Sender am 10.01.2008 um 22:19 Uhr
Ich hatte angenommen, Gleitsichtbrillen wären schwierig zu handhaben. Die sind doch für Computerarbeit völlig ungeeignet?
Wer kennt sich aus?

Das klappt sehr gut. Es kommt eben darauf an, ob man überhaupt mit einer Gleitsichtbrille klarkommt. Wenn das der Fall ist, dann gibt es auch keine Probleme am Computer.

Ich hab eine und keine Probleme am PC.
Eine normale täte es auch, weil die Entfernung zwischen Tastatur und Bildschirm nicht so gross ist.
Ist bei mir genauso.

Gleitsichtbrillen sind irgendwo Geschmackssache. Man muß einen guten Optiker haben und versuchen sich dran zu gewöhnen. Man muß anders gucken, den Kopf mehr bewegen, weil man ein verändertes Gesichtsfeld hat. Da ist nicht jeder zu in der Lage. Einigen wird schwindlig. Bei anderen ist es Gewohnheit. Außerdem dürfen die Brillengläser nicht zu schmal sein.
HelmutRn am 10. Januar 2008 22:57 Diese Probleme gab es bei den ersten Gleitsichtbrillen. Mein Optiker hat mir damals erzählt, daß manche 3 Monate zum Eingewöhnen bräuchten. Heute macht das gar keine Probleme mehr.
vampire am 11. Januar 2008 09:11 Weil DEIN Optiker das sagt?

ein kollege von mir hat so eine gleitsichtbrille, er kann damit wunderbar vom bildschirm zum notizblock gleiten. :o))

Ich zum Beispiel könnte am Computer nur mit Gleitsichtbrille arbeitn. Oder ganz ohne Brille. Mit einer normalen Brille zum Weitsehen,könnte ich nichts auf den Bildschirm erkennen, also Gleitsicht oder keine! Glücklicherweise bin ich in der Lage ohne Brille zu lesen!

Hatte bei der Umstellung vor einigen Jahren auf Gleitsichtbrille gar keinen Unterschied gemerkt. Den Bildschirm sehe ich immer mit dem oberen Bereich der Brille. Die Tastatur (kann nicht blind schreiben) je nach Entfernung mit Nah- oder Fernbereich. Geht automatisch und problemlos.
Ich habe eine Gleitsichtbrille für nah und fern.
Am Computer kann ich sie aber nicht verwenden, da die optimale Sichtstärke bei einem Abstand von ca. 70 cm genau zwischen dem Fern- und Nachsichtbereich liegt. Ich benutze daher beim Computerarbeiten gar keine Brille. Das ergibt zwar noch nicht ein 100 % ideales Sichtfeld, aber es ist ausreichend gut.

ich ab eine für bildschirm ( 80cm entfernt) und fernseher ( 4m entfernt) klappt hervorragend

habe seit vielen jahren eine brille mit zwei stärken, aber die variante mit der deutlichen absetzung der stärken im brillenglas. jetzt merke ich manchmal, dass ich hin und her wechsele zwischen den beiden stärken, wenn ich auf dem bildschirm alles deutlich erkennen will. allmählich bereite ich mich auf den gedanken vor, eine neue brille mit insgesamt drei verschiedenen stärken zu besorgen. das ist mir von anderen computer-nutzern empfohlen worden. also eine neue extra stärke der brille zwischen fern und nah, für die erkennung des bildschirms.

Ich arbeite als Systemprogrammierer bis zu 10 Stunden pro Tag am Computer und brauche eine Gleitsichtbrille. Für den Arbeitsplatz hat mir mein Optiker sogenannte "Office" - Gläser empfohlen. Das sind keine "echten" Gleitsichtgläser, sondern Lesebrillengläser mit erweitertem Arbeitsbereich. Vorteil: Der Bereich in der Nähe und in der "Halbferne", also bis 4 Meter ist breiter als bei normalen Gleitsichtgläsern. Das Sehen ist angenehmer, man muss nicht den Kopf hin und her bewegen, wenn man seitlich etwas scharf sehen will. Nachteil: Die Ferne ist leicht unscharf, Autofahren wäre also mit diesen Gläsern nicht möglich. Für meine PC-Arbeit sind Office Gläser ideal. Für alles andere trage ich meine "normale" Gleitsichtbrille.
Hallo Sender,
es gibt ja schon einige Erfahrungsberichte,aber ich versuche die Sache einmal von der Optik zu betrachten.
Eine normale Brille ist darauf ausgelegt auf Entfernung gut sehen zu können. Damit man auch gut lesen kann gibt es Brillen mit 2 Brennweiten oder die Gleitsichtbrillen, die einen Übergang zwischen zwei verschiedenen Brennweiten (Fern- und Nahsicht) bieten. Oft ist der Abstand zum Monitor anders, als zum Lesen. Gleitsichtbrillen scheinen also die ideale Lösung zu sein, da sie auf verschiedene Entfernungen benutzt werden können.
Das hat jedoch einen Haken, häufig stehen die Monitore in Augenhöhe und nicht wie es ideal wäre, dass der Blick darauf leicht nach unten gerichtet ist. Wer also den Monitor in Augenhöhe hat wird mit der Gleitsichtbrille auch Probleme haben, weil er den Kopf in den Nacken legen muss, um gut sehen zu können!
Für diesem Fall gibt es spezielle "Computerbrillen" die für den Monitorabstand optimiert sind. Eventuell haben sie auch 2 Brennweiten, damit man mit Ihnen auch gut lesen kann (um etwas abzuschreiben).
Ich hoffe dieser Beitrag kann die Meinungsvielfalt etwas relativieren und eine Entscheidungshilfe geben.
Grüße PeterBo
Sender am 14. Januar 2008 04:33 Besten Dank.

Es gibt spezielle Gelitsichtbrillen mit breiterem Progressivkorridor. Geh mal zum Augenoptiker, der hat so was. Diesen Brillen sind aber nicht für die normal Nutzung geeignet.
Das sehe ich wirklich ganz anders.#
Steht Dir frei, eine diesbezügliche Antwort zu schreiben ;-)