Ich brauche mal einen Rat.
Mein Auto ist gerade in der Werkstatt. Es wird eine Reparatur durchgeführt, die mich auch so schon 800 Euro kostet. Wegen dieser Sache ist der Wagen Anfang/Mitte Juli nicht durch die Abgasuntersuchung gekommen. Der TüV hat damals auf die Frage, wie die Bremsbeläge aussehen, gemeint, dass die locker noch zwei Jahre gehen. Im April zum Sommerreifen draufziehen, hat mein Vater auch schon gesagt, er würde meinen, die gehen noch locker durch den TÜV. ich selber hab davon leider keine Ahnung.
Nun hat eben die Werkstatt angerufen und gemeint, dass die Bremsbeläge und Klötze völlig runter sind und keine 1000 km mehr mitmachen. Ich bin völlig erschlagen. Auf wen kann ich mich denn verlassen? Die Werkstatt ist übrigens eine Vertragswerkstatt und das Auto hat so ca 78.000 runter und ist 5 Jahre alt, falls das wichtig sein sollte.
Wem würdet ihr mehr Vertrauen schenken? Der Werkstatt oder dem Tüv? ich meine, Bremsbeläge können sich ja nicht innerhalb von zwei wochen so krass abfahren? zumal das Auto ja kaputt war und extrem wenig bewegt wurde... Weiß jemand Rat?
Vertrau nur Dir selber.
Geh zur Werkstatt und lass Dir die Bremsbeläge zeigen.
Meine Freundin war vor ner Woche auch beim Tüv und als unerheblicher Mangel wurde eingetragen, dass die Bremsen eingelaufen sind. Als ich gestern die Scheiben und Beläge gewechselt habe, war ich erschrocken, weil auf den inneren Belägen lediglich 0,1 mm drauf war. Damit hätte der Tüv Sie eigentlich nach hause fahren lassen dürfen.

Die Werkstatt will nur Geld machen, was anderes haben die nicht im Sinn....

ich würde dem tÜV trauen. Viele Werkstätten wollen einem weiß machen, dass es um den Wagen ja ach so schlecht steht. Falls dich das sehr beunruhigt einfach nochmal verschiedenerorts gegenchecken lassen

eigentlich sollte man der werkstatt vertrauen schenken ... was aber hier zweifelhaft klingen mag ... werkstätten versuchen zu verkaufen was irgendwie geht ... leute wie du die davon wenig ahnung haben sind die leidenden ... fakt ist aber ... wenn die werkstatt dich darauf hinweißt und danach was passieren sollte ist die werkstatt fein raus ... da entwickelt sich der zwiespalt
frag mal bei einer anderen Werkstatt nach. Vertragswerkstätten sind da oft schnell dabei mit neuen Materialien. Bringt ja schließlich Kohle.
Ich tendiere auch eher zur TÜV Meinung. In jedem Fall sollte man das Thema "Bremsbläge" nicht auf die leichte Schulter nehmen - Stichwort "Sicherheitsrelevante Teile" und eher früher als später einen Wechsel durchführen. Die Teile dazu sind auch gar nicht so teuer - u.a. kann man online sehr gute Qualitätsangebote finden (Tipp: www.daparto.de)