Ein bisschen philosiphisch angehaucht...aber was denkt ihr? Kann ich mit einer großen Liebe glücklich werden oder hat man dann immer das Gefühl man hätte etwas verpasst und zweifelt ob das wirklich der/ die Richtige ist?
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Ich finde Erfahrungen deshalb besser, weil man die "Größe" seiner Liebe dann besser einordnen kann und das spätere Gefühl "ich könnte was versäumt haben" höchstwahrscheinlich nicht mehr aufkommt.
Ich denke nicht, dass man die Erfahrung unbedingt braucht. Allerdings bin ich der Meinung, dass es die Toleranz gegenüber den Schwächen des/der "Richtigen" deutlich erhöht, wenn andere "nicht Richtige" vorher da gewesen sind. Es läßt einen das Gefühl den/die "Richtige" gefunden zu haben in Krisen definitiv leichter wiederfinden....und vielleicht würde ich ja ohne die Erfahrung anders denken.

Wenn ich meine große Liebe gleich ganz jung getroffen habe, warum soll ich da noch andere Erfahrungen sammeln wollen? Und wenn man noch auf der Suche ist, dann sammelt man die Erfahrungen wohl von ganz alleine - aber da kann ich nicht mitreden ;-)
evistie am 5. Mai 2007 18:28 Man muß nicht auf der Suche sein, um vom Kurs abkommen zu können!
waterlilies am 6. Mai 2007 18:53 Ob es die große Liebe war wenn man vom Kurs abgekommen ist? Es ging ja nur darum ob man Erfahrung haben MUSS.

Lieben kann man auch ohne Erfahrung, und dabei seinem Gefühl vertrauen, aber für die Pflege einer bleibenden Partnerschaft ist Erfahrung meistens von großem Nutzen. Sie lehrt einen, kapitale Fehler nicht zu wiederholen.

Um jetzt auch mal die Bildung raushängen zu lassen: "Per aspera ad astra" - "Durch Raues zu den Sternen". Das gilt m. E. auch für Beziehungen. Was man an einem Partner hat, kann man erst richtig einordnen, wenn man Vergleichsmöglichkeiten hat! Ich will nicht behaupten, daß die "erste, einzige und wahre große Liebe" nicht das Nonplusultra sein oder werden kann. Aber das ist dann schon ein großer Glücksumstand, weil sich die Partner offensichtlich "zueinander hin" entwickelt haben! Und leider nicht die Regel. Denn, wenn der Lack ab ist, kommt oft die Neugier...
Um die "große Liebe" schätzen zu wissen,braucht man nicht direkt Erfahrung, sondern "Reife". Aber diese entwickelt sich natürlich auch aus Erfahrungen jeglicher Art. Nicht nur auf der Beziehungs- sondern auch auf der allgemeinen sozialen Ebene. Man hat mit 18 nun mal andere Wertvorstellungen als mit 30. Da es wohl in den wenigsten Fällen wirklich der 1.Partner ist, der auch die "wahre Liebe" ist (was man ja lange irriger Weise annimmt), hat wohl jeder zwangsläufig ein paar Erfahrungen im Leben gemacht, bis er wirklich auf die "große Liebe" trifft. Es ist auf jeden Fall immer dumm, wenn jemand noch das Gefühl hat, etwas verpasst zu haben. Dann sollte derjenige dies auch noch tun (möglichst außerhalb einer festen Partnerschaft). Wenn man dann aber eben die besagte Reife erreicht, merkt man sehr wohl, wenn es "der oder die Richtige" - oder wegen mir "die große Liebe" - ist. Dann wird man auch mehr bereit sein, hierfür zu investieren, zu kämpfen und Kompromisse zu machen. Ganz ohne Erfahrung bzw. Lebensjahre kann man sicher den Wert einer Beziehung nicht so sehr erfassen. Was ich jedoch nicht glaube ist, dass es hier auf eine bestimme "Schlagzahl" an Beziehungen /Erfahrungen ankommt. Also nach dem Motto: je mehr Erfahrung, desto besser. Hier kann der Break-Even-Point auch schnell überschritten werden. Daher kann hier durchaus "weniger mehr" sein! Hängt vom jeweiligen Charakter Typ ab.
Ich glaube, man kann mit einer großen Liebe glücklich werden. Dazu gehört, dass du dich selbst so magst, wie du bist und deinen Partner entsprechend. Glück ist nicht unbedingt etwas, was angeflogen kommt. Manchmal muss man sich auch dazu entschließen, mit dem, was man hat zufrieden und dafür dankbar zu sein. Das bedeutet, dass du auch sonst zu deinen Entscheidungen stehst und nicht immer überlegst, ob du es noch besser hättest machen können.

sobald du zweifelst, ob es der richtige ist, ist er es wohl dann doch nicht (mehr). umgekehrt gilt (für mich zumindest), das man sich ständig sicher ist, die große liebe gefunden zu haben.
"Man kann das Leben oft nur rückwärts verstehen, aber leben muss man es vorwärts." Erfahrungen sind relativ, aber man sollte sich selbst kennen, wissen, was einem wichtig ist. Wenn man mit sich selbst wirklich im Reinen ist, dann merkt man, wenn die "Liebe des Lebens" vor einem steht, in welcher Person und/oder Form auch immer. Mit Sicherheit ist es jedoch so, da kann ich mich "wish2007" nur anschließen, dass man immer weiter reift und eben somit in jungen Jahren andere Bedürfnisse und Ansichten hat als später. Wenn ich die Männer in meinem Leben betrachte, so stelle ich immer wieder fest, dass der 1. sogesehen der Beste gewesen ist. Zu ihm habe ich heut immer noch eine Superfreundschaft und vllt. ist die manchmal mehr wert als der Partner im Alltag!? Aber meine große Liebe ist mir erst vor kurzem über den Weg gelaufen und ich wusste es bei ersten Gespräch und dem 1. Blick in ihre Augen, dass sie die Liebe meines Lebens ist. Vertrau deiner Intuition und gib dir selbst den Raum dich weiterzuentwickeln!
Momentaufnahme?
tja schwierig, denn sehr individuell. meine erleben hat mir gezeigt , dass sich auch die art des empfindens von liebe verändert. mir geht es nach ner menge partnerschaften-nicht sexbeziehungen so, dass ich froh bin alle erlebt zu haben, aber bewußt keine vergleiche ziehe, da jede, wie auch jeder mensch einzigartig waren. daraus folgernd ist die menge nicht relevant, wenngleich mir meine eigenen wertigkeiten über diese erfahrungen wesentlich bewußter geworden sind!!! eine menge ist nicht erforderlich, aber sicher auch nicht schädlich!

Die, die wirklich den Partner für´s Leben wollen und wissen wie er sein muss, werden bestimmt nicht mit jedem potenziellen einen Beziehung anfangen, sondern sie ersteinmal kennenlernen und dann schauen, ob´s der Richtige ist.
Es gibt aber auch (leider) manche (Frauen) die irgendwann Torschusspanik bekommen und nehmen sich den Nächstbesten und sind ihr lebenlang nicht glücklich.
Ich habe auch lange nach dem Richtigen gesucht und fast die Hoffnung verloren, dass es ein Gegenstück für mich gibt. Und dann war er plötzlich da. Es war Liebe auf den ersten Blick. In seinen Augen sah ich all das, was ich immer gesucht habe. Ich habe nichts verpasst und bin glücklicher als eh und je. Um zu wissen wie andere Partner wären, muss ich nicht mit Ihnen eine Beziehung eingehen, das seh ich doch auch so. Die andere Sache (Sex) ist zwar auch wichtig, aber nicht der Hauptgrund. Mit dem Richtigen ist es das Paradies. :)
ich denke schon, dass es wichtig ist erfahrungn zu sammeln und seine "wilden" weiten sozusagen in der jugend auszuleben. ist natürlich nichts allgemein gültiges und lässt sich auch nicht planen... wenn ER/SIE kommt, dann ists eben so, egal ob das dann die erste oder die siebenundzwanzigste liebe ist...