Was haltet ihr von einer Riesterrente. Bringt sie überhaupt was?
Möchte nur mal eure Meinung darüber hören.
Was haltet ihr von einer Riesterrente. Bringt sie überhaupt was?
Möchte nur mal eure Meinung darüber hören.
Moin,
wie immer: "kommt drauf an"
Wenn das Einkommen hoch genug ist, dass man später mit der gesetzlichen Rente ohne Aufstockung durch sozialleistungen klar kommt is das ne brauchbare sache.
für Alle die, die nur ein geringes Einkommen haben, ist das völliger Käse, trotz staatlicher Zuschüsse.
Wenn einer z.B. nur n gesetzlichen Rentenanspruch von 300 € erreicht, würde der eh aufgestockt wie bei Hartz, das heißt dann nur anders.
Wenn man nun mit Riester o. anderen priv Anlagemöglichkeiten seine Altersvorsorge erhöht, wird die eigenleistung bei der Aufstockung angerechnet.
Wenn die gesetzl. Rente unter dem Soz.Hilfe-Satz, bzw. Hartz4-Satz bleibt wird eh aufgestockt.
d.h. das, was bei Riester o. sonstigen Eigenbemühungen zur Altersvorsorge raus käme, wird mit ner Aufstockung verrechnet.
Wenn man z.b. n Soz.Hilfe-Satz vonn insgesamt 500€ annimmt, bekäme der Rentner die Differenz zu den o.a. 300€ sowieso.
Bei eigener Altersvorsorge muss man die 200€ selbst aufbringen.
Wenn man nix macht bekommt man die 200e genauso, nur, ohne vorher geld irgendwelchen Versicherungen hinterhergschmissen zu haben.
Bei niedrigen Einkommen, wie z.B. bei Leiharbeiten fehlt meistens eh das Geld selber was fürs Alter zu tun.
Bei "richtigen" Einkommen, wenn man vorher weiß, dass die Rente über den Hartz-, bzw. Soz.Hilfe-Satz kommt, ist das ne gute Sache, aber NUR dann.
Leider sind immer mehr Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor "gefangen".
Die Niedriglöhner tragen das Geld besser in ne Kneipe, oder gebens für Hobby u. Nippes aus. Da wäre das Geld für die Beiträge besser angelegt.
Nein! Nein! Nein!!!!!! Auf keinen Fall die Riester-Rente!!!!!!!! Gehen Sie zur Verbraucher-Zentrale und lassen Sie sich informieren. Es gibt seriöse Angebote!! Aber bitte, bitte lassen Sie die Finger, Ihr schwerverdientes Geld,m von der Riester-Rente!!!!!!!! Noch nie wurde das Volkj so belogen und betrogen - wie mit dieser Riester-Rente. Lesen Sie mal bei SPIEGEL-online; DIE ZEIT-online. Bittte lassen Sie sich bei der verbraucherzentrale über eine seriöse Alterssicherung beraten!
oje, du hast ja nicht viel Ahnung! Jede Verbraucherzentrale empfielt übrigens Riester!
Da hängt so viel von ab. Da muss man sich mal individuell beraten lassen. Ich habe mich zum Beispiel auf http://www.riestertest.org/experten-und-meinungen/ informiert
Es ist völlig egal wo du eine sogannte Riester-Rente abschließt, die einzigen die von dieser schön geredeten Anlage profitieren sind nur der Staat und die Versicherung. Die Riester-Rente ist einfach nur ein nutzloses Produkt. Die in der Riester Rente enthaltenen sehr hohen Gebühren fressen die Zinsen soweit auf, das die Rendite auf dem Niveau eines Sparbuches liegt. Und dann müßte ein heute 35jähriger Sparer mindestens 75 Jahre alt werden, nur um von seinen eigenen Einlagen und den Zuschüssen zu profitieren. Auch ein Versicherungswechsel bringt auch nur weitere Kosten. Einfach Beitragsfrei stellen damit die Zuschüsse nicht zurückgebucht werden und das Geld lieber anderweitig investieren.
Zur Zeit müssen 1-2% der Rentner in Deutschland Grundsicherung zur Aufstockung ihrer gesetzlichen Rente beantragen. Zur Zeit erhält die deutsche Rentenversicherung jährlich einen Steuerzuschuss in Höhe von rund 80 Milliarden Euro. Dies erwähne ich aus dem Grund, weil ich das mit der Aufstockung mal erklären möchte:
Ein Mensch kriegt bswp. 500€ Brutto-Rente aus der GRV. Das Existenzminimum liegt bei 734€.
734 € - 500 € = 234 €!
Dieser Mensch kriegt also 234€ Unterstützung vom Staat, die dnan in Form von sachleistungen (z.B.: Miete) besteht.
Hätte er eine Riester Rente, aus der er 100 € bezieht so verringert sich sein Anspruch dementsprechend. Bei Ehegatten sieht die Rechung etwas komplexer aus weil das gemeinsame Einkommen berücksichtigt wird. Sehr schön erklärt findet sich dies in der Broschüre "Grundsicherung" wieder, welche es bei der DRV kostenlos zu holen gibt.
Ist private / oder betriebliche Altersvorsorge sinnvoll?
JA, auf jeden Fall, denn die Grundsicherung ist eine Leistung die z.T. aus Steuermitteln finanziert wird. Sorge ich aber privat oder über den betrieb vor so habe ich die möglichkeit a) mehr als 734 € zum leben zu haben und b) lebe ich in dem gewissen nicht auf kosten anderer zu leben. c) dadurch hat der staat weniger ausgaben.
Zunächst ist es wie mit jedem Produkt, das mit staatlichen Förderungen arbeitet : Die einen halten es für Teufelswerk ,die anderen für genau das Richtige. Eine Vorstellung von Riester zu bekommen fängt mir Ihren persönlichen Beratung & Analyse Ihres späteren Rentenbedarfs und Ihren eigen persönlichen Vorstellungen an..bei einem fachfundierten Makler..er errechnet Ihnen gerne ihre eigne Förderqoute und ob Riester wirklich für sie "lohnt" ..des weitern ist Riester kein Allheilmittel, das es für das damaligen Absenken der DR eingesetzt wurde, d.h. es ersetzt einen Teil ,nicht alles zur Rentenlücke..dann ist die Lebensplanung (Familie / Eigentum ??) ebenso ein Punkt der betrachtet werden sollte..denn nicht nur die Förderung von 154,- € für die eigne Person sollte hier ausschlagend sein..HG DerMakler
Wenn du mehr Rente haben willst, als die gesetzliche Pflicht-Rentenversicherung dir auszahlt, ist sie auf jeden Fall wertvoll. Wieviel sie bringt kommt drauf an, bei welcher privaten versicherung du sie abschließt. Also: mind 3 verschiedene Angebote machen lassen und vergleichen, was dir am besten gefällt. Mfg
nur wer kann schon wirklich verschieden Produkte vergleichen, wenn man kein fachmann ist. und selbst die können es zu 90% nicht wirklich
ja für viele ist es zum teil eine bauchentscheidung. du solltest große versicherungen wählen, bekannte , die gehen nicht so schnell pleite wie eine kleine kleckerfirma. du solltest eine gute bekannte /n um rat fragen oder hier mich nochmal fragen.
Die riesterprodukte der privaten ähneln sich sicher mehr als eine kapitallebensversicherung eienre sterbeversicherung. Mfg
man braucht gar nichts, ausser Wasser, Luft zum atmen und etwas zu essen.
Riesterrente ist sich sinnvoll. Eine Anlage mit einer Rendite die du sonst mit keiner anderen erzielen kannst. Es ist nur eine Frage in welches Produkt diese angelegt wird
Kommt drauf an, ob du sonst schon irgendwelche Lebensversicherungen oder Sparpläne hast. Wenn deine einzige Altersversorgung nur aus der gesetzlichen Rentenversicherung besteht, wird das wahrscheinlich zu wenig sein. Das hängt dann natürlich auch von deinen Lebenshaltungskosten ab.
Ja, die ist notwendig. Ohne ist die Rente nicht mehr sicher.
Die gesetzliche Rente ist schon sicher, aber in der Höhe nicht mehr ausreichend.
sicher ist nur daß man irgendeine gesetzliche rente bekommt. Die Höhe dieser Rente ist aber nicht sicher
Doch, is sicher.
Wenns nicht reicht vird halt wie bei Hartz aufgestockt.
genau deshalb is sowas für geringverdiener Unsinn.
Die Aufstockung gibts quasi kostenkos, ohne Beitragszahlungen.
wer redet denn von Sozialfällen? Die Höhe ist natürlich nicht sicher! Steht ja auch in jedem Rentenbescheid. Klar wer sein ganzes Leben lang Harz4 bezieht für den lohnt es sich nicht. Wer dies im Voraus schon weiß muß sich ja eh keine Gedanken machen, da er sein Leben eh schon abgeschrieben hat
genau, alles Geld am besten versaufen oder nen Strick kaufen.
Wir reden hier ja aber nicht über Ausnahmen, sondern über die 80% der Bevölkerung für die es sinnvoll ist. Egal was man im Leben macht, es gibt immer eine kleine Gruppe für die dies nicht sinnvoll ist... Herr Paredo läßt grüßen
Moin,
der Man hieß Pareto, mit "t".
Mir gehts nicht um Schwarzmalerei, sondern eher darum, dass genau DIE denen man das verkaufen will, besch.issen werden.
Ich hatte ja angemerkt, wenn die zu erwartende Rente über dem Soz.Hilfe, bzw. hartz-Satz liegt ist das ne gute Sache.
Das wird aber bei seehr vielen Normalarbeitnehmern nicht der Fall sein.
Die können gar keine gesetzliche Rente erwirtschaften die über dem SozHilfe-Satz liegen würde.
Riester, Rürup usw. ist also eigentlich ne Beitragserhöhung der Rentenbeiträge für Geringverdiener.
Viele Rentner kommen garnicht über den Satz, weil entweder Einkommen, o. Beitragsjahre fehlen.
Nicht Ausnahme, sondern Regelfall.
Ich gehe sogar soweit, dass man sich nach möglichkeit auch dem gesetzlichen Rentensystem entziehen sollte.
Wir haben ja de facto gar keine Solidargemeinschaft, wenn sich der überwiegende Teil der möglichen Beitragszahler dem System sowieso entzieht.
Alles ruft nach dem ach so tollen Schweizer System.
Es wird aber wohlweislich verschwiegen, dass da JEDES Einkomen für die Rentenbeiträge herangezogen wird.
Hier ist es so, dass auf Mieten, Kapitaleinkünfte, Einkünfte Selbstständiger Einkünfte Beamter usw. gar keine gesetzlichen Rentenvers Beiträge erhoben werden.
Da wundert es nicht, dass die Beiträge scheinbar nicht ausreichen.
Dann wird den abhängig Beschäftigten, die sich dem schief liegenden System nicht entziehen können, erzählt: "das Geld sei alle und sie müssten zusätzlich was ansparen."
Es soll also für etwas angespart werden, was der Rentner eh bekommt.
Sei es durch gesetzl. Rente, Aufstockung, Soz.Leistungen, oder Aufbesserungen durch eigene Vorsorge.
Davon soll der Renter dann auch noch Steuern und KK-Beiträge löhnen.
Wenn ausnahmslos ALLE Einkünfte zu den Soz.Versicherungen heran gezogen würden, und die Ausgaben sinnvoll eingestzt würden, wäre der Spaß für Alle günstiger, bei besseren Leistungen.
also die meisten Rentner liegen sehr wohl über dem Sozialhilfesatz! Es sind nicht die Ausnahmen, die keine Unterstützung bekommen. Zudem muß man ja immer die Familiengesamtrente bertrachten. Wenn z.B eine Frau nur wenig oder nicht gerabeitet hat, bebkommt sie zwar keine Rente oder nur eine geringe, bekommt aberf auch keinerlei Sozialleistungen, wenn der Partner ausreichend Rente bezieht. Zudem haben viele Rentner hohe spareinlagen die sie bei Beantragung erst mal verbrauchen müßten.
Und wie in Zukunft die Anrechnung der Riesterrente gehandhabt wird ist auch nicht klar. Es ist durchaus wahrscheinlich daß diese Rente zukünftig nicht mehr angerechnet wird um die Leute die zusätzlich vorgesorgt haben nicht zu beneachteiligen. zur Zeit gibt es ja dort eh alle 2-3- Jahre eine neue Änderung
auf Riesterrente zahl man im übrigen keine Krankenkassenbeiträge! Wie kommst du darauf? Das würde ja jeglicher Grundlage entziehen, da für die Einkommen schon Krankenkassenbeiträge bezahlt wurden. Du verwechselst das mit der betrieblichen Altersvorsorge, bei dem die Beiträge vom bruttolohn abgehen und keinerlei Steuern und Sozialabgaben gezahlt wurden
Wie schon gesagt, ich beziehe das ausdrücklich auf Niedriglöhner.
Davon wirds vermutlich in Zukunft noch mehr geben.
Dementsprechend auch Rentner die zu wenig haben.
Genau mit dem Arument werden doch Zusatzaltersvorsorgen verkauft.
Die sagen doch Alle:"Die Rente wird nicht reichen."
Riester ist überhaupt nicht sinnvoll!!!