Braucht man zum Anschließen eines Herds wirklich einen Elektriker?

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9 Antworten

ich selber habe meinen Herd schon 3x angeschlossen. da die adern alle farblich markiert sind, sollte es absolut kein problem sein, ausser man ist farbenblind...

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Kommentar von Dumbokater
02.01.2013, 07:11

Und genau so kommt es immer wieder zu schweren Unfällen!!! Wer Garantiert denn, daß die Adern die aus der Wand kommen auch richtig angeschlossen wurden? Nicht selten entdeckt man, gerade bei Altbauten, daß Leitungen verlängert wurden und dann hat schnell mal jemand die Farben vertauscht oder Klemmen nicht richtig fest gezogen. Ich frage mich bei solchen Antworten warum ich nach den 3 1/2 Jahren, die ich diesen Beruf erlernt habe noch weiter lernen mußte bzw. wohl noch bis zur Rente in meinem Beruf lerne, wenn Laien dies alles auch können.

Kopfschüttelnde Grüße

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Also wenn der Bekannte das wirklich schon zig mal gemacht hat, würde ich ihm vertrauen. Wenn man sich etwas mit der Materie auskennt ist das kein Problem. Ich habe es auch schon mehrmals gemacht.

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Kommentar von krueschahn
15.07.2007, 00:40

Selber anschließen, wenn man/frau es weis ist OK, aber Check, Abnahme und Freigabe durch einen konzessionierten Elektriker bitte!

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Du ich hatte beim Anschluss des Herdes mit Serankochfeld und Backofen mit Grillfunktion einen Elektromeister zu Anschliessen hier.Du der Herd ging super nur es wurde nicht bedacht das er nur mit 240 Volt laüft und nicht 400! Du der Meister kam sogar Frühs um halb 6 um den Herd umzuklemmen seid dem Moment ging auch die Beleuchtung der Tastenfelder was ich vorher nicht gewusst habe. Also lieber nen Fachman der noch kommt weil er weiss was er falsch gemacht hat als Jemanden der das nicht erkennt und anschliessend die Bude brennt weil er das nicht erkannt hat! Auch wenn es einge Euronen so um die 20ig kostet ist das sehr empfehlenswert!

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Kommentar von JoGerman
10.08.2015, 12:34

Was ist denn "Seran" ???

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Kraftstrom liegt zur Zeit bei 380 V. Anvisiert wird 400 V. Es gab in letzter Zeit einige Veränderung betreffs Kennzeichnung der Kabel und Verfahrensweise bei Anschluß eines Herdes. Kosten ca. 80 €. Auf der sicheren Seite, wenn Fachmann anschließt. MfG SieFis

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Kommentar von JoGerman
14.12.2007, 01:34

Wohl nicht mehr auf dem Laufendem! Seit der Zeit des Europäischen Verbundnetzes haben wir ein 230/400 Volt-Netz. Als Drehstrom noch Kraftstrom hieß, waren es noch 220/380 Volt. Das ist jetzt 17 Jahre her!!!!

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Der Einwand mit der Versicherung stimmt bedingt. Keine Versicherung kann verlangen, dass man den Beleg eines Elektrikers jahrelang aufbewahrt, um ihn dann vorzeigen zu können. Die Kosten für einen Elektriker schwanken je nach Wohnort schätzungsweise zwischen 50 und 100 Euro für einen Herdanschluß.

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Kommentar von Mismid
30.03.2007, 00:07

Handwerkerrechnungen müssen aber mindestens 2 Jahre aufbewahrt werden. Nachweis gegen Schwarzarbeit

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Hej,

also wir haben das aus Versicherungsgründen auch nicht selber gemacht - stell dir vor, es läuft was schief und du stehst unversichert nach einem Unfall da. Wir haben einige Elektriker angerufen, gefragt, was es kostet und 20 Euro bezahlt. Dauert ja auch nu drei Minuten... Liebe Grüße!

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Als gelernter Elektroniker kann ich nur dringend davon abraten, sich auf die Farbenkennzeichnung der Anschlüsse/Kabel zu verlassen. Ich messe immer die Spannungen und die Phasenbeziehungen bei Dreiphasenstrom. Die örtlichen Anschlüsse sind keineswegs genormt. Auf der Rückseite jedes Elektroherdes sind die korrekten Schaltungsvarianten angegeben. Wird falsch angeschlossen, brennt ein 5-adriges Kabel unter Umständen durch, da man oft Adern parallel anschließen muß. Auch muß der Drehsinn mithilfe eines Drehfeldrichtungsanzeigers überprüft werden, da sonst ein Backofen-Lüftermotor unter Umständen rückwärts läuft, dies hätte fatale Folgen, Brandgefahr. Meist laufen aber die Ventilatoren einphasig, da sollte man sich aber nicht drauf verlassen. Auch muß zwingend die Funktion des Schutzleiters überprüft werden. Dazu wird eine Messung zwischen Wasserleitung/Heizung in der Nähe des Herdes und allen leitfähigen Metallteilen des Gehäuses und der Verkleidungen bei Vollast, also alle Platten auf Stellung drei und Backofen auf volle Hitze durchgeführt. Ergeben sich Potentialdifferenzen, die besonders stark lastabhängig sind, unbedingt den Hauselektriker mit der Überprüfung der elektrischen Anlage beauftragen. Es kann auch in der Hausverteilung ein Fehler vorliegen, der tödliche Folgen mit sich bringen kann. Ein Elektroherdanschluß ist kein Bastelobjekt. Fehler können sich auch erst im Laufe eines längeren Betriebes herausstellen, wurde nicht gemessen und das Ergebnis protokolliert, hat man keinerlei Regreßansprüche. Die Hausratversicherungen gehen von grober Fahrlässigkeit, wenn nicht gar Vorsatz aus in solch einem Falle.

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Kommentar von kbra01
31.03.2007, 15:15

Letztens konnte ich feststellen, daß ein Elektriker im Sicherungskasten eine der drei Leitungsschutzschalter nicht angeschlossenn hatte, da die zugehörige Ader verschmort war. Am Herdanschluß an der Wanddose konnte man dies nicht erkennen, dort schien alles korrekt.Der Elektroherd lief statt auf drei Phasen nur auf zwei, die eine Ader war einfach gebrückt worden, was zur Überlastung des Neutralleiters führt, wenn alle Kochplatten auf Stellung drei stehen.

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Kommentar von krueschahn
15.07.2007, 00:38

Sorry, aber selbst wenn es einen 3Ph-Backofen-Lüftermotor geben sollte, dann müßte es ein Großküchen-Gigant sein, und sollte dann das Drehfeld verdreht sein, würde er trotzdem umwälzen, eben nur nicht z.B. zentral angesaugt und zu den Seiten geblasen, sondern umgekehrt. Hier sehe ich keine Brandgefahr.

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Kommentar von JoGerman
14.12.2007, 01:42

Ich habe in den letzten 25 Jahren bestimmt 100 E-Herde angeschlossen. Ein Lüftermotor mit Drei-Phasenanschluss ist mir dabei nicht untergekommen. Das ist bei geschätzten 100 Watt auch höchst unwahrscheinlich. Abgesehen vom viel höheren Preis, den sich die Hersteller der Herde auch nicht selber schenken.

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Man braucht zwar keinen Elektriker, ABER:

Bei unserem Sohn hatte der Schwiegervater den Herd angeschlossen - was er angeblich schon mehrfach gemacht hatte - nur hatte er dieses Mal nicht beachtet, dass der Herd 230 V brauchte, der Anschluss aber 400 V lieferte und das war dann gar nicht witzig, sondern hochgefährlich!

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Ja, weil mit Starkstrom arbeiten sollte ein Nichtfachmann auf keinen Fall, auch wenn er weiss wie es geht.

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Kommentar von Nolti
15.03.2010, 12:22

So sehe ich das auch

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