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Breite des Gebisses bei Westerntrensen?

Frage von Nono04 Nono04

Hallo! Ich bin vom englischen Stil zum Westernreiten gewechselt. Das Gebiss der Trense ist relativ dünn. Ist es deshalb auch schärfer im Maul? Der Reitlehrer (dem ich nicht so ganz vertraue, weil er auch brutale Methoden hatte... deshalb nehme ich bei ihm auch keine Stunden mehr...) meinte, das Gebiss müsste beim Westernreiten dünner sein, damit es weniger scharf im Maul ist, weil da die Zügel durchhängen. Deshalb kann das Pferd dann besser mit dem Gebiss zurecht kommen. Wenn es dicker ist, übt es angeblich mehr Druck aus und tut dem Pferd dann auch mehr weh. So wie er es sagt, klingt es logisch. Ich bin trotzdem noch nicht ganz überzeugt. Welches Gebiss ist denn nun besser? Vielen Dank im Voraus :)

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Antworten (3)

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    Hilfreichste & RatgeberHelden Antwort
    Antwort von reiterhexe reiterhexe

    Ein Gebiss ist nur so scharf wie die Hand des Reiters - schon klar erkannt von Punkgirl512.

    Wie breit das Gebiss ist (und du meinst nicht die Größe sondern die Stärke?) hängt auch davon ab wie groß das Maul des Pferdes ist. Ein Araber hat meist ein kleineres Maul und weniger Platz für ein Gebiss - ein großes Warmblut hat meist mehr Platz. Das entscheidet ob es einem Pferd angenehmer ist. Das muß man deshalb individuell rausfinden.

    Am Besten leihst Du Dir mal mehrere Gebisse in der richtigen Größe (Stallkollegen oder im guten Fachhandel) und probierst aus was Deinem Pferd taugt.

    Der Weg zum Durchhängenden Zügel ist auch beim Westernreiten oft lang, die meisten Westernreiter reiten auch mit normaler Wassertrense. Wenn Du schon ein Gebiss hast wäre es doch schade drum wenn Du Dir jetzt unnötig neue Gebisse kaufst. Die sind teuer!

    Ein Pferd spürt es wenn eine kleine Kribbelmücke auf dem Fell sitzt - es kann auch spüren wenn ein Gebiss im Maul bewegt wird. Also ist die Aussage Deines RL eher etwas kritisch zu sehen.

    **Kompliment, dass Du trotz Trainer Deinen eigenen Kopf nicht ausschaltest!!! **Ich kenne genügend die ihrem Trainer blind vertrauen und dabei ihr Pferd vergessen

    Kommentar von Nono04 Nono04Nono04

    Vielen Dank. Also, sie hat schon ein Gebiss, mit dem wir auch gut zurecht kommen. Meistens reite ich sie komplett ohne Trense, nur am Halfter, aber das ist manchen in der Halle nicht recht... Aber ich denke, ich werde wirklich mal ein paar andere ausprobieren :)

    Kommentar von reiterhexe reiterhexereiterhexe

    Zweiflern kannst Du immer noch sagen dass man zB mit einem Hackamore einem Pferd das Nasenbein brechen kann. Soo sanft ist gebisslos nicht.

    Natürlich kann man sehr fein reiten wenn man etwas schärferes im Maul hat, allerdings muß man dann auch dementsprechend gut reiten können.

    Mein Pferd zB reagiert schlecht auf ein Gebiss (Traber - meist durch die Ausbildung am Rennstall gründlich versaut) und ich reite ihn mit einem Stangengebiss mit Anzügen. Mit der Kinnkette kombiniert kann man ihn ganz fein reiten. Doppelt gebrochene Gebisse sind ihm zu schwammig (was man nicht alles kauft um einem Pferd etwas gutes zu tun)

    Deshalb wirklich lieber etwas ausleihen und ausprobieren bevor man teure Gebisse kauft

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    Antwort von Punkgirl512 Punkgirl512

    Wie scharf es ist, hängt nicht von der Dicke des Gebisses, sondern von der Reiterhand ist. Ich richtig dickes Gebis kann auch in einem überfüllten Pferdemaul verdammt weh tun, einfach, weil es viel zu viel Platz einnimmt.

    Ein dünneres Gebiss ist meistens für die Füllung im Pferdemaul angenehmer, weil es eben nicht so viel Platz einnimmt. Allerdings wirkt es präziser, weil es auf weniger Fläche einwirkt.

    Es gibt kein "besser oder schlechter", weil das Pferd damit klarkommen muss. Da kann man auch nicht pauschal sagen, dass doppelt gebrochene Gebisse weicher sind - diese wirken z.B. unpräziser. Es kommt also ganz aufs Pferd an, ob das Pferd damit klarkommt.

    Ich habe schon sehr viele Westernreiter mit "normalen" englischen Gebissen gesehen, ist keine Seltenheit ;) Aber lass doch das Pferd entscheiden.

    Kommentar von Nono04 Nono04Nono04

    Gut, danke. Das ist zwar so gar nicht das, was mir erzählt wurde, aber logisch ist es ja. Danke :)

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    Antwort von shigo00 shigo00

    Das Gebiss ist immer so hart wie die Reiterhand. Westernreiter reiten immer mit Impulsen und nicht mit dauernder Anlehnung wie im Englischen. Heißt: mit feiner Trense kann man exaktere Hilfen geben. Aber du musst auf alle Fälle darauf achten, dass du nicht im Pferdemaul hängen bleibst, da du dann wohl mit einem dünnen Gebiss noch viel mehr anrichten kannst.(Maul aufreißen ..........)Probiere es selbst mal aus, lege es zwischen Daumen und Zeigefinger und übe druck darauf aus.Dann müsstes du spüren,dass die dünne Trense schärfer ist.
    wen du mit einem Sneffel bit(Wassertrense) reiten willst, würde ich eine D-Trense nehmen, da diese nicht so leicht durchs Maul gezogen werden kann. Hoffe du hast Glück such dir einen guten Trainer mit dem du glücklich bist!;-)

    Kommentar von Nono04 Nono04Nono04

    Danke :)

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