Frage von robi187, 45

Brexit: Kampf um Schuldzuweisungen wegen EU-Verdrossenheit?

wird nach lösungen gesucht oder gibt es schuldige? und un-schuldige? wieso sind die hochbezahlte nicht feinfühliger? und sehe mehr das gras wachsen?

Antwort
von soissesPDF, 16

Noch haben die "Eliten und Leistungsträger" nicht verstanden, was passiert ist und "Was nun? sprach Zeus, die Götter sind besoffen".

Ein weiter so wird es nicht geben.
Es wird hektisch nach Lösungen gesucht.

Was also müsste geschehen?
- den Neoliberalismus beenden
- zurück zu einer sozialen Marktwirtschaft, in der Wirtschaft und Wohlstand gemeinsam gedacht werden, nicht Rekordgewinne für die Wirtschaft und Niedriglöhne für das Volk

Ja, es sind die Alten die das reklamieren um für die junge Generation eine Persepektive zu schaffen, die Wohlstand heißt.
Nicht Perspektivlosigkeit und Altersarmut.

Kommentar von robi187 ,

was soll das auch nur konsum koste es was es wolle?

der geldhochadel herscht über den lobbysten auf die politik der eu?

wieviel % in den usa sind im knast? kommt sowas auch bei uns?

Kommentar von Agentpony ,

Auch wenn ich dir grundlegend zustimme, finde ich es schon außerordentlich amüsant, daß ausgerechnet das vom Klassendenken verseuchte Vereinigte Königreich gegen die sogenannten EU-Eliten Stimmung macht.

Antwort
von 486teraccount, 24

hochbezahlte haben keine Gefühle,

wissen nur nicht was mit dem Geld anzufangen wenn die EU crackt.

Könnten doch gleich das Geld in Glücksspiele investieren :D

Antwort
von clemensw, 19

Wenn Du Schuldige für den Mist suchst, schau auf das britische Volk: Die Alten lassen sich von Farage und Johnson belügen (der übrigens seine ganzen falschen Versprechen nicht mal 24h nach der Entscheidung revidiert hat) und die Jungen sind zu faul zum wählen.

Und wer sind für dich "hochbezahlte"? Die Politiker? Die streiten sich gerade darum, wer schneller zurücktritt, weil keiner den Schierlingsbecher trinken will...

Kommentar von robi187 ,

jo so sehen es viele wie du, aber genausoviele sind total unschuldig?

das spielen viele mit ihren geschwister?

Kommentar von clemensw ,

Verständliche Fragen wären echt hilfreich...

Kommentar von robi187 ,

wenn x% des welt weitem vermögen y% der menschen gehört? wie werden dies dann versuchen einfluss auf die massen nehmen?

das einzige was wir noch haben ist die kleine stimme am wahltag?

so sehen es immer mehr?

oder in CH sagte mal wer: bei uns regen sich die politiker über das volk (volksabstimmungen) auf?

bei euch in D regt sich das volk über die politiker auf?

die frage ist was besser ist?

Kommentar von clemensw ,

Das Referendum zeigt doch eindeutig, daß man wichtige Entscheidungen nicht der breiten, uninformierten und trägen Masse überlassen sollte.

Kommentar von Unsinkable2 ,

Nein, es zeigt, wie wichtig BILDUNG & INFORMATION - und zwar ohne Propaganda, Vertuschung und Verheimlichung - sind.

Letztlich sind Referenden nichts anderes als "Wahlen". Wenn also ein Referendum "nichts für den dummen Pöbel" ist; dann müssen konsequenterweise auch Wahlen nichts für ihn sein.

... und dann sind wir am Ende der Demokratie angekommen.

Kommentar von clemensw ,

Das Ende der Demokratie würde ich noch nicht ausrufen, aber...

"BILDUNG & INFORMATION" - zwei schöne Schlagworte, aber etwas zu kurz gegriffen.

Denn woran lag es denn?

An den Informationen lag es nicht - denn die waren da, auch wenn sie von der Gegenseite als "Project Fear" verunglimpft wurde.

Die Lüge, daß 350 Mio. GBP an den NHS gehen werden, hätte man mit 2 Min. googlen entlarven können.

An der Bildung auch nicht - der Anteil an Haupt- und Hilfsschülern ist in UK auch nicht höher als hier.

Es fehlt ein dritter Punkt: WILLEN

Den Willen, sich zu informieren.

Den Willen, aus seiner "Filterblase" auszubrechen (egal ob das jetzt der Freundeskreis in FB oder der abendliche Stammtisch im Pub ist)

Den Willen, sich mit den Argumenten der Gegenseite auseinander zu setzen.

Den Willen, Medienkompetenz zu entwickeln und die Zuverlässigkeit von Quellen abzuschätzen.

Den Willen, das Hirn einzuschalten und zu erkennen, daß komplexe Probleme idR keine einfachen Antworten kennen.

Den Willen, dann auch aufzustehen und etwas zu tun.

Und genau daran mangelt es nicht nur der Briten, sondern auch vielen Mitmenschen hier: Man hat sich daran gewöhnt, die Informationen löffelweise eingetrichtert zu bekommen, man sitzt in seiner Filterblase fest (und ist sich dessen oftmals gar nicht mehr bewußt!), alles ist so schön bequem, warum sollte man sich dann die Mühe machen, mal das Hirn einzuschalten?

Sie kennen die Antwort?

Fragen Sie die Community