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Braucht man eine Risikolebensversicherung, wenn der Ehepartner finanziell unabhängig ist?

Frage von Foxove Foxove

Ist dann eine Risikolebensversicherung notwendig?

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Antworten (9)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Shakotai Shakotai

    Eine Risikolebensversicherung (RLV) soll dafür sorgen, dass nach einem evtl. vorzeitigen Tod der versicherten Person für die Hinterbliebenen neben dem menschlichen Verlust nicht noch ein finanzieller hinzu kommt.

    Allerdings sollte die RLV erst dann eingesetzt werden, wenn es sich wirklich um einen existenzbedrohenden finanziellen Verlust handelt. 3000 bis 10.000 € für eine pietätvolle Beerdigung zählen nicht dazu. Diese werden höchstens kurzfristig weh tun, außerdem kommt zumeist noch Geld aus bestehenden Rentenversicherungen etc.

    Anders sieht es aus, wenn der Partner aufgrund von Kindern nicht arbeiten gehen kann, oder gemeinsame Investitionen, wie eine Unternehmung oder ein Haus / Wohnung im Hintergrund sind. In solchen Fällen wäre der Tod des Versorgers in jedem Falle ein finanzieller Supergau.

    In beiden Fällen sollten sich die Betreffenden schon genauere Gedanken machen. Wenn Kinder da sind und der Geldverdiener verstirbt, sollte die Todesfallsumme so bemessen sein, dass der Hinterbliebene diese auf die hohe Kante legt und von den Zinsen leben kann. Dazu rechnet man den monatlichen Geldbedarf aus welcher bei Tod des Versorgers fehlen würde und nimmt diese Summe mal 200. (z. B. 1500 € Bedarf x Faktor 200 = 300.000 € Todesfallsumme) Die Laufzeit sollte man bis zum 25 Lebensjahr des jüngsten Kindes und die Todesfallsumme in gleichbleibender Höhe vereinbaren. Wenn der Ernstfall nicht eintritt und die Kinder vor dem 25 Lj des Jüngsten sich selbst versorgen können, kann man sie getrost kündigen. Allerdings hierbei bedenken, dass nicht nur der Tod des finanziellen Versorgers die Familie in erhebliche Probleme stürzt. Wenn der / die Erziehende verstirbt, kann der bisherige Versorger meist auch nicht mehr voll arbeiten gehen.

    Wenn eine Anschaffung (Haus etc) im Hintergrund steht orientiert man sich bei der Todesfallsumme an der Höhe der Restschuld und kann ‚fallend’ vereinbart werden. D. h. die Todesfallsumme verringert sich im ähnlichen Verhältnis wie die Restschuld. Bei Tod der versicherten Person wird ausschließlich die Restschuld abgedeckt. Die Laufzeit orientiert sich an der Restlaufzeit der Finanzierung.

    Steht beides im Hintergrund, Haus und Kinder, sollte man sich getrennt darüber Gedanken machen.

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    Antwort von Fachgutachter Fachgutachter

    Es ist eine persönliche Frage. Wie denkst Du darüber ?

    Kommentar von faznet faznet

    "Ob man sich nun für eine Risikolebensversicherung mit oder ohne Beitragsrückzahlung entscheiden sollte, hängt ganz von der persönlichen Situation ab." Quelle: http://www.risikolebensversicherung.net/beitragsrueckgewaehr.html

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    Antwort von brummbart brummbart

    Mit einer Risikolebensversicherung sorgt man für seine Angehörigen vor, wenn man durch einen Unfall stirbt. Dabei sorgt man aber nicht nur für Ehepartner vor, sondern vor allem für die Kinder. Wenn man also Kinder hat, dann ist eine Risikolebensversicherung auf jeden Fall ratsam, denn der Unterhalt von Kindern kann teuer sein und könnte die Einkünfte des Ehepartners überfordern.

    Kommentar von Weltenwandlerin WeltenwandlerinWeltenwandlerin

    Risikolebensversicherung gilt nicht nur für Unfall... es heißt deshalb Risiko-Versicherung, weil eben nur das "Risiko" des Todes abgesichert wird. Die andere Variante ist die Kapital-Lebensversicherung: hier hat man das Risiko des Todes abgesichert, und gleichzeitig bekommt man bei Ablauf der Versicherung, meist im REntenalter oder kurz davor, eine Summe, die sich aus den Beiträgen errechnet. Die Kapitalversicherung ist logischerweise viel teurer, da ja hier die VErsicherung auf jeden Fall Leistungen erbringen muss, während es bei der Risiko nicht unbedingt der Fall ist.

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    Antwort von YvonneW75 YvonneW75

    Hallo, ich habe eine kleine Kapitalbildene Lebensversicherung in der Höhe von 14.000 Euro. Die Summe soll dafür sein mich anständig unter die Erde zu bringen. Da mein Freund berufstätig ist und wir keine Kinder haben ist das vollkommen ausreichend. LG Yvonne

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    Antwort von Ploync Ploync

    Spiel doch einfach mal das Szenario gedanklich durch. Was würde passieren, wenn du nicht mehr existieren würdest? Könnte dein Lebenspartner alle zusätzlichen Kosten alleine bestreiten oder welche Fähigkeiten bringst du in die Beziehung ein, die dann wegfallen würden (und ich spreche jetzt nicht von Sex). Würden diese Fähigkeiten sofort ersetzt werden können oder muss sich dein Partner dafür externe Hilfe organisieren? Reicht dann sein Gehalt oder Vermögen immer noch aus, dann kannst du dir die Kohle für die Risikoleben sparen.

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    Antwort von vater1001 vater1001

    Finanziell unabhängig ist eine subjektive Wertung. Ich würde eine Risikolebensversicherung schon abschließen und sei es nur um meine Beerdigung zu sichern und das nicht dem Partner aufzuladen.

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    Antwort von Weltenwandlerin Weltenwandlerin

    eine Risikoversicherung, beispielsweise für eine 45jährige Frau, kostet bei einer Versicherungssumme von 50.000 Euro rund. 130 Euro im Jahr, also ca. 10 Euro/mtl... Wenn der Ehepartner finanziell eh schon unabhängig ist, also vermögend, dann würde ich dies schon investieren, da im Todesfall dann zumindest die ganzen Kosten wie Beerdigung und dgl. abgegolten sind.

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    Antwort von Thassos Thassos

    Es gibt doch das Stichwort - Geld stinkt nicht, also auch wer finanziell unabhängi ist, kann noch mehr brauchen, eine normale Lebensversicherung tut es aber auch.

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    Antwort von diemeggie diemeggie

    sowas ist sinnvoll, um z.b. kinder finanziell etwas abzusichern.

    und ob der ehepartner auch in zukunft noch unabhängig ist, weiß man ja nie.

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