Frage von OE2809 15.02.2012

Brief vom Jugendamt, wie soll ich damit umgehen?

  • Antwort von bienemaus63 16.02.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    du brauchst keine Angst zu haben. sage doch dem Jugendamt wie es wirklich ist und was du für Bedenken hast. Vergesse auch nicht zu sagen, dass er 5 Hunde hat und deine Kleine beängstigt ist. Auch dass er so liederlich und unsauber mit seiner Wohnung umgeht.Ich glaube nicht, dass das alles für ihn spricht. Ich wünsche dir viel Erfolg und dir und deinem Mädchen alles Gute. Liebe Grüße vonn bienemaus63

  • Antwort von jimmini 15.02.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Den Vater der Kleinen hast ja wohl durch deine Art verjagt. Umgangsrecht hat das Kind zu seinem Vater sehr wohl. Ein Kind hat nicht nur Mutter sondern auch Vater. Freue Dich, dass er sich um sie kümmern mag, sprich vernünftig mit ihm.

  • Antwort von skyfly71 15.02.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das Jugendamt versucht nur, zwischen den Eltern zu vermitteln. Die haben keinerlei Möglichkeiten, Zwang auszuüben, um getroffene Vereinbarungen auch umzusetzen. Kommt keine Umgangsvereinbarung zwischen den Eltern zustande oder wird eine solche Vereinbarung nicht eingehalten, müssen die Eltern bem Familiengericht klagen, um eine verbindliche Regelung zu erreichen. Wobei hier natürlich das Jugendamt um eine Stellungnahme gebeten wird. Aber die werden vorher u.a. auch Hausbesuche machen, um sich selbst ein umfassendes Bild zu machen.

  • Antwort von Schreiberlilli 15.02.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Euer gemeinsames Kind ist nicht Dein Eigentum!

    Geh zum Jugendamt, damit ihr den Umgang vernünftig regelt.

    Ein Vater hat ein Recht auf Umgang mit seinem Kind. Der darf auch bei ihm zu Hause stattfinden.

  • Antwort von Cornelia1968 15.02.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo OE2809, wenn du eine Rechtsversicherung hast - würde ich hier mal einen Anwalt

    zu Rate ziehen. In deinem Fall würde ich ihm das Kind auch nicht gerne geben wollen.

    Ich wünsche dir alles Gute und hoffentlich einen guten Ausgang!!! :-))

    LG

  • Antwort von Terezza 15.02.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    mach dir nicht so einen kopf! es wird höchste zeit, daß euch jemand hilft, den umgang zu regeln. und nein, das jugenamt wird ihm nicht von einem tag auf den anderen erlauben, das kind zu sich zu nehmen. allerdings hat hat kind rein eigenständiges recht auf umgang mit beiden eltern. also bleib konstruktiv, erzähl am amt, wie`s bisher gelaufen ist und such mit allen beteiligten einen weg. veil glück!

    das sorgerecht aht mit dem umgangsrecht gar nix zu tun. und nein, du darfst nicht bestimmen, aber mitreden.

  • Antwort von Tunia 15.02.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich kenne das alles so gut aus eigne Erfahrung. Sei gut vorbereitet fuer das Gespraech bei JA. Am besten mach dir eine Liste davon was du sagen moechtest. SSag das du nichts gegen den Umgang hast aber nur unter Umstaende die der Kleine nicht schaden wurden und 5 Hunde mussen wirklich nicht sein um klein Kind herum. Zeig das du gerne mitarbeitest aber bleibt bei deine Meinung. Umgang ist eine Sache, Sorgerecht eine andere. Unterschreiben tue nichts ohne einem Anwalt dazu zu ziehen. Ich wuensche Dir viel Glueck. LG Tunia

  • Antwort von mwiemeikel 15.02.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn du so redest wie du schreibst, solltest du zwischendurch auch mal Luft holen :-)

    Bevor du den Termin beim Jugendamt wahrnimmst, solltest du mal ein Gespräch mit einem Berater zum Thema Familienhilfe führen. Die Träger der freien Wohlfahrtspflege (z.B. Caritas, Diakonie, AWF) bieten so etwas an. Dort kannst du das Problem in aller Ruhe erläutern und sie helfen Dir auch bei den Amtsterminen.

    Hier wird dir keiner verlässlichen Rat geben können, denn jeder Fall ist anders und zu komplex, um ihn hier behandeln zu können.

    Viel Erfolg bei deinen Terminen und vor allen Dingen - bleib ruhig!

  • Antwort von creeqy 15.02.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du solltest dir auf jeden Fall einen Anwalt bzw Rechtsberatung holen. Evtl wird das Jugendamt auch mal unangemeldet bei dir vorbeischauen, um zu sehen wie es dem Kind geht bzw wie das Umfeld ist.

    Leider entscheidet das Jugendamt nicht immer das Richtige, du solltest dir auf jeden Fall hilfe holen um da nicht alleine durchzumüssen. Verwandte/Bekannte, die aussagen das es dem Kind bei dir gut geht, wären auch nicht schlecht.

  • Antwort von Diana82 15.02.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Gehe mal auf : http://www.allein-erziehend.net

    da kann man dir bestimmt besser helfen,als hier!

  • Antwort von Chrissy051988 17.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Erstaml hingehen und keine Panik schieben. Im Übrigen kannst du auch auf ein Gespräch bestehen, bei dem er NICHT dabei ist.Klar hat er Umgangsrecht, aber, gerade wenn du voll stillst, kann er das Kind nicht einfach mitnehmen. Es geht auch nicht, dass er kommt ohne sich anzukündigen und dich belästigt, wenn du keine Zeit hast. Aber ihm steht der Umgang zu und ihr müsst da eine Regelung finden, mit festen Zeiten etc. Dass sie schreit ist kein Grund den Umgang zu verbieten. Er hat die Möglichkeit das geteilte Sorgerecht einzuklagen, aber das wird er wohl nicht wirklich wollen. Wenn er Lügen über dich erzählt und du beweisen kannst, dass es Lügen sind, musst du ihn wegen Verleumdung anzeigen. So gehts nicht, denn damit kannst du echt Ärger bekommen. Aber wie gesagt, erstmal keine Panik. Und sieh es mal so, es gibt so viele Väter, die nichts mit ihren Kindern zu tun haben wollen, vielleicht solltest du dich freuen, wenn er sich um sein Kind kümmern will...

  • Antwort von Seestern271 16.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Du musst dich nicht vor diesem Termin fürchten. Man wird dir hier zur Rechtssicherheit verhelfen, was dich seelisch auf Dauer sehr entlasten wird. Das Jugendamt hat mit Sicherheit kein Interesse daran dir das Kind wech zu nehmen. Man wird sich bemühen eine für beide Seiten befriedigende Besuchrechtlösung zu finden.. L.G. Vom Seestern *

  • Antwort von johnnymcmuff 16.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Zerbrech Dir nicht so den Kopf.

    Du warst nicht mit ihm verheiratet.

    Daher hat er kein Sorgerecht,sondern Du.

    Nur bei schwerwiegenden Verfehlungen würde man Dir eventuell das Kind wegnehmen.

    Z.B. wenn das Kindswohl gefährdet ist!

    Falls Du Hartz IV bezeihst kannst Du beim Amtsgericht einenBeratungshilfeschein für einen Anwalt beantragen!

    Falls der Ex Dich oder das Kind bedroht hat,kann man ihm das Umgangsrecht verbieten oder es ist eine Person vom Jugendamt dabei!

    oder er sie zu sich für ein paar Tage nehmen darf, da habe ich aber wirklich was gegen, denn bei denen zu Hause sieht es aus wie im Schweinestahl und dazu noch mit 5 Hunden.

    Alles Vereinbarungssache.Üblich ist z.B, einmal pro Woche für ein paar Stunden.

    Das Besuchsrecht kann auch in DeinerWohnungdurchgeführt werden,dann sollstest Du Freunde da haben. Mitgeben musst Du die Kleine nicht!

  • Antwort von nadiat 15.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    sag daßdeine tochter hat allergie gegen tierhaare

  • Antwort von ShitzOvran 15.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Um die Fragen zu beantworten, ist doch der Termin.... Die werden keine Entscheidung grundlos fällen.

  • Antwort von AnnoFiliasMiLi 20.02.2012

    Er hat grundsätzlich ein Anrecht aufs Kind genauso wie du. Solange du dir nichts zu schulden kommen lässt und die Bindung zum Vater garantierst - am besten einvernehmlich mit Hilfe des Jugendamtes und ohne Gericht -. Allerdings auch für dich hier NUR ein rechtlicher Hinweise falls es NICHT einvernehmlich funktioniert - bitte nicht dadurch einschüchtern lassen! ^^

    Anbei die aktuelle Rechtssprechung damit du dich nicht auf sinnlose Antworten verlassen musst. Hier die Veröffentlichung des BVerfG Karlsruhe:

    SORGERECHT GEGEN MÜTTERWILLE

    Müssen nichteheliche Mütter gegen ihren Willen das Sorgerecht teilen?

    Nach derzeitigem Recht haben gemäß § 1626 a Abs. 1 Nr. 1 BGB nicht verheiratete Eltern nur dann die gemeinsame elterliche Sorge, wenn die Kindesmutter eine Sorgeerklärung beim Jugendamt abgegeben hat. Stellt ein nichtehelicher von der Kindesmutter getrenntlebender Vater Sorgerechtsantrag, so kann das Familiengericht nur bei Zustimmung der Kindesmutter ihm die elterliche Sorge, oder Teile hiervon übertragen (§ 1672 Abs. 1 BGB). Nur wenn das Kindeswohl durch die alleinige Sorgerechtsausübung der Kindesmutter gefährdet ist, kann das Familiengericht über den Willen der Kindesmutter hinweg Entscheidungen treffen (§ 1666 BGB), ihr die elterliche Sorge oder Teile hiervon entziehen (§ 1666 Abs. 3 Nr. 6 BGB) und dem Kindesvater übertragen (§ 1680 Abs. 3 BGB).

    Die §§ 1626 a Abs. 1 Nr. 1 und 1672 Abs. 2 sind vom Bundesverfassungsgericht als verfassungswidrig erklärt worden.

    Ausschluss des Vaters eines nichtehelichen Kindes von der elterlichen Sorge bei Zustimmungsverweigerung der Mutter verfassungswidrig (Pressemitteilung des BverfG Nr. 57/2010 vom 3. August 2010)

    Das Bundesverfassungsgerichts hat nach entsprechender Verfassungsbeschwerde am 21.07.2010 entschieden, dass die §§ 1626a Abs. 1 Nr. 1 und 1672 Abs. 1 BGB mit Art. 6 Abs. 2 GG unvereinbar sind.

    Es ordnete deshalb an, dass zukünftig – bis ein neues Gesetz vorliegt – das Familiengericht

    den Eltern auf Antrag hin entweder die elterliche Sorge oder einen Teil davon gemeinsam überträgt, soweit dies dem Kindeswohl entspricht; dem Vater auf Antrag hin entweder die elterliche Sorge oder ein Teil davon allein überträgt, wenn eine gemeinsame elterliche Sorge nicht in Betracht kommt und wenn dies dem Kindeswohl am besten entspricht.

    Ein genereller Ausschluss des Vaters vom Sorgerecht seines Kindes, ohne dass diesem die Möglichkeit einer gerichtlichen Überprüfung am Maßstab des Kindeswohls eingeräumt ist, ist nach der Entscheidung des BverfG verfassungswidrig.

    Es ist zu erwarten, dass nunmehr entsprechende Anträge nichtehelicher Elternteile bei den örtlichen Familiengerichten gestellt werden.

  • Antwort von Lissy832 18.02.2012

    das problem scheinst nur du zu sein! er hat kein bock auf dich. muss er auch nicht... und wenn du natürlich meinst "ohne mich bekommst das kind nicht/zu sehen" kann man das schon als verweigerung sehen! ständig neben dir zu sitzen, neben dir, der ex, wer hat da schon lust drauf! dann eben auch sätze wie "er lässt sich nichts sagen, noch nicht mal auf "die" oder "die" hört er! du, er muss sich nichts sagen lassen, warum auch! es wird geprüft in wie weit er fähig ist, vater zu sein. >aber nicht von "dir" oder sonst wem. sowas entscheidet höchstens ein richter. jugendämter arbeiten parteiisch, also freu dich! dir werden die sicher eine allmacht einreden die du nie besessen hast und auch nie besitzen wirst! anhand deiner aussagen kann man nicht einfach beurteilen ob ein vater ein "guter" vater sei... nur weil bei dir die toilettenschüssel blitzt und blinkt, heißt das noch lange nicht dass alles im lot ist! der vater muss sich in dieser story auf nichts einlassen.... tut er es dennoch, dann sei froh! geht er vor gericht dann wirds nicht mehr lustig!

  • Antwort von timbatal 17.02.2012

    du solltest ganz ruhig bleiben und zum termin gehen. ganz ohne angst. er hat sich ans jugendamt gewendet wegen vermittlung. diese vermittlung darfst auch du nutzen. es soll euch helfen gemeinsame lösungen zu finden. er hat erstmal umgangsrecht. das wären 2-3 nachmittage jede woche für jeweils 4-6 stunden und jedes zweite wochenende von fr-so mit übernachtung, hälftige ferien und feiertage und drei wochen sommerurlaub. und zwar natürlich ohne dich. das solltest du schonmal vorbereiten in einer umgangsvereinbarung. der zweite schwerpunkt ist das sorgerecht. du kannst nichts dazu sagen ob er es haben soll oder nicht. du musst dem nicht zustimmen und es auch nicht unterschreiben. dir sollte aber bewußt sein, dass er sich mittlerweile das gemeinsame sorgerecht einklagen kann. so er sich nichts zu schulden kommen lässt, wird er es bekommen oder auch nicht. du solltest dem nicht vor dem jugendamt negativ ggü. stehen. signalisiere das du erstmal möchtest das sich die bindung zwischen vater und kind festigt, mit umgang wie siehe oben. mach feste termine und übernachtungstermine aus, dann wird er schon irgendwann vortragen wann er das sorgerecht möchte.

    natürlich hast du dich auch falsch verhalten, als du ihm vorwürfe machtest wie er sich dem kind ggü. verhalten soll. das geht dich nichts an und es ist seine sache, wie er mit dem baby umgeht. das wird er lernen. vorschriften darüber darfst du ihm nicht machen. darum ist auch ein umgang miteinander in den meisten fällen nix gutes für vater und kind. kläre die sache in ruhe und lass das jugendamt vermitteln. kommt es zu keiner lösung, dann hat kv die möglichkeit zu klagen.

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