Niklaus am 06.07.2007 um 9:54 Uhr
Eine Defragmierung ist immer ein zeitaufwändige Angelegenheit, also am besten Nachts. Bringt sie auch den gewünschten Erfolg?

Die Festplatten werden durch Defragmentierung kaum schneller. Es geht bei der Defragmentierung mehr Zeit drauf als effektiv durch sie eingespart wird.
Außerdem belastet das Defragmentieren erheblich die Festplatte.
Aus diesem Grund rate ich persönlich vom Defragmentieren ab.
Wenn Du es machst dann einmal im Jahr.
Wichtiger ist es vielleicht Systemplatte von der Datenplatte zu trennen. So vermeidet man unnötige Fragmentierungen.
Ja. Für jede Lücke müssen die Leseköpfe neu positioniert werden und im Schnitt eine halbe Umdrehung der Platte passieren, bis die richtige Stelle vorbeikommt.
Nein. HPFS hat damit weniger Probleme als FAT und neue Platten sind schnell genug.
Ich persönlich habe es mir abgewöhnt.

Die Zugriffszeiten werden leider nur geringfügig schneller.
Ich würde deshalb nur defragmentieren wenn es notwendig ist, also wenn die HD wirklich stark fragmentiert ist.
Die HD-Lebensdauer wird durch Leerlauf kaum beansprucht, durch viele Positionierungen der Schreib/Leseköpfe bei starker Fragmentierung aber schon. Denn diese müssen immer in Millisekunden positioniert werden.

Im Prinzip JA!
Dabei wird aber weder die Mechanik noch die Elektronik schneller, sondern die zusammenhängenden Daten werden zusammengelegt, so dass die tatsächlichen zugriffszeiten der Leseköpfe u.u. erheblich reduziert, so dass sie den Herstellerangaben näher kommen.
Das Defragmentieren mag zwar auf die Substanz der Festplatte gehen, die Platte muss das jedoch zigtausend mal aushalten. Es ist ja die empfohlene HDD-Pflege!
Je nach dem wieviele Daten man bewegt, empfiehlt es sich einmal die Woche (pro Monat) die Platte z defragmentieren, wenn das system es empfiehlt.

Defragmentierung bringt im normalen Gebrauch des PCs keinerlei Vorteile.

Nach meinem Wissensstand soll das Defragmentieren die Zugriffszeit doch gerade ERNIEDRIGEN, nicht aber erhöhen.
Niklaus am 6. Juli 2007 13:53 Du hast Recht da habe ich einen Fehler gemacht. Gemeint ist natürlich eine Verringerung der Zugriffszeit. Außer dir hat es noch niemand gemerkt :-) DH
Warum ist eigentlich defragmentieren nur im PC-Bereich ein Thema? Kann mich nicht erinnern bei meinem Mac jemals eine Defragmentierung gemacht zu haben.
UlfDunkel am 6. Juli 2007 20:47 Klar, weil sich Macs nicht mit solchem Kinderkram abgeben. Da fluppt alles auch so, wie es soll.
Defragmentieren mag zwar auf die Substanz der Festplatte gehen, die Platte muss das jedoch zigtausend mal aushalten. Es ist ja die empfohlene HD-Pflege!
Trotzdem halten Festplatten länger die weniger belatet werden.
Ich sollte noch anmerken, das das Defragmentieren meist nur das Lesen sequentieller Daten beschleunigt. Also Daten die in einer Datei hintereinander stehen.
Werden aber viele Dateien gelesen oder auf eine Datei im wahlfreien Zugriff zugegriffen dann bringt das defragmentieren sehr sehr wenig. Und bei heutigen Rechnern ist es meist so, dass Dateien nicht immer linear gelesen werden und das auf ganz viele kleine Dateien gleichzeitig zugegriffen wird.
Fragt mal in großen Unternehmen ob die Serverfestplatten defragmentiert werden. In den allermeisten Fällen werdet Ihr ein Nein erhalten.