Frage von BabyShay,

Braucht man Fleisch für die Gehirnentwicklung?

Hallo

Ich hab hier einen sehr ausführlichen Link darüber gefunden, ob man Fleisch nun braucht oder nicht und fühle mich in meiner Meinung bestätigt, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob Fleisch auch für die Gehirnentwicklung eine wichtige Rolle spielt, also in der Gegenwart.

http://www.ama-marketing.at/home/user/6/Fleisch/Expose_Fleisch.pdf

Wie ich schon oft gelesen habe, hat die vegetarisch Ernährungsform sehr viele Vorteile und vieles kann aus Fleisch "ersetzt" werden und wird für jeden empfohlen, das verwirrt mich und ich hoffe auf Rat. Ich interessiere mich sehr für die Ernährung, auch weil hier seriöse Links gepostet wurden. Mir geht es auch nicht um iwelche Fleischesserei vs. pflanzliche Kost, das ist jedem selbst überlassen, mir geht es um die gesundheitlichen Aspekte und ja, ich diskutiere gerne :-) , aber möchte auf keinen Fall, dass man sich als Vegetarier provoziert fühlt und in die falsche Richtung gehen, finde den Link einfach sehr aufschlussreich und bin wie gesagt, auch etwas verwirrt.

Liebe Grüsse

Antwort von buntbarsch79,
15 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo, als promovierter Biologe möchte ich Dir sagen, dass man in der Anthropologie lehrt, dass sich das sehr große Gehirn des Menschen erst durch die vermehrte Aufnahme von Fleisch/tierischem Protein entwickeln konnte. Die Evolution des Hirns fand mit einer Ernährungsumstellung statt. Die menschenähnlichen Wesen wanderten aus dem Urwald in die afrikanischen Savannen, reich an Wild. Dies sind jedoch evolutive Vorgänge über viele Tausend Jahre.

Die moderne Welt kennt zahllose Beispiele von Extremisten: Eskimos ernähren sich fast nur von Fleisch. Inder fast nur von Gemüse. Beide Kulturen entwickeln sich gut. Generell gilt zu sagen, dass es ein ordentliches Stück Arbeit ist, die ganzen Stoffe des Fleisches zu ersetzen. Ich kenne keinen Vegetarier, der das wirklich macht (x-mal im Monat Hülsenfrüchte, so und so oft Fisch, oder statt dessen Algen, jeden Tag ne halbe Hand voller Nüsse etc...das macht doch keiner). Daher halte ich den reinen Fleischverzicht ohne Ausgleichsmassnahmen nicht für sonderlich gesund, und eine Ausgewogene Ernährung für deutlich besser. Ich esse einmal die Woche Fleisch von guter Qualität.

Kommentar von Hutzelprutzel,

und 6 tage kein fleisch?

keine wurst, kein schinken, kein döner, burger, currywurst, gar nichts?

nicht mal son bissel hack in bolongnese?

Kommentar von Kristall08,

nicht mal son bissel hack in bolongnese?

Gerade die finde ich auch besonders widerlich. Tomatensoße geht hervorragend ohne.

Kommentar von BabyShay,

für einige auf dauer aber zu eintönig, einige menschen brauchen hin und wieder etwas fleisch, daran ist doch nichts verwerfliches. ob es nun allein an den gelüsten oder am bedarf der nährstoffe liegt, darf sich jeder selbst beantworten, bei mir würde es nicht gehen, obwohl ich mich verdammt gesund ernähre.

kenne selten jemanden, der soviel gesundes in sich reinstopft wie ich, deshalb hab ich auch so gute blutwerte, bin sehr kräftig ( nicht übergewichtig!!!) und kann meinen tagesablauf gut bewältigen :-) ich bin der meinung, dass sich ein gesunder körper holt was er braucht, hab auch nicht täglich lust auf gurkensalat, aber hin und wieder schon ;-)

Kommentar von Abahatchi,

Hallo, als promovierter Biologe möchte ich Dir sagen, dass man in der Anthropologie lehrt, dass sich das sehr große Gehirn des Menschen erst durch die vermehrte Aufnahme von Fleisch/tierischem Protein entwickeln konnte.

Als Wilderer in Afrika weiß ich, daß ein Elefantengehirn drei mal so viel Masse hat als das eines Menschen. Soviel ich weiß, fressen Elefanten kein Fleisch.

Kommentar von Paschulke82,

Du kennst nicht meine Veggiebolognese. Mir haben schon 3 Fleischies gesagt, dass sie besser als die herkömmliche ist ;)

Kommentar von Paschulke82,

Was den ersten wissenschaftlichen Teil betrifft, gebe ich dir recht. Dadurch, dass der Mensch bei Nährstoffknappheit auf Fleisch ausweichen konnte, war definitiv ein Vorteil.

Deine persönlichen Erfahrungen kann ich allerdings nicht teilen. Eine ausgewogene vegetarische Ernährung ist keineswegs komplizierter. Diese Ernährungsform hat viele gesundheitliche Vorteile, jedoch müssen kritische Nährstoffe ebenso wie bei einer Mischkost aufgenommen werden. Selbstverständlich gibt es auch viele Vegetarier, die sich nicht ausgewogen ernähren. Genau so gibt es aber auch Fastfoodjunkies unter den Allesessern.

Allerdings erreichen Veggies deutlich häufiger die empfohlene Verzehrmenge Obst und Gemüse. Zudem nehmen sie seltener mehr als die empfohlene Nahrungsenergiemenge auf (Übergewicht), die Fettmenge ist niedriger als die der Durchschnittsbevölkerung, es wird mehr Beta Carotin, Folat und Biotin, Magnesium sowie Vitamin B1, C und E aufgenommen als die Durchschnittsbevölkerung. Auch Ballaststoffe werden mehr aufgenommen. Auch Bioaktive Substanzen, vor allem sekundäre Pflanzenstoffe werden mehr aufgenommen.

Sicher sollten auch Vegetarier ein wenig auf kritische Nährstoffe achten, aber im Schnitt sind sie gesundheitlich eher mit Seltenfleischessern (wie dir) auf eine Stufe zu stellen, als mit dem Durchschnittskonsumenten.

Kommentar von Mandava,

Tomatensoße geht hervorragend ohne.

Da gibts auch genügend Ersatzprodukte für, z.B.: http://www.gefro.de/cms/Sossen/Sauce-Bolognese/737.php (Die Packung mache ich derzeit leer. Man sollte nur etwas weniger nehmen als angegeben sonst wird es zu würzig und schmeckt komisch. Ich mach das immer in Verbindung mit Tomaten aus der Dose um ein bisschen Frische reinzukriegen ).

Kommentar von gansh,

Extremisten: Eskimos ernähren sich fast nur von Fleisch. Inder fast nur von Gemüse. Beide Kulturen entwickeln sich gut.

gute entwicklung????halte ich nicht für erstrebenswert!

Kommentar von Annemaus85,

Aufwändig finde ich es persönlich auch nicht und investiere auch nicht mehr Zeit als früher (wir haben schon immer täglich gekocht und bereiten teilweise aufwändige Sachen zu, ist einfach unser Hobby (wäre aber auch nicht für jeden notwendig)). Ich bin dann wohl die "Ausnahme", die sich regelmäßig von Hülsenfrüchten, Nüssen und Omegafettsäuren aus Ölen, sowie auch ansonsten abwechslungsreich ernährt. ;) Abgesehen davon, dass sich Mischköstler, die alle Mineralien und Vitamine ausreichend bekommen und gesund leben wollen, GENAUSO bewusst ernähren sollten. Das ist keine Frage der Ernährungsweise.

Kommentar von BabyShay,

vielen dank für deine antwort, allerdings bin ich der meinung, dass sich pflanzliche nährstoffe von den tierischen unterscheiden, darüber hab ich zu genüge gelesen.

LG

Kommentar von Paschulke82,

Teilweise unterscheiden sie sich... was allerdings kein nachteil sein muss ;)

Antwort von Kristall08,
13 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Man braucht kein Fleisch, man braucht bestimmte Stoffe, die darin enthalten sind. Das istein Unterschied.

Kommentar von BabyShay,

iwie sagt das aber schon alles, aber ich kann es natürlich verstehen, dass wenn man aus persönlichen gründen keinen vorteil darin sieht, bzw. es nicht braucht.

Kommentar von Kristall08,

Was willst Du mir mit diesem Satz sagen? Nur weil ich keinen Vorteil (welchen auch immer) im Fleisch essen sehe, braucht mein Körper diese Stoffe trotzdem...

Kommentar von BabyShay,

ich glaube, ich muss hier gar nix mehr sagen, kann die aussage einfach nicht als logisch betrachten, das ist alles.

Kommentar von BabyShay,
Kommentar von Paschulke82,

Da steht doch gleich, dass Eisen auch durch pflanzliche Kost zu sich genommen werden kann ;)

Kommentar von BabyShay,

aber in anderer form!!!

Kommentar von Mandava,

hier hab ich noch einen anderen link gefunden : http://www.gesundheit-vitamine.net/index.php/bedeutung-von-eisen-fur-die-gehirne...

Ja, und darüber steht ne fette Werbung für Nahrungsergänzungsmittel.

Achte doch mal ein bisschen auf das was da steht. Nicht nur lesen, sondern auch verstehen und ab und an mal kritisch hinterfragen. Dann kommst du vllt von selbst drauf dass so etwas einfach nicht zitierfähig ist.

Kommentar von BabyShay,

ich find die seite hammer und bringe die nahrungsergänzungsmittel nicht in verbindung mit dem text darunter, warum auch? (wahrscheinlich, wenn man sich den text durchliest und trotzdem kein fleisch essen möchte, man darauf zurückgreifen kann :D, meinst du das???) also ich mag fleisch :-) dass fleisch nicht ungesund ist weiss ich selbst, allerdings geht es mir mehr darum zu erfahren, ob tierische nährstoffe massgebend sind für die hirnentwicklung und dieser link beantwortet so einiges, auch der oben gepostete, finde beide sehr gut.

Kommentar von Mandava,

und bringe die nahrungsergänzungsmittel nicht in verbindung mit dem text darunter, warum auch?

Weil die Seite in erster Linie verkaufen will. Wenn ne Zigarettenwerbung dir sagt, dass rauchen nicht schädlich für die Gesundheit ist, glaubst du das dann auch?

Kommentar von Paschulke82,

Was noch interessant zu wissen ist: Die Aufnahme von Eisen ist bei Klein- und Schulkindern sowie Erwachsenen Vegetariern je nach Studie etwas höher oder gleich der der Gemischtköstler der jeweiligen Altersgruppe.

Der Eisenstaus ist jedoch bei Vegetariern unterschiedlich: Serumeisen und Hämoglobineisen unterscheiden sich bei Vegetariern und Nichtvegetariern kaum. Die Eisenspeicher gemessen am Serumferritin sind hingegen erniedrigt, liegen aber im Normalbereich, was im Hinblick auf etliche chronische Erkrankungen günstig ist.

Also: Ob Veggie oder nicht: Den Eisenwert sollte man im Auge behalten. ca 30-40% aller Kleinkinder in den Industrieländern leiden an Eisenmangel, in Entwicklungsländern nahezu alle Kleinkinder!

Kommentar von miimiimiimiimii,

Die Eisenspeicher gemessen am Serumferritin sind hingegen erniedrigt, liegen aber im Normalbereich, was im Hinblick auf etliche chronische Erkrankungen günstig ist.

wie kommst du darauf?

Kommentar von Paschulke82,

Weil es so ist :) Informiere dich. Bei der Hämochromatose (häufige Erbkrankheit) ist u.a. eine vegetarische Ernährung ohne eisenreiche Lebensmitteln z.B. die beste Therapie.

Eine hohe Eisenspeicherung erhöht das Risiko für z.B. Arthereosklerose, koronare Herzerkrankheit und Krebs. Ursache: Autoxidationsvorgänge durch die bildung von freien Radikalen wird beschleunigt, Beispielsweise fördern hohe Ferritinspiegel die Lipidperoxidation.

Bei Bakteriellen Infektionen senkt der Organismus die Eisenspeicher, um die Verfügbarkeit für Bakterienwachstum herabzusetzen.

Kommentar von miimiimiimiimii,

Bei der Hämochromatose (häufige Erbkrankheit) ist u.a. eine vegetarische Ernährung ohne eisenreiche Lebensmitteln z.B. die beste Therapie.

naja, die hämochromatose kann man schwerlich als argument für den gesundheitlichen nutzen einer vegetarischen/veganen ernährung anführen und die therapie der wahl wäre auch nicht diese diät sondern eben der aderlass. begleitend ist eine vegane diät zwar sinnvoll, aber wenn du kurz drüber nachdenkst, ist das eigentlich eher ein argument dafür, dass eine vegane diät bei gesunden personen in einem eisenmangel resultieren kann.

Eine hohe Eisenspeicherung erhöht das Risiko für z.B. Arthereosklerose, koronare Herzerkrankheit und Krebs. Ursache: Autoxidationsvorgänge durch die bildung von freien Radikalen wird beschleunigt, Beispielsweise fördern hohe Ferritinspiegel die Lipidperoxidation.

eine ZU hohe eisenspeicherung. die kommt aber physiologisch ohne zugrunde liegende erkrankung oder orale oder parenterale supplementation nicht vor.

außerdem darf man den ferritinspiegel nicht mit dem eisenspeicher gleichsetzen, da ferritin nun mal ein akute-phase-protein ist, welches bei entzündungsreaktionen hochreguliert wird. arteriosklerose und die khk als eine manifestation wird (abgesehen vielleicht von hämochromatose und siderosen) nicht durch den hohen ferritin-wert (der hier eben nicht mit dem füllungszustand der eisenspeicher gleichzusetzen ist) verursacht, sondern durch den zugrunde liegenden entzündungsprozess.

dass ein niedriger eisenspiegel daher für chronische erkrankungen günstig wäre, ist nicht nur umstritten, sondern gilt wenn, nur für wenige krankheiten. in der ungleich größeren menge ist ein niedriger eisenwert ganz klar kontraproduktiv, da er eben durch den effekt der eisenverwertungsstörung bei chronischen entzündungen oder neoplasien in einer kombinierten eisenmangel- und entzündungsanämie resultieren kann.

dieser schutzmechanismus des körpers, tumoren und bakterien die eisenzufuhr zu drosseln, mag in der natur einen vorteil bringen, ist in angesicht unserer heutigen medizin aber so gut wie immer schädlich für den patienten. tumoren kann man heute nun mal operieren und mit radio- und chemotherapie behandeln und bakteriellen infektionen wird ganz einfach mit antibiotika zu leibe gerückt. der vorteil dieser gesteuerten eisenverwertungsstörung weicht der nachteiligen schwächung des patienten, der sich bei eisenmangel (oder auch eisenverwertungsstörung) nur deutlich schlechter erholt.

Bei Bakteriellen Infektionen senkt der Organismus die Eisenspeicher, um die Verfügbarkeit für Bakterienwachstum herabzusetzen.

neh, es wird eben nicht der eisenspeicher sondern das frei verfügbare eisen vermindert.

Kommentar von Paschulke82,

Du scheinst wirklich bestens informiert zu sein. Studierst du noch Medizin, oder hast du bereits promoviert?

Vielleicht schreibst du dem Institut für Ernährungswissenschaft der Universität Gießen mal einen Brief? Die können dir die Zusammenhänge sicher kompetenter erläutern, bzw kannst du ihnen noch etwas beibringen?

Ich muss jedenfalls sagen, dass ich mit meinem Wissen am Ende bin.

Schönen Abend noch.

Kommentar von Kristall08,

kann die aussage einfach nicht als logisch betrachten,

Dann wundert es mich nicht, dass Du auch die anderen Antworten nicht verstehst. Man MUSS nicht unbedingt Fleisch essen, um die erforderlichen Nährstoffe zu erhalten, aber man kann. Kommt diese Version bei dir an?

Antwort von diroda,
11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du brauchst genügend Eiweiß für die Gehinentwicklung. Das muß kein tierisches Eiweiß sein.

Kommentar von Mandava,

Da gehts um Eisen, nicht um Eiweis. Außerdem ist das, wie ich oben bereits erwähnte, ne Werbung für Nahrungsergänzungsmittel.

Antwort von Bayernheidi,
10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Also unser Gehirn ist entwicklelt. Wenn du meinst, ob Säuglinge und Kleinkinder Fleisch brauchen damit sich ihr Gehirn entwickelt, dann sage ich dir nein, sie brauchen kein Fleisch. Aber sie brauchen Eltern, die sich damit auskennen, und wissen, wie die Kleinen ihre Nährstoffe bekommen. Meine Kinder leben vegan und sind überdurchschnittlich gesund und intelligent.

Kommentar von Moucky,

TOP-Antwort, DH !!!

Antwort von CanIscream,
9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Zuerst einmal sollte festgestellt werden, dass dieser Artikel nur so vor Fehlern strotzt - ein Indikator dafür, dass dieser Text nicht einmal Korrektur gelesen wurde. Dann ist festzustellen, dass mehrfach Beispiele aus "Studien" genannt werden, deren Resultat auf den ersten Blick und erst recht für Laien eindeutig wirken, die im Folgenden allerdings bereits wieder revidiert werden mussten, da sie keineswegs den Wert einer empirischen Studie haben und darum auch keine weitreichenden Schlussfolgerungen zulassen. Verheerend bei derartigen Artikeln ist der psychologische Effekt: Hängen bleiben die dramatischen Informationen, nicht aber die Relativierung dieser. Abschließend dürfte jedem der Ursprung der Quelle aufgefallen sein: Ein Marketingunternehmen. Hier handelt es sich also um Werbung und nicht um Wissenschaft.

So, nachdem das geklärt wäre, bleibt eigentlich nicht mehr viel übrig. Darum fasse ich mich relativ kurz. ;)

Richtig ist: In Fleisch stecken tatsächlich Stoffe, die für die gesunde Hirnentwicklung notwendig sind, allerdings finden sich diese Stoffe ausnahmslos alle ebenso in Pflanzen. In unserer stark auf Hygiene bedachten Gegend ist lediglich die Versorgung mit Vitamin B12 bei rein pflanzlicher Ernährung ein Knackpunkt, wobei vegetarische Ernährung im Normalfall ausreichend mit diesem Vitamin versorgt.

Die These, tierliches Protein sei höherwertiges Protein und pflanzliches demzufolge minderwertig wird demnächst stattliche einhundert Jahre alt, beruht allerdings auf einer vorschnellen Schlussfolgerung:

"Studien des amerikanischen Biochemikers Thomas Osborne und Lafayette Mendel, Professor für Physiologische Chemie in Yale, von 1914 zeigten, dass Ratten, die tierisches Eiweiß erhielten, schneller an Gewicht zunahmen, als Ratten, die nur pflanzliches Eiweiß erhielten. Daraus wurde voreilig geschlossen, dass tierisches Eiweiß „hochwertiger“ als pflanzliches Eiweiß sei. Tatsächlich kann man aber mit wenigen hochwertigen Pflanzenproteinen (Kartoffel, Soja) eine gleichwertige Ernährung erreichen. Es kommt bei Protein als Nahrung allein auf den Anteil an deren Bausteinen, den Aminosäuren, an." (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Protein#Proteinlieferanten )

Tierliches Protein verfügt über alle essentiellen Aminosäuren (die Bausteine der Proteine) gleichzeitig, jedoch finden sich diese Aminosäuren ebenso in Pflanzen. Vereinfacht gesagt: Solange du alle essentiellen Aminosäuren zu dir nimmst, ist alles okay, egal woher sie stammen. Wer sich also ausgewogen und abwechslungsreich vegetarisch oder vegan ernährt, braucht sich keine Sorgen um die Versorgung mit Proteinen zu machen.

Ferner wird bei vegetarischer/veganer Ernährung nichts ersetzt, vielmehr ist diese Art der Ernährung die Basis für jede gesunde Ernährung. So empfiehlt jede Gesellschaft für Ernährung, nur eine begrenzte Menge an Fleisch und Fisch pro Woche zu verzehren, der Rest der Ernährung sollte demnach vegetarisch oder gar vegan gestaltet sein.

Was den Fleischkonsum und dessen Folgen in der Evolution auf unser Gehirn betrifft, sehe ich auch diese These äusserst skeptisch. Im vergangenen Jahrhundert ist der Fleischkonsum in unvorstellbare Höhe geschnellt, dennoch wächst das menschliche Gehirn nicht - wie naheliegend wäre - in vergleichbarer Größe weiter, es hat sogar "den Rückwärtsgang eingelegt" und schrumpft. Das evolutionär bedingte Wachstum des menschlichen Gehirns dürfte viel eher mit der Entdeckung des Feuers (und damit des Garens der Nahrung) zu tun gehabt haben, denn erst dadurch wurden zahlreiche Nahrungsmittel überhaupt erst für den Menschen verträglich (sprich: ungiftig) und durch diesen Garungsprozess wurden viele Nährstoffe erst aufgeschlüsselt und für den Menschen verwertbar gemacht, sodass er sich eine Fülle neu verfügbarer Energie zu Nutzen machen konnte.

Fernab der Ethik und aus rein gesundheitlicher Sicht ist also nichts gegen jede Ernährung einzuwenden, die ausgewogen und abwechslungsreich gestaltet ist, das beinhaltet auch eine Ernährung, die wenig Milchprodukte und Eier, sowie eine sehr reduzierte Menge an Fleisch beinhaltet, ebenso wie komplett vegetarische und vegane Ernährung.

Kommentar von BabyShay,

vielen dank für deinen tollen beitrag, aber ich befürworte die aussage keinesfalls, dass der mensch ein reiner pflanzenesser ist und alles in pflanzlicher nahrung steckt was man so braucht, da eben omnivore.

Kommentar von CanIscream,

Richtig, wir sind keine Herbivore, sondern Omnivore - daraus lässt sich allerdings nicht schlussfolgern, dass wir tierliche Nahrung brauchen, sondern lediglich, dass wir diese verwerten können.

Aber nunja, es ist natürlich dein gutes Recht: Du darfst glauben woran du willst. Die Wissenschaft sieht das einfach etwas anders. ;)

Kommentar von BabyShay,

kommt auf die wissenschaft an ;-)

Antwort von AaronDark2,
9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Man BRAUCHT kein Fleisch, ob 2 Jahre, 12 Jahre oder 80 Jahre! Fleisch essen bedeutet Tiere zu quälen! Schweinen wird ohne Betäubung die Hoden entfernt und im Endeffekt mit einer Elektrozange getötet. Ich bin 13 und lebe seit Jahren vegetarisch und seit einem Monat vegan und bin gesund! :)

Kommentar von Nickname91,

schwachsinn!

Vitamin B12-Mangel: Vitamin b12 wird von edem menschen suplementiert! Fleischesser und Vegetarier suplementieren indirekt, da die "Nutz"tiere hohe dosen B12 gespritzt bekommen, da durch die Antibiotiker die b12 bildenen Mikroorganismen zerstört werden. Veganer können direckt (durch tabletten, tropfen ect) suplementieren oder sie essen b12 angereicherte Lebensmittel!

Eisenmangel: Veganer haben nicht häufieger Eisenmangel als Omnivouren (gibt diverse wissenschaftliche Studien dazu).

andere Nährstoffe: alle genannten Nährstoffen sind auch in pflanzen zu finden, außname, vitamin D. Vitamin D wird allerdings vom Körper selber gebildet und nur bei mangelndem Sonnenlicht und in der Schwangerschaft sollte es suplementiert werden (wobei das dann nicht nur veganern, sondern auch Omnivouren und Vegetarieren empfolen wird)

Risiken von Soja: 95% des weltweit angebauten Soja wird an Nutztiere verfüttert und somit landet das "böse" Soja auch in den Mägen von Omnivoren und Vegetariern. Das Soja hormonähnliche stoffe enthält, stimmt, allerdings Enthält Fleisch richtiege Hormone (Tiere bilden nunmal auch hormone und unter stress, dem sie dauernt ausgesetzt sind, noch mehr), daher ist eine hohe menge Soja zwar auch nicht gesund, die selbe menge an Fleisch aber schädlich! "Rohe Sojabohnen sind zum Beispiel für Gänse tödlich" und Katzen sterben sofort von Asperin, Contergan ist bei schwangeren Meerschweinchen unbedenklich... was sagt das alles auf die verträglichkein des Menschen aus? Nix!

Kommentar von miimiimiimiimii,

Eisenmangel: Veganer haben nicht häufieger Eisenmangel als Omnivouren (gibt diverse wissenschaftliche Studien dazu).

zeig doch mal bitte. interessiert mich.

Kommentar von Nickname91,

kenste google?

Kommentar von miimiimiimiimii,

ahahaha. dacht ich mir. ;-)

Kommentar von Paschulke82,

Nachzulesen unter anderem in Craig & Pinyan, 2001, "Nutrients of concern in vegetarian diets" Seite 299-332

Kommentar von miimiimiimiimii,

erstens ist das keine studie und noch nicht mal ein fachartikel sondern ein buch.

http://www.crcpress.com/product/isbn/9780849385087

zweitens kennst du selbst dieses buch nicht, sondern hast die quellenangabe nur von irgendeiner internetseite abgeschrieben z.b. https://vebu.de/gesundheit/naehrstoffe/eisen, die sie vermutlich selbst irgendwo abgeschrieben hat.

drittens wird besagte these, dass veganer nicht seltener an eisenmangel leiden als nicht-veganer, nicht in diesem buch stehen, weil sie nicht stimmt.

Kommentar von Paschulke82,
  1. Wird in diesem Buch die Studie zitiert und sie auswertet

  2. Habe ich ein anderes Buch, auf dem auf diese Studie und diese Quelle verwiesen wird

  3. Hat auch der Vebu etliche Quellen und Verweise zu Studien angegeben, die du gerne überprüfen kannst.

  4. Sorry, hab mcih verlesen, ich dachte es ging um Ovo-lacto-Vegetarier. Bei denen befindet sich der Eisenspiegel im unteren Drittel des Normalbereichs, was im Hinblick auf viele chronische Erkrankungen günstig ist.

Kommentar von miimiimiimiimii,

1+2.) dann sach doch einfach, welche studie das ist. danach war ja gefragt.

3.) dann zeig mir doch die studie, wo steht: "Veganer haben nicht häufieger Eisenmangel als Omnivouren." selbst nach aussagen zu suchen, deren existenz ich anzweifele, erscheint mir wenig erfolgversprechend.

4.) also gibts jetzt doch keine studie???

dass man sich vegan und gesund ernähren kann, zweifel ich nicht an. davon, dass ein eisenmangel nicht auftreten muß, wenn man sich richtig ernährt, bin ich überzeugt.

jedoch haben veganer und vegetariere statistisch gesehen durchaus häufiger eisenmangel, als der rest der bevölkerung.

und das wird mit sicherheit auch die aussage jenes kapitels in besagtem buch sein.

hier ein artikel von einem der beiden autoren 10 jahre nach erscheinen jenes kapitels in besagtem buch mit fast dem gleichen titel:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21139125

The nutrients of concern in the diet of vegetarians include vitamin B(12), vitamin D, ω-3 fatty acids, calcium, iron, and zinc. Although a vegetarian diet can meet current recommendations for all of these nutrients, the use of supplements and fortified foods provides a useful shield against deficiency.

Kommentar von Paschulke82,

Sorry, hab keine Zeit für dich zu recherchieren welche Studie das war. Hab es jedenfalls bereits in mehreren Publikationen gelesen. Leitzmann, Keller, Hahn: Alternative Ernährungsformen 1999 / Vegetarische Ernährung 2010

Drehen wir mal den Spieß rum: Lebe mir bitte deine Studien offen. Und ich möchte jetzt keine erniedrigten Serumferritinwerte sehen, sondern einen Mangel mit Symptomen!

Dass gewisse Nährstoffe im Auge zu behalten sind ist selbstverständlich. Dass Vegetarier im Schnitt mit anderen Nährstoffen schlechter versorgt sind als der Durchschnitt der Bevölkerung udn umgekehrt ist klar.

Dass Eisen für Vegetarier in der oeben genannten neueren Publikation als kritisch gesehen wird, mag vielelicht daran liegen, dass Schwangere und Stillende einen erhöhten Bedarf haben?

Kommentar von miimiimiimiimii,

ja, dacht ich mir fast, das da nichts mehr kommt... erst mal groß zu wort melden und dann "keine zeit zu recherchieren" ;-) aber ganz oft überall gelesen, jaja.

Drehen wir mal den Spieß rum: Lebe mir bitte deine Studien offen.

lol. welche studien soll ich denn "offen legen"??? ich hab doch nie irgendwelche studien angeführt (im gegensatz zu dir).

lediglich habe ich die behauptung:

Eisenmangel: Veganer haben nicht häufieger Eisenmangel als Omnivouren (gibt diverse wissenschaftliche Studien dazu)

angezweifelt und nachgefragt, was das denn für studien wären.

da in jedem medizinbuch als ursache und risikofaktor eines möglichen eisenmangels u.a. vegetarische ernährung gelistet wird, kann man aus dieser tatsache schon ableiten, dass es bei vegetarieren/veganern häufiger zu eisenmangel kommt als bei personen, die sich konventionell ernähren und auch fleisch, bzw. tierprodukte zu sich nehmen.

allein deswegen stimmt die behauptung: "Veganer haben nicht häufieger Eisenmangel als Omnivouren". ganz einfach nicht.

Lebe mir bitte deine Studien offen.

ist zwar nicht "meine studie" ^^ aber lies doch einfach den post von salamander68. selbst auf der seite des vegetarierbundes wird doch genau das beschrieben, was ich gesagt habe und auch die zugehörige studie benannt.

In der Deutschen Vegan-Studie wiesen die untersuchten Veganerinnen etwa viermal so häufig einen leichten Eisenmangel (= zu niedrige Eisenspeicher) auf wie die Durchschnittsbevölkerung.

ist dir vielleicht aufgefallen, dass die auch dein oben benanntes buch (leitzmann, keller) als quelle angeben.?

Und ich möchte jetzt keine erniedrigten Serumferritinwerte sehen, sondern einen Mangel mit Symptomen!

hab ich irgendwas von symptomen geschrieben oder wie begründest du deine forderung? ^^

mag vielelicht daran liegen, dass Schwangere und Stillende einen erhöhten Bedarf haben?

lies es doch einfach.

erhöhten bedarf findet sich auch bei kindern im wachstum, starker menstruation oder anderen blutungen... letztlich haben vegetarier/veganer einfach ein höheres risiko einen eisenmangel zu bekommen.

brauch man eigentlich nicht weiter drüber reden.

Kommentar von Salamander68,

Zum Thema Eisenmangel ist auf der Seite des deutschen Vegetarierbundes allerdings was anderes zu lesen: "In der Deutschen Vegan-Studie wiesen die untersuchten Veganerinnen etwa viermal so häufig einen leichten Eisenmangel (= zu niedrige Eisenspeicher) auf wie die Durchschnittsbevölkerung." Quelle: https://vebu.de/gesundheit/naehrstoffe/eisen

Kommentar von gansh,

95% des weltweit angebauten Soja wird an Nutztiere verfüttert

sojaSCHROT wird verfüttert,das öl wird zur ERNÄHRUNG genutzt!

Kommentar von cartman13579,

warum sind wir physiologisch allesfresser?

Kommentar von PatrickLassan,

Und übrigens:

Man BRAUCHT kein Fleisch ... Ich bin 13

Dreizehnjährige mit abgeschlossenem Medizinstudium sieht man auch eher selten ...

Kommentar von Veichan,

Vegane Ernährung hat, ausgewogen, die gleichen Risiken wie die Ernährung mit tierischen Produkten. Bis auf B12, das aber nur fehlt, weil heutzutage keine Käfer mehr verzehrt werden und deren Kot auf den Pflanzen.

Kommentar von cartman13579,

ganz im gegensatz zu 13-jährigen, die leicht zu beeinflussen sind...

Kommentar von Nickname91,

Stimmt, 13. Jährieger mit abgeschlossenen Medizinstudium sind selten, allerdings was soll ein Medizinstudium mit der gesundheit der veganen Ernaährung zu tun haben? Zumal Ernährung eher im Studiengang Ernährungswissenschaften thematisiert wird und bei Medizin nicht mal angesprochen.

Kommentar von blondiendh,

Nickname91 sagt es. Wahrscheinlich beschäftigen sich manche 13-jährige Vegetarier mehr mit Ernährung als Mediziner. Mein Freund ist übrigens Mediziner und ich Vegetarier (22) daher kann ich auch mitreden. Was Nickname91 zu Nährstoffen gesagt hat ist auch vollkommen richtig, es besteht bei keinem Nährstoff zu keiner Zeit irgendein Problem. Alles ist pflanzlich enthalten. Nichtmal vegetarische, tierische Produkte braucht man.

Kommentar von Peterthb,

Ja, schon die Begrifflichkeit "vegetarische, tierische Produkte" zeigt, wie du mitreden kannst. Daneben: Jeder Mediziner hat mit den Folgen falscher Ernährung zu tun, es ist einfach nur äußerst dünnes Geschwätz, wenn man Medizinern hier mangelnde Fachkenntnis unterstellen will.

Kommentar von Nickname91,

Stimmt, Mediziner kennen die Krankheitsbilder, die durch mangelnde (oder zuviele) Nährstoffe entstehen. Im Medizinstudium kommt sowas auch dran, allerdings haben sie von Ernährung -also das wo die Nährstoffe her kommen- nicht zwangsweise Arnung weil das im Studium eben nicht dran kommt.

Also, nochmal für Minderinteligente, Doktor Hans hat Medizin studiert, deswegen ist er jetzt Arzt. Doktor Hans hat im laufe das Medizinstudiums gelernt, das ein Jodmangel in der Schwangerschaft zu verringerter Inteligenz des Kindes kommen kann. Außerdem hat Doktor Hans gelehrt das ein Vitamin B12 mangel zu Nervenschädigungen führen kann, aber B12 auch über Jahre in der Leber gespeichert wird. Doktor Hans weiß auch, dass diese Mängel entweder durch mangelhafte Ernährung oder einer Stoffwechselstörung zustande kommen kann. Was Doktor Hans aber nicht im Studium gelernt hat, ist, in welchen Lebensmitteln diese Nährstoffe vorhanden sind, das hat nähmlich Tina gelernt, denn Tina ist Ernährungswissenschaftlerin

Kommentar von miimiimiimiimii,

so ein klein bißchen doof fühlt man sich aber schon, wenn man mit seiner nach eigenen angaben "überdurchschnittlichen inteligenz" einen text an "minderinteligente" adressiert, und selbst das wort intelligenz nicht richtig schreiben kann, oder?

Kommentar von Nickname91,

Wenn du meinst... Am anfang eines Satzes schreibt man übriegens groß, bisschen schreibt man nicht mehr mit ß, "die Angaben" ist ein Nomen, daher. wird es ebenfalls groß geschrieben genauso wie "Text".. übriegens, Rechtschreibung hat nichts mit Intelligenz zu tun, vorallem nicht wenn es sich um eine Internetseite, bei der man Fragen stellt und Antworten gibt, handelt, solltest du eigentlich genau wissen ;-)

Kommentar von miimiimiimiimii,

na, solange man näHmlich mit H und übriEgens mit iE schreibt, ist ja alles in ordnung. xD

Kommentar von Kristall08,

so ein klein bißchen doof fühlt man sich aber schon, wenn man einen text an "minderinteligente" adressiert, und selbst das wort intelligenz nicht richtig schreiben kann, oder?

@miimiimiimii LOL

@Nickname91 Lass lieber. In deinem Text sind so viele Fehler, da kommt man beim Zählen ganz durcheinander.

Kommentar von blondiendh,

Tut mir Leid. Da habe ich mich wohl sehr unglücklich ausgedrückt. Passiert im Internet. Ich meinte jegliche tierische Produkte die dennoch vegetarisch sind (Milch, Eier). Müssen wir jetzt über Fehler diskutieren? Du wirst doch verstanden haben was ich meinte oder? Danke.

Zum Thema Mediziner: Ich unterstelle Medizinern nicht grundsätzlich mangelnde Fachkenntnis, was dies betrifft. Vielleicht solltest du meinen Text richtig lesen. Erstens steht dort "wahrscheinlich", was impliziert, dass dies nur meine eigene Meinung und Erfahrung ist und auf Schätzwerten basiert. Zweitens - und du sagst es schon selbst - geht es durchaus darum, welche Folgen falsche Ernährung haben kann. Allerdings auch um die Ernährung an sich. Es wird im Studium nicht vermittelt wo zum Beispiel bestimmte Nährstoffe enthalten sind (Avocado enthält alle 8 essentiellen Amoniosäuren etc.) und daher auch nicht auf eine vegetarische oder vegane Ernährung eingegangen.

Antwort von pecudis,
8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du kannst fast alle Stoffe aus Fleisch auch mit Milch und Eiern, zum Teil auch mit Pflanzlicher Nahrung + Bakterien ersetzen.

Würde man also den Menschen und seinen Bedarf oder seine persönlichen Moralvorstellungen als einzigen Maßstab für seine Ernährung benutzen, könnte sich jeder ernähren, wie er wollte, solange er genügend Lebensmittel dafür findet bzw Leute findet, die ihm die produzieren können.

Allerdings ist der Mensch abgesehen von "Mensch" auch ein Teil der Natur, und der gesamte Rest der biologischen Zusammenhänge und Stoffkreisläufe ist darauf eingerichtet, daß Menschen "Allesfresser" sind.

Oder anders ausgedrückt: mit den "gesundheitlichen Aspekten" diskutierst Du immer und ausschließlich anthropozentrisch und nicht nachhaltig.

Antwort von Mandava,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ama-Marketing (die Stimme der Landwirtschaft) spricht sich in dem Artikel dafür aus, dass Fleisch ein wichtiges Lebensmittel ist (und mehr steht in dem Artikel auch nicht.)

Wenn man sich den Artikel mal näher ansieht, steht an keine Stelle dass man nicht auf Fleisch verzichten könne. Es wird nur betont, dass der Mensch nicht auf Eiweiß verzichten kann, was natürlich im Fleisch drin ist, aber eben auch in Soja- und Milchprodukten.

Hinzu kommt dass einige "Studien" doch recht fragwürdig sind (sich z.B. darauf zu berufen, dass sich in einem dritte Welt Land der gesundheitliche Zustand von unterernährten Kindern verbessert hat, nachdem man den Kindern Fleisch zu essen gegeben hat ist schlichtweg lächerlich und lässt bei mir den Eindruck zurück, dass man verzweifelt irgendwas gesucht hat was die eigenen Ansichten unterstützt.)

Auch solche Aussagen hier:

Beobachtungen aus dem Leistungssport lassen den Schluss zu, dass demnach insbesondere Kraftsportler aber auch Ausdauersportler von einer regelmäßigen Versorgung mit tierischem Eiweiß in Form von magerem Fleisch profitieren,

würde ich auch skeptisch betrachten. Was meinst du warum Soja-Eiweiß in Großpackungen in Sporthandlungen verkauft wird. Klar, wenn die Sportler sich vorher nicht vernünftig ernährt haben ist natürlich eine Verbesserung zu beobachten wenn man sie mit Eiweiß füttert. Denselben Effekt hätte aber auch Soja-Eiweiß.

Zu den Zusatzstoffen die so wichtig sind, die man aber auch in pflanzlichen Produkten problemlos in ausreichenden Mengen zu sich nimmt. soll Paschulke sich äußern, der hat da mehr Ahnung als ich.

Kommentar von Paschulke82,

DH!

Zum Thema Kraftsport: Der stärkste Mann deutschlands (deutscher Strongman-Meister) ist Vegetarier. Zudem gibt es etliche vegetarische und Vegane Spitzensportler mit Weltklasse!

Kommentar von Peterthb,

Es gibt auch etliche Moslems, Glatzenträger, Stotterer, Homosexuelle und Leute mit eingewachsenen Fußnägeln unter den Spitzensportlern.

Wenn's aber die Ernährung machen sollte, sind Veggies oder Fleischesser in der Mehrzahl?

Kommentar von Paschulke82,

Über die genauen Zahlen kann ich nichts sagen. Ich weiss jedoch, dass viele Sportler nach ihrer Umstellung auf fleischlos eine Leistungssteigerung gemerkt haben.

Wie auch immer: Es kommt auf die richtige Kombination und Menge von Nährstoffen an und die kann man auch hervorragend über vegetarische Kost bekommen. Alle essenziellen Aminosäuren stecken in pflanzlicher Nahrung und sind ebenso wertvoll wie tierische Quellen.

Die oben genannte Quelle ist diebezüglich ziemlich schwammig....

Kommentar von rovercraft,

Carl Lewis war ein gutes beispiel davon, nach seiner ernährungsumstellung auf vegan hat er noch 2x olympisches gold am selben tag geholt...

Kommentar von Bonatus,

ups der hat doch gedopt ;) http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Lewis

Kommentar von Mandava,

Ich wollte nicht damit sagen dass jetzt alle Leistungssportler Vegetarier werden müssen. Mir gings nur um die Aussage im Text, die so wie sie da steht einfach zu einem falschen Eindruck führt. Sojaeiweiß ist genausogut wie tierisches Eiweiß, und da man es extrahieren kann und es leicht bekömmlich ist, ist es im Leistungssport sehr beliebt. Der Text lässt aber (nicht nur an dieser Stelle) vermuten dass Fleisch die einzige Eiweißquelle ist und dass das auch der Hauptgrund sei, warum Fleisch so wichtig ist. Das stört mich nicht nur als Vegetarierin, sondern auch als Studentin, denn so etwas ist einfach unwissenschaftlich und unseriös.

Kommentar von Bonatus,

da beist sich der Hund in den Schwanz. Hast du dich mal gefragt was aus dem Rest deines Extrahierten Sojas gemacht wird? Richtig, als Sojaschrot ans Vieh verfüttert!

Kommentar von Paschulke82,

Öh... Aus Sojaschrot können ohne weiteres eiweißreiche Lebensmittel für Menschen hergestellt werden! Da muss nichts ans Vieh verfüttert werden. Was für einen Sinn würde es auch machen, wenn du "Sojaschrot" verfüttern würdest, das weder Öl, noch Eiweiß enthalten würde? :D

Antwort von Nickname91,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

nein braucht man nicht! Statistiken zufolge gibt es prozentual mehr Vegetarier und Veganer unter den Menschen mit einem hohen Bildungsstand (Abitur oder höher) als Menschen mit einem Haubtschulabschluss oder keinem Abschluss! Allein das sollte doch schon heißen, das man Fleisch nicht für die Gehirnentwicklung braucht. Zu deinem Link... ich habe das zwar nur so überflogen, aber die Ausarbeit ist weder qualitativ noch Quantitativ besser, als eine schlechte Facharbeit in Biologie in der 12. Klasse

Kommentar von miimiimiimiimii,

das ist ja eine sehr schlüssige beweisführung.

schließlich waren die alle sicher schon von geburt an vegetarier und veganer. ^^

Kommentar von Nickname91,

das Gehirn entwickelt sich permanent und ist daher auch permanent auf Nährstoffe angewiesen. Menschen mit einem hohen Bildungsgrad benötiegen in der Regel für die ausübung ihres Berufs eine permanente Lehrnfähigkeit, wenn ihr Vegetarismus und Veganismus sie daran hindern würde, würden sie sich kaum so ernähren, oder?

Kommentar von miimiimiimiimii,

hmm. das hirnwachstum findet aber in der regel nun mal statt, bevor sich z.b. eine pubertierende 15jährige dazu entschließt, vegetarierin zu werden.

und du bist der meinung, das fehlen einiger iq-punkte würde einem subjektiv auffallen müssen?

Kommentar von Nickname91,

Die größe das Gehirns hat nichts mit dem IQ zu tun. Inteligenz entsteht durch Neuronenverbindungen im Gehirn. Z.B. das Gehirn eines Mannes ist Größer als das einer Frau, beide haben aber im schnitt die Gleiche anzahl an Neuronenverbindungen im Gehirn, beim Mann sind diese einfach nur länger. Das entstehen neuer Neuronen (u.a. Gehirnzellen) findet nur im Uterus beim Embrio und Fötus statt, nach der Geburt stoppt dies relativ schnell (quelle: Anatomie und Physiologie von Tortora). Die Neuronenverbindungen im Gehrin entstehen durch Lernen (und damit meine ich nicht nur für die schule). Da es viele Vegetarierinen und Veganerinen gibt, die sich wärend der Schwangerschaft eben auch Fleschlos ausgewogen ernähren und es keinen unterschied zwischen dem Intelekt derer Kinder und der Kinder von Omnivouren Müttern gibt, kann man davon Ausgehen das die Nährstoffversorgung für die Gehirnentwiklung wichtig ist, allerdings nicht woher die Nährstoffe kommen.

Übriegens, ich wurde als Kind 4 Jahre wegen Neurodermitis Vegan ernährt und habe vor knapp 4 Jahren wieder damit angefangen mich Vegan zu ernähren und laut Psychologischem IQ test bin ich überdurchschnittlich Inteligent (wurde als ich 13 war getestet)

Kommentar von himako333,

miimiimiimiimii, wenn man frech aufs Alter eines gut informierten jungen Mädchen weist, sagt das viel nur über die Personen die dies tuen aus, weil diese wenig bis nichts wissen.

Kommentar von miimiimiimiimii,

hmm? auf wessen alter hab ich verwiesen?

Kommentar von miimiimiimiimii,

was ich dir damit zu verstehen geben wollte, ist, dass deine argumentation schlecht und unlogisch war.

der oben verlinkte text mag deiner ansicht nach "weder qualitativ noch Quantitativ (lol) besser" sein, als die arbeit eines zwölfklässlers, dein argument, dass sich unter vegetarieren und veganern überdurchschnittlich viele menschen mit höherem bildungstand befinden und man daraus rückschließen könnte, dass man fleisch offensichtlich nicht für die hirnentwicklung bräuchte, kann jedenfalls ein fünftklässler als denkfehler erkennen.

(ob dieser vielleicht aus einer veganen ernährung resultierte, kannst du sicherlich besser beurteilen. ;-)

Das entstehen neuer Neuronen (u.a. Gehirnzellen) findet nur im Uterus beim Embrio und Fötus statt, nach der Geburt stoppt dies relativ schnell

ist übrigens schon eine weile widerlegt.

Kommentar von miimiimiimiimii,

achja:

Übriegens, ich wurde als Kind 4 Jahre wegen Neurodermitis Vegan ernährt und habe vor knapp 4 Jahren wieder damit angefangen mich Vegan zu ernähren und laut Psychologischem IQ test bin ich überdurchschnittlich Inteligent (wurde als ich 13 war getestet)

meinen glückwunsch. :-)

ob du diese zweifellos überdurchschnittliche intelligenz wegen oder trotz deiner veganen ernährung erlangt hast, war für dich sicher nicht schwer herauszufinden?

Kommentar von Nickname91,

Sie ist mir angeboren und auch antrainiert... das hat nichts mit meiner Ernährung zu tun... aber mein Blutbild sieht klasse aus, sah es auch immer. Mir fehlen keine Nährstoffe und ich bin Gesund, bin fast nie Krank -nichtmal erkältet- und relativ Fit. Mein Neurodermitis und der großteil meiner Allergien sind seit meiner Ernährungsumstellung weg und ich bin alles andere als unterernährt, Meine Schulnoten haben sich von der 10. zur 11. nicht verschlechtert (10 klasse habe ich meine Ernährung umgestellt)... Nen mir mal bitte einen wissenschaftlich bewiesenen (und mit wissenschaft meine ich nicht steht bei Wikipedia und abklatsch) Grund, warum man sich nicht vegan Ernähren sollte, den ich nicht wiederlegen kann

Kommentar von miimiimiimiimii,

ich glaub du verstehst da etwas ganz grundlegend nicht:

ich habe keine einwände gegen vegetarische oder vegane ernährung, sondern hinterfrage nur deine sehr unbedarfte infantlle argumentation.

du stellst reihenweise irgendwelche falschen behauptungen auf, die du nicht belegen kannst, aber die jeder denkende mensch als unsinnig erkennen kann.

zweifel an diesen thesen konterst du statt mit sinnvollen argumenten wie eine zwölfjährige mit persönlichen anfeindungen und verweisen auf deine "überdurchschnittliche intel(L)igenz".

Kommentar von miimiimiimiimii,

ob du diese zweifellos überdurchschnittliche intelligenz wegen oder trotz deiner veganen ernährung erlangt hast, war für dich sicher nicht schwer herauszufinden?

das sollte bedeuten, dass man das nicht als argument anführen kann.

erstens kann man schulnoten nicht als sensitiven indikater für intelligenz nutzen, zweitens wird man einen kleineren abfall der intelligenz nicht selbst feststellen können und drittens kannst du doch gar nicht wissen, ob du nicht ohne vegetarische/vegane ernährung noch ein wenig intelligenter wärest, als du es eh schon bist.

und noch mal zur beruhigung: ich bin übrigens nicht der meinung, dass eine vegetarische/vegane ernährung eines jungen erwachsenen im vergleich zur durchschnittlichen ernährung der bevölkerung einfluß auf die intelligenz hat.

nur sind derlei von dir angeführte argumente schlicht naiv.

Kommentar von Nickname91,

komisch... ich habe nähmlich eine quelle gennant aus der das eindeutig herausgeht und von dem Buch besitze ich dei neust Ausgabe, außerdem haben wir das vor einer Woche im Studium gelernt, egal, deine nicht genannte Quelle und wirre behaubtungen, nur um deine Meinung und das, was RTL und die Bild dir beibringt durchzuseten wird schon richtig sein... Stopf dich einfach weiter voll mit Hormon- und Antibiotikerversäuchtem essen und bekomme davon irgendwann Krebs, Gicht, Diabetes oder eine Herzkreislauferkrankung... dann kannst du dich über dein "riesen" Hirn freuen was du genauso gut auch ohne Fleisch bekommen hättest, wenn du die richtigen Nährstoffe zu dir genommen hättest, eben ohne stark erhöhtes Krebs-, Gicht-, Diabetes- oder Herzinfarktrisiko ;-)

Kommentar von miimiimiimiimii,

komisch... ich habe näHmlich eine quelle gennant aus der das eindeutig herausgeht und von dem Buch besitze ich dei neust Ausgabe, außerdem haben wir das vor einer Woche im Studium gelernt, egal, deine nicht genannte Quelle und wirre behaubtungen, nur um deine Meinung und das, was RTL und die Bild dir beibringt durchzuseten wird schon richtig sein...

hier bitte: nature review von vor 11 jahren:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11252770

die hundert jahre lang als unumstößlich geltende prämisse, dass im erwachsenenalter keine zerebralen nervenzellen neu entstehen, ist längst widerlegt.

Stopf dich einfach weiter voll mit Hormon- und Antibiotikerversäuchtem essen und bekomme davon irgendwann Krebs, Gicht, Diabetes oder eine Herzkreislauferkrankung... dann kannst du dich über dein "riesen" Hirn freuen was du genauso gut auch ohne Fleisch bekommen hättest, wenn du die richtigen Nährstoffe zu dir genommen hättest, eben ohne stark erhöhtes Krebs-, Gicht-, Diabetes- oder Herzinfarktrisiko ;-)

sehr sachlich. ;-)

was sagt dir denn, dass ich nicht selbst vegetarier/veganer bin? deine "überdurchschnittliche intel(L)igenz"?

Kommentar von Peterthb,

Von welchen Statistiken sprichst du denn? Bring' doch mal einen Beleg für die Behauptung.

Mir ist bekannt, dass früher weitaus mehr Menschen vegetarisch lebten, die aus den "unteren" sozialen Schichten kamen, schon allein aus Geldmangel. Das hat sich in den letzten Jahrzehnten geändert und der Anteil an höher gebildeten ist schneller gestiegen, als der ursprüngliche. Inzwischen soll er recht gleichmäßig verteilt sein.

Weiter lässt ein unbedeutendet Anteil innerhalb einer sozialen Schicht keinen Rückschluss auf die gesamte Schicht zu. Insofern bleibt das einfach unschlüssig.

Unter Menschen mit höherem Bildungsabschluss gibt es prozentual weniger gute Sportler, ist Sport jetzt dämlich?

Antwort von himako333,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

AGRARMARKT AUSTRIA MARKETING GESMBH. dies ist eine Firma, die die Produkte ihrer Kuden vermarktet. Das sind Werbeaussagen um den Absatzmarkt zu halten!

Kommentar von BabyShay,

das ist mir klar, allerdings finde ich den link alles anderes als unseriös, da wird auch wissenschaftlich belegt usw. ausserdem ist fleisch eins ihrer produkte, aber nicht das einzige! das gleiche hätte man auch über gemüse schreiben können.

Kommentar von himako333,

Werbung ist immer von den Auftragsgebern abhängig! Die Formulierung da ist eine Wischi-Waschi-Aussage! So funktioniert Werbung auch in anderen Bereichen. l.Gruß

Antwort von Peterthb,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Vorab: Ich esse Fleisch.

Hier alles aufzuklären, was im o.g. alles schwammig und verwirrend formuliert ist, würde m.E. zu weit führen. Grundsätzlich sagt schon der Begriff "Marketing" im link, dass ein vorbestimmtes Ziel mit dem Text erreicht werden soll. Tierisches Eiweiß ist nicht zwangsläufig nur im Fleisch enthalten, z.B. bei Milchprodukten und Eiern ist das auch der Fall.

Im Titel wird quasi versprochen was der Text bei näherem Hinsehen nicht wirklich halten kann. Es werden einige Wahrheiten relativ neutral genannt, der Bezug zum Fleisch aber dem Leser überlassen. Das möchte ich mal mit "Polemik", oder harmloser mit "Bauernschläue" bezeichnen. Aus meiner Sicht wird im Text mit eher unseriösen Mitteln versucht, der ähnlich unsachlichen Verteufelung von Fleischprodukten durch andere Lobbies zu entgegnen.

Abgekürzt: Die Einen sehen nur schwarz und die anderen entgegnen reines Weiß. Wie überall im Leben überwiegen real aber die x Grautöne dazwischen.

Nahezu alle seriösen Ernährungswissenschaftler gehen davon aus, dass für die menschliche Ernährung tierische Anteile von Vorteil sind. Tierische Eiweiße sind wichtig für den Hirnstoffwechsel, das heißt aber nicht gleichzeitig, dass besonders viel auch besonders gut ist.

Über die "richtige Ernährung" kannst du im Netz jede Menge finden, man kann nahezu jede (Ernährungs-) Ideologie "belegen", oder findet für alles Argumente. Das verwirrt sehr, wenn man von der Seriosität der Autoren ausgeht. Richtig ist aber, dass die meisten mit ihren Ratschlägen irgendetwas verkaufen wollen, und sei es nur eine Ideologie.

Das Buch: "Die Krankheitserfinder" von Jörg Blech geht zwar nicht hauptsächlich auf die "richtige" menschliche Ernährung ein, es zeigt aber recht deutlich, wie im Gesundheitsbereich manipuliert wird. Wer dieses Buch gelesen und verstanden hat, wird in jedem Fall mit einem sehr kritischen Blick Texte wie der oben verlinkte lesen.

Antwort von Robin0999,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich sehs schon kommen... Streitereien, Pseudowissenschaften, schwachsinnige Theorien,....

Kommentar von Peterthb,

… vor allem letzteres.

Kommentar von Paschulke82,

Du spielst sicher auf den Link in der Frage an? ^^

Kommentar von BabyShay,

das ist wohl bisher die hilfreichste antwort :D vielen dank Robin ;-)

Kommentar von Peterthb,

Ob sie hilft, sei dahingestellt, zutreffend ist sie sicher.

Kommentar von Robin0999,

Helfen tut hier sowieso nichts.

Diese Fragen laufen doch immer auf dasselbe hinaus: Fleisch- und Körnerfresser, die sich gegenseitig mit ihren ach so richtigen Fakten und Ernährungswissenschaften bewerfen...

Jeder soll sich das reinstopfen was er will oder was er kriegen kann (gibt ja auch Menschen, die nicht so viel Auswahl wie wir haben). Und wie die anderen leben wollen kann jedem egal sein.

Antwort von FireGeneration,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Netter Link, aber es wurde dummerweise nicht geprüft, wie sich die Kinder unter rein pflanzlicher Nahrung verhalten hätten. Demnach ist dieser Text von einem Sympathiesanten tierischer Produkte verfasst und nicht repräsentativ.

Kommentar von pecudis,

DAS ist mal ein gutes Argument. Wo sind denn die "repräsentativen" links der Veganer zu ihrer Lebensmittel-Produktion ?

Kommentar von FireGeneration,

Das war nicht gefragt. Stell das allen doch als Frage, ich bin sicher, du wirst viele informative Antworten bekommen.

Antwort von Glueckshuhn,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Dass das Menschliche Gehirn sich durch eine Omnivore Ernährung entwickelt hat, möchte ich gar nicht angreifen, das kann ich mir sehr gut vorstellen, dass der Mensch natürlich auch aus der Not heraus gejagd hat. Und das ist der wesentliche Unterschied zu den heutigen Zeiten, wir befinden uns (Ich spreche natürlich von Mitteleuropa) nicht in einer Notsituation und, weil wir mittlerweile das Tier als Produkt/Ware entdeckt haben, produzieren wir Fleischwaren am Fließband. Die Intensivzucht wie wir sie heute kennen und die für sehr viele selbstverständlich ist, ist alles andere als Gesundheitsfördernd! Zuviel Fleisch schadet der Gesundheit und das ist FAKT! Nicht nur der hohe Gehalt des tierischen Proteins und Fett sondern ganz einfach auch der vermehrte Einsatz von Antibiotika, so wurden in Untersuchungen bei Geflügelware aus Deutschland sogar MRSA Bakterien gefunden! Ganz einfach, weil die Bakterien resistent werden, was früher oder später zu großen Problemen führen wird.

Bewiesen wurde in neusten Studien, dass Vegetarier sogar im Kindesalter einen überdurchschnittlichen IQ haben :) Aber wie jeder weiss ist das mit diesen Studien ja so ne Sache^^, meistens sind sie nicht unabhängig...

Ich persönlich lebe seit meiner Kindheit vegetarisch und seid zwei Jahren Vegan, habe trotzdem mein Abi und studiere, von einer minderentwicklung meines Gehirns kann man wohl nicht sprechen. Oder wie erklärt man sich auch die Millionen von Vegetarisch lebenden Menschen, wenn auch Religiös bedingt. Was soll einem auch als Vegetarier fehlen? Natürlich muss man auf manche Aspekte der Ernährung achten aber die Gewohnheit macht es.

Hier noch ein netter Link was die "Gesunde Ernährung" betrifft... Jeder kann frei entscheiden, wie er sich ernährt und hat damit großen Einfluss auf seine Gesundheit. Nur weiß eigentlich keiner so genau, was gesunde Ernährung in Wirklichkeit ist. Und gleichzeitig werden immer wieder dieselben zwei Ammenmärchen erzählt: Erstens die übliche Ernährung sei ideal für den Menschen oder gar zweitens, nämlich dass Ernährung mit Gesundheit nicht viel zu tun habe. http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gesunde-ernaehrung.html

Einfach mal die Seite etwas durchlesen, wirklich sehr informativ und interessant.

P.S nicht alles glauben was man so liest, auch wenn ich Vegan lebe glaube ich nicht jeder "Veganen Studie" und schon gar nicht diesen "Pro Fleisch" Ratgebern die man sehr oft auf Homepages von Supermärkten, Metzgerein und co. findet. Ich nenne das mal ganz einfach Propaganda, irgendeine Lobby steckt immer dahinter. auch hier bei GF. Jede Ernährungsform kann man im Internet belegen und wiederlegen!

LG

Kommentar von miimiimiimiimii,

hast du dir die seite, die du anführst mal angeschaut?

das ist nur eine firma, die nahrungsergänzungsmittel und unwissenschaftliche literatur verkauft.

die raten in dem populistischen artikel ("möchten sie gerne wie das schwein ein allesfresser sein?" (lol)) da u.a. zu "blutgruppendiät" und "bio-weizengras-pulver (wird rein zufällig auch dort verkauft) und reden da von "pflanzenblut" und "schwingungsfrequenz der lebensmittel" und ähnlichem unsinn.

der ganze artikel ist voller empfehlungen für nahrungsergänzungsmittel, die direkt verlinkt dort im shop zu bestellen sind...

Kommentar von Glueckshuhn,

Wer lesen kann ist klar im vorteil, ich habe klar und deutlich gesagt, dass es schwer ist unabhängige Studien zu finden und dass es wichtig ist, sich jeder einzelne anzusehen und trotzdem finde ich diese Seite sehr interessant.

Besonders was die Nährwerte und co. der einzeln Nahrungsmittel angeht.

Kommentar von miimiimiimiimii,

ja, hab ich gelesen, was du da über studien geschrieben hast. aber der verlinkte text ist ja nicht nur keine studie sondern einfach nur humbug. wie übrigens sehr viele artikel dieser seite...

über den unsinn, den sie da zum beispiel über krebs und chemotherapie schreiben, kann man nicht mal mehr lachen, weil diese fehlinformationen kranken menschen schaden.

Kommentar von Glueckshuhn,

Schön und was hat das mit dem Thema zu tun o.O?

Antwort von coeleste,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

fleisch braucht der mensch ÜBERHAUPT nicht. was in fleisch ist,ist HERVORRAGEND vegetarisch ersetzbar.

medizinisch wurde festgestellt, dass vegetarier länger leben.

Antwort von Veichan,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wenn die Intelligenz sich nach Fleischverzehr richten würde, wären Hunde, Katzen und andere reine Fleischfresser die intelligentesten Wesen.

Eiweiß ist auch in genügend pflanzlichen Erzeugnissen enthalten (Bohnen, Soja, etc.). Fleisch ist absolut nicht nötig für eine gesunde Ernährung. Studien haben eindeutig gezeigt, dass eine vegane Lebenweise für jeden Lebensabschnitt geeignet ist und vegane Kinder im Vergleich fitter und gesünder sind.

Kommentar von Peterthb,

"Wenn die Intelligenz sich nach Fleischverzehr richten würde, wären Hunde, Katzen und andere reine Fleischfresser die intelligentesten Wesen."

Ja, ein derart durchdachter Rückschluss spräche dafür.

Antwort von Azizamasrya,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Als Lakto-Ovo-Vegetarier hast Du überhaupt kein Problem, ausreichend Nahrung für das Gehirn zu bekommen. Die richtige Nahrung für das Gehirn findest Du sowieso nicht in Fleisch, sondern eher in Gemüse bzw. Nüssen. Selbst Veganer ernähren sich ausreichend, wenn sie Vitamin B12 zuführen. Ich habe selbst 2 Kinder Lakto-Ovo-Vegetabil ernährt, sie waren 10 Jahre alt, und kannten überhaupt kein Fleisch. Sie sind sehr intelligent, haben studiert und der Älteste, der sich weigerte, Fleisch zu essen, macht gerade seinen Doktor!

Antwort von rovercraft,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

fleisch und andere trierische proteine sind verantwortlich für die grassierenden zivilisationskrankheiten in den ländern wo es überwiegend "westlich" gegessen wird: übergewicht, hoher blutdruck, gefässerkrankungen, diabetes typ 2, diverese krebserkrankungen...in den ländern wo die grundnahrungsmittel reis + gemüse üblich sind (z. b. asien wo ca. 1,7 milliarden menschen sich so ernähren) sind diese erkrankungen kaum bekannt...zur frage ob fleisch die entwicklung des gehirns begünstigt hat: nein, sonst würden nicht immer mehr menschen an alzheimers erkranken...der mensch ist von der natur aus kein fleischfresser, dazu fehlen ihm die krallen, reisszähne und den kurzen darm, wie die fleischfressenden tiere sie haben...der mensch kann zwar alles essen, die daraus entstehenden konsequenzen muss er dann aber über sich ergehen lassen...es stimmt auch nicht, dass tierische proteine höherwertiger als pflanzliche sind...warum?...ganz einfach: nur tierische proteine enthalten schwefel, dieses wird im körper zur schwefelsäure, eine der stärksten säuren überhaupt (sauerregen lässt grüssen), auch die geringe konzentrazionn ist ausreichend um den nährboden für krebserkrankungen zu bilden...es ist kein zufall, dass die häufigste krebserkrankung bei männer dickdarmkrebs ist, eben weil sie mehr fleisch essen...noch was: nur ca. 30% der tierischen proteinen können vom körper verarbeitet werden (also 70% überschuss) und weil der körper im gegensatz zum fett keine proteine einlagern kann, müssen diese über die nieren/leber ausgeschieden werden, mit der zeit entwickeln sich nieren- oder leberversagen, bzw. bauchspeicheldrüsenkrebs (barry white ist an nierenversagen und luciano pavarotti an bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben, beide waren unübersehbar grosse tierproteinfreunde)...warum muss man immer wieder feststellen, dass die langlebisten menschen diejenigen sind, die sich pflantzlich ernähren?...es ist kein zufall dass diese z. b. japaner oder adventisten sind, sie ernähren sich anders, nämlich so dass ihre gesundgeit von dauer ist,, sonst würden sie mit mitte 40 einem herzinfarkt erleiden wie bei uns...

Kommentar von miimiimiimiimii,

es ist kein zufall, dass die häufigste krebserkrankung bei männer dickdarmkrebs ist, eben weil sie mehr fleisch essen...

die häufigste krebserkrankung bei männern ist übrigens das prostata-karzinom, sowohl nach inzidenz als auch nach prävalenz. die meisten krebstoten bei männern fordert der lungenkrebs.

Kommentar von rovercraft,

auch andere krabsarten, wie z. b. prostatakrebs hat mit den tierischen proteinen zu tun...

Kommentar von miimiimiimiimii,

kann ja gar nicht anders sein. :-)

Antwort von botanicus,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Der menschliche Organismus/Stoffwechsel ist extrem tolerant, Du kannst Dich komplett vegetarisch ernähren (auch wenn das nicht natürlich ist), und es schadet Deinem Hirn nicht.

Selbst die Amis sind noch nicht ausgestorben, trotz Mc Donalds ...

Antwort von LilcookieMonsta,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Interessanter Link. Ich bin weder Biologe noch Arzt sondern nur eine 23 Jährige Studentin der Wirtschaft. Aber mit einem Satz im Text kann ich aus Erfahrung sicher zustimmen. Die Dosis macht es. Ich bin weder für eine absolut Fleischlose noch für eine nur Fleisch Ernährung. Ich bin mir sicher man kann es mit seinem Gewissen vereinbaren einmal in der Woche ein kleines Stück Fleisch von "glücklichen Tieren" sich zu kaufen (da kann man dann auch nicht sagen dieses Fleisch wäre zu Teuer oder zu problematisch es zu kaufen da man ja nur einmal die Woche kurz sich die Zeit nimmt zu dem Bauern zu fahren der die Tiere angemessener weise hält). Ich selber esse sehr selten Fleisch, aber ich tue es manchmal genau deswegen weil ich meine man sollte nicht in die Intensive

Kommentar von miimiimiimiimii,

du kaufst dein fleisch beim bauern?

ist der dann gleichzeitig schlachter?

Kommentar von LilcookieMonsta,

ne. Keine ahnung :). Ich meine ml gelesen zu haben http://www.nachhaltigleben.ch/essen-trinken/region-zuerich-bio-bauernhoefe-als-e... hie bitt zb das es solche Möglichkeiten gibt. Ich selber erledige den einkauf nicht :). das macht meine Mama

Kommentar von miimiimiimiimii,

ahso, ok. danke.

Antwort von Immofachwirt,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Jedes Embryo frisst Fleisch.

Darum kann sich ja auch das Gehirn im Mutterleib so gut entwickeln. Vielleicht kommt man mit etwas Nachdenken, was vielmehr das Hirn fördert, auch zum richtigen Ergebnis.

Kommentar von Paschulke82,

Hahaha :D Fleisch? Sicher erhält auch jedes pflanzenfressende Säugetier die von der Mutter über pflanzlcihe Nahrung aufgenommenen Nährstoffe über das Blut... aber sicher nicht über das Fleisch. Dennoch ist das geborene Tier dann ein Pflanzenfresser.

Man man man...

Kommentar von Immofachwirt,

Schön, dass du meinen zweiten Satz beherzigt hast. ;-)

Kommentar von Paschulke82,

Wäre schön, wenn ich nicht der Einzige wäre ;)

Kommentar von Bonatus,

scheinbar doch ;)

Kommentar von Moucky,

Etwas mehr Herzensbildung und Ethik würde zu noch besseren Ergebnissen führen.....

Antwort von LiLiwantsGF,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Vor Allem in der Kindheit und Pubertät ist es wegen des besonders ausgeprägten Wachstums einfach wichtig ALLE notwendigen Stoffe, Mineralien, Vitamine etc zu sich zu nehmen - das heißt man braucht eine ausgewogene Ernährung.

Wenn du es schaffst, Alles was dir durch das "mangelnde" Fleisch an Eisen, Eiweiß, Fettsäuren, .. fehlt anders reinzuholen stört das dein Gehirn überhaupt nicht. Es wird sogar ganz gut trainiert auf der Suche nach Alternativen und Rezepten ^^

Kommentar von BabyShay,

mir ist schon klar, dass pflanzliche und tierische nährstoffe nicht die selben sind, aber bewiesen ist, dass man sich alles auch aus pflanzlicher nahrung holen kann, mal abgesehen vom B12, aber das speichert der körper sehr lange und als veggie kriegt man das über eier und milchprodukte.

Kommentar von AaronDark2,

Und als Veganer kann man B12 aus pflanzlicher Herkunft in speziellen (veganen) Vitampräperaten erhalten.

Kommentar von LiLiwantsGF,

Es ist bewiesen dass es möglich ist - aber auch nicht ganz leicht. Man sollte sich sehr ernsthaft damit auseinandersetzen und muss dauerhaft dranbleiben!

Kommentar von Veichan,

Letztlich muss man sich hochwertig, abwechslungsreich und ausgewogen ernähren. Das gilt ja auch für alle anderen Ernährungsformen :) Nur als Veganer muss man eben etwas auf B12 achten.

Kommentar von pecudis,

B12 gibt es nicht "aus pflanzlicher Herkunft". Und die üblichen B12-Präparate heutzutage stammen aus GVO = genetisch veränderten Mikroorganismen. Diese Herkunft , zB in "veganen Lebensmitteln" ist auch nicht kennzeichnungspflichtig.

Kommentar von Glueckshuhn,

Ich lebe seit 2 Jahren Vegan, gehe Blut spenden und lasse regelmäßig meine B12 werte untersuchen. Und Nicht die B12 Analoga! Und ich nehme keine Präparate. Irgendwie wird einem das sogar von den Veganen Gesellschaften aufgedrängt, ganz einfach, weil es noch nicht genügend erforscht ist. Und meine Werte sind Top,sich immer nur auf irgendwelche Studien zu behaupten, wo eine die andere wiederlegt bringt nichts, jeder versucht es am besten selbst, wenn natürlich keine anderen Pathologien vorliegen. Ach übrigens, mein Bruder der Omnivor lebt leidet unter einem B12-Mangel und zu hohem Cholesterol...wie ist das denn zu erklären???

Alles Quatsch...

Kommentar von Mandava,

Ich bin Vegetarierin und lasse aufgrund dessen auch alle 3 Monate meine Blutwerte checken. Bei mir siehts ebenfalls wunderbar aus, keine Mangelerscheinungen obwohl ich nicht darauf achte, dieses und jenes Vitamin explizit zu mir zu nehmen. Wäre mir auch viel zu umständlich. Vitaminpräparate nehme ich auch keine. Also anscheinend gehts auch ohne.

Kommentar von CanIscream,

Stimmt, Cobalamin ist nicht pflanzlich, da es von Mikroorganismen gebildet wird. Aber ganz ehrlich, peducis: Das ist doch Erbsenzählerei. ;)

Die "üblichen B12-Präparate" können dementsprechend ja nur die sein, die am häufigsten eingesetzt werden, was dann jene wären, die in der Tierzucht verwendet werden, welche den bedeutenden Marktanteil hierbei ausmachen dürften. Interessante Info also. ;)

Was die für den Menschen gedachten Cobalamin-Präparate angeht, so sind diese durchaus kennzeichnungspflichtig und daher GVO-frei.

Kommentar von pecudis,

Ähm .... im Gegensatz zum Menschen können die meisten Nutztiere B12 selber herstellen: dafür haben sie als Pflanzenfresser nämlich entweder einen Pansen bekommen, oder zwei Blinddärme, oder ein vergrößertes Colon. (Eben das zeichnet zB Pflanzenfresser aus: ihre Verdauungsorgane!), und der Rest betreibt zu diesem Zweck Koprophagie (Fohlen, Kaninchen).

Für den Rest liest Du zur Abwechslung vielleicht einfach mal das Lebensmittelgesetz:

Kennzeichnung: Zusatzstoffe, die in geschlossenen Systemen mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt werden, sind nicht zu kennzeichnen. Voraussetzung ist, dass der jeweilige Zusatzstoff aufgereinigt wird und keine Mikroorganismen enthält.

Kommentar von CanIscream,

Unter gesunden Lebensbedingungen mag das der Fall sein, aber ich denke wir wissen beide, dass Massentierhaltung damit nichts zu tun hat. Um Cobalamin selbst herzustellen braucht es zunächst eine gesunde Darmflora. Ein Leben in einer künstlichen Umgebung und/oder hohe Antibiotikagaben zerstören diese Darmflora, so dass B12 von aussen zugeführt werden muss. Nicht umsonst sind Massentierhaltungsbetriebe Großabnehmer für B12-Supplemente.

Produkte mit einem GVO-Anteil unter 0,9% sind sowieso nicht kennzeichnungspflichtig, das gilt für alle Lebensmittel, nicht nur für Nahrungsergänzungsmittel - schon garnicht ausschliesslich für vegane Supplemente. Warum du deswegen so einen Hehl machst, ist mir schleierhaft und kann ich leider abermals nur als Polemik deuten. ;)

Abgesehen davon ist mir bisher tatsächlich noch kein veganes B12-Supplement untergekommen, dass nicht explizit als GVO-frei/GMO-free gekennzeichnet war. Bleibt also bei einer leeren Behauptung deinerseits.

Kommentar von pecudis,

Deine Kenninis in Sachen "Tierhaltung" sind mal wieder überragend .... "Abnehmer" für Vitamin- und Mineralstoff-Vormischungen mit B12 sind in erster Linie Schweine- und Geflügelhaklter. Und die sind das deswegen, weil diese Tiere per Gesetz dazu verurteilt worden sind, entgegen ihrer Natur gefüttert zu werden (keine tierischen Bestandteile mehr in der Nahrung haben dürfen, obwohl sie Allesfresser sind!).

Ist also genau das selbe wie beim Menschen: Vegane Ernährung fürt zum B12-Mangel.

Und "eine gesunde Darmflora" für die Produktion von B12 kannst Du nur haben, wenn Du ein Pflanzenfresser bist, bei Allesfressern wird das nun mal nicht ausreichend resorbiert. Nochmal: eben genau deswegen hat die Natur die Verdauungsorgane von Pflanzenfressern so kontruiert, und genau daran erkennt man auch, daß der Mensch nun mal keiner ist.

Kommentar von Moucky,

Ich bin ein Pflanzenfresser, und was für einer....., von meinem B12-Vorrat kann ich gerne andern was abgeben.....

Kommentar von pecudis,

Du bist ganz sicher kein Pflanzenfresser, auch wenn Du DIch freiwillig ansatzweise so ernähren willst. Und Dein B12-Vorrat scheint auf die Augen zu schlagen:

Bei gutefrage.net geht es um qualifizierte, hilfreiche Antworten und nicht darum, überall seine Meinung zu präsentieren.

(ja, das gilt auch für sehr alte Fragen)

Antwort von beemaya,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Er braucht besonders

warmes Fleisch

ohne das hätte er sich eventl anders oder zumind. langsamer entwickelt besondes im feuchten klima

Antwort von Liodora,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hi!

Vorab - ich esse Fleisch. Nicht weils kompliziert wäre anders gut zu essen sondern weils mir schmeckt und ich nunmal ein genussmensch bin.

Es ist durchaus möglich und keineswegs verwerflich sich ohne fleisch zu ernähren. viele übersehen nur vieles zu beginn oder informieren sich nicht richtig was zu einem mangel an nährstoffen führt - also aufpassen! wenn du dich erstmal "eingelebt" hast ergibt sich das fast von selbst.

was das thema "richtige ernährung" betrifft... puh... ehrlich, ich kenne vllt 3 leute in meinem umfeld, die da dran kommen und 2 davon sind vegetarier. (ich zähle mich selbst nicht dazu ;) ) das problem liegt in der heutigen konsumgesellschaft. obst und leider gerade gemüse sind verschrien, fisch schmeckt keinem und wenns die kinder nicht essen haben die eltern keinen nerv es weiter zu versuchen. ich finde den post von buntbarsch toll - einmal in der woche gutes fleisch - genau so sollte es sein. 2-3 mal fisch... in wieviel haushalten findet man das noch???

zum thema zurück - wenn du dir nicht sicher bist steig einfach mal als ovo-lacto-vegetarier ein. dann nimmst du noch immer tierisches eiweiß zu dir, nur eben kein fleisch, kein fisch. die nährstoffe sind auch alle woanders zu bekommen! alles liebe

Antwort von Bluekobalt,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Besser als Fleisch wäre sicher Fisch ! Die Proteine sind dort wesentlich hochwertiger.

Aber bevor ich jetzt Schläge von den Vegetariern und Veganern bekomme:

Es ist mittlerweile möglich alle Proteine über Pflanzen zu beziehen.

Das Problem der Veganer liegt aber hier:

Demgegenüber zeigt ein völliges Meiden der Zufuhr tierischer Produkte negative Einflüsse auf den Vitamin-B12-, den Serumeisen- und auch den Serum- Zink-Spiegel mit den daraus resultierenden Problemen im Homozysteinspiegel, in der Blutbildung und letztendlich im Transport des Sauerstoffs im Blut.

Hier muss für das Kind definitiv eine Lösung gefunden werden.

Kommentar von Veichan,

Das ist richtig, hier sind Ersatzstoffe nötig bzw. die Produkte von AlproSoja bekommen B12 bereits zugesetzt.

Das liegt daran, dass früher Käferkot und Insekten, die mitverschluckt wurden, das B12 geliefert haben. Durch die Hygiene heutzutage gibt es das natürlich nicht mehr.

Antwort von Atair,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ob man Fleisch für die Gehirnentwicklung braucht? Nur das eigene. Das von anderen Lebewesen ganz offensichtlich nicht, weil sonst sämtliche Tiere, die sich ausschließlich von Pflanzen ernähren, ohne Gehirn auskommen müssten. Das wäre sicher nicht im Sinne der Evolution :).

Vielleicht bist Du ja auch so verwirrt, wie Du schreibst, weil die Quelle, die Du zitierst, von einer Marketing-Firma stammt. Marketing-Firmen sind meistens sind so richtig neutral, sondern versuchen eher, irgendwelche Produkte, in diesem Fall z.B. Fleisch, zu bewerben.

Man kann sich auch aus vielen anderen Quellen informieren und die Ergebnisse vergleichen. Es muss ja nicht grad der Vegetarierbund sein. http://www.vebu.de/aktuelles/news/613-deutsche-gesellschaft-fuer-ernaehrung-qwir... Übrigens glaube ich nicht, dass sich ein Vegetarier durch Deine Frage provoziert fühlt. Warum denn auch? LG

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