Gebiete in Australien nicht zu besetzen.

Allianz soll ja nicht bedeuten, dass alles immer rosig war. Was König Dom João V von Pt zum Ausspruch verleitete (GB einschliessend): "Wir müssen nicht den anderen Mächten vertrauen, sondern uns selbst".

Für Gb und Pt hatte Indien eine unterschiedliche Bedeutung.

Beispiel: Die Gründung der Hon. East India Company. Auch John Company genannt. Für Pts Interessen in der Region, stand die Gründung von Handelsgesellschaften außer Frage (die sowieso nicht nur Handelsgesellschaften waren).

Pt war eher am Aufbau eines globalisierten Handels durch Gründung von Handelsposten interessiert. Deshalb existiert heute Fachliteratur, in der das Land als Gründer der Globalisierung bezeichnet wird.

Aber, wahrscheinlich interessiert es der Lehrkraft eher, wie der Zusammenbruch kam. Was typisch wäre. Nun:

Indien hatte zwar auch Stämme, samt typische Anfälligkeiten, aber es dominierten Reiche. Etablierte Reiche, einschließlich eine staatliche Struktur. Es waren auch Handelsreiche.

Deshalb war so was wie eine Kolonialherrschaft von Beginn an zum scheitern verurteilt.

Auch wenn hiernach die very-britische sich melden sollten: Pt hatte das verstanden. GB nicht. Pt schloss Handelsabkommen; England versuchte den existierenden Handel zu kassieren/nationalisieren. Pt errichtete "kleinere" verteilte Handelsposten (die natürlich entsprechende Gebiete in der Umgebung einschlossen); GB versuchte großflächig zu besetzen.

Das konnte auf Dauer nicht gut gehen. Weil es etablierte Reiche waren. Nicht wie in Afrika, Australien, Amerika, wo nur selten etablierte Reiche angetroffen wurden und die Stammesstruktur dominierte.

Antwort
von zehnvorzwei, 25

Hei, Nameistegal567, die Briten hatten ihr Vizekönigreich, den Portugiesen verblieb die kleine Küstenprovinz Goa, die wenige Jahre nach der Unabhängigkeit Indiens kurzerhand von Indien besetzt wurde. Die Bevölkerung ist katholisch; Goa war Jahre lang das Ziel von allerlei Freaks und ist heute touristisch sehr in Anspruch genommen. Außer Goa gab es auf indischen Subkontinent noch eine zweite portugiesische sowie französische Besitzungen, u. a. Pondichery.

P.S.:"Recht ausführlich" und "nicht ganz so lang" schließen sich aus. Grüße!

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