Im Zeitalter des Internets ist es doch einfach sich auch fremden Menschen anzuvertrauen. Sieht man ja hier, völlig anonym bekomme ich Hilfe bei Problemen. Denkt ihr der Mensch kann sich so entwickeln, dass ihm der virtuelle Kontakt völlig ausreicht?
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NEIN, ich denke mal nicht, dass der virtuelle Kontakt ausreicht. Eine Hand voll Freunde im realen Leben ist durch nichts zu ersetzen.
...ein Freund, ein guter Freund ist das beste was es gibt auf der Welt.... (schönes Lied) und es stimmt!!!!
Lollipop93 am 10. Oktober 2007 18:54 Genau der Meinung bin ich auch.

Natürlich braucht man auch und gerade heute Freunde.
Das bedarf keiner Erklärung und wer das nicht versteht, hat keine Freunde verdient.
Freunde sich immer wichtig, vielleicht wichtiger denn je!!
Ich vertraue zunächst nur den Menschen, die ich persönlich kenne, denen ich vertrauen kann und die auch mir vertrauen. Man/frau braucht Freunde, ganz klar! -Was diese Plattform angeht: ich vertraue, aber prüfe.- Virtuelle Kontakte werden mir persönlich nie ausreichen!
Freunde,denen man in die Augen schauen kann sind durch nichts zu ersezen! Trink mal mit Jemand im Internet eine Flasche Rotwein am Weiher und schau der Sonne beim untergehen zu !

Klar kann er sich so entwickeln, aber wollen wir das? Mal ehrlich, möchtest Du selber keine Freunde mehr haben? Und können Freundschaften nicht auch über das Netz entstehen? Generell braucht der Mensch Kontakt mit anderen Menschen, wie auch immer dieser aussieht. Ohne Freunde geht es sicherlich nicht. oder willst Du Dich für einen Selbsttest zur Verfügung stellen? ;)

Ein realer sozialer Kontakt ist durch keinen virtuellen Kontakt zu ersetzen. Es ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass über das Netz eine solche Freundschaft entstehen kann. Aber es fehlt die Gestik und Mimik, die einen Menschen letztlich ausmachen; und nicht nur das geschriebene Wort.
Menschen, die sich schwer damit tun, sich Anderen mitzuteilen, gerade wenn es schwerwiegende Probleme sind, bietet das Netz natürlich im Schutz der Anonymität wesentlich grössere Chancen, Hilfe zu bekommen.
Für mich persönlich gibt es allerdings nichts Schöneres, als gemeinsam in einer netten Runde beisammen zu sitzen und über Gott und die Welt zu reden, gemeinsame Erlebnisse zu teilen und auch die Veränderungen anderer Menschen erleben zu dürfen.

Mehr denn je!
In dieser so anonymen Welt, sind echte Bindungen das, was das Leben lebbar macht!
krauthexe am 10. Oktober 2007 19:49 So ist es.

Ich hatte eine sehr schwere Zeit hinter mir und bin noch nicht ganz durch. Hätte ich keinen Freundeskreis, hätte ich mich aufgegeben. Es ist ENORM WICHTIG Freunde zu haben!! Eine Schulter zum anlehnen, zum ausweinen, aber auch zum lachen, mit ihnen zusammen feiern undundund.. Ein Gedicht:
Wann Freunde wichtig sind...

Was ist denn, wenn du jemanden brauchst, z.B. bei der Kinderbetreung, wenn du mal krank bist. Oder bei irgend einer anderen Sache, wo dir kein "virtueller Freund" helfen kann. Im Internet bekommst nur nur Hilfe in Form von Rat o.ä., wenn aber mal wirkliche Hilfe gebraucht wird versagt das Internet.
Ich pflege keine Freundschaften mit dem Ziel, dass man/frau mir im Notfall auch hilft. Das Prinzip "Do, ut des." hat meiner Meinung nach mit Freundschaft wenig zu tun. Das kommt dann von ganz allein...

Ja, man braucht noch Freunde - da braucht man auch nicht nach der heutigen Zeit fragen, die braucht man zu jeder Zeit.
Nein, der virtuelle Kontakt reicht nicht aus. Es sei denn man will als psychisches und gesellschaftliches Wrack früh sterben. Glaube nicht, dass jemand ernsthaft behaupten kann, KEINEN Kontakt zu richtigen Personen zu wollen.
Dennoch sind virtuelle Freundschaften nichts schlechtes. Ich habe einige Freunde durch Online-Games kennengelernt, mit denen ich mich noch heute im RL treffe.
Ich habe ein paar Freunde, jede Menge Bekannte und dann, ganz weit hinten, kommen die Gelegenheitstreffs aus dem Internet.

Eindeutig ja, denn leibhaftige Menschen sind doch etwa ganz anderes als irgendwelche sehr flüchtigen und anonymen Internetkontakte.
Internetbekanntschaften bleiben oberflächlich, auch wenn man sich über tiefgehende Themen austauscht. Es sind virtuelle Personen, von denen man sich ein Bild macht, ohne sie zu kennen. Die Mimik, wenn Dir jemand bei einem tiefgehenden Gespräch gegenübersitzt, ist durch nichts zu ersetzen. Oder ein Knuddler, wenn es einem schlecht geht. Internet macht oberflächlich. Meine Meinung.
Internetbekanntschaften bleiben oberflächlich, auch wenn man sich über tiefgehende Themen austauscht. Es sind virtuelle Personen, von denen man sich ein Bild macht, ohne sie zu kennen. Die Mimik, wenn Dir jemand bei einem tiefgehenden Gespräch gegenübersitzt, ist durch nichts zu ersetzen. Oder ein Knuddler, wenn es einem schlecht geht. Internet macht oberflächlich. Meine Meinung.

Der Mensch ist nach wie vor ein Herdentier. Er braucht die Herde sonst wird er krank.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß das Internet persönliche Freundschaften ersetzen kann. Dem Internet wird man ja kaum seine GANZ persönlichen Probleme diskutieren. Hinzu kommt, daß es dadurch zu einer ziemlich starken Vereinsamung kommt.
Ja Freunde sind das wichtigste auf der Welt. Brauche nicht viele Freunde. Doch die die ich habe sind Tag und Nacht für mich erreichbar.Können mit mir lachen und weinen, mit mir reden und schweigen. Nehmen mich in den Arm und retten mich so vor manchem Untergang. Mein Leben wäre arm und trostlos ohne sie.Kein Internet kann sie ersetzen.