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Bremsen der Bahn wie funktioniert die Sandbremse?

Frage von GermanAce GermanAce

Guten Tag liebe Leute,

ich würde gerne wissen wie die Sandbremse bei der Bahn funktioniert. Zurzeit durch informationen aus dem Internet weiß ich das sie bei Rutschgefahr durch einen Schlauch aus einem Rohr zwischen Rad und schiene gesprüht wird. Leider habe ich nicht mehr dazu im Internet gefunden da mein Internet mir immer anstatt Sandbremse (Handbremse vorschlägt). Vielleicht kann mir ja einer die funktion und den vorgang des bremsens mit den einsatz des sandes genauer erklären :) Danke im vorraus :)

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Antworten (7)

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    Antwort von newcomer newcomer
    Kommentar von newcomer newcomernewcomer

    Sandstreuer Sandungsvorrichtung an einer Lok der BR103 Ein ICE 3 sandet bei 300 km/h

    Ein Sandstreuer ist eine in Schienenfahrzeugen verwendete Einrichtung, bei der mit Hilfe von Druckluft (ca. 8 bar) oder durch Wirkung der Schwerkraft Sand aus einem Vorratsbehälter (Sandkasten) durch Sandfallrohre unter die Räder geblasen bzw. vor den Rädern auf die Schienen gestreut wird, um die Reibung zwischen Rad und Schiene zu erhöhen. Dies ist vor allem bei (etwa aufgrund von Nässe) reduziertem Reibungsverhältnis und starken Zug- oder Bremskräften sinnvoll, um die Traktions- bzw. Bremswirkung zu verbessern und ein Durchrutschen der Räder (Schleudern bzw. Gleiten) zu verhindern. Der Sandvorrat ist so bemessen, dass er in der Regel nur von Nachschau zu Nachschau ergänzt werden muss.

    Für den Betrieb des Sandstreuers ist es sehr wichtig, dass der Bremssand trocken gehalten wird. Bei Dampflokomotiven befand sich der Sandkasten daher regelmäßig auf dem Scheitel des Langkessels in einem separaten Sanddom, in dem der Sand durch die Kesseltemperatur warm und trocken gehalten wurde. Bei modernen Fahrzeugen ist zumeist eine elektrische Heizspirale im Sandvorratsbehälter eingebaut, die den Sand trocken hält.

    Als Bremssand kommt Sand mit hoher Festigkeit durch einen hohen Quarzanteil zum Einsatz. Der Sand sollte eine Körnung von 0,8–1,6 mm gemäß TL 918 2243-5 bzw. 0,71–1,6 mm gemäß BN 918 224 (s. Grobsand) haben und lehmfrei sein. Der Sandvorrat ist im Rahmen der Abschlussarbeiten am Fahrzeug zu überprüfen und gegebenenfalls aufzufüllen.

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    Antwort von ET420 ET420

    ja du kannst zwar Sanden wenn du merkst ich Gleite um den Haftwert zwischen Schiene und Rad zu erhöhen, merke Haftwert zwischen Bremsscheibe und Rad is größer wie zwischen Schiene nd Rad dann ist das nicht gut die Folge ist Flachstellen und der Gleitschutz wird eintreten. Das mit dem Sanden kann man machen wenn man merkt es liegen Blätter auf der Schiene oder es Regnet bzw bei einer Schnellbremsung und Notbremse wird auch gestreu.... Das macht man nicht die Ganze zeit weil ja der Tank auch mal leer ist.

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    Antwort von Terezza Terezza

    der sand erhöht die reibung. genau wie auf dem gehweg bei glatteis.

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    Antwort von Jimmling Jimmling

    Mein Vater ist Bahnfahrer und er hat mir das mal so erklärt:

    Er drückt nen Knopf und dann kommt eben wie du beschrieben hast aus einem Schlauch der Sand, der auf die Schiene gesprüht wird.

    Der Sand haftet dann an den Rädern und an den Schienen und bremst die Bahn dann ab.

    Die Sandbremse wird besonders oft bei Schnee oder Glätte benutzt.

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    Antwort von tradaix tradaix

    Durch den zugeführten Sand zwischen Räder und Schiene wird die Reibung erhöht.

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    Antwort von GoaSkin GoaSkin

    Der Sand wird nur auf die Schienen gestreut, damit sie nicht mehr so glatt sind, eine Reibung zwischen Rädern und Schienen entsteht und dadurch der Zug schneller bremsen kann.

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