Frage von omeingott68, 73

Braucht man irgendetwas spezielles um von Deutschland einen Hund in die Schweiz mitzunehmen?

Es sind jetzt Sommerferien und meine Familie und ich wollen zum Urlaub in die Schweiz fahren. Wir nehmen aber einen Hund mit. Wir wissen jetzt aber nicht ob man irgendwas spezielles beim vorbeifahren am Zoll bezahlen muss,also jetzt für den Hund. Wir würden uns wirklich sehr freuen über eine nette und gute Antwort. ^^

Antwort
von dandy100, 38

Nö, nur ein gültiger Impfpass.

Im Internet steht bei den Einreisebedingungen immer, dass der Hund gechipt sein müsse -  ich bin mit meinem nicht gechipten Cocker Spaniel bestimmt schon 100 Mal via Zug oder Auto in die Schweiz gefahren und nie hat sich irgendein Grenzer dafür interessiert; vielleicht ist das ja anders, wenn man mit einem bedrohlich wirkenden Pitbull anrückt, aber auf einen ganz normalen freundlichen Hund achtet da kein Mensch, meistens wollten die nicht mal den Impfpass sehen.

Bezahlen muss man jedenfalls nichts.

Kommentar von xttenere ,

Chippflicht ist nur bei Hunden, welche in der Schweiz gemeldet sind. Aber je nach Kanton herrscht ein rigoroses Verbot von Listenhunden der Kat 1 + 2. Da sollte man sich zuvor am Bestimmungsort erkundigen.

Antwort
von dogmama, 37

der Hund muß gechipt sein, den europäischen Heimtierausweis sowie eine mind. 21 Tage alte Tollwutimpfung haben.

hier kannst Du Dich auch informieren:

http://www.kleinhunde.de/tollwut_hund_katze.pdf

Kommentar von Negreira ,

Genau richtig, dabei darf die Tollwutimpfung nicht älter als ein Jahr sein. Und Du solltest den Impfausweis griffbereit haben, manche Zollbeamte sind da pingelig, wenn sie warten müssen.

Ansonsten schönen Urlaub und Gruß an den Hund!

Kommentar von dandy100 ,

Diese Info ist 10 Jahre alt - mittlerweile ist die Tollwut in Europa praktisch ausgestorben und jährliche Impfungen sind nicht mehr notwendig

Kommentar von dogmama ,

manche Impfstoffe wirken heutzutage auch 2 und 3 Jahre. Aber für den Grenzübertritt ist eine Tollwutimpfung unerlässlich!

Kommentar von xttenere ,

Je nach Serum ist die Impfung 1 oder 3 Jahre gültig. Massgebend ist der Stempel des Impfausweises.

Bei Grenzübertritt in die Schweiz ist eine Tollwutimpfung obligatorisch.

Antwort
von xttenere, 32

internationaler Impfpass ( Heimtierausweis ) mit gültiger Tollwut Impfung.

Ausserdem muss der Hund bei uns gesichert sein im Auto. entweder durch eine Transportboxe....Geschirr und Sicherheitsgurte oder ein Absperrgitter im Kofferaum des Kombis.

Falls der Hund gechipt ist, wäre dies von Vorteil...ist aber für Touristen kein muss.

Mehr braucht ihr nicht.

Kommentar von xttenere ,

Falls Ihr einen Listenhund der Kategorie 1 oder 2 haltet erkundigt Euch bitte an Eurem Zielort über die dortigen Vorschriften.

Viele Orte verlangen auch eine Haftpflichtversicherung falls durch den Hund jemand geschädigt würde.

Kommentar von froeschliundco ,

je nach kanton unbedingt das hundegesetz studieren, leinenplicht...zum bsp.an öffentlichen orten wie bahnhöfe, im dorf/stadt/quartier, spielplätzen, schulhaus nähe, nähe von befahrenen strassen, muss der hund an der leine geführt werden...kot MUSS entsorgt werden (60sfr strafe droht)...gilt in der gesamten schweiz

hohe wiesen u.felder, befriedete weiden sollte der hund nicht betreten u.beschmutzen...wald u.deren unmittelbarer nähe (von gemeinde zu gemeinde definitionssache) hund an die leine...

Kommentar von Boxerfrau ,

wenn der Hund einen Eu Pass hat, ist er zwangsläufig gechipt.. den gibt's garnicht ohne.

Kommentar von xttenere ,

soviel ich weiss, ist der Chip noch nicht i der ganzen EU obligatorisch. Ausserdem nützt ein deutscher Chip in der Schweiz nicht allzu viel, falls der Hund davon läuft...da die Schweizerischen Lesegeräte nur die Chips von den in unserer nationalen Datenbank *Amicus* lesen können. Jedes Land hat seine eigene oder mehrere Datenbanken....

Kommentar von adventuredog ,

"soviel ich weiss"

ja leider ^^ 

auch hier ist dein Wissen nicht aktuell. Natürlich ist der deutsche Mikrochip in der Schweiz von Polizei u Tierarzt ablesbar.

 Auch Schweizer Tierärzte leben nicht hinter dem Mond. Es werden bereits schon sehr lange  ISO-konforme Microchips verwendet, welche international gültig und lesbar sind. Moderne Lesegeräte kosten heutzutage Peanuts und gehören zur Praxisgrundausstattung. Übrigens, wie auch andere Geräte werden diese, je nach Bedarf, gegen neue Modelle ausgetauscht.

Tauchen allerdings (selten) gechippte Hunde auf, deren Mikrochip nicht identifizierbar ist oder deren Nummer aus Buchstaben- u Ziffernwirrwarr besteht stammen diese Tiere meist aus russischen Hinterhofzuchten oder anderen ominösen osteuropäischen Hundehändlerkreisen. 


Kommentar von froeschliundco ,

lesbar, ja...aber ob sie auch zugriff haben auf ausländische datenbanken um den halter direkt festzustellen, bezweifle ich (sprech aus erfahrung, hund vom fci-züchter aus dem ausland konnte nicht zurückverfolgt werden)...und ob ein hund gechipt ist heisst noch lange nicht das der halter auch registriert ist, den das MUSS vom halter selber in die wege geleitet werden das der hund auf seine aktuelle name u.adresse registriert wurde...und das hat auch nix mit einem impfpass zu tun, leider immer noch ein irrglaube

Kommentar von Boxerfrau ,

Der Chip ist Weltweit lesbar. Jedes Land hat eine bestimmte Nr. Die das Land Kennzeichnet der Rest den einzelnen Hund... 

Kommentar von xttenere ,

Lesbar ja....hab mich unklar ausgedrückt....entschuldigung

Aber er kann nicht unbedingt demjenigen Besitzer zugeordnet werden, da die Registrierung des Hundehalters in den wenigsten Ländern vorgeschrieben ist.

Bei uns MUSS der Hundehalter incl. Wohnsitz ebenfalls bei der Datenbank registriert sein....zusammen mit dem Hund.

Antwort
von adventuredog, 40

Man muss nichts für den Hund beim Zoll bezahlen.

Der EU Heimtierausweis mit gültiger Tollwut Impfung sollte schon dabei sein - sonst kommt der Hund übrigens auch nicht nach Deutschland zurück....

Der Hund muss einen MikroChip implantiert haben und  solte bei TASSO registriert sein. Könnte ja passieren, dass er sich verläuft oder sonstwie abhanden kommt. 

Infos auch hier: https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/tiere/reisen-mit-heimtieren/hunde-katzen-un...

In der Schweiz gibt es eine Hundekot-Aufnehmpflicht. Also immer genügend Hundekotbeutel dabei haben und den Kot bitte nicht liegen lassen. Die grünen RobiDog Behälter für diesen Abfall findet man an unzähligen Stellen überall in der Schweiz., meist enthalten sie auch Tütenspender.

Schöne Ferien!

edit. meine persönliche Empfehlung: schützt den Hund unbedingt vor Zecken und Sandmücken durch wirksame Halsbänder wie zb Seresto oder Scalibor! (Tierarzt) http://www.bloodline.ch/docs/zecken\_schmetterlingsmuecken.pdf

Kommentar von xttenere ,

Chip ist nur für in der Schweiz angemeldete Hunde Vorschrift. Für Hunde von Touristen nicht....aber von Vorteil

Kommentar von adventuredog ,

naja die wollen ja sicher auch wieder nach Deutschland zurück, oder?

Dort gibt es nämlich auch die Chippflicht, siehe:

Dieser Heimtierausweis muss dem Tier eindeutig zugeordnet werden können, das heißt das Tier muss mittels Tätowierung oder Mikrochip identifizierbar und die Kennzeichnungs-Nummer im Pass eingetragen sein. Seit dem 3. Juli 2011 ist für neu gekennzeichnete Tiere der Microchip verpflichtend. Darüber hinaus muss aus dem Heimtierausweis hervorgehen, dass ein gültiger Tollwutschutz vorliegt.

Quelle https://www.bmel.de/DE/Tier/HausUndZootiere/Heimtiere/_Texte/HeimtiereEinreisere... und meine persönliche Erfahrung.

Kommentar von xttenere ,

Hab nur über die Einreise zu uns geschrieben...Für die Rückreise in die EU hab ich keine Info...sollten die Betreffenden eigentlich selber wissen...oder sich informieren

Kommentar von xttenere ,

Sandmücken kommen in den Mittelmeerländern vor...bei uns wäre dies was ganz neues! ( sie sind der Verursacher von Leishmaniose, )

Bei uns gibt es allerdings viele Zecken, da geb ich Dir recht.

Seresto kann ich nur empfehlen...benütze diese Halsbänder auch, und meine Hunde sind Zecken und Floh frei.

Kommentar von adventuredog ,

Liebe xttenere da irrst du leider. Mittlerweile halten sich diese Sand- und Schmetterlingsmücken auch in der Schweiz auf. Wir hatten bereits schon vor 3 Jahren einige an Leishmaniose erkrankte Hunde bei uns in der (Schweizer!) TAPraxis. Diese Hunde hatten bis dato nie Schweizer Boden verlassen.

Es gibt sogar einige Fälle in Baden-Württemberg!

Könntest du bitte in Zukunft Falschkommentieren unter meinen Antworten unterlassen. Danke.

Kommentar von xttenere ,

Gemäss Tierärzten kommen Sandmücken in Mittelmeerländern vor, da sie mediteranes Klima brauchen zum überleben und sich zu vermehren.

Es gibt vereinzelte, eingeschleppte Sandmücken, wie auch Tsetze Fliegen, (welche beim Menschen Malaria auslösen)...vor allem im näheren Umkreis von Flughäfen.... Diese Tiere überleben aber nicht lange und vermehren sich bei uns auch nicht.

Und was meine Kommentare betrifft...das was ich schreibe, kommt aus eigener 40 Jahre langer Erfahrung durch Hundehaltung sowie diversen Schulungen, welche ich als Hunde-Trainer absolvieren musste....im Gegensatz zu einigen, die einfach was schreiben, um Punkte zu sammeln. ( Bezieht sich nicht auf Dich )

Kommentar von xttenere ,

Fehler meinerseits....nicht Tsetse Fliege....Moskitos, welche Malaria übertragen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten