Frage von Irmin9988, 55

Bringt ein Psychotherapeut überhaupt was?

Hallo, ich war schon bei einigen Psychotherapeuten und mittlerweile stelle ich mir die Frage, ob es überhaupt etwas bringt, noch zu einem zu gehen. Bei den Letzten hatte ich nur noch das Gefühl, man plaudert halt eine Stunde, dann legt man ein Geld hin und geht wieder. Für so eine "Plauderei" ist mir mein Geld aber irgendwie zu schade. Ich kann auch mit einem Menschen, der ein bisschen sensibel und gebildet ist, so plaudern und von mir erzählen. Gleichzeitig fühle ich mich aber in letzter Zeit wieder ziemlich depressiv und hab auch das Gefühl stärker an Angstzuständen zu leiden. Aber mich frustrieren die Therapeuten schon so, weil ich eigentlich nie eine wahnsinnige Besserung gemerkt hab. Was bringt es überhaupt zu einem Therapeuten zu gehen? Danke ...

Antwort
von Turbomann, 22

@ Irmin9988

Kommt darauf an, warum man einen Therapeuten braucht und ob du als quasi Patient auch selber mitarbeitest.

Nur durch eine Unterhaltung kann der Therapeut was über dich herausfinden und dir dann Wege aufzeigen, wie du mit deiner Situation besser umgehen lernst.

Vielleicht hast du ja auch die falschen Therapeuten, das soll auch vorkommen. Aber du als Patient bist auch gefragt und musst reden, sonst wird dir kein Therapeut helfen können. Eine Therapie ist kein Spaziergang, da muss man schon mal sozusagen die Hosen herunterlassen und auch über sich reden und das kann manchmal schmerzlich sein, aber auch neue Wege aufzeigen.

Kommentar von Irmin9988 ,

"Eine Therapie ist kein Spaziergang, da muss man schon mal sozusagen die Hosen herunterlassen und auch über sich reden und das kann manchmal schmerzlich sein, aber auch neue Wege aufzeigen."

Du, ich war schon bei so vielen Therapeuten, das brauchst du mir echt nicht zu erzählen. Das ist echt nicht mein Problem.

Kommentar von Turbomann ,

@ Irmin9988

Dann widerspreche ich dir jetzt mal ganz einfach. Ich arbeite mit Ärzten zusammen und von daher stelle ich jetzt mal die Behauptung in den Raum:

Man kann mit dem einen oder anderen Therapeuten Pech haben. Wenn die Chemie zwischen Patient und Therapeut nicht stimmt, das kommt vor.

Aber wenn ein Patient schon zig Therapeuten hinter sich hat, dann stimmt was nicht. Es kann nicht sein, dass kein Therapeut vorhanden sein soll, der einem nicht geholfen hat.

Ich behaupte nochmal, wenn Patient und Therapeut handinhand arbeiten, dann sollte eine Therapie wenigstens ansatzweise etwas Erfolg für den Patient bringen.

Es gibt auch Patienten die behaupten dass alles Gelabere nichts bringt, weil sie teilweise was anderes zu hören bekommen, was sie nicht hören und wissen wollen.

Ein Patient muss ich auch auf eine Behandlung einlassen und wenn er das nicht will oder kann, dann ist das nicht das Problem vom Therapeuten. Es kann ja wohl nicht angehen, dass alle Therapeuten ihren Beruf verfehlt haben.

Außerdem bezahlt die Kasse eine Therapie und nicht der Patient aus eigener Tasche, wenn ein Arzt das für notwenig befindet.

Antwort
von norbert9014, 4

Das kommt immer ganz auf Dich drauf an... bzw. auf den Klienten: Der Therapeut stellt ein Angebot zur Verfügung... in der Regel in Form von Gesprächen. Es können auch noch andere Elemente dazukommen... kleine Aufgaben oder das eigene Leben oder Problemfeld oder die Beziehungen abbildende Übungen... whatever:

Alles kann nur so wirken, wie Du das annimmst.

Mag schon sein, dass man bei der einem oder anderen Übung zurückhaltender bleibt, weil "nicht mein Ding": Insgesamt geht es aber darum, ob ich mich auf die Angebote grundsätzlich einlassen kann... oder ob ich dem Ganzen ablehnend gegenüberstehe.

Und das liegt nicht so an dem Therapeuten: Die meisten Klienten die mit ihrem Therapeuten nicht zufrieden sind erleben das ähnliche Desaster beim nächsten.

Merke: Die Verantwortung für den Prozess liegt bei Dir

Nicht nur im "Bezahlen"... sondern vor allen Dingen in der Ausübung der Therapiestunden. Der liebe Gott ist hilflos um Wunder zu tun, wenn derjeige, dem das Wunder geschehen soll permanent das Haar in der Suppe sucht und in Frage stellt, anstatt das Wunder für sich anzunehmen

Und PS: Ein Therapeut muss nicht immer auf Wohlfühlatmosphäre geeicht sein... es muss auch schwierige Themen ansprechen, den Klienten manchmal sehr gezielt aus der Wohlfühlzone schubsen: Denn das umrunden des Themas... oder einfach nur das bisherige Verhalten >>> all das hat das Problem erst ermöglicht... es am laufen und rund gehalten: Zaubersprüche gibt es nicht... man muss also etwas verändern: Und das kann ja nur das eigene Verhalten, Wahrnehmen und Reagieren sein. Wer einfach nur alles schön geredet haben möchte sollte sich sein tägliches Horoskop vornehmen... und sonst nichts tun: Dann wird er sein Problem mit Sicherheit behalten!!

Sincerely, Norbert

Antwort
von wildearny, 24

Du musst Dich schon darauf einlassen. Natürlich musst Du mit dem Doc auch verstehen einen guten Terapeuten zu finden ist oft nicht leicht. Mir hat das schon geholfen aber auch nur mit verbindung eines Anti Depressivas das auch erst gefunden werden muss. Da musst schon geduld mitbringen. Das ist auch fur den doc nicht leicht. Sei ehrlich sag ihm was dich ankotzt ohne etwas zu verschönen. Die können das schon ab. Gute Besserung

Antwort
von Teodd, 25

Psychotherapeut benutzt Narrative Prinzip. Diese Methode vermeidet Trauma mithilfe Detaillierte Erzählung und Interpretationen von Geschichte. Sonst Psychotherapie braucht man denjenige, die in Notsituationen befinden z.b einer will Suizid begehen, andere will jemand umbringen, eine hat Emotionprobleme, Phobie, Alkoholiker, Familienprobleme, Mobbing und und und... Die Menschen, vllt wie du, die keine Freunde, Hobby, Langweile oder keine Stimmung haben, gehören leider nicht dazu... 

Kommentar von Irmin9988 ,

"Die Menschen, vllt wie du, die keine Freunde, Hobby, Langweile oder keine Stimmung haben, gehören leider nicht dazu..."

Du hast so keinen Schimmer wovon du redest.  

Kommentar von Teodd ,

Ich war bei verschiedenen Psychotherapeut und die haben mir nichts geholfen. Ich sehe weder depressiv, weder normal... ich weiß nicht welche Verbesserungen ich brauche. Selbst Psychologe konnte mir nicht helfen, sein Satz "Was ist dein Ziel?".

Interessantes ist, Psychologe können nicht sehen, dass der Kunde sich selbst psychologische Problem fabriziert hat, obwohl es nicht stimmt.

Was du vllt depressiv sein kannst, dass du vllt irgendwelche Info aus dem Internet bewundert hast und willst erreichen, aber dieses Umsetzung ist zu weit als man dachte.

Kommentar von Irmin9988 ,

Sorry, ich versteh nicht, was du da schreibst.

Kommentar von Teodd ,

Komisch dass du nicht verstehst... ich denke, du hast Problem mit IQ.

Ganz kurz - Psychotherapie wird dich nicht helfen. Du hast keine Krankheit. Das bildest du selbst ein.

Antwort
von Felixie1, 27

Ein guter Freund wäre hilfreicher,als so ein Therapeut.

Antwort
von Irmin9988, 24

Ich hab irgendwie auch langsam eine versteckte Aversion gegen Therapeuten, weil ich dauernd den Eindruck hab, denen geht es eigentlich nur ums Geld und nicht um den Menschen. Aber momentan hab ich wieder ein ziemliches Tief ...

Antwort
von HalloWelt97, 33

Mir hat das nen' Scheixss gebracht.

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