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Brief vom Zoll Teil2!

Frage von sonne9988 sonne9988

Hallo, ich hatte schon am Samstag geschrieben, daß mein Mann ein Brief vom Zoll bekommen hat. Ein Strafverfahren wegen Betrug wurde eingeleitet. Also ich habe heute beim Zoll angerufen. Es geht um eine Firma, wo mein Mann vor ca. 2 Jahren gearbeitet hat. Es war wohl Mai 2009, da hat mein Mann bei dieser Firma eine 400 Euro Stelle angenommen. Wir haben dies auch der Arge gemeldet. Das Problem war nur, wir haben nie Abrechnungen bekommen. Die Arge hat ein bis zweimal danach gefragt. Mein Mann hat auch öfters die Chefin danach gefragt. Sie meinte, daß er nicht besorgt sein soll, alles sei schon in Ordnung, sie klärt alles. Aber eine Abrechnung bekam er trotzdem nicht. Das Problem war auch, daß die Firma immer Teilbeträge gab, also mal 50 Euro mal 30 Euro. Wir hatten auch keine Lust mehr mit dieser Firma uns rumzuschlagen, also hat mein Mann nach einer anderen Beschäftigung gesucht und im Oktober 2009 gefunden. Er bekam nicht mal für den letzten Monat Gehalt. Aber das war uns egal, hauptsache weg von der Firma. Das haben wir der Arge nicht erzählt, wir wollten damit nichts mehr zu tun haben.

Was glaubt ihr, was meinem Mann jetzt bevorsteht. Ich habe eine Anwältin gefragt, die meinte, daß er nicht zur Vorladung gehen soll. Sie will erst die Akte sehen. Der Sachbearbeiter beim Zoll meinte, das was der Anwalt sieht, würden wir auch zu sehen bekommen.

Irgendwie bin ich total fertig. Mein Mann hat nichts unrechtes getan. Wir haben uns bei jeder kleinen Änderung bei der Arge gemeldet. Wir wollten eben kein Ärger von der Firma und von der Arge.

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Antworten (4)

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    RatgeberHelden Antwort von skyfly71 skyfly71

    Wenn der von Dir geschilderte Sachverhalt so zutreffen würde, dann würde es überhaupt kein Ermittlungsverfahren geben. Entweder habt ihr der ARGE gar nicht erst mitgeteilt, daß es Einkünfte gibt oder ihr habt bezüglich der Höhe der Einkünfte bewußt wahrheitswidrige Angaben gemacht. Wenn man der ARGE einfach nur angibt, daß man Einkünfte hat, über die Höhe aber keine Angaben macht, führt das zwar zu einer Einstellung der Leistungen, aber nicht zu einem Strafverfahren.

    Kommentar von sonne9988 sonne9988

    Wir haben der Arge gesagt, daß er einen 400 Euro Job bekommen hat. Sogar einen Vertrag haben wir eingreicht. Einmal haben wir auch eine Quittung von seiner Chefin bekommen, die wir auch abgegeben haben. Aber das wars, mehr wollte sie nicht rausrücken.

    Kommentar von skyfly71 skyfly71skyfly71

    Dann geht es möglicherweise um ganz was anderes oder da sind irgendwelche Informationen bei der ARGE nicht angekommen.

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    Antwort von blackleather blackleather

    Für mich hört sich das so an, als ob dein Mann nur als Zeuge befragt werden soll. Dem kann er sich nicht entziehen.

    Nur wenn er selbst Beschuldigter sein sollte, wäre es besser für ihn, beim Zoll keinerlei Aussage zu machen und sich ggf. erst vor Gericht zu äußern.

    Wenn er aber nur diesen einen 400-Euro-Job hatte, kann er auch keine Sozialversicherungsbeiträge hinterzogen haben und folglich nicht Beschuldigter sein. Es ist übrigens völlig überflüssig, dass du immer darauf herumreitest, was ihr der ARGE gemeldet habt oder nicht. Die ARGE hat damit überhaupt nichts zu tun. Hier geht es vielmehr um die Sozialversicherung.

    Kommentar von sonne9988 sonne9988

    Sorry, aber ich bin im Moment total fertig.

    Ich habe das gerade im Internet nachgelesen, was du geschrieben hast. Das kann natürlich sein. Ich wußte das nicht.

    Ich hatte nur einmal meinem Mann gesagt, daß seine Chefin ihn versichern muß, also das alles richtig abläuft. Sie sagte, daß alles Ok ist , er brauch sich keine Sorgen machen.

    Kommentar von skyfly71 skyfly71skyfly71

    Wo steht denn hier irgendwas von Sozialversicherung? Ich hab nur was von Betrug und 400,-€ Job gelesen. Und das ist ein typischer FAll dafür, daß Einkünfte nicht richtig angegeben wurden.

    Kommentar von blackleather blackleatherblackleather

    Das Hauptzollamt ist nun mal für die Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten im Bereich der Sozialabgaben zuständig. Wenn es um Steuern gegangen wäre, hätte sich nicht der Zoll gemeldet, sondern die Bußgeld- und Strafsachenstelle des Finanzamts oder die Steuerfahndung.

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    Antwort von Michel76 Michel76

    Was konkret wird deinem Mann denn vorgeworfen?

    Kommentar von sonne9988 sonne9988

    Betrug, also das mein Mann vielleicht mehr Geld bekommen hat. Es geht hier um die Arge. Mehr wollte der Sachbearbeiter am Telefon nicht sagen.

    Kommentar von Michel76 Michel76Michel76

    Macht euch mal keine Sorgen. Die wollte halt einfach Auskunft, wie was gelaufen ist, weil sie vermutlich zuwenig Informationen darüber haben. Dann ensteht automatisch erst mal ein Verdacht, der sich aber klären wird. Wenn dein Mann nicht mehr Geld bezogen hat, muss er auch nichts befürchten.

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    Antwort von blackcat007 blackcat007

    ihr habt alles richtig gemacht,aber anscheinend diese Firma nicht.Denen sind sie jetzt auf der Spur.Die Anwältin sollte mit Deinem Mann zu diesem Vorladungstermin.Wenn es ihr nicht möglich ist,sollte sie den Termin verschieben lassen.Aber lasst alles über die Anwältin laufen.Sorgen brauchst Du Dir nicht zu machen.

    Kommentar von sonne9988 sonne9988

    Da wir uns kein Anwalt leisten können, müssen wir einen Beratungshilfeschein beantragen. Das deckt vielleicht nur die Beratung ab, aber nicht die Vertretung. Sie kann nur die Akte anfordern und uns beraten, mehr kann sie wohl nicht machen oder wir bezahlen dafür. Der Sachbearbeiter sagte auch, daß es auch um die Firma geht, aber mehr konnte er mir nicht sagen.

    Kommentar von blackcat007 blackcat007blackcat007

    Dein Mann soll auf jeden Fall den Termin wahrnehmen.

    Kommentar von sonne9988 sonne9988

    Die Anwältin sagte aber, daß wir nicht hingehen sollen.

    Ich würde eigentlich gerne hingehen, aber was ist wenn die meinem Mann irgendwie die Wörter verdrehen oder so.

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