Frage von acidfairy, 105

Braucht man in Deutschland mehr Auszubildene oder Studenten?

Die Frage ist auf die Berufsmöglichkeiten später bezogen.
Ist eins davon im Vorteil ?
Bitte um begründete Antwort!

Gibt es ein Übermaß von eins der beiden oder Statistiken die einen Verlauf der Anzahl dieser Größen aufzeigen?

Antwort
von zalto, 56

Man braucht beides - die Babyboomer-Generation (1955-1969) geht in den nächsten 20 Jahren komplett in den Ruhestand!

Was die Entscheidung für Ausbildung vs. Studium betrifft: mach es nicht an Statistiken fest. Die besten werden immer einen Job bekommen - die schwächsten nie. 

Wenn Du das Zeug hast zu studieren, dann studiere. Allein schon wegen des globalen Wettbewerbs. Wenn Dir die Theorie schwer fällt und Du aber praktisch veranlagt bist, dann mache eine Ausbildung.

Antwort
von Rubezahl2000, 60

Das kann man doch nicht so pauschal beantworten!
Das kommt doch u.a. auf die Fachrichtung an und natürlich wie gut man ist in seinem Job.

►Z.B. Studenten von Geisteswissenschaften haben in unserem Land ganz schlechte Berufsaussichten. Die werden auf dem deutschen Arbeitsmarkt nicht wirklich gesucht.

► Z.B. Studenten von Ingenieurwissenschaften, Informatik, Mathematik,… werden nach ihrem Abschluss ganz dringend gesucht auf dem Arbeitsmarkt. Davon gibt's viel zu wenige.

Antwort
von JoachimF, 15

Mann braucht bei beidem gute Leute. Nicht anspruchsvolle, faule Kräfte, sondern clevere, fleißige Leute, die Arbeit sehen, anpacken, mitdenken etc. Dann kann man mit Lehre oder Studium Karriere machen. Die anderen werden auch mit supertoller Ausbildung/Studium nie was erreichen.

Antwort
von voayager, 15

ist alles abhängig vom jeweiligen Beruf- dieser wiederum ist abhängig vom Marktbedarf hierfür

Antwort
von BiggerMama, 57

kommt drauf an, um was für ein Fach es geht, und was für Begabungen Du hast.

Es werden viele Auszubildende gesucht. Das hat auch damit zu tun, dass in der letzten Zeit sehr viel junge Leute studieren wollen.

Wenn ich aber daran denke, dass viele gut ausgebildete Menschen nur mit Mindestlohn auskommen müssen, bezweifle ich, dass eine Ausbildung in jedem Fall etwas bringt.

Ob sich das wirklich lohnt, ist sehr stark vom Ausbildungsberuf abhängig. Ich kenne mich nicht so gut darin aus, aber ich denke, dass es sich bei den gut bezahlten Ausbildungsberufen um zumeist technische Berufe wie z. B. Mechatroniker oder Nischenberufe wie z.B. Restaurator handelt.

Es gibt aber auch Berufe, für die man studiert haben muss, die nicht allzu gut bezahlt werden.

Seit Jahren ist die Rede davon, dass in den technischen Berufen der Nachwuchs fehlt. Seit wann das genau war, ist mit nicht bekannt, jedenfalls wird schon seit mehreren Jahren gesagt, dass uns in 10 Jahren die Ingenieure fehlen. Wenn mich nicht alles täuscht, sind diese 10 Jahre schon vorbei.

Antwort
von PurpurSound, 14

Eine reichlich seltsame frage, denn wie sollte man nach welchen kriterien hier statistisch vorgehen? As man heute braucht kann mirgen schon out sein, und in die zukunft hat noch keiner wirklich geschaut :-)

Wenn du die möglichkeit hast studiere, und zwar um dich selbst weiterzubringen und nicht nur in hinsicht auf berufschancen... lg max

Antwort
von barfussjim, 29

Innerhalb der jeweiligen Fachrichtung hat ein Studium immer Vorteile gegenüber einer Ausbildung. Ein Arzt hat viel bessere Karrierechancen und Verdienstmöglichkeiten als eine Krankenschwester, gleiches gilt für den Wirtschaftswissenschaftler vs. Kaufmann, Diplom-Ingenieur vs. Handwerker / Facharbeiter. 

Antwort
von josef050153, 21

Das kommt auf das Fach an.

Studium der tibetanischen Musik - Aussichten eher schlecht.

Lehre Kraftfahrzeugmecaniker - Aussichten eher gut

Lehre Feilenhauer - Aussichten eher schlecht.

Antwort
von Knoerf, 49

Lehrlinge. Studieren will heutzutage eh nur noch jeder weil jeder denkt man würde dann angemessen bezahlt werden. Nicht bedacht wird dabei, dass man den Master erstmal in der Hand haben muss und es dann zuviel Konkurrenz auf den jeweiligen gutbezahlten Job gibt.

Kommentar von acidfairy ,

Konkurrenz gibt es doch bei jedem gutbezahlten Beruf. egal ob der Weg dahin über ein Studium geht oder nicht

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