Frage von Juli277di, 840

Braucht man Freunde für ein erfülltes glückliches Leben?

Guten Abend liebe Community, Ich bin ein kurz vor dem Abitur stehender junger Mensch, der noch vieles sehen will und neugierig ist. Ich sehe die Schulzeit bedauerlicherweise als etwas an, was nicht dazu beigetragen hat, mich optimal entwickeln zu können. Ich würde mich selbst als ein eher introvertierten, belesenen Menschen beschreiben. In der Schule traf ich viele nette Mitmenschen, jedoch konnten sich keine Freundschaft davon dauerhaft erweisen. Da mach ich mir auch selbst einen Vorwurf, denn dafür bin ich bestimmt zum Teil auch selbst verantwortlich. Mir fällt es nicht sehr leicht, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten und bin oft (zu) sehr misstrauisch. Kurz gesagt: Ich habe immer noch (!) keinen "richtigen" Freund fürs Leben für mich mich finden können. Viele Leute werfen mir vor, ich sei zu verletzlich und habe zu viel Selbstzweifel. Für mich ist es jedoch sehr wichtig, sich stets selbst zu hinterfragen. Ich bin manchmal verzweifelt, wenn ich all die glücklichen Menschen auf den Einkaufsstraßen sehe, die so viele Freundschaften schließen konnten. Habt ihr diesbezüglich Ratschläge für mich? Was soll ich tun? Muss man überhaupt Freunde im Leben haben? Was ist für Euch ein richtiger Freund und wie viele kann man überhaupt haben? Ich denke, dass Vertrauen die Basis darstellen muss.

Ich danke Euch Julian

Antwort
von Kasumix, 521

Ich bin auch eher ein Einzelgänger, schon seit Kindertagen. Zwar hatte ich immer viele Menschen... Kinder, andere Jugendliche oder heute eben Erwachsene um mich - zeitweise gab es auch intensive Freundschaften... aber um glücklich zu sein, brauchte ich das noch nie.

Zeitweise vermisse ich es stark... an anderen Tagen bin ich aber auch wieder froh, dass ich mich nach niemandem richten muss... und selbst wenn es wieder intensiven Kontakt gibt, dann ziehe ich mich von alleine zurück ^^ Weil ich das selbst nicht so kann...

Also ich kann mich gut in dich hinein versetzen.

All diese Gedanken sind gut. Aber: sich belasten eben auch.

Ich glaube, dass du irgendwann sehr wohl eine enge Bindung haben wirst und kannst... vllt. brauchst du aber auch nur einen Menschen, der dir eben ähnlicher ist, als die Meisten. Einen Menschen, der keine besonderen und persönlich hohen Anforderungen hat und der dich auch in keinster Weise für irgendeinen Zweck braucht.

Auch zurückhaltende Menschen finden Anschluss... aber dazu braucht es eben auch die Richtigen ;)

Ich seh Freundschaft wie Liebe als Magnet an... die, die sich anziehen, die finden sich auch und pappen dann ganz von allein aneinander. Bis dahin Geduld und selbst glücklich sein... denn nur wer Glück ausstrahlt, der zieht es eben an :)

Kommentar von carglassXD ,

Sehr gute Antwort! :-)

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 580

Hallo Julian :)

Es gibt tatsächlich Leute, die keine Freunde oder keine sozialen Kontakte brauchen, um glücklich & zufrieden zu sein -----------> Einzelgänger bzw. introvertierte Menschen, die das alles einfach nicht haben möchten bzw. ganz bewusst allein leben, gibt es und das durchaus in nennenswerter Zahl!

Das ist rein individuell!

Für mich sind meine Freunde allerdings super wichtig.. ein Leben etwa ohne meinen besten Kumpel, den ich seit der 1. Klasse kenne & mit dem ich heute sogar zweimal telefoniert habe, ohne meine "Kindergartenfreundin", die ich seit 1994 kenne & ohne ein paar andere Freunde aus der Berufsschulzeit kann ich mir nicht vorstellen :)

Antwort
von zippo1970, 215

Hallo Julian!

"Braucht man Freunde für ein erfülltes glückliches Leben"?


Das ist eine interessante Frage. Ist halt auch die Frage, was man unter Freundschaft und einem erfüllten glücklichen Leben versteht.

Als ich in deinem Alter war, hätte ich gesagt, dass ich sehr viele Freunde habe. Ich war in der Schule nicht der Unbeliebteste, war im Sportverein und meiner Kirchengemeinde aktiv. Ich hatte mir in dem Alter auch keine Gedanken über Freundschaft, und ihrer Definition gemacht. Damals war für mich jeder ein Freund, mit dem ich mich gut verstanden habe, und mit dem ich Zeit verbracht habe.

Aber aus heutiger Sicht, kann ich sagen, dass es Jugendfreundschaften waren, die über die Jugend hinaus, keinen Bestand hatten, bzw. hat sich mit den Jahren meine Sicht auf Freundschaft, und deren Definition verändert.

Ich habe heute, eine handvoll Menschen in meinem Leben, die ich als Freunde bezeichnen würde. Ich glaube, dass das schon ziemlich viele sind, und ich was das betrifft, ziemlich "gesegnet" bin.

Diese handvoll Freunde, sind Menschen, denen ich blind vertraue, mit denen ich über alles reden kann. Ich verbinde mit ihnen Ereignisse in meinem Leben, und jeder von ihnen hat mich auf eine gewisse Weise geprägt. Jeder von ihnen, hat mir geholfen, mich als Mensch weiter zu entwickeln. Es sind Menschen, die mir oft bewiesen haben, dass ich mich 100% auf sie verlassen kann. Es sind Menschen, denen ich nichts beweisen muss, die mich so mögen wie ich bin, auch mit meinen ganzen Unzulänglichkeiten und Fehlern. Sie stellen keine Erwartungen an mich. Höchstens Aufrichtigkeit, und Ehrlichkeit.

Mein ältester Freund kenne ich schon seit dem Kindergarten. Wir waren in einer Schulklasse. Interessanterweise waren wir in der Schule, alles andere als Freunde. Er hat mich als Kind, auch mal ziemlich verprügelt, und vor anderen Kindern gedemütigt. Wir wurden erst nach der Schulzeit Freunde. Aber dann die Besten.

Was ich dir damit sagen will? Du bist noch jung. Du hast noch alle Chancen, gute Freundschaften zu schließen. Und manchmal werden Menschen zu Freunden, mit denen man eher nichts zu tun haben wollte.

Natürlich kann man auch ohne Freunde glücklich sein. Ich habe Familie. Familie ist das wichtigste im Leben. Aber Freunde sind letztendlich die Familie, die wir uns selbst aussuchen.

Ich denke Freundschaften sind etwas sehr wertvolles im Leben. Und ein einziger echter Freund, ist viel mehr "wert", als 1000 gute Bekannte.

Ich bin, genau wie du, ein sehr selbstkritischer, und auch misstrauischer Mensch. Aber manchmal lohnt es sich, einem Menschen etwas "Vertrauensvorschuss" zu geben. Weil manchmal wird man auch positiv von Menschen überrascht.

Man kann sicherlich auch ohne Freunde leben. Aber man sollte nicht, wenn es sich vermeiden lässt. 

Von daher wünsche ich dir etwas mehr Mut, auf Menschen zu zugehen, die Kraft, etwas offener und weniger kritisch zu sein, und die Geduld, die alles im Leben braucht.

LG und alles Gute! :-)



Antwort
von Panazee, 206

Das ist schwer zu beantworten. In meiner Jugend und als junger Erwachsener hatte ich viele Freunde. Im Laufe der Zeit sind es immer weniger geworden, weil die Zeit einfach nicht reicht. Erst stressiges Studium mit Nebenjob, dann Beziehung und Vater geworden. Jetzt bin ich mit einer Frau zusammen, die selber zwei Kinder hat.

Mit drei Kindern, einer Frau und einer Arbeit ist die Zeit etwas knapp. Natürlich verbringe ich ab und zu Zeit mit Freunden, aber es ist nicht mehr so wie früher, dass man dauernd miteinander "abhängt". Da ist die Bindung nicht mehr so eng wie früher. Es fehlt auch die Spontanität, weil man ja immer alles vorher koordinieren muss. Die meisten meiner Freunde haben auch Kinder und Frau. Da muss man immer schauen, dass man Termine findet, wo man sich überhaupt treffen kann.

Wobei man sagen muss, dass meine Freundin gleichzeitig mein bester Freund ist.

Es gilt aber wohl immer, dass die Menschen unterschiedlich sind. Es gibt welche, die wollen möglichst wenig Kontakt zu anderen und andere wollen im Grunde dauernd von anderen umgeben sein.

Antwort
von Virginia47, 129

Hallo Julian, 

mir erging es in der Schule so wie dir. Ich hatte zwar zwei vermeintlich gute Freundinnen, die mich dann aber schwer enttäuscht haben. 

Es ist auch eine Frage der Definition, was man unter Freunden versteht. Manche nennen schon flüchtig Bekannte Freunde. Andere legen da mehr Augenmerk drauf, wie gut sie sich kennen und was sie sich anvertrauen würden. 

Vor einem halben Jahr hätte ich noch gesagt, dass ich zwei sehr gute Freundinnen habe. Die eine hat sich leider zum Jahreswechsel von mir verabschiedet. Und wir haben seither keinen Kontakt mehr. Das hat mich zwar enttäuscht. Aber es ist nun mal so, wie es ist. Zu der anderen Freundin habe ich unregelmäßigen Kontakt. Aber dennoch ist sie mir wichtig. 

Ich kann also ganz gut ohne direkte und intensive Freunde leben. Und denke dennoch, dass ich ein erfülltes Leben habe. 

Ich habe Kollegen, mit denen ich mich sehr gut verstehe. Die ich aber dennoch nicht als Freunde bezeichnen würde. 

Und der Vorteil ist, dass man niemandem Rechenschaft pflichtig ist. Man kann sein Leben so gestalten, wie man es selbst für richtig hält. Ohne Erklärungen abgeben zu müssen. 

Alles Gute

Virginia

Antwort
von Wolfnight, 126

Hierbei muss man zwischen oberflächlichen und tiefgründigen Menschen unterscheiden. Es mag vielleicht für dich so aussehen, als wären diese offenen Personen so glücklich und hätten sehr viele Freunde. Aber glaub mir, jemand wie du würde auf keinen Fall mit einem von ihnen tauschen wollen. Denn du an ihrer Stelle würdest merken, dass alle Beziehungen zu Freunden und häufig sogar zum Parnter nur an der Oberfläche kratzen. Diese Leute verbringen zwar Zeit miteinander, jedoch ohne dabei in die Nähe der Persönlichkeit des anderen zu kommen. Es entsteht kein Verständnis, kein Vertrauen. Nicht das Gefühl, dass du alles über diesen Menschen weißt, was seine Interessen sind, was ihn antreibt, was seine größten Ängste sind. Wenn du mal auf die Gespräche solcher Personen achtest, merkst du, dass sie sich nur über bedeutungslose Dinge unterhalten z.B. Aussehen, Trends, Bekannte, Beziehungspartner. Ich vermute, dass diese Menschen irgendwo das Gefühl von Einsamkeit haben, weil sie niemandem wirklich vertrauen können, aber sie können es nicht definieren und werden es nie können, solange sie nicht lernen, in die Tiefe zu schauen, auf alles, was wirklich zählt.

Ich bin der Ansicht, dass man sich in der heutigen Zeit glücklich schätzen kann, einen wahren Freund zu haben. Gespräche mit ihm oder ihr führen zu können, über die du am Abend noch nachdenkst. Das Gefühl haben, dass dieser Mensch dich auf allen Ebenen ergänzt, dich versteht, akzeptiert wie du bist und respektiert. Ich habe das Glück, solchen Menschen begegnet zu sein. Aber es hat seine Zeit gedauert. Ich war schon immer ein Außenseiter und konnte mit Leuten in meinem Umfeld überhaupt nichts anfangen. Deswegen fing ich an zu glauben, dass es an mir liegt. Doch das stimmt nicht. Ich bin eben einfach anders als die meisten. Trotzdem nicht so anders, dass es nicht irgendwo auf der Welt Menschen gibt, die genau zu mir passen :)

Bei dir wird es genau das gleiche sein. Natürlich kann man glücklich sein, wenn man allein ist. Du wirst vermutlich sogar eher unglücklich, wenn du nur oberflächliche Menschen um dich hast, die sich eigentlich überhaupt nicht für dich interessieren. Ich würde dir raten, dich jetzt auf dich selbst zu konzentrieren. Versuche, dich weiterzuentwickeln, deine Schwächen aufzudecken, sie zu verzeihen und an ihnen zu arbeiten. Vor allem, werde den Gedanken los, dass irgendetwas nicht mit dir stimmt. Es ist gut, anders zu sein. Irgendwann werden die Menschen in deinem Leben auftauchen, die perfekt zu dir passen. Und das ganz von selbst. Ihr werdet euch anziehen.

Ich hoffe, es stört nicht, dass ich meine philosophische Ader raushängen lassen habe :D

Antwort
von Mewchen, 279

Nein, du brauchst nicht unbedingt Freunde um glücklich zu sein. Zumindest dann nicht, wenn du ein Einzelgänger bist und dich das Glück anderer nicht belastet oder deren Treiben schlichtweg nicht interessiert.

Ein Beispiel für einen solchen Menschen ist meine Schwester. Sie hat keine Freunde, hat ihren Job und das reicht dann auch wieder mit dem Menschenkontakt. Sie ist damit happy.

ABER: Du bist definitiv nicht so ein Mensch. Das lese ich aus deinem Text schon heraus. Du wirst traurig, wenn du andere glückliche Menschen siehst, vllt auch wenig neidisch, du warst bestrebt mit deinen Mitschülern Freundschaften aufzubauen, was leider nicht funktionierte...

Das zeigt mir eindeutig, dass du ein sehr soziales Wesen bist, dass genau die gleichen Probleme wie ich auch habe. Mittlerweile habe ich allerdings Freunde, nicht viele, aber es sind echte Freunde.

Das wirst du unter Garantie auch haben. Ein Tipp: Nimm die Schulzeit nicht als Maßstab. Das ist ein völlig anderes soziales Umfeld als es die Uni oder die Ausbildung sein wird.

Antwort
von MeGusta97, 194

Ich hatte als ich noch in der Schule war auch wesentlich mehr Freunde als heutzutage. Mittlerweile habe ich nur noch wenige Freunde, kann aber absolut sicher sein dass es auch wirklich Menschen sind die den Kontakt zu mir halten wollen. Der Rest war eben leider nur eine Gruppe flüchtiger Bekanntschaften, ich denke diese "Freunde" hat jeder mal im Leben.

Jeder Mensch ist anders und einige Leute fühlen sich ohne Freunde einfach wohler, was wohl auch irgendwie auf Misstrauen zurückzuführen ist. Ich zum Beispiel habe zwar ein paar Freunde, aber ich unternehme auch liebend gern mal was alleine und ich brauche um ehrlich zu sein sehr viel Zeit für mich allein da ich es irgendwie nicht ertragen kann in Gesellschaft vieler Leute zu sein.

Richtig gute Freundschaften kann man aber nicht erzwingen das weiß ich aus eigener Erfahrung. Wichtig ist aber dass man auch selbst immer ein guter Freund ist.

Antwort
von ExhilarantOne, 63

Hallo Julian. Ich habe keinen der Antworten unten gelesen um mein persönliches Statement abgeben zu können, ohne eine andere Meinung besser zu finden.

Ich habe in meinem Leben schon viele "beste" Freunde gehabt. "Wer euch als Freunde hat, braucht keine Feinde mehr." Nach diesem Motto denke ich heute über diese Menschen. Ich habe aufgehört auf andere Menschen zu bauen. Intoleranz, Verständnuslosigkeit, Desinteresse, Verachtung und weitere mir unsympathische Eigenschaften brachten diese Menschen hervor.

Des weiteren lebt man sich nach einer Zeit eh auseinander und wird für einander uninteressant. 

Ich beschäftige mich lieber mit meinem Partner oder meiner Familie. Diese Menschen sind die einzigen, auf die ich mich noch verlassen möchte. 

Antwort
von TrueSolitaire, 85

Ich habe für mich selbst erkannt, dass eine Freundschaft haben damit zusammenhängt, wie gut man sich selbst täuschen kann.

Es wäre schön, wenn es Menschen gäbe, die einfach nur mit einem befreundet sein wollen, weil man ein netter Kerl ist und man einfach gut miteinander auskommt.

Vielleicht gibt es das - dann herzlichen Glückwunsch.

In den meissten Fällen, wird man aber nur deswegen "befreundet" sein, weil man den anderen Cool findet, also um sein eigenes Ansehen anzuheben. Man himmelt sein Idol an, weil man die Eigenschaften des Anderen als erstrebenswert betrachtet.

Und andersrum lässt das Idol jemanden mit sich befreundet sein, weil eine grosse Anhängerschar das Selbstwertgefühl hebt nd den Marktwert weiter steigert.

Das Eine wie das Andere kann einen Menschen zufrieden machen.

Kommentar von Wolfnight ,

Ich wünsche dir, dass du einen besonderen Menschen findest, der deine Ansicht verändern kann :)

Kommentar von TrueSolitaire ,

Ich habe schon genug besondere Menschen getroffen. Dadurch bin ich ja erst zu dieser Ansicht gekommen.

Kommentar von Wolfnight ,

Dann aber besonders im negativen Sinn. Bitte übertrage denjenigen nicht gleich auf alle anderen. Ja, es sind wirklich viele so. Trotzdem gibt es noch ein paar, die da anders denken. Pass nur auf, dass du sie erkennst, wenn du auf sie triffst.

Antwort
von aicas771, 211

Jeder Mensch braucht einige Kontakte zu anderen Menschen. Die einen brauchen mehr, die anderen brauchen weniger. Die einen bevorzugen viele aber oberflächliche Kontakte, die anderen bevorzugen weniger, aber intensive Kontakte.

Du scheinst wenige intensive Beziehungen zu anderen Menschen zu bevorzugen. Deshalb beschäftigt dich auch die Frage nach einem "richtigen" Freund, mit dem du viele Meinungen, Ansichten und Interessen teilst.

So jemanden zu finden, ist nicht einfach, weil du ja über längere Zeit oft mit Menschen zusammen sein musst, um zu erkennen, ob da jemand passendes dabei ist.

Das ist ähnlich wie bei der Suche nach einer Freundin bzw. Lebenspartnerin.

Suche dir einen Verein, eine Interessengemeinschaft und gehe längere Zeit regelmäßig dort hin. Dann wirst du schon sehen, ob jemand passendes dabei ist.

Antwort
von Adam47, 155

Du hörst Dich sehr gekränkt und enttäuscht an. Aber eine sehr intelligente Frage die du da stellst! Ich komme aus der DDR und meine "Freunde" haben mich 1981 auch an die Stasi verraten. In solchen Momenten fühlt man sich machtlos, tarurig, träge...

Antwort
von Janettx, 102

Hey,

Ich bin der Meinung,dass man im Leben nur eine/n wahre/n Freund/in haben kann.Ich bin persöhnlich eher die Einzelgängerin,weil dich eh irgendwann jeder verarscht oder dich kränkt.

Antwort
von nowka20, 74

der mensch benötigt für ein erfülltes leben zeiten der einsamkeit und zeiten von geselligkeit

Antwort
von nationalskull89, 110

hi,

ich finde deine Einstellung oder deinen Umstand eigtl viel besser als Leute die denken hunderte Freunbde zu haben & wenn es drauf ankommt is Niemand da.

Solange man nicht "isoliert" lebt (man verlässt nicht da shaus, hat keine familie usw) ist dein Umstand total in ordnung.

Man kann Freundschaften eben nicht erzwingen. Bist noch so jung. der ein oder andere wird sicher noch kommen ;) Lg.


Antwort
von free12345, 196

Wahre Freunde sollte man haben ,aber die sind schwer zu finden !! ich hatte das Glück das ich gleich in meinem Kindergarten auf einen Menschen gestoßen bin mit dem ich 12 jahre später immer noch befreundet bin er ist mein bester und wenn du welche finden willst dann raus auf die straße los! 

Antwort
von MilaOs98, 106

Also ich wäre ohne Freunde sehr unglücklich!

Auch wenn der Rest im Leben stimmt.

Antwort
von JanfoxDE, 17

Ich denke das man keinen Freund braucht um ein erfülltes Leben zu haben. Da selbst Animefreaks (Hikkikomoris) sehr glücklich sind, ist dies ein Beweis.

Antwort
von indiskret, 67

Auf deine Frage gibt es ein einwandfreies Ja von mir. 

Der Mensch ist nicht dafür geschaffen, allein zu sein. Er hat von Geburt an die Sehnsucht nach aufrichtiger Freundschaft, Nähe, Zuneigung und Liebe, die durch einen Partner oder Freund gestillt werden kann. Natürlich sind da auch Enttäuschungen vorprogrammiert. 

„und bin oft (zu) sehr misstrauisch“ aufgrund schlechter Erfahrungen oder weshalb?

Ich bin manchmal verzweifelt, wenn ich all die glücklichen Menschen auf den Einkaufsstraßen sehe.“ Merke dir eines: man schaut den Menschen nur vor den Kopf, nicht hinein! Du kannst also nicht wissen, ob sie glücklich sind. 

„wie viele kann man überhaupt haben?“ Ein einziger richtiger Freund reicht vollkommen.

Leider gibt es heutzutage viele Menschen, die sich fast nur noch um sich selbst kümmern. Egoisten halt! Die sterben einsam und allein!

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community