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Bremsen wenn man auf Glatteis-Straße schon rutscht

Frage von Phoenix333 Phoenix333

Hallo ihr Lieben,

vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen.

Wenn das Auto bei Glatteis ins rutschen kommt und nicht anhält, soll man dann auskuppeln und die Bremse treten oder Bremse + Kupplung treten oder nur auf die Bremse (so dass der Motor abwürgt)? Hier sind gerade unterschiedliche Meinungen im Raum und ich hätte gerne euren Rat. Im Internet schreiben viele Leute, dass man auskuppeln soll und dann auf die Bremse treten. Ist das korrekt?

Danke schonmal!

Liebe Grüße

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Antworten (14)

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    Antwort von turalo turalo

    Beim Auskuppeln nimmt das Auto an Geschwindigkeit zu. Man bremst sehr, sehr zart und tritt dann auf die Kupplung, wenn das Auto fast steht.

    Den Umgang mit dem Bremspedal bei widrigen Fahrbahnbedingungen habe ich im Fahrer-Sicherheitstraining vom ADAC gelernt.

    Kommentar von Phoenix333 Phoenix333

    Ahja. Aber warum sehe ich auf vielen verschiedenen seiten dann diesen Satz, wenn der schwachsinnig ist?

    Den Fuß vom Gas nehmen, auskuppeln und bremsen: Nur so lassen sich ins Rutschen geratene Fahrzeuge auf eisglatter Strecke wirksam stoppen. Auch für Automatikwagen gilt: Gas wegnehmen und die Bremse treten.

    http://www.berlin.de/special/auto-und-motor/news-und-zubehoer/ratgeber/1414882-61212-glatteiswiemanrichtigbremst.html

    Kommentar von turalo turaloturalo

    Beim Auskuppeln nimmt die Geschwindigkeit erst einmal zu. Es bremst sich dann nicht besser, sondern schwerer. Man sollte den Lastwechsel immer auf ein Minimum beschränken: Langsam vom Gas, langsam auf die Bremse.

    Kommentar von JotEs JotEsJotEs

    Beim Auskuppeln nimmt die Geschwindigkeit zu??

    Da frage ich mich doch: Woher kommt denn die Energie für die dafür notwendige Beschleunigung?

    Oder sprichst du von einem Tretauto, das durch Treten des Kupplungspedales angetrieben werden kann? :-)

    Kommentar von turalo turaloturalo

    Versuche es doch mal: Fahre 80 km/h und trete die Kupplung. Und? Wird Dein Auto langsamer? Nein! Es wird beschleunigt, Du wirst wohl nicht in den Sitz gepreßt, aber es nimmt erst einmal an Fahrt auf,

    Kommentar von JotEs JotEsJotEs

    Ich behaupte: auf ebener Straße wird es nicht beschleunigt, jedenfalls nicht positiv. Statt dessen wird es langsamer (negative Beschleunigung), da aufgrund des Auskuppelns (mechanische Trennung von Motor und Rädern) keine Antriebsenergie mehr auf auf die Räder geführt wird und die allgegenwärtige Reibung (Luft, Lager, Radhaftung) zu einer negativen Beschleunigung, also zum Langsamerwerden führt.

    .

    Beantworte doch bitte meine Frage, woher auf ebener Fahrbahn die Energie für die positive Beschleunigung kommen soll.

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    Antwort von Niang Niang

    Ich geh jetzt einfach mal davon aus, dass du kein ABS hast.

    Der entscheidene Satz ist eig. dieser hier:

    "Bei Autos ohne ABS muss die Bremse dagegen immer wieder kurzzeitig gelöst und erneut betätigt werden"

    Auskuppeln oder nicht - ist nicht so wichtig wie das ständige drücken und loslassen der Bremse, denn in so einer Situation hat man nicht genügend Zeit für alles und da sollte man wenigstens das wichtigste einhalten!

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    Antwort von tariska tariska

    Also ich habe hier in der Schweiz auf Grund von meinem Jahrgang leider oder auch besser so, den Führerschein auf Probe gemacht, in dem wir innerhalb von 3 Jahren 3 Antischleuderkurse besuchen mussten. Da haben wir gelernt VOLL AUF DIE KLÖTZE zu stehn, wenn man ins Schleudern kommt. Wir waren natürlich auch auf einer Schleuderpiste währenddem wir das gelernt haben. Man sagte uns niemals Gegenlenken oder sonstige Kunststücke probieren. Wir mussten aber lernen auf rutschiger Piste geradezu auf ein Hindernis zu fahren, ausweichen, und zurück auf die eigene Spur. Ich würde dir wärmstens Empfehlen einen solchen Kurs zu besuchen, diese gibt es sicher auch in Deutschland, damit du auch mal in diese Situation kommst. Denn KEINER hat es richtig gemacht beim ersten mal. Die Kursbesucher sind zwischen 18 und 80 Jahre alt.

    lg Tariska

    Kommentar von tariska tariskatariska

    Denk daran dass du nur eine Sekunde Zeit hast etwas zu tun, sonst ist es vielleicht schon zu spät. Das von auskuppeln hat man uns nicht beigebracht, würde ich auf keinen Fall machen!

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    Antwort von RatsucherZYX RatsucherZYX

    Noch eine Variante, damit die Verwirrung komplett wird. Meine Auto hat Vorderradantrieb. Wenn ich rutsche und dabei schräg zur Fahrbahn komme, muß ich Gas geben, damit der Wagen sich wieder geradezieht.

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    Antwort von Oralphabet Oralphabet

    Auskuppeln kann besonders beim Vorderradantrieb helfen, wenn der Wagen untersteuert (also in der Kurve gradeaus weiter rutscht). Beim anschließenden Bremsen verringert sich die gesamte Geschwindigkeit, bis es passen kann, dass man wieder in die Richtung fährt, die man fahren möchte. Ein Abwürgen des Motors ist hingegen schlecht, weil dann die bremsende Kraft des Motors nur auf die Antriebsachse wirkt, der Wagen wird dadurch wesentlich schlechter kontrollierbar.

    Also, prinzipiell, auskuppeln, und besonders wenn man ABS hat, beherzt auf die Bremse. Vorher mal üben, wie sich das anfühlt.

    Kommentar von Phoenix333 Phoenix333

    > Beim anschließenden Bremsen verringert sich die gesamte Geschwindigkeit, bis es passen kann, dass man wieder in die Richtung fährt, die man fahren möchte.

    -> Aber wenn ich gerade aus fahre, auf eine Vorfahrtsstraße zu und gerade noch nicht in eine bestimmte Richtung möchte, sondern nur ANHALTEN! Weil es nützt mir ja nichts, wenn ich ne bestimmte Richtung habe, die Straße aber trotzdem voller Verkehr ist. :-)

    Kommentar von Oralphabet OralphabetOralphabet

    Dann auf die Bremse drauf. Auskuppeln, und jedes Rad hat (ABS wieder vorausgesetzt) die maximale Bremswirkung. Zusätzliche "Motorbremse" hilft hier nix, sondern kann für die Lenkbarkeit des Autos besonders beim Vorderradantrieb nur negativ sein.

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    Antwort von Phoenix333 Phoenix333

    Manno! Die einen sagen auskuppeln, die anderen nicht auskuppeln. Die einen vorsichtig bremsen, die anderen voll drauf auf die Bremse. Ich bin verwirrt! :-)

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    Antwort von Phoenix333 Phoenix333

    Manno! Die einen sagen auskuppeln, die anderen nicht auskuppeln. Die einen vorsichtig bremsen, die anderen voll drauf auf die Bremse. Ich bin verwirrt! :-)

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    Antwort von Lotte4 Lotte4

    Das ist abhängig davon welche Achsen angetrieben werden und ob das Auto ABS hat. Motor abwürgen und mit blockierten Rädern rutschen ist das Schlechteste.

    Grau ist alle Theorie. Daher soll jeder mit seinem Auto eine Sicherheitstraining machen.

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    Antwort von Wapiti64 Wapiti64

    Und vor allem: GEGENLENKEN! Und ganz vorsichtig bremsen!

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    Antwort von Michel76 Michel76

    Natürlich, immer kuppeln. Das hat mehrere Gründe: Wenn du den Motor abwürgst, hast du keine Servounterstützung für die Lenkung mehr. Und du musst auch wesentlich stärker bremsen, da du ja auch noch den Motor abbremsen musst. Zudem blockieren dann die (Antriebs) Räder auf glatter fahrbahn weiter, auch wenn du den Fuss wieder von der Bremse nimmst.

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    Antwort von komischerTyp9 komischerTyp9

    stotterbremse

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    Antwort von Tom1512 Tom1512

    Erstmal nur Auskuppeln ohne zu Bremsen und dann vorsichtig anfangen zu bremsen natürlich noch mit getretener Kupplung

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    Antwort von Sneedlewood Sneedlewood

    Ich würde auch auskuppeln, dann aber jenach lage immer stoßbremsen, um das auto noch ein wenig zu kontrollieren

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    Antwort von doris11 doris11

    Den Fuß vom Gas nehmen, auskuppeln und bremsen: Nur so lassen sich ins Rutschen geratene Fahrzeuge auf eisglatter Strecke wirksam stoppen. Auch für Automatikwagen gilt: Gas wegnehmen und die Bremse treten.

    http://www.berlin.de/special/auto-und-motor/news-und-zubehoer/ratgeber/1414882-6...

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