Frage von bachforelle49, 50

Bringt das was, wenn erst Mittel gegen Antidepressiva und dann zum Arzt, um sich Medikament gegen erektile Dysfunktion, Libidoverlust etc. verschreiben zu lass?

wer will durch Antidepressiva schon sexuelle Versagensängst erleiden, also erektile Dysfunktion.. in Folge dann ein Mittelchen gegen diese Art von nachteilig sexueller Nebenwirkung und für ein harmonisches Miteinander (im Bett..) verschreiben lassen.. Geht diese Rechnung auf oder streikt da der Körper (Testosteron)?

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Expertenantwort
von samm1917, Community-Experte für Depression, 13

Niemand nimmt freiwillig Antidepressiva ein, nicht zuletzt wegen der Nebenwirkung des Libidoverlusts. Dieser tritt nicht in jedem Fall ein, doch bei einer nicht unerheblichen Anzahl Personen tritt dieses Problem auf.

Dagegen machen kann man leider nichts. Die kleine blaue Pille hilft da auch nicht weiter, denn diese fördert "lediglich" die Durchblutung im Glied, das Problem liegt jedoch im Botenstoffhaushalt im Gehrin.

Es ist also immer eine Kosten/Nutzen-Abrechnung. Was ist schlimmer: die Nebenwirkungen (ggf. inkl. Libidoverlust) oder die Depression? Da sich viele Menschen trotz dieser einschneidenden Nebenwirkungen lieber für die Medikamente als für die Krankheit entscheiden lässt nur erahnen, wie schlimm sich Depressionen wirklich anfühlen.

Ich persönlich habe mich auch für die Medikamente entschieden.

Antwort
von einfachichseinn, 27

Wenn du Anti-Depressiva nimmst, solltest du ersteinmal schauen, ob besagte Nebenwirkung eintrifft.

Wenn ja solltest du dieses Thema mit deinem Arzt besprechen!

Antwort
von Indivia, 8

die nebenwirkungen sind ein Kann, kein Muss, ich habe damals mairtazapin genommen udn nehme jetzt immer noch citalopram, im gegensatz zu der Depression hatte ich dann auch mal wieder Lust. Heute würde ich sagen das mein libido wieder ganz normal sit.

Antwort
von stonitsch, 6

Hi bachforelle49,die SAntwort wird durch die Worte "sexuelle Versagensängste"gegeben.Leider gi bt es gegen psychogen bedingte Sexualängste kein probates "Mittelchen".Falls wirklich endogene Depression ursächlich sein sollte,können Versuche mit neuen Antidepressiv wirkende Medikamente gemacht werden.Harmonisches Miteinander im Bett ist sehr förderlich.LG Sto

Antwort
von paranomaly, 19

Wenn die Ursache behoben wird und nicht nur das Symptom, dann brauchst du keine Antidepressiva.

Antwort
von brido, 25

Nebenwirkung der Antidepressiva: Impotenz ganz oder teilweise. 

Kommentar von bachforelle49 ,

ja, ist schon klar, aber dagegen gibt's ja auch entsprechende verschreibungspflichtige Medikamente, wer nimmt schon Antidepressiva, wenn er dadurch impotent wird..(?!) vielleicht wirken die Potenzmittelchen auch gar nicht (mehr), das ist die Frage und sind im Gegenteil gar schädlich (Gesundheit)...

Kommentar von Stadewaeldchen ,

Hast du diese Nebenwirkung oder befürchtest du, diese zu bekommen? Falls letzteres der Fall ist: Zerbrich dir nicht den Kopf über ungelegte Eier. Es ist keinesfalls so, daß du von Antidepressiva auf jeden Fall impotent wirst. Falls du Nebenwirkungen dieser Art verspüren solltest, rede mit deinem Arzt.

Kommentar von bachforelle49 ,

nein, aber wenn du obigen Satz schreibst, dürfte das ja mit ein Grund dafür sein, daß und warum diese Geschichte schon mit zu einer Volkskrankheit geworden ist, auch, weil und wenn beides und jedes für sich schon wie Demenz als Drittes zu einem Altersleiden mutiert.. denke also, daß Ärzte das eher wissentlich verschweigen..

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