Weil ich gestern meinen Drahtesel flott machte, flickte ich der Kleinen (11) von schräg gegenüber nebenbei das Fahrrad und wir kamen ein wenig ins Gespräch. Es wurden Themen angeschnitten, die man mit prepubertären Harry-Potter-Leserinnen bespricht.
Als ich fertig war, kam auch schon ein Schulfreund von Ihr, um sie für eine Radtour mitzunehmen. Sie hakte sich in meinen Arm ein und stellte mich ihm vor: "Das ist der 'Kornelius Buchfink', der hat mir mein Fahrrad repariert....!"
Der Junge sah mich an und gab mir, als das Mädchen ihre Wasserflasche im Haus auffüllte, zu verstehen, dass er Taekwondo praktiziert und kein Problem damit hat, mich "alle zu machen", wenn ich "ihr das Herz brechen würde". Ich grinste und packte mein Werkzeug wieder zusammen.
Gestern Abend stopfte dann jemand Heuschrecken in meinen Briefschlitz an der Haustür durch, heute warf ein vermummter Junge rohe Eier an meine Garage und machte eine Geste, die einem ausgestreckten Mittelfinger ähnelte. Auf meinem Garagentor war folgender Aufkleber (siehe Bild) angebracht.
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Nicht dass ich Angst vor dem Kampfsport-Knirps hätte, aber wie reagiert man in so einer Situation angemessen?
Das klingt wirklich wie ein guter Plan.
Sobald er merkt, dass ich (ein Erwachsener) mich auf das Niveau eines Halbstarken begebe, wird er merken, dass ich zu jedem Mittel greifen werde, um mir ihn vom Leibe zu halten.
Mein Infantilismus könnte da wie ein Schutzschild vor weiteren Angriffen dienen.
Also, wenn ich ein Kind wäre, hätte ich vor einem Mann Angst, der mich mit einen Bobbycar verfolgt und Wasserbomben wirft.
Na, sag ich doch.....
lol